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Was gibt es Neues im virtuellen Hifi-Museum ?

Hier finden Sie neue historische Seiten (oder Downloads), die in hifimuseum.de eingestellt wurden. Hier finden Sie KEINE Neuigkeiten aus der "aktuellen" Hifi-Szene. Auf diesen Seiten schreiben wir über Vergangenes, wie es kam, wie es war und wie es wieder ging bzw. von anderen Neuerungen, Entwicklungen, Verbesserungen überrollt wurde. Und wir schreiben unsere eigene Meinung !! Die muss nicht mit der Ihren übereinstimmen. Also bitte nur weiter schmökern, wenn Sie so tolerant sind, auch die Meinung Anderer ertragen zu können. Auf dieser Folge-Seite stehen die letzten 20 Änderungen der Hifi-Webseiten.
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Frühjahr 2021 - Im Frühjahr ist eine mehrwöchige studentische Aushilfs- Beschäftigung zu vergeben ......

Im Frühjahr 2021 ist es uns duch eine Spende ermöglicht, solch einen studentischen Job bzw. eine Beschäftigung für Medien-Studenten im Raum Mainz Wiesbaden zu vergeben. Die Aufgaben sind durchaus anspruchsvoll und insbesondere für Studenten der Medien-Technik oder -Historie könnten sie als ein Sprungbrett mit einer großen Menge an medientechnischem Fachwissen genutzt werden. Darum ist diese Tätigkeit gezielt auf diese Zielgruppe zugeschnitten. Informationen über das Angebot finden Sie hier.

Feb. 2021 - Es geht weiter mit den BOSE 901 Dichtungen

Nach den ersten Erfahrungen mit der "Eigenproduktion" von 18 Dicht- manschetten für die BOSE 901/III wurden die Stanz-Durchmesser korrigiert. Doch das mit dem Abdrehen der Stanz-Schneide unserer neuen ALU Rohre wollte nicht klappen, weil viele Drehmaschinen keine 130mm Alu-Rohre richtig massiv einspannen können. Ein lange schlummernder Kontakt zur mechanischen Lehrwerkstatt der Wiesbadener Handwerkskammer kam zu Hilfe. Der Ausbildungsmeister Klein hat dort 8 wunderschöne riesige Zug- und Leitspindel Dreh- maschinen stehen, genial für unseren Zweck - vor allem mit riesigen Spannfuttern. Das Abdrehen bzw. "Anphasen" der jeweils einen Seite der beiden Rohre war für Meister Klein eine der leichtesten "Übungen". Jetzt werden so schnell wie möglich die 18 Dichtringe gestanzt und die beiden 901/III wieder zusammengeschraubt. Wenn das funktioniert, werden auch die 901/IV samt der Equalizer aufgearbeitet.

Feb. 2021 - "Ich weiß es nicht !" - Professor Otala

In der Klangbild Ausgabe von Herbst 1978 hat der finnische Professor Matti Otala im Grunde genommen die ganze damalige Verstärkerentwicklung bloß gestellt. Vor allem hat er die publizierten Klirrgrad Meßwerte relativiert und eine ganz andere Meinung über das Wissen um die Audio-Verstärker dargelegt. Einer seiner bemerkenswertesten Sätze ist : "Dabei bin ich - merkwürdig genug - ein ordentlicher Professor der Elektronik. Man erwartet von mir, daß ich immer alles weiß. Aber ich weiß es nicht." Lesen Sie hier seine damaligen Erkenntnisse.

Feb. 2012 - wieder zwei ganz lange Artikel

Für unsere Besucher mit Ausdauer zwei hochinteressante Artikel aus 1978 : Der Entwicklungs- chef von EMT / Thorens plaudert 1978 aus der Schule, was es mit den analogen Platten- laufwerken so auf sich hat. Und der Chef eines Schallplattenstudios mit dem Starpianisten Keith Jarrett - aus dem Jazz-Umfeld mit Anspruch auf edelste Plattenqualitäten - plaudert auch 1978 aus der Schule, wie man die Platten-Qualität in den Griff bekommt. Die Bilder kommen noch.

Jan. 2021 - Für ganz Wissensdurstige gibt es hier die DIN 45 500 Normen - fast alle und ausfürlich.

Wir hier in Deutschland wollten schon immer die Welt mit unseren Normen beglücken. Teilweise hatte das auch geklappt, im Maschinenbau ist die DIN Norm Gesetz, sogar in Japan und in China. Beim Rundfunk und bei Hifi hatte es aber nicht geklappt. Kein Mensch auf der Welt - außer bei uns - wollte diese dämlichen Lautsprecherstecker oder gar die Kopfhörer Würfelstecker oder gar die uralten Groß-Tuchel Verbinder haben. Die Cinch Stecker, die 6,3mm Klinke und XLR sind Weltstandard. Unsere DIN Stecker fristen ein bescheidenes Dasein. Und die DIN Norm 45 500 wird weltweit belächelt, auch bei uns. Hier gibt es viel zu lesen, ganz viel.

Jan. 2021 - Schummel bei den Prospektdaten

In einem sehr langen Artikel beschreibt Franz Schöler im Februar 1979 in der KlangBild 79 Heft 2, wie bei den Hifi-Prospekten aller Art populistisch geschummelt oder gelogen wurde und wird, um die Produkte an den Mann zu bringen. Auf 10 Seiten bringt er jede Menge an Beispielen, wie geschickt man die Kunden täuschen konnte.

Jan. 2021 - der 2. Artikel zur analogen Schallplatte aus 1980

oder besser : Massenproduktion

Der Folgeartikel aus Jan. 1980 nach dem 1. Artikel zur Hifi- Qualität und Massen-Produktion von analogen Schallplatten aus Dez. 1979 ist noch um einiges brisanter als die ganzen vorangegangenen Artikel in KlangBild und in der "Hifi-Scene" aus 1990. - Die Fachleute aus den Plattenstudios und Press- werken beantworten und kommentieren gnadenlos offen die Schwächen und Unwägbarkeiten der ganzen Herstellungs-Prozedur, bis von einem live gespielten Musikstück die abgemischte Konserve in der Rille ankommt. So offen wollen das die Vinyl-Fans aber gar nicht wissen. Denn im Prinzip hat sich heute im Jahr 2020 gegenüber 1980 nur wenig geändert. Über die Verzerrungen bei der mehrmaligen Magnetbandüberspielung haben wir eine Polydor Laborstudie aus 1979 vorliegen. Das ist jetzt zwar vorbei, aber die persönlichen Geschmäcker und manchmal verqueren Manipulationen des Originals gibt es nach wie vor. Ein Blick auf die Karajan Seite öffnet manchen Blick.

Jan. 2021 - Analoges Schallplatten-Wissen und kein Ende

750 Millionen Vinyl-Platten
sind nun mal kein Pappenstil

Zur Zeit werden die KlangBild Artikel ab 1978 aufgearbeitet. Ganz besonders fällt auf, daß der Redakteur Franz Schöler sich intensiv mit der Technik der analogen Schallplatte beschäftigt hatte, ebenso wie die Kollegen der Schweizer "Hifi Scene", die auch ganz besonders kritisch diese Gratwanderung an den Grenzen der Physik aufgezeigt hatten.
Dabei hatte er nicht nur das TELEDC Presswerk in Nortorf besucht und sich kundig gemacht, wie das Schneiden und Pressen im großen Stile funktioniert, er hatte auch die wenigen Experten in den deutschen Plattenfirmen besucht und befragt.

Zwei Namen stechen hier heraus, das war Professor Martin Fouqué und Professor Feldgen (beide aus Berlin), der aber hier noch nicht dabei war. Am Ende sind zwei Artikel unter dem Titel "Massen-Präzision" entstanden. Der erste Artikel beginnt hier.

Jan. 2021 - Wer kennt noch die digitale Telefunken Mini Disc

Telefunken wollte 1979 retten, was nicht mehr zu retten war. Als die Entwicklung der TED Bildplatte bereits 1976 in die Sack- gasse führte, wollte man 1979 eine digitale "Scheibe" in den Markt bringen. Aber es mißlang. Hier rechts ein optisch sicher beeindruckender Disc-Player Prototyp. Hier ist der Artikel.

Jan. 2021 - Der Übertrager - das "unbekannte Wesen" .....

Ein Besucher unserer Seiten hat uns den ersten Teil des elrad-Artikels von Gerhard Haas gescannt  und zugeschickt. Hier wird ausführlich und vor allem verständlich dargelegt, welche Varianten von Übertragern es überhaupt gibt und wie sie sich unterscheiden. Auch die Theorie ist anschaulich erklärt und öffnet vielen Lesern die Augen, wo denn die physikalischen Grenzen liegen. In diesem Zusammenhang ist der (englische) Artikel über den Vergleich von Röhren- und Tansistor- Verstärkern ebenfalls hilfreich.

Jan. 2021 - Ein weiterer informativer Artikel über die Zukunft der analogen Vinyl-Platte aus 1978

Im Anschluß an den Besuch der Klangbild Redaktion bei TELDEC in Nortorf verfaßte Hans-Joachim Haase im August 1978 eine Rückschau auf 100 Jahre Schallplattentechnik und einen Ausblick auf die neue Digitaltechnik. Diese PCM Digitaltechnik wurde etwa ab 1967 von den Telefon-Ingenieuren forciert entwicklet, weil die sogenannte "Long Distance Technik" wegen der riesigen Entfernungen in den USA große Probleme bereitete und man die Ferngespräche über Richtfunk-Türme (jeweils 50km Abstand) übertragen mußte.

Jan. 2021 - Ein interessanter und lesenswerter Artikel über das Plattenpresswerk der TELDEC in Nortorf aus 1978

1978 war die Hifi-Welt noch in Ordnung, denn von der digitalen Schallplatte waren nur Gerüchte im Umlauf. Die 30cm VLP von Philips, die "Video Laser Platte" erschien den allermeisten Journalisten kaum als Konkurrenz für die Vinyl-Platte. Auf die Idee, daß der spätere Audio-Ableger dieser neuen digitalen Bild-Platte mal viel kleiner und viel besser werden würde, kam anscheinend nur eine ganz kleine Minderheit. Der Klangbild Redakteur Franz Schöler besuchte das TELDEC Presswerk in Nortorf südlich von Flensburg mitten in der Pampa und er schrieb fast 10 Seiten (mit vielen Bildern) über das, das er dort gesehen hatte. Direkt im Anschluß an diese TELDEC Vinly-Seiten kam ein weiterer Artikel über die Laser-Video-Disc von Philips mit einer kleinen Andeutung, was da in der "Pipeline" war, nämlich die nur noch 11cm große Audio Disc mit einer ganz neuen kleinen Laser-Diode anstelle eines großen langen Laser Rohrs.

Mitte Jan. 2021 - Zum Lesen, Schmunzeln und Lernen - 1956

Die GRUNDIG Zeitung vom Frühjahr 1956

Unser wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben ist fast zum Erliegen gekommen. Also können wir die Gelegenheit nutzen, etwas dazu zu lernen. Und das sind "Verkäufersprüche" in rauhen Mengen. Wir haben nämlich eine Grundig Zeitung vom Frühjahr 1956 bekommen. Dort kann man viel lernen.

Der oder die Grundig Werbetexter waren wahre Genies im Formulieren. Wenn Sie die Eigenschaften der 1956er Grundig Radios (teilweise waren es richtige "Gurken") und Musiktruhen (viel Holz und wenig Inhalt) lesen und dann da mal wirklich reinschaun, müssen Sie natürlich erst mal schmunzeln. Diese Mitarbeiter hatten den Bogen raus, selbst das billigste Gerät mit blumigen Übertreibungen schmackhaft anzubieten, daß einem jungen 1956er Pappi das Wasser im Munde zusammen lief.

Aber zurück zur eigentlichen Betrachtung dieser 32 DIN A4 Seiten. Max Grundig hatte eine völlig unglaubliche Produktvielfalt in wenigen Jahren nach dem Zusammenbruch Deutschlands auf die Beine gestellt. Inzwischen liegen hier bei uns die Prospekte der anderen deutschen Radiofirmen aus 1956 vor und der Vergleich ist - im Nachhinein gesehen - vernichtend ... für die allermeisten Wettbewerber.

Für ganz viele waren es immer noch unerfüllbare Träume

Weiterhin hatten die Grundig Spitzenmusiktruhen einen hoch- wertigen PE-Plattenspieler mit Magnetsystem und dazu einen eigenen Vorverstärker - oft mit nur einer Stufe einer "halben" Röhre. Das hatten nur ganz wenige Wettbewerber und die konnten gegen die Millionenauflage der Grundig Prospekte gar nicht mehr an. Und bei den Endstufen hatte Grundig sowohl die 7 Watt Endstufe (es waren aber nur 4 Watt) mit einer EL84 Röhre als auch schon die 15/12 Watt Endstufen mit 2 EL84 Röhren (im misterösen Gegentakt) in seinen besten Radio-Chassis. Und auf den großen Radios stand so etwas wie HI-FI drauf. Uff, was war denn das ? Wir hatten doch erst 1956.

Jan. 2021 - Wieder sind viele Seiten dazugekommen

In einem kleinen englisch sprachigen Heftchen aus 1963 beschreibt das amerikanische IHF (Institute of High Fidelity), ein Verein oder Verband sehr ähnlich zu unserem DHFI, was es mit Hifi und Stereo auf sich hat. ----

Bei den Magazinen und Zeitschriften ist nach dem amerikanischen OFF-DUTY Magazin eine neue Seite über ein deutsches "High Fidelity" Magazin aus 1996 eingefügt worden. Während OFF-DUTY es auf über 27 Jahrgänge gebracht hatte, lebte "High Fidelity" nur 5 Ausgaben lang.

ab Montag dem 11.1.21

9. Jan. 2021 - Weltneuheit für analoge High-End- Vinyl-Fans ...... und das beim Discounter !!!

Endlich ist er da, der brandneue High-End Vinyl-Plattenspieler von Lidl - mit dem Tonarm auf der linken Seite !!!!!. Also nicht nur für Linkshänder ein unbedingtes Muß, auch für diejenigen, die diese seltenen schwarzen Scheiben besitzen, die rückwärts geschnitten wurden, ob absichtlich oder aus Versehen, spielt dabei keine Rolle.

Die Frage, die sich dem erstaunten Redakteur stellt : Warum mußten wir Hifi- Erleuchteten so lange - seit Ende 1949 (das war die Einführung der 33er Langspielplatte) - auf dieses geniale Laufwerk warten ? Warum konnte man das nicht in jedem High-End Hifi-Studio erwerben, also warum ausgerechnet beim Discounter Lidl und nicht mal bei der Konkurrenz Aldi, die doch sonst immer alles 2 Tage früher im Laden hat ?

Sie sehen auch - bitte auf das untere Bild klicken - die junge Dame ist entzückt - denn soetwas hatte sie in ihrem Leben noch nicht gehabt.

31.12.2020 - Jetzt ist auch der Schnee angekommen

Zum Abschluß dieses seltsamen Jahres 2020 ist heute bei uns in Wiesbaden auch der Schnee angekommen und es sieht aus wie ein Bilderbuch- Weihnachten. Wir bedanken uns bei allen Gästen, Freunden und Lesern für die vielen Rück- meldungen und Hilfen und die vielen Spenden, die wir in 2020 erhalten haben. Natürlich sind wir erfreut über die vielen Danksagungen und Zustimmungen, doch nach wie vor wird jede Art von Kritik ganz besonders beachtet.

Wir wünschen Ihnen allen einen guten Rutsch in 2021 und vor allem Gesundheit. Daß wir uns alle noch etwas gedulden müssen und von so manchen Wohlstandsgedanken Abschied nehmen müssen, dämmert bereits. Ich bin da guten Mutes, wir Menschen hatten in den letzten 120 Jahren schon Schlimmeres überstanden - und daher Glückauf in 2021.

Dez. 2020 - Ein medialer Rückblick ins Jahr 1975

In den ganz seltenen amerikanischen OFF DUTY Magazinen, die wir gespendet bekommen hatten, findet man ein paar Artikel über die Schall- platten Neuigkeiten aus dem Sommer 1975.

Es war ein Jahr der Superlativen mit The Who, Pink Floyd, Elton John und anderen Solokünstlern, Es  lohnt sich, da mal rein zu schaun. Es gibt dort viele interessante Informationen.

25. Dez. 2020 - Ein besonderes ungewohntes Weihnachten ....

wie ausgestorben
oder geschlossen
oder zu vermieten

Soetwas "Merkwürdiges" hatte unsere "Generation Wohl- stand" noch nicht erlebt. Bei der kritischen redaktionellen Aufarbeitung von Radio-, Fernseh- und Magnetbandhistorie geht unser technischer (Rück-) Blick ganz weit zurück bis ins Jahr 1900 und davor. Und da stolpert man über 2 solcher besonderen "Weihnachten".

Wir nach 1945 geborenen Wohlstandsbürger können allermeist nur noch auf das Wissen und Erleben unserer Eltern zurückgreifen, die fast alle ein solch bedrückendes Weihnachten zum Ende 1944 erlebt hatten, als hier in Deutschland so gut wie jeder fühlte und bereits wußte, dieser 2. Krieg geht fürchterlich zuende.

Unsere Großeltern "durften" das sogar zwei mal erleben, denn 1918 ging schon mal ein schlimmer 1. Krieg verloren. Unsere Oma (1892 geboren) erzählte mir viel aus dem Berlin von 1918 wie auch aus 1945. So langsam dämmert es bei vielen, daß wir umdenken müssen. Nicht nur Wachstum, auch Wohl- stand ist endlich. Bei der Aufarbeitung eines amerikanischen Magazins sogar hier aus Frankfurt wird deutlich, fast alle auf der Welt hatten und haben mit dem Wohlstand gepokert. Und erst dieser Wohlstand hat Corona so richtig zum Problem Nummer 1 gemacht. Irgendwann ist ein Problem so groß, daß der Einzelne es nicht mehr wegkaufen kann.

Alleine die Frage
, was machen wir Europäer mit weit über 50 Millionen Videorecordern, die keiner mehr nutzt und die nur noch im Weg stehen ? War das alles wirklich notwendig oder purer völlig überzogener Wohlstands- Luxus ?

Dez. 2020 - Eine "PCM"-Qualitäts-Untersuchung aus 1973

Am Anfang der Digitalisierung des Rundfunks standen viele Fragen : Wie gut ist das PCM- Verfahren ? Welche digitalen Rasterungen in Rundfunk-Qualität werden benötigt ? Wie kann man das testen ? Für solche Fragen war das IRT (Institut für Rundfunktechnik) die richtige Adresse, denn das IRT evaluierte die zukünftige Technik, analog wie auch digital - bereits in 1973. Schaun Sie mal rein, was die Spezialisten herausgefunden hatten.

Dez. 2020 - Detail-Informationen über den CD-4 Abtaster

ein CD-4 Abtaster

Die damalige CD-4 Schallplatte war ein mechanisches Wagnis. Die Werbung versprach viel und wir mussten es glauben. Ahnung hatte fast niemand. Aus dem Archiv (Nachlass) des Wolfgang Hasselbach finden Sie hier einen seltenen Artikel von Mitsuo Nemoto von der Firma "Audio Technica Corp.". Solche "erhellenden" Artikel waren selten, denn eigentlich waren sie abschreckend und wurden darum von sogenannten "interes- sierten Kreisen" oft unterdrückt. Herr Nemoto beschreibt gnadenlos, wie difizil und empfindlich der Abtaster und die Nadel und die Platte reagierten. Und er beschreibt detailliert, warum man mit einem konischen oder elyptischen Diamanten jedweder Form alle CD-4 Platten "abholzt" und warum man mit der Shibata Nadel keine Stereoplatten abspielen sollte.
Ein anderer CD-4 Spezialist - Louis Dorren - beschreibt, wie er solche vermurksten Platten wieder "repariert".

Nov. 2020 - Interessante Messeberichte aus 1972-1975

Das Chicagoer Stevens / Conrad Hilton, in 1925 mit 3000 Zimmern und riesen großen Sälen war es einstmals das größte Hotel der Welt

In Chicago wurden in den 1970er Jahren die größten Audio- und Hifi- Electronic Messen der Welt veranstaltet, deutlich größer als die Funkausstellung in Berlin.
Die Winter CES ("Consumer Electronics Show") fand in einem der größten historischen Hotels der Welt statt. Der in Frankfurt lebende Amerikaner Walter Rios brachte fast jedes Jahr seine Messeberichte mit zu uns und publizierte sie im off-duty Magazin. Und es waren viele Seiten mit vielen Bildern und immer mit den brandaktuellen neuesten Hifi-Geräten und auch den US-Trends. Wir beginnen mit der CES 1972 ........
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Nov. 2020 - Viele neue Informationen auf den Web-Seiten ......

Die Amerikaner nennen das "annual survey" =  jährliche Markt-übersicht. Und die Übersichten über die Audio-Produkte werden immer länger. Was so um 1969 anfing, war 1974-78 am "Ausufern". Obwohl inzwischen die Receiver, Tuner und Verstärker, Laut- sprecher, Kopfhörer, Bandgeräte und Cassettenrecorder in den einzelnen Magazinen aufgelistet werden, werden die Listen gigantisch. Bis jetzt sind das Jahr 1972 und 1973 dieses off-duty Magazines eingescannt und weitgehend nachbearbeitet.
Sie können sich hier einen Überblick verschaffen, welche Hifi-Geräte Anfang der 1970er Jahre dazugekommen waren. Daß fast keine deutschen Geräte dabei waren, zeigt wieder mal deutlich, wie hoffnungslos und wenig wettbewerbsfähig unsere Produkte international waren. Oberflächliches Durchblättern der folgenden Jahrgänge 1974 bis 1978 zeigt dann auch, daß die internationale Produktvielfalt immer noch zugenommen hatte.

4. Nov. 2020 - Mehrere erstaunliche Ereignisse an einem Tag

Riesige Kranich- oder Wildenten- Schwärme Richtung Süden
Der Baum ist verdurstet

Die US-Wahl beschäftigt scheinbar zu 120% sämtliche Rund- funkanstalten und private Sender. Es gibt sonst nur noch Mord und Sport. Das ist leider sehr bescheiden, weil man das fast nicht mehr "hören" kann.
Heute konnte man bei uns in Rhein-Main aber etwas ganz Besonderes "hören" und zwar dieses Jahr weit höher ganz oben am strahlend blauen Himmel. In mehr als 8 sehr großen Schwärmen zogen zu Tausenden die Kraniche nach Süden und man mußte dennoch sehr genau "hinhören", um deren Geschwatz zu "hören".
Nach meiner Schätzung waren es bestimmt 200m bis 400m Flughöhe und sie waren hier unten entsprechend leise zu vernehmen. Somit ist das Hifi-Ohr ein sensibles (Meß-) Instrument, denn einige (erwachsene) Nachbarn haben mich erstaunt angesehen, sie würden nichts "hören". Die Kinder jedoch haben ihren Muttis gezeigt, was sich da über ihren Köpfen am Himmel tat. Es war wirklich sehr leise. Und noch etwas ist aufgefallen. "Die Natur diskutiert nicht" - wie man an dem Baum auf dem Foto rechts sehr deutlich sehen kann.

Okt. 2020 - weitere 8 alte Tesla EL34 eingetroffen

ein abgeglichenes Viererpack

Diese acht Stück EL34 wurden ursprünglich in der Slowakischen Republik hergestellt und haben mehrere tausend Betriebsstunden hinter sich. So langsam nähern wir uns der 50 Stück Marke (+ 5 fabrikneue Röhren) und "beäugen" dieses neue vollelektronische Edelmeßgerät, ein ganz tolles Röhrenmeßgerät basierend auf moderner PC-Technologie. Eine eigene Seite dazu kommt noch.
Laut Aufkleber sind die 8 neuen Röhren, die jetzt in dem Verstärker "glühen", immer in 4er Packs "gematcht", also miteinander oder gegeneinander ausgemessen. Meine Kernfrage als Grund für die Messungen war ja, was passiert, wenn auch nur eine der 4 Röhren (je Kanal) erheblich altert und die Leistung nicht mehr bringen kann.

Okt. 2020 - 1972er Taperecorder und Hifi- und Military- Preise

Unser erster "off duty" Jahrgang 1972 enthält 4 große Produktübersichten, Listen, die hier schon fast alle verfügbar sind. Es beginnt mit den Bandgeräten und Kassettenrecordern, dann kommen Receiver und Tuner, dann Vor- und Endverstärker und dann kommt die 1972er Boxen-Schwemme. In der mit 168 Seiten bislang stärksten November 1972 Ausgabe werden alle erhältlichen analogen Plattenspieler und Vinyl-Abtaster gelistet. Alles in Allem eine Menge zu Lesen und zu Schmökern. Zu jedem Themenbereich schreibt ein Redakteur seine Introduction, worum es jeweils geht, natürlich auch auf Englisch. Obwohl die Bandgeräte eigentlich in unser Tonbandmuseum gehören würden, ist das off-duty Magazin hier angesiedelt. Der Hifi-Bereich überwiegt deutlich.

Okt. 2020 - Wir haben sie bekommen, die "off duty"

Das war damals in 1970/72 (und danach) das Hifi-Magazin unserer jugendlichen Träume. Dort standen die völlig irren Dollar-Preise für die amerikanischen Militärangehörigen, die uns immer "die Schuhe auszogen". Z. B. ein KOSS Kopfhörer für 31 US-Dollar, bei uns 380 DM. Von einem profunden Kenner der europäischen US-Military- Historie (Dr. John Provan) haben wir alle Ausgaben von "off duty" bekommen, gleichermaßen wie die vollständigen Jahrgänge der Hifi-Stereophonie von Karl Breh.

Sept. 2020 - weitere alte EL34 eingetroffen

Für unsere geplanten Lebensdauermessungen an der Leistungspentode EL34 haben wir 4 alte EL34 russischer Produktion erhalten, die kamen sogar aus Wien. Angeblich können Röhrenliebhaber heute noch neue Röhren aus diesen Quellen bekommen, doch wie lange halten die ? Ist das die alte VALVO Qualität, die in Kinoverstärkern über Monate geglüht und unter Dauervollast geschwitzt hatte ?

Sept. 2020 - 1979 Der Klirrfaktor auf den analogen Schallplatten

Viele Zeitzeugen hatten es mir bereits erzählt, daß die großen Plattenfirmen sehr genau analysierten, wann von wo und wieviele harmonische und disharmonische Verzerrungen auf die analoge Vinyl-Platte beim Schneiden drauf kommen - und - wie man das messen könnte. Aus dem Archiv von Jörg Wuttke haben wir ein 12 Seiten langes Polydor-Protokoll umfangreicher Messungen samt der zugehörigen Erklärungen bekommen. In dem Text zu den Messungen wird genau aufgeführt, welche Verzerrungen bereits vom Produktions-Magnetband kommen und was dann noch beim Schneiden der Folie auftritt und vor allem, wie hoch die Verzerrungen alleine bei einer oder mehreren Sinusfrequenzen sind. In 1979 wurden dann auch noch Hörtests durchgeführt. Das alles lesen Sie auf dieser Seite.

Unsere News werden immer jahrgansweise archiviert. Die aktuellen Änderungen auf den Webseiten stehen hier. Werfen Sie einen Blick in diese Historie der letzten Web-Änderungen.

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