Die ersten selbst spielenden Musikinstrumente hatten Loch- streifen oder Loch-Bänder, fast wie beim Fernschreiber.
In den Streifen oder Bändern waren die Noten als Löcher eingestanzt und eine difizile Mechanik tastete die wieder ab und spielte sie so gut es ging. Die Qualität hing eher von dem modifizierten Instrument ab als vom gelochten Streifen.
Etwas später wollte man mehrere Instrumente gleichzeitig spielen lassen, dazu brauchte man schon ein ganzes breites Lochband, ein schmaler Streifen reichte nicht mehr aus.
Dann wurden die Ideen abnormal irre und man versuchte (sogar erfolgreich) ein ganzes Orchester mit solch einer vorab abgespeicherten "Konserve" zu steuern.
Das ist gigantisch vom Aufwand, aber ebenso gigantisch vom Eindruck. In Speyer im Technikmuseum steht in der ganz großen Halle solch ein Konzert- Orchestrion mit ungeahnten Ausßmaßen. (Eines von Vielen!!)
Der Initiator und Senior-Chef des Technikmuseums Herr Layher hat es sich nicht nehmen lassen, unserer Besuchergruppe vom Fernsehmuseum Wiesbaden dieses musikalische "Monstrum" (im positiven Sinne!!!) vorzuführen.
Der Klangeindruck in der riesigen Halle, dort hängen mehrere Starfighter ähnlich Jagdflugzeuge unter der Decke, ist auch für abgebrühte Hifi Fans gewaltig beeindruckend. Davon sollten Sie sich selbst überzeugen, dieses Orchestrion ist den einen (zusätzlichen) Euro wert.
Wenn die Stahlträger vibrieren, der Boden bebt und die Autos zu hüpfen anfangen, dann wissen Sie, was ein echter Tiefbass ist.
Die dokumentarischen Aufnahmen in leider nur "mäßiger?" Hifi Qualität (Digitaler Camcorder von Sony ) kommen trotzdem in Kürze hier auf den Seiten.
Dazu kommen weitere Bilder über automatische Musikmaschinen mit guter bis edler Qualität.





