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Die Schallplatte - ein langer Weg vom Schellack zu Hifi-Stereo.

Wir digitalisieren mit einem Ortofon78
Eine alte 78er Schellackplatte
Ein EMT 948 Studiospieler mit einer Schallplatte von Stereo-Tonband-aufnahmen von 1944
Ein Revox Tangentialspieler
eine der ersten Direktschnitt-Platten

Auf dem langen Weg der Schallplatte von den ersten Anfängen bis deutlich nach dem zweiten Weltkrieg war die 78er Schellack-Platte zwar ein Hoffnungsträger, aber die Qualität war meist noch sehr bescheiden. Es gab ganz wenige hochwertige Platten, die teilweise heute noch erhalten sind.

Erst ab etwa 1949 (in Deutschland ab 1951/52) mit der 33er Langspielplatte wurden die Techniker endlich gefordert und sie ließen sich schließlich etwas einfallen. Mit der etwa zeitgleichen 45er Single Platte (von der Konkurrenz) konnte man schon erahnen, daß das mal ganz gut werden könnte oder würde.

 

Die Ingenieure wußten, die Quelle der Musik mußte so gut wie möglich "bewahrt" werden und das ging damals nur mit einem Tonbandgerät der obersten Preiskategorie, also einer Studiomaschine für ganz viel Geld.

 

Und es galt sowieso, besser als die besten Magnetband- aufnahmen konnte die Schallplatte nie werden, dachte man und glaubte es auch eine ganze Zeit lang, (bis die "Direct to Disc" Platten kamen - siehe weiter unten).

 

Es wurden nach der Stahlnadel und dem Saphir dann diverse Diamanten zum "Auskratzen" der Rille benutzt. Es wurden für die Nadelspitze die komischsten elyptischen Formen erdacht und ausprobiert und hochgelobt oder verrissen.

 

Und es wurde sogar mit Wasser und Alkohol geschmiert, man nannte das "nass Fahren". Das war dann eine aufwendige Methode, endlich mal rauschfrei und vor allem knackfrei zu hören, jedenfalls, wenn man von da an immer "schmierte".

 

Doch dann kamen die innovativen Jungs aus USA mit den Direktschnitt-Platten und lehrten die selbsternannten Hifi-Gurus der etablierten Plattenfirmen das Fürchten. Diese neuen Platten konnten mehr als die gemixten und gepressten Bandaufnahmen. Die Dynamik brachte wiederum die besten Verstärker und größten Lautsprecher recht schnell an ihre Grenzen. Mancher Basslautsprecher wurde auf einmal flugtauglich in Stücke zerlegt.

 

Doch an der Physik der Reibung und der Massenträgheit (der Rille und des Diamanten) konnten die auch nur kratzen, überlisten konnten sie die nicht.

 

Wir haben noch eine Reihe von Missing Linc Platten und die klangen damals absolut überragend. Damals ? Wie lange ist das schon her. Es scheint eine Ewigkeit lang vor der CD gewesen zu sein . . . . .

Inzwischen haben wir diese Missing Linc auch als CD und können die absolute Spitzenklasse der Schallplattentechnik mit der CD vergleichen, also mal sehen, was dabei heraus kommt.

Etwas über unsere historischen Vergleiche wird hier kommen.

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