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Es ist nicht alles Gold, das glänzt . . . .

Erfahrung ist natürlich auch (eigentlich immer) subjektiv, denn der Eine ist zufrieden mit dem, das er bekommen hatte - für sein Geld. Ein Anderer ist stinke sauer, weil die ASC 6000 oder UHER 630 logic zum Beispiel genauso oft zur Reparatur waren wie ein Grundig VCR Videorecorder oder die Video 2000 Geräte von Gundig/Philips.

Oder weil er heraus bekam, daß seine extrem teure Uher SG630  /631 Logic leider sowieso nie richtig funktioniert hatte zw. konnte. Es war nämlich eine äußerst sensible mechanische ... (Fehl-) Konstruktion (das ist meine Meinung nach ausführlicher Recherche und Demontage von 3 Geräten), weil die Toleranzen der Bandzugregelung so feinfühlig auf ein einziges Bandfabrikat eingestellt werden mußten, daß nur wenige Maschinen dann noch (mit anderen Bändern) fehlerfrei liefen.
Also nicht ärgern: Hier kommen "viele subjektive" Eindrücke !!

Bei den Lautsprechern hat sich seit 1990 auch sehr viel getan.

die JBL L90
hier neben den Braun L710

Grundsätzlich: Billige Boxen wird es immer geben. Ab etwa 1990 hat sich aber im unteren und mittleren Hifi-Bereich viel getan. Mein sporadischer Vergleich mit den aus der verklärten Erinnerung heraus so hochgelobten Braun L710 mit den JBL L90 Lautsprechern war damals sehr ernüchternd.

Das mit den Hochglanz-Testberichten
ist heute immer noch genau der gleiche Unsinn wie vor 40 oder mehr Jahren. Die ganzen Frequenzkurven und technischen Daten sagen fast nichts aus. Und wenn eine Box mittlerer Größe für 99.- Euro nicht mal 5 Kilo wiegt, ist höchste Vorsicht angesagt. Das ist dann wirklich Murks und sei sie noch so schön. Für eine vernünftige Qualität (bei tiefen Tönen) braucht das Gehäuse ein Minimum an Stabilität und Masse, also an Mindest-Eigengwicht und somit wiegt auch eine kleine Box immer etwas. Sie müssen daher jede Art von Boxen immer vorher anhören.

Lautsprecher von vor 1980 klingen nur noch in der virtuellen Erinnerung gut. Nimmt man eine der etwa Tischkopierer großen relativ modernen Regalboxen (bei mir die JBL L90) zusammen mit einem der hochwertigen Verstärker als Vergleich, tun sich Abgründe auf. Die (eigene) verklärte Erinnerung, wie toll doch diese oder jene Boxen "damals" (in den 1970er Jahren) geklungen hatten, bekommt einen "Knockout" nach dem Anderen.
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Die kleine Anlage in der Redaktion ist bereits super

In der Redaktion habe ich seit vielen vielen Jahren einen uralten Onkyo A-905 mit gerade mal 2 x ca. 20 Watt und Tiefbass-Anhebung. Dazu stehen links und rechts die JBL Ti 1000. Das ganze hängt an einem PC mit einem Onboard D/A Wandler-Chip und zusätzlich auch an diversen Audio Streaming Clients dran. Bereits an diesem einen PC klingt es schon sehr sehr gut. An anderen PCs waren die D/A Wandler wirklich schlimm, das muß man eben ausprobieren und probehören.
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Die Ti 1000 links
habe leider kein Fischauge
und die Ti 1000 rechts

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Zumindest die Boxen müssen Sie immer Probehören !

Klangstudio Pohl Mainz

Die Qualitäten eines Hifi Lautsprechers können Sie in einem renomierten Hifi Studio auch heute noch ohne Verkäufer- gewäsch anhören. Da gibt es zum Beispiel das Klangstudio Pohl in Bodenheim bei Mainz, in welchem Sie ungestört durchaus mal 30 Minuten eine mitgebrachte Platte oder CD abhören können.

Im Blödmarkt ist das neben der Autoradioabteilung (mit dem allerneusten 68cm Tief-Baß am 5000 Watt PMO Car-Audio Verstärker in der VW-Polo Hutablage) schier unmöglich.

Auch Verstärker sollte man durchaus selbst probehören. Es gab damals verschiedene Japaner, die hatten alles, das man sich nur wünschen konnte, - nur - geklungen hatten sie nie. Das waren damals bestimmte Onkyo Vollverstärker und einige Pioneer Multimedia Receiver, beide mit mehr als 110 Watt echtem Sinus pro Kanal. Laut ging es und Bass war auch da, aber geklungen hatte es dann doch nicht.
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