Ein paar ganz wenige Aspekte um die Vinyl Platte
Wie gut sind die 33er Langspielplatten wirklich ?
Bei den pensionierten Experten des SFB (ehemals Sender Freies berlin - heute RBB) und der DGG (Deutschen Grammophon Gesellschaft) in Berlin (es waren sogar ein Professor und ein Doktor dabei) hatte ich erfahren, daß von der eigentlichen Presssmatritze einer 33er Langspielplatte nur bis etwa 10.000 Pressungen hergestellt werden konnten und können.
Dann sei die zu prüfende Audio-Qualität so weit abgesunken, daß die Platte den Qualitätsanfordeungen zumindest der DGG und DECCA nicht mehr genüge. Bei dem Gespräch kam auch die etwas verworrene Verknüpfung der eigentlich wenigen Presswerke mit DGG und Teldec und Telefunken und DECCA usw. zur Sprache.
Übrigens: Bei den US amerikanischen "Direct Cut" Schallplatten der 70er Jahre war von noch weniger Pressungen je Matritze die Rede, man sprach von maximal ca. 5000.
5000 oder 10000 Kopien einer Matritze bedeutet:
Die Erste ist die Beste und die Letzte ist die nahezu unbrauchbare Pressung. Und die Presswerke mussten schon ihre Stückzahlen pro Matritze vorweisen, also produktiv und effizient arbeiten. Ausschuss wurde oft auch über absolute Billig-Label wie EUROPA usw. für DM 5.- verscherbelt.
Wer als Platten-Kunde also eine 33er Langspielplatte aus den letzen 10% der Charge bekommen hatte, der hatte teilweise üble Qualität erhalten. Das war dann aber wirklich gerade noch Hifi und die Platte hatten weniger Höhen und weniger Dynamik und teilweise Stereoverschiebungen.
Das hochgelobte Füllschriftverfahren hatte nämlich auch Nachteile bei der Pressung zum Beispiel. Die trennenden Rillenrücken von einer zur nächsten Rille wurden immer dünner und damit auch instabil. Die mechanischen Beansprungen während des extrem kurzen sehr heißen und dann mit allen (Abkühl-) Tricks forcierten Pressvorganges setzten dem Rohling ganz schön zu.
Hier haben wir eine solche Pressung durch reinen Zufall erhalten. Lesen Sie etwas über miserable Qualität bei Markenplatten.
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