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Was gibt es Neues im virtuellen Hifi-Museum ?

Hier finden Sie neue historische Seiten (oder Downloads), die in hifimuseum.de eingestellt wurden. Hier finden Sie KEINE Neuigkeiten aus der "aktuellen" Hifi-Szene. Auf diesen Seiten schreiben wir über Vergangenes, wie es kam, wie es war und wie es wieder ging bzw. von anderen Neuerungen, Entwicklungen, Verbesserungen überrollt wurde. Und wir schreiben unsere eigene Meinung !! Die muss nicht mit der Ihren übereinstimmen. Also bitte nur weiter schmökern, wenn Sie so tolerant sind, auch die Meinung Anderer ertragen zu können. Auf dieser Folge-Seite stehen die letzten 20 Änderungen der Hifi-Webseiten.
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Sept. 2020 - Ein Artikel über Mikrofon-Wissen aus 1976

Daß das Aufstellen eines Mikrofons überhaupt nicht trivial ist, also völlig im Gegensatz zu den damaligen volllmundigen Sprüchen in den UHER-, Grundig- und Telefunken- Prospekten, das beschreibt Dr. Werner (ehemals Sennheiser) in einem langen Artikel aus 1976. Alleine für das Aufnehmen der ersten Schreie des neugeborenen Nachwuchses reicht das "mal so hinstellen" eines billigen Mikrofons aus. Kommen ernsthafte Qualitätserwägungen hinzu, ist sehr genaues detailliertes Fachwissen gefragt. In dem Artikel werden auf 16 Seiten die unterschiedlichen Eigenschaften und Qualitäten der verschiedenen Mikrofonarten anschaulich erklärt. Für die bereits erfahrenen Semiprofis und die Vollprofis gehen Sie auf Jörg Wuttkes Mikrofon-Seiten.

Aug. 2020 - Die letzte August-Woche im Berliner "Metropol"

Eine imposante Fassade
die Bühne des Metropol
die Vorbereitungen zum "Dreh"

Im Berliner "Metropol" (oder GOYA) am Nollendorfplatz wurde und wird wieder ein Teil einer Fernseh-Trilogie aufgenommen. Diesmal geht es um "Ku'damm 63", eine Fortsetzung von Ku'damm 56 und 59. Dieser Kultur-Palast "Metropol" hieß vor langer Zeit übrigens mal "Mozartsaal", dann war es um 1951 bis 1977 ein Kino und später ab 2005 ein Eventhaus. Für ca. 6 Monate versuchte dort in 2019 nochmal "jemand", einen Hauptstadt-Club Namens "GOYA" zu etablieren und ging wieder mit Pauken und Trompeten pleite. Mehr kommt auf der "Metropol"-Seite im Fernsehmuseum.

In den verbliebenen Resten dieses letzten Versuchs bauten die Requisiten-Künstler von UFA-Fiction im August 2020 ein Theater aus dem Jahr 1962 nach. Und ganz vorne an der Bühne spielten 7 Musiker Live-Musik. 7 Musiker - 3 Violinen, ein Chello, eine Gitarre, ein Schlagzeug und ein Contrabass spielten erstmal zur bereits fertigen Ton-Aufnahme. Und dann, in den Drehpausen, spielten sie wirklich live diese Musik (und noch weitere Stücke) vor über 50 müden, auf die nächste Szene wartenden, Komparsen, die begeistert applaudierten. Sie konnten nämlich wirklich spielen, das waren Profimusiker. Leider durfte ich nichts aufnehmen, obwohl ich den TASCAM DR40 dabei hatte, es gibt da immer Restriktionen bezüglich der Copyrights. Etwas mehr über das Erlebnis steht hier.

Aug. 2020 - Die Aufarbeitung der "Hifi-Stereophonie" 1978+1979

Auch für den Jahrgang 1978 ist die Zeitplanung voll daneben gelaufen. Also mit geplanten 12 Std. pro Jahrgang geht das alles gar nicht. Die verketteten Zusammenhänge der sich in diesem Zeitraum (1976 bis 1980) abspielenden Ereignisse und Veränderungen sind gewaltig. Alleine die ununterbrochen wechselnden Importeure und Vertriebe für die recht große Anzahl der Hersteller ist verwirrend. Als die Umsätze und Stückzahlen immer weiter absackten, versuchten manche Amerikaner und Japaner, das jetzt selbst in die Hand zu nehmen. Andere (Klügere) gaben es aus der Hand an markt- und ortskundige Import- und Vertriebs-Spezialisten. Und immer wieder waren die jeweiligen "Headquarters" mit ihren "Sklaven" unzufirieden. Bei den Amerikanern wurden Verträge sowieso nicht eingehalten oder ältere Partner einfach unterminiert und somit ausgebootet.

Juli 2020 - Die Aufarbeitung der "Hifi-Stereophonie" 1976+1977

Die "Hifi-Stereophonie" gab es von 1962 bis 1983. In unserer Aufarbeitung der Inhalte hatten bislang 4 Jahrgänge von 1976 bis 1979 gefehlt, wichtige Jahrgänge, die besonders dick waren. Jetzt ist der Jahrgang 1976 weitgehend fertig gestellt. In 1976 zeichnete sich die spätere Katastrophe einer nicht erkannten Marktsättigung ganz leise ab. Die meist japanischen Hersteller überschwemmten den Markt immer schneller mit immer neuen "alten" leicht abgeänderten Hifi-Produkten, die bald keiner mehr auseinander halten konnte. Quadro war nahezu beerdigt und alle großen Hersteller leckten sich die Quadro-Wunden. Jetzt sind wir an dem Jahrgang 1977 dran. Jeder dieser fülligen Jahrgänge würde mit allen Querverweisen etwa 12 Stunden benötigen, so war es geplant. Es sind aber deutlich mehr Stunden, weil doch viel mehr zu kommentieren ist.

Juli 2020 - Der "DSP"-Prozessor von Yamaha aus 1994

YAMAHA wollte uns 1994 "verkaufen", daß man mit digitaler DSP-Elektronik aus 2 Stereokanälen und weiteren zusätzlichen 5 Lautsprechern den Raumklang von "Notre Dame" hervor- zaubern könne. Ich wollte es wisssen ..... und dann stand der Yamaha DSP-E1000 25 Jahre ausgemustert in einer Ecke im Regal. In den bei uns neuen "Mikorofonseiten" mit den professionellen Artikeln und Vorträgen von Jörg Wuttke finden Sie die gleichen Erfahrungen der Tonmeister, die sich auch mit diesen synthetischen Aufbereitungen von ursprünglichem Stereo-Raumklang auf 7+1 beschäftigt hatten.

Juni 2020 - Der Traum von vor 50 Jahren, ein Oscilloscope

HAMEG baute nur "Oszis"
Eine Anzeige aus der ELO 1975

Vor fast genau 50 Jahren stand ein HAMEG 312 (10MHz), ein vermeint- lich erschwingliches "Oscilloscope" in einem Frankfurter Schaufenster (vermutlich war es Radio Arlt) und wir drückten uns die Nase platt. Denn 1000.- DM war für uns Studenten der Elektrotechnik eine Menge Geld, nahezu unerschwinglich. Und dabei war es "nur" die Einkanal- Version. Von der Zweikanal- Version, dem HAMEG 512 (ebenfalls 10MHz) war schon gar nicht die Rede. Die kostete 1300.- DM. Ich mußte noch bis fast 1975 sparen, um solch ein tolles Teil zu kaufen. Ohne einen "Oszi" konnte niemand einen Verstärker reparieren. Und als damals irgendwann nach 2004 in Mainz das IBM Werk geschlossen wurde, fast ebenso wie in Weiterstadt die Bosch-Fernseh- Nachfolgefirma BTS, wurden die teuersten 100 MHz Tektronix Zweistrahl-Scopes palettenweise verscherbelt. Eine Palette (von IBM) landete bei uns.

Juni 2020 - Die Aufnahme-Technik für Hifi-Tests angekommen

1971 ging es richtig los
Ein Traum von einem Stereo- ........
-Mikrofon der höchsten Güteklasse

Durch die großzügige Unterstützung des ehemaligen technisch. Direktors der Firma Mikrofonbau Dr. Schoeps in Karlsruhe, Dipl. Ing. Jörg Wuttke, können wir mit den Qualitäts- Testaufnah- men von akustischen Instrumenten starten. Herr Wuttke hat uns ein Schoeps Edelmikrofon MSTC-54 leihweise zur Verfügung gestellt, das an unserem digitalen TASCAM DA40 Recorder direkt angeschlossen wird. Der Tascam Recorder liefert nämlich die 48V Speisespannung für die 2 Studio-Mikrofone.

Das Ganze wurde mit einer "vielstündigen" Vorlesung über die grundlegenden Mikrofontechniken sowie die Aufstellung der verschiedenen Mikorofone in kleinen "Ensembles" unterstützt. Diese beiden Mikrofonköpfe MK4 (in der Abbildung rechts sind die "Kapseln" bereits aufgeschraubt) haben einen fest eingestellten Abstand sowie die beiden fest eingestellten Winkel aus der Stereomitte. Mit dem TASCAM DA40 und diesen beiden Kondensatormikrofonen sind jetzt digitale Referenz- Ton- Aufnahmen akustischer Instrumente mit 96 kHz und 24 bit- Technik möglich.

Das ist eine um den theoretischen Faktor 256 verbesserte Qualität der 30 Jahre alten CD und erreicht die Feinheiten der Masterbänder der großen analogen Bandmaschinen. Die spätere Download- Möglichkeit der Ergebnisse (aus unserem zukünftigen Archiv) ist in Vorbereitung.

In unserem Tonbandmuseum gewinnt diese Edel-Technik eine ganz neue Bedeutung - Thema "Mordfall Ursula Herrmann".

4. Juni - Der Umzug und die Zeit haben sich doch gelohnt

Die Erfolgsmeldung unserer eigenen Suchmaschine sieht so aus :

Ein sogenannter "Screen-shot" : Der Kopfbereich unseres Suchformulars für "stereo" und "1963"

Haben Sie gelesen : 13705 + 900 Fundstellen in 0,007 Sekunden

Unser Archiv wird in einen "ftp"-Server integriert bzw. dort verfügbar gemacht

Im Tonbandmuseum hatte ich vor Jahren angefangen, Ton- und Bildaufzeichnungen interessierten Besuchern zur Verfügung zu stellen. Das Angebot wurde teilweise "unglücklich" angenomen, - manche Zeitgenossen hatten einfach mal "alles" runter geladen - und dann kamen die "Fremden" aus den Ländern der aufgehenden Sonne sowie aus der zugefrorenen Ostsee und versuchten mit brutaler (Software-) Gewalt, den Server zu knacken. Damals hatten wir noch ein geringes Tansfervolumen und damit wurde es teuer. Jetzt haben wir auf den neuen Servern 10 TB pro Monat und ich hoffe, daß das eine Weile ausreicht. Auf dem ftp.ipw.net wird es ein Inhaltsverzeichnis sowie eine Anleitung geben, was alles da ist und wie man an die Archivbereiche ran kommt. Aber Geduld ist angesagt. Es wird noch dauern.

1. Juni - "Uff" würde ein Indianer sagen, nach 5 Wochen .......

Mein Arbeitsplatz im Home-Office - wenn es dunkel wird bis Morgens um 5

Daß es nicht trivial werden würde, eine seit fast 10 Jahren ideal laufende SQL- Datenbank- Umgebung umzuziehen, ahnte ich bereits. Daß es aber 5 Wochen dauern würde, bis ich in Tag- und Nacht- Arbeit alle Klippen und Fallstricke umrundet hatte, war so nicht abzusehen und so schon gar nicht eingeplant. Jetzt wohnt die Museen-Datenbank auf einem 4 (8) Kern Intel i7 Server mit der 6- bis 8-fachen Leistungsfähigkeit mit mehreren Gigabit-Anbindungen und geht weltweit erstaunlich schnell. Da paßt also noch viel an Informationen rein. Der mehrfach gekaperte "ftp.ipw.net"- Download-Server mit den Musiken und Bildern wird jetzt auch wieder in Angriff genommen. Es gibt also noch viel zu tun. Einen ausführlichen Bericht über diesen Umzugs-"Krimi" gibt es (bald) auf meinen Software Seiten. Verblüffend war auch, in einem (Cache-) Verzeichnis waren inzwischen 28.000 zwischengespeicherte Bilder. Und auch das ist ne Menge.

24. Mai - Umzug in der Schwebe - es klappt nicht ....

Außer dem typischen Spruch der EDV-Menschen: "Wenn man weiß, wie es geht, ist alles trivial." gibt s noch einen : "Dont touch a running system !" - Also Finger weg von allem, das wunderbar funktioniert. Doch der Server-Umzug muß sein. Geklappt hat es bislang noch nicht. Wir liegen in den letzten Zügen und wissen jetzt unheimlich viel, was alles nicht funktioniert.

30. April - Die Hälfte des Umzugs ist (nur fast) geschafft

Einen komplexen virtualisierten Server fehlerfrei umzuziehen ist nicht trivial. Der sogenannte "Name-Sever" und der "Mail-Server" sind jetzt bereits in Düsseldorf in Funktion. Die Web-Server werden jetzt folgen, hoffentlich auch ohne Ausfälle. Und wenn doch, sind die Museen ein paar Stunden geschlossen. Der 1. Mai ist ja immer noch der Tag der Arbeit.

Ende April 2020 - Umzug auf einen neuen Server geplant

Die Zugriffzahlen auf unsere Museen-Seiten haben sich vervielfacht und die Prozessor-Technik hat eine riesen Sprung gemacht. Auch die Angebote von gemieteter Hardware sind richtig günstig geworden. Also gehen wir weg von eigener Hardware - hin zu einem virtualisierten Ryzen 5 Server mit 6 (12) Kernen je 3,7 GHz. Das ist also zum Monatsende April 2020 geplant. Es könnte zu Störungen kommen, aber mal sehen, wie wir das hinbekommen. Bitte etwas Geduld.

April 2020 - Inbetriebnahme eines digitalen Ton-Mischers

Für unsere geplanten Umspielungen und Vergleiche von realen Ton-Qualitäten haben wir den 4-Kanal Studio-Tonmischer von Graham Patten in Betrieb genommen. Dieser Edel-Mischer war um 1995 für den Einsatz in digitalen Video-Schnitstudios und Fernsehstudios konzipiert und ist von der Idee und den speziellen Funktionen her lange überholt. In der modernen IP-basierten Fernsehwelt ist der Ton inzwischen direkt mit dem Bild "verkoppelt" und wird nicht mehr separat gesteuert. Das bescherte uns diese Spende und das Teil ist wirklich toll, qualitativ edel, dafür aber recht aufwendig zu erlernen. 12 digtale Eingänge und 4 analoge Eingänge können in Stereo oder Quadro analog wie auch digital hinten 4-kanalig ausgegeben werden. Mehr über den seltenen GPS D-ESAM 200 lesen Sie hier.

April 2020 - Es ist Zeit da für den Sound der 1970er Jahre

Die BOSE 901 Lautsprecher waren Anfang der 1970 Jahre atemberaubend beeindruckend. Und die beiden Amerikaner, die diese Boxen auf der Messe vorgeführt hatten, die hatten "ihr Handwerk" wirklich verstanden. Jede 15er Gruppe Zuhörer kam aus der BOSE-Kabine mit glänzenden Augen raus. Inzwischen ist unser Lautsprechergerüst etwas "freigelegt" und die BOSE 901 Serie II warten auf den dicken CROWN DC 300A Verstärker, um nochmal im Vergleich zu zeigen, was sie da rückwärts an die harte Mauer "pusten" sollen. Der Vorverstärker ist nach wie vor unser Accuphase C280, der auch die P800 ansteuert, an der die JBL Ti 250 dran hängen. Und Musik haben wir genügend.

April 2020 - Ein extrem tiefes Brummen vom Flughafen

Wenn er oben ist, ist das exrem tiefe Brummen weg

Bei der Diskussion über das "Hörenkönnen" von Tiefstfrequenzen gibt es plausible Argumente, die zwar physikalisch begründet werden können, aber nicht nachvollzogen werden können. Kann man in normalen Wohnzimmern die 38 Hz von Michael Jacksons "Earth-Song" wirklich hören ? Wie war das mit der Wellenlänge von 40 Hz ? Das waren doch 8,5 Meter. Also unter 8,5 Metern Abstand wäre das nicht hörbar. - Man kann dennoch viel tiefere Frequenzen hören, nämlich wenn sie "moduliert" sind. Seit der Corona Krise ist unser Flughafen Rhein Main fast tot. Und wenn dann bei strammem Süd/Südostwind doch mal ein 4-strahliger Jet startet, dann hören wir in ca. 27 Kilometern Entfernung ein zwar leises aber gewaltiges tiefes 15 bis 30 Hz Brummen - überlagert mit Turbinenrauschen. Es sind die Interferenz- Frequenzen von 4 großen Strahltriebwerken, deren einzelne eigentliche Geräuschfrequenz ja deutlich höher liegt. Und man hört es auch nur während der Startphase auf der Startbahn West (die nach Süden führt), bis der Jumbo in der Luft ist. Bei zweistrahligen Maschinen ist es in unserem Abstand unhörbar.

April 2020 - Ein preiswerter fast genialer Audio-PC fürs Labor

Im Audio Labor wollen wir "das Husten der Flöhe" hören. Also muß alles mucksmäuschenstill sein, auch der Meß- und Steuer-PC. Bislang war das ein AMD 64 Core-Duo PC mit leise säuselnden Lüftern. Doch der war immer noch zu laut. Durch Zufall bin ich auf den ersten gebrauchten Fujitsu Esprimo E900-E90+ gekommen. Der hat einen Intel i5-4Kerner mit 4 oder 8 GB RAM und inklusive Onboard-Grafik und einem letzten Bios aus 2015. Wesentlich ist, er kostet mit WIN7 prof. oder sogar WIN10 prof. unter Euro 100.-. Aber auch das wäre noch nicht der Rede Wert. Er ist ein sogenannter Silent Meister. Per BIOS kann man diesen PC nahezu lüfterlos bereiben. Wirklich, die 4Kern CPU ist so sparsam, daß die Lüfter erst bei erheblicher Nutzung zu drehen anfangen. Und beim Messen mit diversen Audio- Software- Paketen laufen die nicht an. Noch eine Eigenschaft als Audio-Meßgerät ist für uns wertvoll, ein Stereo- "Line Eingang" und ein "Line Ausgang". Er liefert Audio-Signale bis 500 mV und nimmt bis 1 Volt Audio-Signale verzerrungsfrei an. Was will ich also mehr ? 2 oder 3 SSDs, 12 USB (Typ2) Ports und 6 SATA Ports und eine Dual-Head Grafik Einheit für 2 digitale Bildschirme, und alles unter 100.- Euro.
Weitere Bilder und Beschreibungen über die Nutzung auf dieser Seite.

April 2020 - Röhren waren und sind Verschleißteile

viele lustige Bilder aus 1938

Was einem die Werbung heute indirekt "vertuckeln" will, grenzt fast an vorsätzlichem Betrug. Röhrenverstärker mögen ja ihre besonderen Klangeigenschaften haben, doch nach wie vor glüht da drinnen etwas. Die Röhren-Hersteller wußten und wissen ziemlich genau, was sie da produzierten und verkaufen. Übrigens - Gleiches gilt auch für die aktuellen Vinyl- Langspiel- platten- Revival Presswerke. Auch die wissen, was aus den Rillen maximal wieder raus kommen kann. Man müßte die Physik wirklich mal überlisten - jedenfalls versuchen könnte man es ja mal.

April 2020 - und gleich noch ein Aprilscherz - "der" Philips raucht

Eigentlich brauchte ich zum Messen mit dem Tektronix Zweistrahl- Oszi nur einen 3. und 4. "Strahl". Also mal schnell noch einen Philips 3070 aus dem Regal geholt. Doch der hat einen vermeintlich defekten Eingang. Also den nächsten Oszi - auch wieder ein Philips PM 3070 - angeschlossen. Der geht auf beiden Kanälen - jedenfalls für 2 Minuten. Und dann spielt der Philips schon Krieg, denn weißer dichter Rauch steigt auf. Und es ist diesmal sehr sehr viel dichter weißer Qualm, der da hinten raus kommt. Und veflixt - dann ist die Kamera nicht griffbereit, darum sind die Bilder nach 1 Minute nicht mehr so besonders aussagekräftig. Der weiße Qualm hatte sich bereits weitläufig verteilt - und es stinkt.

April 2020 - Auch teuerste Oszillografen habe "ihn" drinnen

Gemeint ist der "berüchtigte" RIFA Folienkondensator, der bei 230 Volt platzt und fürchterlich stinkt. Diese Dinger sind in hunderttausenden von Revox, DUAL und sonstigen Geräten verbaut worden, immer direkt an der Netz-Eingangsbuchse und oft noch vor der internen Geräte-Sicherung. Und so auch in den in Europa hergestellten ehemals sehr teuren Tektronix Oszilloskopen.

April 2020 - die BRAUN Box L810, eine hochstilisierte Legende

Die BRAUN L810 mit feinstem Equipment

Bei den Design-Fans wird bei Lautsprechern viel zu oft der eigentliche Sinn und Zewck der Lautsprecherbox in den Hintergrund gedrückt. Und bei BRAUN sind die L710 / L715 große Erfolge gewesen. Die L810 kam nur in deutlich geringeren Stückzahlen auf den Markt, sie war nämlich schon recht groß und stand frei auf 4 Füßen. Nachdem im ersten Vergleich mit ähnlich großen Boxen eine Ernüchterung eingetreten war, habe ich diese beiden L810 in unserem (Wohnzimmer ähnlichen) Audio-Labor aufgebaut und mit mehreren Verstärkern betrieben. So richtig überzeugend war das audiophile Ergebnis bislang nicht. Jetzt wird weiter experimentiert, wie man die Box auch bei leisen Lautstärken zum Klingen bringen kann.

23. März 2020 - Was dem Hifi-Ohr im Moment auffällt .....

"sie" sind nicht mehr da

Die Sonne lacht schon den zweiten Tag und die Welt scheint eigentlich in Ordnung zu sein. Doch insbesonders hier bei uns in Rhein-Main - ganz dicht am Frankfurter Flughafen - fällt es besonders extrem auf - es ist auch tagsüber "mucksmäuschen"- still. Daß keine Autos fahren, haben wir nachts öfter, aber daß den ganzen Tag kein einziger Jumbo am Himmel über unser Haus brummt und röhrt, das ist absolut abnormal. Es ist für die empfindlichen Hifi-Ohren so ruhig, daß man schon Angst bekommen kann, es könnte ja so bleiben.

März 2020 - Ein Blick auf deutsche Radiofirmen von 1950/51

In der Funkschau Heft 15 und 16 aus 1950 werden auf 11 Seiten die neuen "Radio-Modelle" auf der Funkausstellung im Herbst 1950 vorgestellt und mindestens bei 2 Modellen lesen wir im Text etwas Neues: UKW Empfangsteil und NF-Frequenzgang ca. 40 bis 15.000 Hz. Bislang war das Credo die Anzahl der Kreise und die Anzahl der Röhren. - Von den Rundfunk-Sendern wissen wir, daß dort bereits 1949 mit den letzten AEG K8 und später mit den ersten Telefunken M5- Maschinen durchaus Hifi-Qualität abgespeichert wurde. - Aus dem AGFA Erbe entnehmen wir, daß ab 1947/48 die Magnetband- Entwicklung und die Bandproduktion bei Bayer in Leverkusen (in der englischen Zone) ganz gezielt auf die Notwendigkeit des Rundfunkbedarfs ausgerichtet war und daß man dort solche Hifi-Qualitäten bestätigt hatte, in Mono natürlich. Richtiges Hifi fing bei uns also deutlich früher an als erst in 1963. Nur nannte man es (noch) nicht so und es war exorbitant teuer, und damit den Spitzengeräten vorbehalten.

März 2020 - Der "Kick" mit dem BRAUN Design

1951 - ein typisches BRAUN-Rdio ein 5-Röhren-Super - Modell 560W

Bei der Dieter Rams Jubel-Veranstaltung in 2010 war mir - nicht gerade positiv - aufgefallen, daß dort immer nur ein Name gepuscht wurde. Dabei waren es die Geistesblitze der beiden Brüder Artur und Erwin Braun, die das Ganze mit dem BRAUN Design angekurbelt hatten und das kam auf der Ausstellung wie auch bei manchen BRAUN Zeitungen und Katalogen nie so richtig zur Geltung. Auf einer besonderen historischen Seite von 1950/51 habe ich die Auslöser dieser Geistesblitze mal anschaulich dargestellt. Es war die fast unüberschaubare und gleichartig langweilige Konkurrenz bei den neuen alten 1951er Radios mit den braunen Vorhangstoffen.

März 2020 - seltene Konzertaufnahmen mit über 70db Dynamik

Das ist nicht das Studio-Orchester
Die 8-Kanal Pegelanzeige eines der drei 8-Spur Digital-Recorder

Es kommt selten vor und ein normaler Sterblicher kommt da nie ran, an professionelle Konzertaufnahmen eines sehr großen asiatischen Orchesters mit edelster 24-Spur Digital-Technik und ohne den Zwang der (Dynamik-) Rücksicht auf deutsche Wohnstuben. So viel sei jetzt schon verraten, es waren teuerste Schoeps Kondensatormikrofone im Einsatz und davon ganz ganz viele. Wenn unser neuer Server endlich in Betrieb geht, werden diese Wave-Dateien zur Verfügung stehen, mit Aufnahmen berühmter Komponisten und mit populären Klassik-Stücken aus Schwanensee und Scheherazade. Sie brauchen wegen der gewaltigen Dynamik deutlich mehr als 200 Watt Sinus pro Kanal, aber echte Sinusleistung und dann "sounded" es in gewaltiger Klangfülle. Mehr Informationen darüber beginnen hier.

März 2020 - Oft wurde gefragt :
Wann ging es bei uns hier los mit "High Fidelity" ?

Eine der ersten Radio-Anzeigen mit einem englischen Fachausdruck fanden wir in einer Funkschau aus 1950. Da stand wirklich "High Fidelity", ein englischer Ausdruck, der vielen Deutschen bislang fremd war. Auf der Blaupunkt Seite ist diese Anzeige abgebildet.

März 2020 - Nach der Lektüre (rechts) wäre "Hifi" die 5. Religion

Ein Freund hatte dieses besonders hochglänzende Hochglanz- magazin irgendwo aufgegabelt und mitgebracht. Nach dem Lesen weniger Artikel wurde ich in meinem Urteil - Hifi sei inzwischen die fünfte Weltreligion - nur noch weiter bestärkt.

Doch es kam anders. In den Nachrichten der Medien bedauerte / beklagte der Chef des IOC, des Internationalen Olympischen Kommitees, daß dem IOC jetzt 700 Millionen Dollar fehlen würden, wenn die Spiele abgesagt würden - und das wäre ja fatal. Auch andere "Sport"-Funktionäre beklagten nichts weiter als nur die Einnahme-Ausfälle. Die Menschen waren denen anscheinend völlig gleichgültig. Mußten die weltweiten Fußball- vereine es so übertreiben, daß es nur noch ums Geld - das sind hunderte Millionen von Dollars - geht. Also Hifi ist demnach die sechste Weltreligion geworden, direkt nach dem Geld. Seit langem gilt nämlich der Grundsatz : Glauben heißt = "nicht wissen". Und das gilt beim Geld inzwischen genauso wie bei Hifi.

März 2020 - Ein tödlicher Virus ist weltweit angekommen

Großraumcontainer für Elektro- und Elektronik- "Schrott" ?
jetzt ist er fast voll

Im März 2020 wurde es tödlicher Ernst, auch bei uns hier im wohlhabenden Deutschland. Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt neben all den wirklich problematischen Seiten dieser weltweiten Epidemie ist, "man" fängt wieder mal an, nachzu- denken. - Wer sind wir, was machen wir hier auf dem Planeten und wie benehmen wir uns in unserer Wohlstandsgesellschaft - auf Kosten der anderen Völker und der Natur.

In unserem Bierstadter Wertstoffhof stehen inzwischen 6 riesige große Container, die Woche für Woche bis oben hin gefüllt werden, mit all dem, das bei uns "weg" soll. Ist dieser Virus die letze Warnung vor dem Kollaps, den wir selbst produziert haben ? Die ganzen Untergangs-Apostel zeigen immer nur auf die anderen, schauen aber fast nie in den Spiegel. Darum lassen sie uns so viel wie möglich vor dem Wegwerfen retten und reparieren. Das europaweit einheitliche Netzteil für Handys und Smartphones kann nur der Anfang gewesen sein. Die "Reparierbarkeit" aller elektrischen und elektronischen Geräte wäre der absolut notwendige nachfolgende Schritt.

Darum unser Wunsch : Unterstützen Sie alle Reparateure sowie Ihre lokalen Repair-Cafees mit Spenden und Geschenken, damit die einen Sinn und eine Anerkennung in ihrer Arbeit sehen. Werfen Sie so wenig weg wie möglich (weils ja so bequem ist), insbesondere hochwertige Audio-Elektronik. Vieles ist wirklich noch reparabel. Wenn Sie gar nicht mehr weiter wissen, schicken Sie uns eine Mail oder rufen Sie an.

März 2020 - Die TECHNICS Mini-Anlage "SC-HD51" (1998)

Eine optisch beeindruckende Mini-Stereoanlage muß "die Hosen runter lassen". Unser Vater bekam sie vor über 20 Jahren geschenkt und sie hatte ihm super gefallen. 4 Geräte standen da neben- und aufeinander. Die Seitenteile sahen nach edlem lackiertem Holz aus und die Optik war gelungen. Vor allem der große Lautstärkeregler war sehr gut zu bedienen. Da hätten sich viele andere Designer ein Stück abschneiden können. Doch nun wollen wir mal hinter die Kulissen schaun. Denn hinten offenbart sich etwas Besonderes. Es gibt nur ganz wenige Cinch Buchsen und 3 Flachbandkabel. Auch sonst ist vieles anders.

März 2020 - VALVO's "transistorisierter" Leidensdruck von 1958

Die Transistoren überrollten so manche Röhren- entwicklung, verbrauchten erheblich weniger Strom und waren dazu extrem viel kleiner. Das bekamen die Röhrenhersteller allesamt natürlich zu spüren. Philips/Valvo ging in die Offensive und schaltete in der aufstrebenden FUNKSCHAU zwei (einsame) ganzseitige Anzeigen für ihre ELA-Röhren samt Hifi. Die erste Anzeige erschein 1958 und die zweite und letzte dann in 1959. General Electrics legte dann in 1961 nochmal einen mehrseitigen Röhren-Prospekt nach, in dem auch (und nur) die eigenen Röhren sehr gelobt wurden. Geholfen hatte es nichts, von Valvo und Telefunken und all den anderen ist nichts übrig geblieben.

Feb. 2020 - Ein YAMAHA "RX-E810" Receiver .... ist gerettet

Es gibt hier schon mehrere Seiten, (z.B. auch diese hier) wie gut es uns hier in Deutschland geht und welchen Wohlstand wir uns leisten, einfach mal ein leicht defektes fast neuwertiges Gerät wegzuwerfen. Wieder mal auf dem Wertstoffhof flehte mich ein fast neues "Gesicht" an, "ich bin doch noch gar nicht zu alt zum Verschrotten", hol mich hier raus, (auch wenn ich kein Promi oder Star bin). Es ist ein Yamaha Receiver RX-E810 aus 2007, sogar schon mit einem Prozessor und einigen tollen Eigenschaften. Vor allem, er hat einen Bereitschaftsmodus (Standby) mit nur 0,1 Watt Dauerleistungsaufnahme. Das ist ganz erstaunlich und immer noch die Ausnahme. Ich habe ihn repariert und hier gibts einen Einblick.

Feb. 2020 - Japanisches Fach-Wissen über Laser-Dioden

Prof. Hiroshi Shimizu

Wieder mal durch Zufall bin ich auf ein neues Buch (aus 2019) des japanischen Professors Hiroshi Shimizu gestoßen (diesmal dank Google), der eigentlich über "Spin-Out und deren Innovationen" schreibt. Er hat als Grundlage seiner Recherchen und Betrachtungen über den Erfolg solcher "Ausgründungen" die Laser-Diode ausgewählt, deren Bedeutung und Potential er extrem hoch einschätzt.
Und in dem Buch von Herrn Shimizu steht fast alles an Daten und Wegen, das in anderen Büchern über die CD, den Laser und die Halbleiter-Dioden gefehlt hatte. Dort ist historisch fachkundig recherchiert, welche japanischen Firmen neben ihren Labors und deren Entwicklungen auch eigene Produktionsstätten aufgebaut hatten und wie bei die CD-Kooperation Philips/Sony 1979 / 1980 zustande kam.

Feb. 2020 - Wenn Träume zerplatzen - der DUAL CS 731Q

DUAL war mal der Weltmarktführer bei analogen Plattenspielern und das sogar über viele Jahre. Dann kamen die Japaner und dann kam die CD und dann war es aus mit der Vorherrschaft. Mit dem CS731 / CS741 versuchte DUAL zuletzt aufzuhalten, was nicht mehr aufzuhalten war, wie wir es heute im Rückblick ganz deutlich sehen. Wir haben einen bescheidenen DUAL CS 731Q erhalten und dürfen da jetzt rein schaun. Es gibt verblüffende Parallelen mit dem letzten und besonders großen UHER Bandgerät SG 630/631. Das Innenleben ist auf dem Niveau eines Labormusters, die mechanische Qualität des Motors ist bescheiden und die ganze ULM Euphorie von 1979 ist physikalisch nicht zu begründen.

Jan. 2020 - Eine unserer Musiklegenden ist mit 80 gestorben

Als wir etwa 1975 die zweite Generation der BOSE 901 an dem 2x190 Watt Spitzen- Verstärker angeschlossen hatten, gab es noch keine CDs, aber es gab die LPs der schwedischen Spotnics mit Bo Winberg als Sologitarrist. Die hatte ich auf meiner Revox A77 (38cm/s und Halbspur) aufgenommen und die konnten wir damit erstmals mit volle Pulle 2x190 Watt rauspowern. Mr. Bojangles, Amapola und Johnny Guitar klangen damit überwältigend. Die Nachbarn kamen gelaufen, ich solle etwas mehr aufdrehen, doch die CROWN DC 300A Endstufe war am Anschlag. Im Januar 2020 ist Bo Winberg - das Gesicht von den schwedischen Spotniks - im Alter von 80 Jahren gestorben. Ich hatte ihn bei der Live Session in den Wiesbadener Big Apple Gewölben - auch so um 1975 - kennen gelernt, da war er fast schon ganz taub und hinter ihm mußte die kräftige Monitor Box volle Pulle mitlaufen.

Jan. 2020 - Der Laser - was ist das für ein besonderes Licht ?

Bei der detaillierten Suche nach den Ursachen, warum man (angeblich) verbrauchte CD/DVD- Lasereinheiten nicht reparieren "könne", braucht man das Verständnis, was dieses Laser-Licht so anders macht. Und man stolpert auf einmal über Albert Einstein und die Quanten-Theorie sowie die Quanten-Mechanik. Das war damals an der Uni ein Graus, denn die "Profs" waren nicht in der Lage, uns das verständlich rüber zu bringen. In einem Buch aus 2010 von Professor Ernst Peter Fischer ist es so schön erklärt, daß auch ein "Nichtphysiker" ein Aha-Erlebnis hat und vieles besser versteht. Teile daraus finden Sie hier auf der CD-Wissen Seite - wie der Laser funktioniert.

Jan. 2020 - Die Aufarbeitung der analogen Quadro-Zeit

Mit der Hilfe des Quadro-Kenners aus Hamburg und dessen gesammelten Unterlagen sowie meines über 10 Jahre recherchierten detaillierten Einblickes in die Quadro- und Hifi-Zeit von 1970 bis 1990 können die Vermutungen und Legenden etwas entwirrt werden. Die Bewertungen des Hamburger Autors sind aber nicht immer wertneutral. Seine Sicht der Dinge ist aus heutiger Sicht etwas zu einseitig.
Die meisten allgemeinen Quadro Unterlagen / Prospekte finden Sie hier. Die Bewertung und die Kommentare aus Hamburg beginnen hier.

Jan. 2020 - Der Weihnachtsmann kam spät .........

die Hälfte schon ausgepackt
und fein säuberlich sortiert

Natürlich war das gar kein richtiger Weihnachtsmann, aber die Geschenke .... eine ganze richtig große Bananen-Kiste voller Prospekte, an die 30 Kilo hat "er" mitgebracht. Und alle aus etwa 1975 bis 1990. Darin waren fast alle großen Hersteller und einzelne echte Highlights. So zum Beispiel ein allererster Prospekt von dem DTC1000ES Dat-Recorder (aus Ende 1987), in dem man lesen kann, daß er keine CDs digital aufnehmen konnte. Und das war ein KO Kriterium.

Auch findet man bei (nur) zwei SONY Betamax Videorecordern eine merkwürdige Information über die Zeilenzahl von 300 bei schwarz-weiß (wer brauchte das noch in 1990 ?) und nur 260 Zeilen bei Farbe, aber auch nur bei den beiden Recordern, die für die super edlen PCM Audio-Wandler empfohlen waren. Also daher weht der Wind, wenn die Studio-Profis ihre edlen digitalen Studioaufnahmen fast nur auf Betamax Bänder aufgenommen hatten. VHS war damals mit nur 240 Zeilen spezifiziert und auch nur bei edelstem Bandmaterial. Das mußte man alles wissen - damals jedenfalls.
Weiterhin haben wir erstmalig alle Unterlagen über die PCM-Wandler von SONY beisammen, eine seltene Liste der beworbenen Eigenschaften.

Dez. 2019 - Das "endliche" Leben der CD-Spieler

Ein VHS Recoder mit CD-Writer
Die SONY Laser-Einheit KSS-190A

Daß ein CD-Spieler (oder auch ein Videorecorder) für 98.- DM oder 49.- Euro ein Wegwerf-Produkt ist, ist schon eine Wohlstands-Schande an sich. Daß aber ehemals extrem teure und auch gute Geräte der highfidelen Luxusklasse irreparabel scheinen, ist eine gesamtwirtschafliche Umwelt-Katastrophe. (Es wurden über 40 Millionen - 40.000.000 - Videorecorder pro Jahr - über mehr als 5 Jahre - aus Fernost nach Europa importiert !)

1990 hatte ich mir einen SONY CDP-557 ESD gekauft, für damals enorme fast 3.500.- DM. Die Wiedergabe war wirklich das klanglich Feinste, daß es damals gab - aber nur mit einigen wenigen CDs. Er geht heute noch. Jedoch eine Spende eines anderen CDP-557-ES Besitzers tut es nicht mehr. Und wenn man dann im Internet mal nach Reparatur- Gesuchen für solche Edel-Geräte - insbesondere von teuren SONY's - sucht, häufen sich die Enttäuschungen, es gäbe dafür keine Ersatzteile mehr und die besagten Laser-Dioden seien auch nicht austauschbar.

Vergleicht man das mit mit 4-rädrigen Oldtimern (aus Blech), findet man einen riesigen Markt für Ersatzteile, selbst nach 60 Jahren noch. Warum kann das zum Beispiel SONY nicht initiieren. So macht man (s)eine Marke schleichend kaputt (und SONY wundert sich). Mehr über die Laser-Dioden finden und lesen Sie auf dieser Seite.

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