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Was gibt es Neues im virtuellen Hifi-Museum ?

Hier finden Sie neue historische Seiten (oder Downloads), die in hifimuseum.de eingestellt wurden. Hier finden Sie KEINE Neuigkeiten aus der "aktuellen" Hifi-Szene. Auf diesen Seiten schreiben wir über Vergangenes, wie es kam, wie es war und wie es wieder ging bzw. von anderen Neuerungen, Entwicklungen, Verbesserungen überrollt wurde. Und wir schreiben unsere eigene Meinung !! Die muss nicht mit der Ihren übereinstimmen. Also bitte nur weiter schmökern, wenn Sie so tolerant sind, auch die Meinung Anderer ertragen zu können. Auf dieser Folge-Seite stehen die letzten 20 Änderungen der Hifi-Webseiten.
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Sept. 2018 - Es gibt viel Neues auf den Hifi-Seiten

Duch die Hitzeperiode im Sommer 2018 und die anschließende Erkältung war an körperliche Arbeit (Geräte zerlegen) fast nicht zu denken, doch am (Redaktions-) Schreibtisch ließ es sich leben. Und so sind jede Menge neue Seiten dazugekommen. Die Seite von der ACRON 100C ist neu, die von den elitären BRAUN LF 700 Lautsprecherfüssen auch und dann gibt es eine wirkliche Riesenmenge an aufgearbeiteten und kommentierten Dual-Prospekten mit der Dual Entwicklung von 1963 bis über den Konkurs 1982 hinaus. Auch technische Einblicke in Tonarm- Lagerungen und Plattenteller- Lager sowie Plattenspieler- Antriebe sind neu. Dafür stocken die Reparaturen der beiden BRAUN TG-1000 Geräte sowie der ganzen Verstärker. Die Sound-Tests der hinzugekommenen Canton GLE-100, Magnat Zero-6 und Grundig 1600 Boxen müssen ebenso noch etwas warten, mit den Acron 100C habe ich angefangen, die wiegen nicht so viel.

Aug. 2018 - Einblicke in einen GRUNDIG "Konzertschrank"

Max Grundig baute nach dem 2. Weltkrieg jede Menge Radiogeräte von extrem billig bis erstaunlich aufwendig und teuer. Eines dieser Produkte ist die GRUNDIG Musiktruhe 9099 aus 1957. Eine Mono-Truhe mit 2 großen 3-Wege Boxen und einem Radio-Chassis mit PE REX Plattenspieler und einem frühen PE 7000 Magnetsystem mit Röhren- Magnet- Vorverstärker sowie 2 x EL84 in der Endstufe. Und dazu kam noch das damalige Spitzentonbandgerät TM 830 - gegen Aufpreis natürlich. Bis die Truhe im Wohnzimmer stand, waren etwa 4.200.- DM fällig, die sich nicht jeder leisten konnte. Einer dieser tollen frühen "Konzertschränke" ist bis in 2018 aufgehoben worden bzw. übrig geblieben, aber leider bereits modifiziert. Es war nämlich ein "moderner" Dual 1214 Plattenspieler eingebaut. Schade.

Aug. 2018 - Einblicke in die Lagerung von Tonarmen

Bei den alten Vinyl-Plattenspielern war der Tonarm mit dem Abtastsystem eines der schwächsten Teile am ganzen Gerät. Alle Hersteller bemühten sich, das Beste draus zu machen und auch werbewirksam zu vermarkten. Der Wettbewerb war groß und Ahnung hatten die wenigsten potentiellen Käufer. Da konnte man in den Prospekten mit tollen Konzepten und Super-Daten klotzen, kontrollieren konnten das nur ganz ganz wenige Fachleute bzw. Physiker wie zum Beispiel Karl Breh und Arndt Klingelnberg von der "Hifi-Stereophonie". Und bei der Tonarm-Lagerung, maßgeblich für die möglichst reibungsarme Beweglichkeit schieden sich die Geister. Darum hier ein Einblick in die Arten der Tonarmlager und die jeweiligen Randbedingungen.

Aug. 2018 - Es gab sie, langzeitstabile Reibräder aus Gummi

In dem professionellen "Vielspur-Recorder" der Firma Assmann atis (UHER) vom Typ MS 548 aus 1988 ist ein Siemens "Tonmotor" mit einem recht dicken Gummi-Reibrad und einer großen UHER !!! Schwungscheibe kombiniert. Und erstaunlich, das Reibrad ist (beinahe) "frisch" wie am ersten Tag. Bei fast 98% aller Plattenspieler von Thorens, Dual und Lenco ist das nicht mehr so. Ausnahmen sind bei Dual nur sporadisch zu finden (Dual 1214). Vergleichbar ist das deshalb, weil dieses spezielle Bandgerät mit einer extrem niedrigen Bandgeschwindigkeit von nur 1,19 cm/sek absolut präzise und stabil (und zuverlässig) über viele Monate laufen musste. Es gab sie also doch, die Gummis, die nur wenig oder gar nicht "altern" bzw. aushärten und spröde werden.

Juli 2018 - defekter Revox B251 gegen FineArts A903 getauscht

der Revox B251
der FineArts A-903

Beim Einpegeln des neu hinzugekommenen Dual 1249 Platten- spielers - vom B251 zum präzisen SONY A/D-Wandler - war etwas merkwürdig schief. Ein Kanal des B251 ist deutliche 9db leiser als der andere. Ich dachte, das sei mit der Balance ausgleichbar, doch die wirkt nur auf die Endstufe des B251. Bei den einstellbaren Eingangs- pegeln aller Eingänge werden immer beide Pegel gleichermaßen verändert. Also muß das mal im Labor gemessen werden. Auffallend ist jetzt etwas Anderes, der Grundig A-903 klingt weder mit Loudness (sehr basslastig) noch ohne (linear) genauso "angenehm" wie der B251. Angeblich "klingen" doch alle Verstärker ab einer gewissen Preislage gleich. Mit einem über Jahre geübten Ohr fällt es aber doch auf, sie klingen nicht gleich.

Juli 2018 - eine ganze Grundig Meßwerkstatt geerbt

Jetzt sind fast alle Grundig Technische Information(en) da und noch viel mehr

Fast an der Grenze nach Belgien durften wir ein ganzes Auto voller (mittel-)alter Grundig Meßgeräte abholen - eine ganze Meßwerk"stadt". Dabei war auch eine Grundig Hifi-Anlage mit 2 Boxen Typ Grundig 1600 und ein Dual 1249 Riemenantriebler in nahezu neuwertigem Zustand - mit einer tödlichen Macke. In dem 5-Pol DIN Stecker innen drinnen war ein Kabelbruch in einer Ader oder im Schirm. Jedenfalls kamen ganz plötzlich ungewohnte gewaltige Lautstärken aus den Boxen. Erst das Anlöten von Cinch Steckern etwa 10cm vom abgeschnittenen Ende entfernt löste dieses Problem. Jetzt muß noch der Motor sowie der das Tellerlager nachgefettet werden. Man hört die 40 Jahre deutlich.

Juni 2018 - genau vor 70 Jahren wurde die 33er LP vorgestellt

1948 - die erste LP
1952 bei uns

Warum auf einmal die ganzen Artikel über die Schellack- und vor allem über die Vinyl-Schallplatten, die seit ein paar Jahren ein mühsames "Comeback" genießen ? Am 12. Juni 1948 wurde in New York eine diesmal echte kulturelle Sensation vorgestellt. Wie die Berichte aus 1948 weitgehend ähnlich erzählen, gab es in den 1930er Jahren mehrere oder sogar viele Versuche, die Spieldauer der schwarzen Scheiben deutlich über 5 Minuten zu erhöhen. Keiner der damaligen Versuche hatte Erfolg. Dann kam der 2.Weltkrieg und nichts ging mehr, auch und sogar in den USA nicht.

In den Übersetzungen der amerikanischen Geschichten
kommt auch noch etwas anderes zum Vorschein. Sollten Sie mal über die Bedeutung des Wortes "Verwirrung" nachdenken, lesen Sie die historische Entwicklung der Firma "Columbia Records". Also wie oft diese Firma bzw. dieses Label verkauft und geschlachtet und wieder "eingemeindet" wurde, ist wirklich "verwirrend" - jedoch typisch amerikanisch. Erste Übersetzungen stehen hier.

Juni 2018 - der Anfang vom Ende der 78er Schellack-Platte

Zur Mitte des Jahres 1948 hatten wir wieder eine "Zeiten- wende" ungeahnten Ausmaßes. Das bis dato wichtigste transportable Audio-Medium, die 78er Schellackplatte, wurde grundlegend revolutioniert. Gleich zwei (amerikanische) Medien-Riesen stellten kurz nacheinander neue Plattenkonzepte vor, zuerst die 33er LP von Columbia-Records und dann die 45er Single von RCA-Victor. Das zusätzliche erstaunliche Phänomen war, es wurden beide Konzepte Weltstandards. Und beide Firmen mußten wohl oder übel den Standard des Konkurrenten übernehmen. Soetwas kam später nie wieder vor. Dazu gibt es jetzt mehrere Seiten. Angefangen habe ich auf dieser Seite mit der 45er Single in Mono.

Juli 2018 - Bestandsaufnahme von 10" (= 25cm) Mono-LPs

Berühmte 25er Mono LPs
Mono Verstärker K+H Ultra

In den letzen Jahren haben wir eine Menge historischer 25cm und 30cm Mono-Vinyl-LPs vor dem Sperrmüll- Container gerettet. Doch was damit tun ? Also ein Mono-Abtastsystem muß her. Dazu ein nicht ganz so moderner Plattenspieler mit einem schweren Tonarm. Und dann brauchen wir einen alten Mono-Vorverstärker mit mehreren Schneid-Kennlinien.
Und da gibt einen außergewöhnlichen Mono-Röhrenverstärker von Klein+Hummel aus den Jahren 1959/1960. Walter Hummel entwickelte ihn und fand ihn "ultragut" und so nannte er ihn "Telewatt ULTRA". Der ULTRA hat nämlich beides, Kristall- und Magneteingänge und er beherrscht eine ganze Menge Schneid-Kennlinien, wenn die uralten Kondensatoren überprüft bzw. ersetzt sind.
Er hat noch weitere herausragende Eigenschaften, die aber für unsere Mono- Platten erst mal nicht relevant sind.

Juli 2018 - Die Braun "output compact" Box aus Aluminium

Im Lautsprecherlabor von BRAUN wurde von Dipl. Ing. Franz Petrik eine Mini-Regalbox aus Aluminium entwickelt, aber dann doch nicht produziert. Und von nun an lebt die Legende, an der leider ein gerüttelt Stückchen Wahrheit dran ist. Petrik verließ BRAUN und gründete seine Firma ACRON und hatte mit der ACRON 100C einen für diesen Markt der Miniboxen überragenden Erfolg. Die Box war erstaunlich gut.
Doch der Erfolg währte nicht lange. BRAUN verklagte den Einzelkämpfer und gewann in 2 Instanzen. Doch diese "output compact" wurde bei BRAUN nur noch ein Lückenfüller und kein Renner mehr, vielleicht sogar wegen der englischen Typenbezeichnung, alle hatten die erfolgreichen ACRONs als Referenzen im Blick.

Juli 2018 - die Zeitschrift "live" von BRAUN 1971

Es gab von BRAUN ab 1971 eine (Messe-) Kundenzeit- schrift im großen A3 Format. Dort wurde den neuen Hifi- Laien bzw. neuen Kauf-Interessenten der Sinn "Hifi" und "Stereo" nochmal und nochmal erklärt, nicht ganz so professionell wie in den früheren edlen schwarz weißen BRAUN Brevieren aus den Zeiten dvor. Die erste "live" Zeitschrift vom Sommer 1971 mit 12 dicht gefüllten Seiten ist hier am Stück zu lesen. Die kleinen Schwächen des Spaltenlayouts wurden korrigiert. Über die Auflagen gibt es wenige Informationen.

Juli 2018 - zwei (braune) BRAUN L810 sind da

Um unsere Sound-Vergleiche einigermaßen wertneutral durchführen zu können, haben wir ein Pärchen BRAUN L810 dazugenommen. Wie die L710 stammen die deutlich größeren L810 aus 1969/70 und lösten die L800 ab. In der weiter unten beschriebenen "Erbschaft" waren auch ein etwa gleich großes Pärchen CANTON GLE 100 und ein Pärchen MAGNAT Zero-6 Boxen dabei, die jetzt alle mit der BRAUN L810 nebeneinander stehen werden.

Juli 2018 - die letzten Monate voller Aktionen

Ein Fisher MF300 und ein KX200
beide in schlimmem Zustand

In den letzten Monaten ist viel passiert, überwiegend im Fernseh-Bereich. Da gab es zwei große Aktionen in den Filmstudios von Babelsberg und in Köln.

Danach haben wir 2 uralte "The Fisher" Röhren-Geräte aus 1963 vor dem Schrott-Container gerettet und fotografisch erfasst. - Die beiden "The Fischer" Geräte sind natürlich in einem bedauernswerten Zustand, was aber zu erwarten war. Denn bei dem Verstärker - es war ehemals ein Bausatz - fehlt bereits ein Ausgangsübertrager. Der UKW-Tuner war einer der allerersten Empfänger mit motorischem Sendersuchlauf. Ob es sich wirklich lohnt, da nochmal viel Zeit rein zu stecken ?
In der gleichen Abholung war auch der erste Philips K6 PAL-Farbfernseher mit 27 Röhren in nahezu neuwertigem Zustand, ein ganz seltener Meilenstein der Farbfernsehgeschichte.

Mai 2018 - Erstmalig eine "richtige" Erbschaft erhalten . . .

Es war ein besonders Erleben, daß ich vor Wochen hatte. Eine Dame aus dem Ruhrpott rief an und bot mir die Abholung einer ganzen recht teuren Hifi-Anlage samt über 400 nahezu neuwertiger LPs an. Ihr verstorbener Gatte hatte in seinem Testament explizit verfügt, daß seine Musikanlage samt der vielen Platten an dieses Museum in Wiesbaden "gehen" soll. Und jetzt vor Pfingsten war ich dort und hatte dann den ganzen Wagen voll mit Schallplatten. Es war das erste mal in meinem Leben, soetwas zu erleben.

April 2018 - Die "Wahrheit" etwas besser durchleuchten

Daß man Tonaufnahmen genial verändern oder gar komplett künstlich erzeugen kann, ist kein Geheimnis mehr. Die moderne Technik machts möglich. Und daß inzwischen auch ganze Fernseh-"Berichte", "Nachrichten" und ganze Filme absolut eindrucksvoll synthetisch erzeugt werden können, ist leider auch bereits Realität. In den beiden Fernseh Trilogien "Ku'Damm 56" und "Ku'Damm 59" ist die Animation der lebenden Berliner Kudamm- Umgebung von vor 1960 so eindrucksvoll gelungen, daß ich mir viele Gedanken um die Bedeutung von "Wahrheit" gemacht habe.
Ähnliches gilt auch für die Definition von "Gerechtigkeit". Beide Begriffe sind nämlich weder klar noch eindeutig zu definieren. Aber Hilfen, sich selbst eine Meinung zu bilden, die sollte es geben. In mehreren Büchern habe ich die Ausführungen von Menschen gefunden, die sich mit der "Wahrheit" - vor allem im 3.Reich und danach - auseinander gesetzt hatten. Diese Bücher finden Sie hier im Fernsehmuseum und auch hier im Hifimuseum.

März 2018 - Wie die uns bekannte 33er LP wirklich enstanden ist

Microgroove Platte mit 16 U/min
und hier die Columbia Platte
eine der ersten echten Vinyl LPs

Bei der 33er LP hieß es immer, die kam 1949 aus Amerika und dann war sie einfach da - Punkt. Fachbuch-Autoren- und Fachzeitschriften- Redakteure und sonstige "Experten" gaben sich damit zufrieden. Mir war das von Anfang an suspekt, daß ein für unsere Kultur so bedeutendes Produkt wie die Langspielplatte (also beinahe wie das deutsche Magnetophon) einfach nur "da" war - und weiter nichts? Auch als "dpa" einen riesen Artikel über 80 Jahre "LP" publizierte, war ich sehr sehr skeptisch.

Das war doch gar nicht unsere Vinyl-LP, das war eine 40cm Schellack-Platte - als Nadelton zum Stumm-Film gedacht - und sogar nur ganz kurz und mühsam und unerfolgreich. Erst in 2018 - durch mehrere Zufälle - habe ich "es" in Form von einzelnen Artikeln gefunden - und sogar an ganz unvermuteter Stelle.

In 1942/43 und dann nochmal im Dezember 1947 rief die amerikanische Musiker- Gewerkschaft "AFM" zum landesweiten totalen Streik auf, mit aller Kraft und allem Einfluß. Die kleinen und großen Plattenfirmen standen nach einer gewissen überbrückten Zeit mit dem Rücken zur Wand und so - weil über mehr als 1 Jahr wirklich brutal erpreßt - mußten sie unterschreiben, was immer die Gewerkschaft wollte.

Doch zumindest bei Columbia Records hatte ein arg gebeutelter Chef die Lücke erkannt, also Tantiemen für jede eingespielte Platte, na gut, aber es stand ja nicht im Vertrag, wieviel auf die Platte drauf ging. Man kannte ja nur die Schellackplatten mit 2 x 3,5 bis max. 5 Minuten drauf.

Die 40cm Platten mit 33 1/3 U/min für Studios waren zu groß, auch die 30cm Platten mit 78 U/min kannte man, aber eine neuartige Kombination von 30cm Vinyl-Platten mit 33 1/3 U/min und einer neuen schmaleren Microgroove Rille und über 22 Minuten pro Seite, da fehlten dem Gewerkschaftsboß Petrillio und seinen Vertrags-Anwälten die Visionen.

Und das war die eigentliche Geburststunde unserer Langspielplatte. Mehr steht bei der Erläuterung, was denn damals in USA der Petrillio Bann war.

März 2018 - Es gibt ganz viel Neues aus alter Vinyl-Zeit aus 1946

ein historischer Glückstreffer

Mit etwas Glück auf US-Servern gefunden, die Ausgaben der Firmenzeitschrift "audio record" ab July 1945 als PDF - komplett in englisch und jetzt deutsch kommentiert. Die Scan-Qualität ist nicht berauschend, doch das Auge kann auch die letzten Wortfetzen entschlüsseln. Das Ganze fängt bei uns hier im Hifi-Museum an, weil der Herausgeber AUDIO DEVICE im Jahr 1945 mit Schallplatten-Folien angefangen hatte. Ab 1952 werden die Ausgaben dann ins Magnetbandmuseum "rüber geleitet", weil dann die Magnetband- Herstellung überwiegt. An die Bilder sollten Sie keine so großen Anforderungen stellen, das ist alles leicht unscharf. Es ist fast schon ein Wunder, daß diese Zeitschrift überhaupt wieder aufgetaucht ist. Viele merkwürdige ungeklärte Zusammenhänge in der Geschichte des US-Magnetophons werden hier recht fundiert aufgeklärt. Wir düfen nicht übersehen, der Durchbruch der 30cm Vinyl-LP von 1949 konnte erst mit der hohen Audio-Qualität der Magnetband- Masterband- Aufnahmegeräte von Ampex gelingen. Und davon steht viel auf diesen uralten Seiten.

Feb. 2018 - Ein Interview mit der Legende Paul Klipsch 1977

Hier kommt noch eines der vielen Interviews mit Dr. Paul W. Klipsch im Jahr 1977 hier in Deutschland. Als patriotischer Amerikaner sprach Klipsch kein Deutsch und machte trotzdem bis ins hohe Alter (er ist 98 Jahre alt geworden) Werbung für sein Klipschorn. Im Vergleich mit vielen anderen Entwicklern konnte er seine Thesen auch mathematisch untermauern. Daß mir selbst die von ihm so viel gelobte (seine) Horn- Qualität nicht gefallen hatte, ist auf die eigentliche Ursache der vielen Lautsprecher- bzw. Wandler- Konzepte zurückzuführen und das ist der subjektive Geschmack. Anzumerken ist noch, daß es in den USA in den 1970er Jahren nachweislich an die 800 Lautsprecherfirmen gab und bei uns in Europa (angeblich) immerhin auch über 300 Firmen.

Feb. 2018 - Nur wenige wußten ganz viel über die "Nadel"

In 1977 war die 33er Schallplatte noch die fast 100% Quelle der guten Musik. Magnetband-Aufnahmen in echter Studio- oder Masterbandqualität waren den allermeisten Mitmenschen überhaupt nicht zugänglich. Und über diese Schallplattenqualität wußten die, die die Diamanten (die "Nadeln") schliffen, natürlich weit mehr, als die Prospekte der Geräte-Hersteller bzw. der Hifi-Verkäufer propagierten.

Einer dieser Experten war Dr. Ernst A. Weinz aus dem kleinen Idar-Oberstein an der Nahe im Hünsrück, der damals sehr bekannten Kristallschleifer- Stadt. Die Firma Weinz hatte über Jahrzehnte Ersatzdiamanten für alle möglich hochwertigen Abtastsysteme hergestellt.

In einem Interview von 1977 erklärt Dr. Weinz die Fein- heiten der Rillenabtastung mit einer Diamantspitze.

Feb. 2018 - Erste KlangBild Artikel über Lautsprecher-Wissen

In der Lautsprecherbranche gab und gibt es weltweit jede Menge kompetente und weniger kompetente Entwickler, die aber alle den Stein der Weisen bei sich zu Hause versteckt haben. Der einigermaße wertneutrale Physiker oder Physik- Ingenieur wird recht schnell feststellen, daß es in der Physik Gleichungen bzw. abhängige Zusammenhänge gibt, die nicht zu lösen sind. Bezogen auf die Lautsprecher, die inzwischen (wir haben 2018) schwächsten Teile der Übertragungskette, bedeutet das, optimale audiophile High- End Qualität und exzellente Stereo Wiedergabe und dann noch möglichst unsichtbare Boxen, das schließt sich gegenseitig aus. Alleine die Ansichten und Dogmen der bislang veröffentlichten Vorträge und Interviews der bekannten Entwicker lassen immer mehr Fragen offen. Ich habe diese divergierenden "Meinungen" unter Lautsprecher-Wissen zusammengestellt.

Feb. 2018 - 2 Jahrgänge KlangBild (1977/1978) aus Bremerhafen

wenn die Feuchtigkeit kommt

Ein Geschenk aus dem hohen Norden bringt uns wieder eine Menge neuer Artikel und Interviews mit damaligen Hifi-Größen. In der damals verkannten oder überhaupt nicht gekannten Hifi- Zeitschrift "KlangBild" mit diesen teilweise sehr guten Artikeln finden sich (gut formulierte) Grundlagen für Jedermann. Von den 24 Ausgaben haben leider die ersten 6 Magazine zu viel von dem sie umgebenden Grundwasser "gesüffelt". Teile der Texte müssen mühsam nachformuliert werden. Hier neben ein Beispiel, was von dem Text übrig blieb.

Feb. 2018 - Altec Lansing und James B. Lansing - Konkurrenten

Als wir zu unser Hifi- Sturm-und-Drang- Zeit um 1972 bis 1978 in den verschiedenen Hifi-Studios in Rhein Main jede Menge Prospekte eingesammelt bzw. "erjagt" hatten, konnten wir auch nach längerem Studium die Firmen (Altec) Lansing und (James B.) Lansing nicht eindeutig auseinander halten. Die eine Firma hatte die (vermeintlich spanische) super tolle Valencia und die andere die (vermeintlich griechische) ebenso super tolle Olympus als (Heim-) Studio-Monitor angepriesen. So beschrieben und benannten die Übersetzer und Werbetexter ihre Boxen. Aus der Historie der Firma Altec Lansing geht jetzt (erst) deutlich hervor, wie das Ganze damals zusammen- "hing". Die Texte sind aus dem Englischen übersetzt und an wichtigen Stellen ergänzt und kommentiert.

Jan. 2018 - BOSE 1964 - hier die Anfänge (ohne Lautsprecher)

Bei uns, den damals jungen Hifi Fans, war die Firma BOSE vor 1970 absolut unbekannt. Auch der Professor genoß hierzulande kaum Aufmerksamkeit. Das kam alles erst mit der Vorstellung der BOSE 901 in der Hifi-Stereophonie Juni 1970. Sicher hatte ich in den amerikanischen Hifi-Magazinen so manches über diese 5 Ecken gelesen, aber geglaubt hatte ich - und nicht nur ich - das nicht. Eine Box wie eine größere Reisetasche sollte einen Erdbebensound machen ? Einfach lachaft. Und dann auch noch 9 so kleine Popel-Lautsprecher, das durfte ja gar nicht gehen. Wie man sich irren konnte ..... ist leider auch beschämend lachhaft. In 2017 haben wir je 1 Paar Serie 2 und III und IV hier im Labor. Die Serie IV ist beinahe repariert. Und bei Herrmann Hoffmann habe ich BOSE Prospekte von 1964 gesehen, ganz erstaunlich. Die beim MIT angestellten Spezialisten hatten nämlich ganz frühe Schaltnetzile entwickelt, natürlich für das US-Militär. Hier geht es zu dem allerersten BOSE Prosekt.

Jan. 2018 - Ein seltenes US-Röhrendokument aus 1961

Für die weltweiten Röhrenhersteller wurde es nach 1960 ziemlich ernst. Sie erkannten auch den Ernst der Lage und brachten recht gut gemachte Broschüren über ihre (eigenen) Qualitäten heraus. Nur wenige davon sind erhalten. So ist hier eine von "General Electrics" (GE) in unserem Archiv. General Electrics ist in den USA etwa das Gleiche wie bei uns die Firma SIEMENS - nach dem Motto : "Wir machen alles, das mit Strom funktioniert." - also auch Röhren und Bildröhren und sonstwas. Bei RCA zum Beispiel war es in den USA damals sehr ähnlich. Die RCA machte alles mit Ton und Bild, einfach alles, von der Schallplatte bis zum Plattenspieler und auch der Nadel. Nur bei den Tonbandgeräten hatten sie sich bei RCA vertan. Wer zu spät kommt, ...... aber schaun Sie mal in die GE-Röhrenbroschüre von 1961 rein.

Weihnachten - Eine Idee, ein Geschenk, eine Aufmerksamkeit

Mit den Geschenken zu Weihnachten habe ich so meine Probleme. Entweder sind sie recht teuer und dennoch voll daneben oder notgedrungene Pflicht(ab)gaben oder sonstiger Unsinn einer übersättigten Gesellschaft. Es gibt aber immer wieder ganz tolle ideenreiche nützliche Aufmerksamkeiten, die viel mehr Wirkung erzielen als irgend ein teures "Etwas". Und sie sind ein ganzes Jahr ein Hingucker und nötigen nicht gleich zum obligatorischen Gegengeschenk bei der erstbesten Gelegenheit. Dieser Jahreskalender ist ein Blickfang für jeden Tonband- und Hifi-Liebhaber, Sammler oder einfach nur Musik-Fan. Der Kalender stammt von Josh von Staudach und ist unter www.vintagedisplay.de zu bestellen. Mit Versand sind es knapp 10 Euro. Damit können Sie Freunden bestimmt eine Freude machen.

Starten Sie in das neue Jahr mit diesem Lautsprecher . . . .

Wie sich die Sprüche von vor 30 Jahren gleichen - das ist von GRUNDIG übrig

Wenn die Gigantomanie überboarded, dann klingt das so : Äußere Schönheit, innere Kraft - die Sicherheit "unseres Hauses" (an dieser Stelle steht eigentlich der uns bekannte Händler-Name.)
Also : Zum Neujahrs- Aktions-"Bundle"-Preis gibt es jetzt diesen High-End- Aktiv- Lautsprecher mit 4200 Watt Systemleistung, mit 14 Verstärkern und mit einem sagenhaften "Preisvorteil" von 2.600.- Euro - jetzt nur (ab...) 26.590.- Euro - (vermutlich genau richtig fürs Schlafzimmer).
Und immer, wenn Sie lesen "Preis ab ...."  heißt das doch, das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Was mir sofort aufgefallen war, das ist die Erinnerung an die GRUNDIG Werbung der 1990er Jahre : "GRUNDIG - die Sicherheit eines großen Namens". Und was ist von GRUNDIG übrig geblieben ?

Dez. 2017 - ein weiterer Digitalverstärker

Wie bei den Digital-Analog Wandlern von Burr Brown geht auch bei den digitalen Endstufen-Chips von Texas Instruments die Entwicklung immer weiter. Die Chinesen wollen diesen Billigsegment-Markt und bekommen ihn auch, denn nichts ist so vergänglich wie Trends. Wir dürfen sie aber dabei nicht genauso blauäugig unterschätzen wie damals 1965 die Japaner mit dem anfänglichen fabrikneuen Elektronik-Müll. Die 85 Millionen Japaner hatten sehr sehr schnell gelernt, höchste Qualität zu entwickeln und auch erfolgreich (zu unseren Lasten) im Weltmarkt zu vermarkten. Die 1,6 Millarden Chinesen machen heutzutage sogar den Japanern und den Koreanern Angst, das erreichte Lebens-Niveau zu überbieten oder gar zu unterminieren. Dieser Digitalverstärker setzt ein neues Preis-Leistungsverhältnis.

Dez. 2017 - Ignoriert - die Schwächen der CD/DVD-Spieler

ein aktueller High-End D/A- Wandler von Burr Brown

Bei den High-End Gourmets geht die Sorge um, daß es immer wieder noch einen Tick besser geht - also besser als mit ihren 12.000 Euro CD Spielern. Und außerdem ist der Frust besonders hoch, darüber, daß die Halbleiter-Labors einfach nicht aufhören wollen, immer neue Technik zu entwickeln und damit jedesmal die alte - ehemals gigantisch teure - High-End Technik ins Abseits schubsen. Mir waren CD-Spieler über DM 6.000.- = 3.000.- Euro schon immer suspekt. Ich hatte nämlich auch Nächte lang gehört, gelauscht und verglichen, sogar mit 3 oder 4 CD-Spielern am gleichen Accuphase C28 Vorverstärker. Und jetzt habe ich einen klitzekleinen Raspberry Pi 2 Streamer mit einem relativ neuen Burr-Brown Chip hinten dran und es klingt mindestens so gut wie vor 10 Jahren der allerallerbeste CD-Spieler. Hier steht meine Beschreibung der Schwächen der CD-Abspieltechnik im CD-Player.

Weihnachten - "music-box" - noch eine Idee für Hifi-Gourmets

Dez. 2017 - Eine "Dukebox" auf höchstem Niveau - also ein Audio-Streamer mit edlem Sound für wirklich erschwingliches Geld und mit geringstem Stromverbrauch. "Dukebox(en)" hießen die historischen riesigen großen bunten Kisten mit den Mengen von abgenudelten 17cm Single-Schallplatten (meißt sogar Mono), die so grausam gekrächst hatten, daß bald niemand mehr auch nur einen Groschen reingesteckt hatte. Aber das ist alles 50 Jahre her. Heute ist das alles ganz anders und ich suche schon seit 3 Jahren den idealen Audio-Streamer. Jetzt endlich war die Zeit reif und er läuft wunderbar. Es ist ein ganz kleiner Raspberry Pi 2 Microcomputer mit einer Huckepack- Audio-Karte mit einem sehr guten Digital-Analog Wandler drauf. Mehr steht bei den Streamer-Clients - und hier bei der "music-box".

Dez. 2017 - 275 Volt Kondensatoren-Nachschub angekommen

zwei verschiedene Rastermaße

Sie sterben immer häufiger und schneller, diese 250 Volt 220 nF Entstörkondensatoren in sehr vielen Geräten. Wie auf der speziellen Seite bereits ausgeführt, sind 30 Volt Reserve eben nicht genug für unser 230 Volt Haus-Netz.

Diese neuen Ersatzkondensatoen haben jetzt alle eine 275 Volt Prüfspannung aufgedruckt und das scheint als Reserve oberhalb von 230V ausreichend zu sein. Ich wage zu behaupten, daß wir in Europa in Zukunft keine weitere Netzspannungserhöhung (auf mehr als 230 Volt) bekommen werden.

Vor allem, es sind eigentlich nur 10tel Pfennigs-Artikel - jetzt natürlich in Cent, die mangels damaligem Wissen nicht auf Zukunft dimensioniert waren.

Dez. 2017 - Als die Chinesen unseren DIN LS-Stecker (wieder-) entdeckt haben

Unser so schmächtiger DIN-Lautsprecherstecker und die zugehörige DIN-Buchse von etwa 1963 waren eigentlich mit dem ersten 50 Watt Verstärker am Ende ihrer (Durchleitungs-) Kräfte angekommen. Und als wir 40 Jahre später gemerkt hatten, daß diese Kontakte inzwischen auch noch kohlrabenschwarz angelaufen waren, haben es auch die Letzten gemerkt, so geht das nicht mit dem edlen High-Fidelity Sound.

Wenn Sie jetzt zu Weihnachten eine LED-Lichterkette geschenkt bekämen, staunen Sie Bauklötzer. Da ist ja wieder einer drinnen, ein DIN LS-Stecker. Ja wirklich, die 6 Watt Dauerleistung der ca. 80 LEDs verträgt der locker. Und er ist verpolungssicher, unser uralter deutscher DIN Stecker. Es ist schon erstaunlich, wie deutsche Entwicklungen nach Jahrzenten irgendwo wieder aufleben bzw. aus der Versenkung auftauchen, zum Beispiel vor über 30 Jahren auch der uralte 3-Pol-DIN-Stecker unserer Mono-Diodenleitungen. Er befand sich am Spiral-Kabel an der ersten IBM-Tastatur des ersten IBM-PCs wieder.

Nov. 2017 - Ein (Schlüssel-) Erlebnis vom Wertstoffhof

Philips-1542-60-front
alt und neu nebeneinander

Morgens um 10 scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Jedenfalls als ich das Auto voller Restabfall dort auslud, kam ein junger Man mit einem schweren technisch aussehenden Gerät zum Alt-Fernseh-Container und ich konnte ihn gerade noch bremsen und fragen, was ist das ? Das Ding sei defekt und hätte gequalmt. Es war ein ehemals recht teures analoges Philips Labornetzgerät vom Feinsten. "Bitte gleich in meine Auto", war meine Bitte. Es konnte nur "der eine" sein, der von den Revox B77 und B795 und all den anderen, der Netz-Entstör- kondensator. Und tatsächlich, das Netzteil ist noch völlig in Ordnung, nur der "ROE" mit 220nF hat die 230 Volt nicht mehr ausgehalten. Er war zischend und weiß rauchend geplatzt, wie immer. Hier sehen sie den alten Kondensator (250V) und den neuen (275 Volt). Die Partnerin des jungen Mannes meinte nur - "schaff mir dieses gefährliche Teil aus dem Haus".

Nov. 2017 - ein Blick in die Anfangszeit von BRAUN-Hifi

Im Nachlass von BRAUN Chefentwickler Wolfgang Hasselbach befand sich auch dieser unscheinbare graue Plastik-Ordner mit ganz vielen orange farbenen Einlege-Blättern und einer Menge Schaltplänen.

Dort findet man (neben den recht genauen Produktionsjahren) den Übergang von den BRAUN Röhrengeräten auf die ersten Transistoren, von Mono über ein Bißchen Stereo zu Voll-Stereo und von Omas Radio zum BRAUN Design und zu BRAUN Hifi. Leider hört das ganze um 1960 mit dem CS11/CV11 auf, sonst wäre sowieso nichts mehr rein gegangen.

Nov. 2017 - Wenn das Jahr zuende geht .....

Es ist sicher unbestritten, daß die ganze Hifi-Welt nicht unbedingt zum "Lebensnotwen-digen" gehört. Es ist Hobby und Vergnügen, weiter nichts. Für manche "Zeitgenossen" ist es aber der Broterwerb und wenn es da hakt, werden die merkwürdigsten und "noch unnötigeren" Dinge zum Kauf angeboten bzw. propagiert. So solle der Hifi-Gourmet sich mit den neuen Super-Boxen von "Xxx" und "X&Y" anfreunden, für nur läppische 11.000.- bis 15.000.- Euro - natürlich pro Stück. Das ist aus meiner Sicht zwar erheblich übertrieben, aber wer so viel Geld zu viel hat ..... Ab dann kommts : Jetzt ganz neu und nur bei "uns" : Der Welt bester Kopfhörer für nur 59.500.- Euro, natürlich mit Röhren-Verstärker und aus Marmor, Gold und Leder. Gab es da nicht schon mal den "weltbesten" Kopfhörer ? Bei der Recherche über die Neuheiten der diversen Funkausstellungen konnte ich auch nachlesen, daß so manches Produkt - zum Beispiel die (damals) teuerste Hifi-Anlage der Welt - nie den Weg zu irgendeinem Kunden gefunden hatte. Und nach wenigen Wochen war es - damals wie heute - wieder mal Schall und Rauch.

Okt. 2017 - Wenn es in der Hifi-Nacht ganz ganz ruhig ist ...

Was ist auf den über 50 Stück alten 3M Scotch (204) Bändern von 1970 noch drauf ? Wie klingt meine uralte - sehr oft gespielte - original Deutsche Grammophon Platte (Karajan - Klavierkonzert Nr.1 B-moll von Tschaikowski von 1962) auf einem Thorens TD 125 II mit Ortofon VM red, dann noch mit einem Revox B795 mit Elac System, weiterhin von meiner Bandaufnahme damals mit dem Shure V15/III von vor 40 Jahren auf einem UHER SG 561 mit 19cm/s Halbspur und dann verglichen mit der vom Masterband überspielten DGG CD von 1985 und das alles am Revox B251 mit den JBL L90 Boxen ?

Also erstens ist es sehr sehr erstaunlich, daß dieses UHER 561 Bandgerät - wie damals die Revox A77 - immer noch nicht jault. - Klaviermusik ist da sehr sensibel. Und es klingt immer noch ganz beachtlich. Die Platte verzerrt ab der Mitte hörbar auf beiden Plattenspielern, die CD dagegen verzerrt überhaupt nicht. Die alte Bandaufnahme kann da qualitativ sowieso nicht mehr mithalten, ist aber für ihr Alter von 45 Jahren immer noch "vorführfähig".

Sept. 2017 - Vor 55 Jahren - eine Hifi-Reise in die USA (1962)

Der Traumflieger für die Traumreise

Im Nachlass des Wolfgang Hasselbach gibt es einen sehr seltenen Reise-Bericht aus dem Juli 1962, den er nach seiner zweiten USA Reise als Rapport für die Geschäftsleitung verfaßt hatte. Von diesem Bericht gab es nur 2 Exemplare. Was aber an seinen 19 Seiten Aufzeichnungen außerordentlich interessant ist, er beschreibt und charakterisiert einige der 20 Jahre später sehr bekannten großen amerikanischen Audio-Firmen, die er besucht hatte. In diesen kurzen Notitzen kann man ganz wichtige Details über die damalige Größe und Bedeutung der um 1970 den gesamten Audio- und Hifi-Weltmarkt dominierenden amerikanischen Aufsteiger lesen. So hatte Shure zum Beispiel bereits 650 Mitarbeiter,  Acoustic Research hatte nur 100 und Marantz Inc. hatte anfänglich sogar nur 50 Mitarbeiter. Und von der Firma Fairchild Recording Equipment hatte ich noch nie etwas gehört. Man erfährt auch viel über die ersten Produkte dieser Firmen und besondere Feinheiten der Technik. Als weiteres Beispiel hatte AR damals 1962 bereits diese "super tollen" Schaumstoff- sicken propagiert, die später alle zerbröselt sind.

Sept. 2017 - Nachdenken zur Funkausstellung 2017

Damals 1965 war die Welt noch in Ordnung.
1967 Max Grundig setzte zum Höhenflug an.

Auf den Funkausstellungen vor 50 Jahren wurden vornehmlich unsere deutschen damals supertollen Hightech-Produkte vorgestellt. Doch das ist lange vorbei. Viele - nur noch uns Älteren - bekannte Namen wie Telefunken und Grundig werben mit einer Historie, die schon lange nicht mehr stimmt, weil sie inzwischen Vergangeheit ist. Von Grundig ist ebensowenig etwas übrig wie von Telefunken. Die Firmenlogos (bzw. die Marken) gehören seit langem zwei türkischen Unter- nehmen und produziert wird schon lange nicht mehr in Deutschland, sondern in der Türkei. Die Firmen Vestel (Türkei) und die KOC Holding (Türkei) hatten diese Marken aufgekauft. In der aktuellen europäisch türkischen Situation in 2016/2017 ist es zu überdenken, sich bei einer Kaufentscheidung von der (von diesen beiden Firmen publizierten) güldenen deutschen Historie beeindrucken zu lassen. Diese beiden untergegangenen Firmen gibt es nur noch in Geschichtsbüchern und bei uns hier im Museum.

Aug. 2017 - Erkenntnisse bei Lautsprecherblenden

oben BOSE unten BRAUN

Spätestens bei den BOSE 901 fällt es auf, daß die Verkleidungen der Boxen bzw. der Lautsprecherchassis doch erheblichen Einfluß auf die Wiedergabe haben. Und erst recht, wenn die Boxen in die Jahre gekommen waren und der Lautsprecher in einer sehr staubigen Umgebung betrieben wurde. Und das sind nicht nur die ehemals verräucherten Diskotheken und Tanzlokale, das können durchaus ganz normale Musikzimmer oder Wohnzimmer sein. Standboxen sind besonders betroffen, denn die Staubdichte ist unten über dem Fußboden dichter als in der Mitte oder in Höhe von Regalboxen. Man sollte sie also sauber halten und hin und wieder absaugen oder gar naß waschen. Hier nocheinmal der Link zu der BOSE Seite.

Aug. 2017 - Das Sommerfest 2017 im Klangstudio

Vier "Mann" spielen einen super Sound
McIntosh - wieder im Klangstudio

Bereits zum zweiten Male hintereinander hatten Pohls ein fantastisches Wetter für ihr jährliches Sommerfest erhalten. Und zum Glück waren es diesmal keine 32 Grad mehr - es waren "nur" 28 Grad im Schatten.Wie in den letzten 10 Jahren war das Haus Pohl voll und es gab eine Menge zu sehen und zu hören. Nach über 30 Jahren wurden die High-End Produkte von Accuphase durch McIntosh ersetzt und auch da gibt es gewaltige Endstufen als Kraftwerke. Dennoch ist das alles nichts gegen einen kräftig gezupften akustischen Kontrabass samt einer jungen Sängeringn in rot mit einer tiefen Jazz-Stimme. Hier im Bild wird die Jazz-Combo gerade von Margret Pohl gelobt, denn die vier Muskiker können auch Swing und andere populäre Ohrwürmer angenehm laut zu uns herüber bringen. Im Sommer 2017 habe ich angefangen, eine sehr umfangreiche amerikanische private McIntosh Seite über die Historie und die alten Produkte dieser legendären Firma im Hfimuseum zu übersetzen und entsprechend zu bebildern. Ich nenne bewußt keinen Link auf die amerikanische Seite, weil der Ex-Mitarbeiter, ehemals der Chefentwickler Lautsprecher, nur den McIntosh Technik-Teil zum Übersetzen freigegeben hatte.

Aug. 2017 - Es gab damals in 1962 schon LPs mit 45 U/min

Nach wie vor streiten sich die Vinyl-Hörer, Sammler und analog Fans über die göttlichen Qualitäten der schwarzen (oder auch bunten) analogen Vinyl-Scheiben. Und nach wie vor unterscheiden sehr viele dieser "Liebhaber" nicht zwischen der echten vergleichbaren Audio-Qualität und ihren eigenen Höreindrücken bzw. dem persönlichen Geschmack. Auf den verschiedenen Seiten über die überhaupt machbare technische Qualität der mit 33 1/3 U/min drehenden schwarzen Scheiben gibt es hier mehrere Artikel.

Ganz neu hinzugekommen ist aber ein uralter Artikel aus 1962 !!! Eigentlich werden dort die musikalischen Qualitäten von 7 neuen LPs beschrieben. Doch am Anfang dieses Artikels faßt der Autor David Hall die damals bereits bekannten technologischen Möglichkeiten der 30cm Vinyl Stereo-Langspielplatte in ganz klaren Worten zusammen und stellt diese neuen 30cm Platten - jetzt mit 45 U/min - ins rechte Licht. Die sogenannten Maxi-Singles von 1975 waren also gar nicht neu, die gab es schon 1962.

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