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Was gibt es Neues im virtuellen Hifi-Museum ?

Hier finden Sie neue historische Seiten (oder Downloads), die in hifimuseum.de eingestellt wurden. Hier finden Sie KEINE Neuigkeiten aus der "aktuellen" Hifi-Szene. Auf diesen Seiten schreiben wir über Vergangenes, wie es kam, wie es war und wie es wieder ging bzw. von anderen Neuerungen, Entwicklungen, Verbesserungen überrollt wurde. Und wir schreiben unsere eigene Meinung !! Die muss nicht mit der Ihren übereinstimmen. Also bitte nur weiter schmökern, wenn Sie so tolerant sind, auch die Meinung Anderer ertragen zu können. Auf dieser Folge-Seite stehen die letzten 20 Änderungen der Hifi-Webseiten.
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Mai 2017 - Ein Vergleich, der vielleicht etwas hinkt . . . .

Ein Screen-shot der Original-E-Mail

Stellen Sie sich vor, ein fiktives Hifi-Studio "Europ-Hifi" würde in etwa so werben :

  • "Mieten oder kaufen Sie das neue Infinity Global Selection Boxensystem für die Familie und alle Freunde und Nachbarn Ihres Stadtteils. Gigantische Qualität mit 16 Tief- bässen a 38cm - 8 auf jeder Seite, die Nachts auch noch in 5 km Entfernung Freudenschreie auslösen. Und mit den neuen digitalen 6 x 8000 Watt Verstärkern und dem Super-vorverstärker mit der vergoldeten 28mm "bulletproof" Edelstahl- frontplatte sind Sie sogar gegen die Geschosse der Nachbarn immun."

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Sie würden doch sofort denken, wer hat denn diesen Blödsinn formuliert ? Wer kommt auf soetwas ? Solch einen Quatsch kann doch keiner ernst nehmen. Na dann lesen Sie mal hier das Original, das mir Ende April per Mail zugeflogen ist.

  • "Repräsentativ für Termine, prestigeträchtig für den Urlaub oder einfach athletisch für den Alltag. Entdecken Sie die Welt von Europcar Selection! - Zum Beispiel mit dem athletischen Power-Kombi Audi RS6 Avant, der Sie mit quattro Antrieb und 560 PS in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 bringt. Oder lieber ein Sportwagen mit langer Tradition, wie z. B. den Jaguar F-Type, mit leistungsstarkem 3.0 Liter V6 Motor und perfekter Straßenlage?"


Und jetzt wundern wir uns, warum 22-jährige multikulturelle Mitbürger (oder Gäste) mit Tempo 160 durch die Innenstädte brausen und die Polizei machtlos dasteht, denn die haben nur 210 PS.

April 2017 - Zwei Artikel über besondere Laser-Plattenspieler

Nach den beiden Artikeln über Abtaster-Testmethoden und über die Technik der analogen Schallplatte mit jeder Menge an Rand- bedingungen war es natürlich Pflicht, die beiden bzw. den idealen Plattenspieler im Detail fundiert vorzustellen. Wenn ich schon beim Schneiden der Folie einige qualitative Einschränkungen hinnehmen muß, selbst wenn ich die dortigen DIN-Normen links liegen lasse und die Rille weit außerhalb dieser Norm schneide, dann sollte es ja dem idealen Plattenspieler ein Leichtes sein, diese Rillen perfekt abzutasten. Es sind also zwei Artikel über extrem teure Laser-Plattenspieler für analoge Vinyl-Platten (also nicht über CD-Spieler, die stehen hier) neu überarbeitet. Dazu kommen zur Ergänzung jede Menge "Test"-berichte von Abtast-Systemen aller Art.

gelesen : Ein bemerkenswertes Editorial zur High-End 1998

Der Cherfedakteur des Magazins STEREO - Heinz Schmitt - schreibt hier im Juli 1998, was er auf der High-End Messe selbst so gesehen und gehört hat und er reiht das in meine Beurteilung der ganzen Voodoo Produkte und Kunden ein. Meine Kommentare finden Sie unter Hifi-Psyche. Daß er mich (wir kannten uns nicht und hatten uns nie gesehen) immer noch "herzlichst" grüßt, sei ihm bei so viel Offenheit hiermit verziehen.

April 2017 - Eine GRUNDIG "Traumanlage" von 1966

In der Woche nach Ostern haben wir eine wirkliche Traum-Anlage von Max Grundig in Köln abholen dürfen. Diese Tuner-Vollverstärker Kombination war quasi der Nachfolger des (ebenfalls beinahe nagelneuen) GRUNDIG STUDIO 50 mit DUAL 1009 und TM45, welches wir in 2011 bekommen hatten. Der Tuner RT40 und der Verstärker SV80 sowie das große Bandgerät TM 320 waren 1966 schon edle Sahne, damals jedenfalls und für viele viele Mitbürger war das alles immer noch ein Traum, auch für die Redlichs. Und dazu dann noch einen DUAL 1019 mit Shure-M75G Magnetsystem, das war damals bereits sehr sehr edel. Alle Geräte sind nach 50 Jahren zwar etwas verstaubt, aber im Prinzip optisch neuwertig, weil sie die große ebenso edle 50er Jahre Schrankwand nie verlassen hatten. Und beim Abholen haben Tuner und Verstärker sogar sofort funktioniert und Radio-Musik gespielt. Also wirklich eine Traumanlage.

April 2017 - Warum Ingenieure so viel lernen müssen . . .

Das Ingenieur-Wissen hat sich in den letzen 50 Jahren mindestens vervierfacht. Nicht nur in der Audio- und in der Fernsehtechnik ist eine Unmenge an Neuem dazu gekommen, auch bei den Ingenieurwissenschaften haben die Mathematiker voll zugeschlagen. Ich zitiere hier eine kleine Abhandlung über die "multinomiale logistische Regression". Ein Artikel in der ct vom April 2017 beschäftigt sich mit der intelligtenten vorausschauenden Berechnung der Wartung von komplexen Flugzeug-Strahltriebwerken. Wenn Sie es verstanden haben, dürfen Sie den Autor durchaus loben. (Nachtrag : das hier ist kein April-Scherz.) Also :
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  • Multinomi … - was ? - Von Peter Schüler im April 2017 in der ct
  • Die "multinomiale logistische Regression" dient - wie alle Regressionsverfahren - dazu, aus einem Ensemble unabhängiger Variablen den wahrscheinlichsten Wert für eine abhängige Größe vorherzusagen. Speziell die logistische Regression befasst sich mit dem Fall, dass sich die abhängigen Variablen nicht als Zahlenwerte, sondern nur als Kategorien darstellen lassen. Das beträfe etwa bei einer Wählerumfrage die Zusammenhänge zwischen Wähler-Eigenschaften und Partei-Präferenz. Dieses Beispiel beschreibt auch gleich die Aufgabe für eine multinomiale Regression, weil für die Ausgangsgröße, also für die präferierte Partei, typischerweise mehr als zwei Ausprägungen zur Wahl stehen.

    Prinzipiell geht es bei der logistischen Regression darum, wie die Wahrscheinlichkeiten für alle möglichen Ausprägungen der abhängigen Variablen von den unabhängigen Variablen abhängen. Dabei wird die wahrscheinlichste Ausprägung der abhängigen Variablen bei einer gegebenen Wertekombination der unabhängigen Variablen iterativ mit der Maximum-Likelihood-Methode errechnet. Anders als beim Errechnen einer Regressionskurve für eine Wolke von (X,Y)-Punkten nach der Fehlerquadratmethode ist es hier also nicht damit getan, die aufbereiteten Eingangswerte einfach in eine Formel einzusetzen.

    Stattdessen muss man einen Kompromiss zwischen der Zahl durchgeführter Iterationsschritte und der Vorhersagepräzision treffen. Je mehr unabhängige Variablen man zur Analyse verwendet, desto aufwendiger wird die Berechnung - nur wird sie dadurch nicht zwingend besser. Eine Kenngröße für die optimale Zahl von Eingangsgrößen ist das "Akaike"-Informationskriterium.

    Wie beim Training eines neuronalen Netzwerks
    verwendet man bei der logistischen Regression typischerweise mehrdimensionale unabhängige Variablen. So könnte man etwa bei der erwähnten Wählerumfrage das Alter, den Bildungsgrad und weitere Merkmale für jeden Wähler berücksichtigen. Anders als ein neuronales Netzwerk lässt die Regressionsanalyse auch Rückschlüsse zu, wie sich die Veränderung eines einzelnen Merkmals bei einem fiktiven Wähler auf dessen wahrscheinlichstes Wahlverhalten auswirkt.

April 2017 - 2 lange Artikel über die Tonabnehmersysteme

Die Liebhaber (und Verfechter) der "vinylen" Technologie finden hier mehrere recht lange Artikel über die Stärken und Schwächen der analogen Schallplatten- Speicherung und Abtastung sowie der diversen Abtastsysteme, deren Konzepte und deren Macken und Probleme. Die Artikel sind aus der Zeit um 1980, also direkt vor der Einführung der CD und weitgehend sehr sachlich und fundiert ausgeführt. Auch eine Auflistung der ersten Generation der CD-Spieler (52 Modelle aus 1983) ist jetzt zu lesen mit all den unterschiedlichen Eigenschaften, über die wir heute nur noch lächeln können.

April 2017 - Es war einmal ein brauner Streifen mit Tönen drauf

So könnte ein modernes Märchen anfangen. Töne konnte man schon vorher speichern, aber Töne in Hifi-Qualität, das ging erst ab 1941. Nur hatten ein paar Irre hier in Deutschland einen Weltkrieg entfacht und verloren. Das Tonband hatte das überlebt, über 6 Millionen Menschen nicht. Und dann übernahmen die Amerikaner diese damals hypermoderne Technologie und das Magnetband wurde ein klitzekleines Bißchen schmaler. Vom ehemaligen technischen Direktor von Shoeps Jörg Wuttke haben wir solch ein sehr rares Stückchen 6,5mm Tonband bekommen und neben ein gebräuchliches 1/4" Band (6,25mm) der BASF gelegt.

März 2017 - die Justage Schablone des ReVox B795 Tonarmes "geclont"

Hier finden Sie die Schritte zur Erstellung eines 3D Modells der Montage/Justage- Schablone für den Revox B795 Tonarm mit Hilfe einer CAD Software und eines Lowcost 3D Druckers.
Das alles ist nicht trivial, aber das Wissen von 3 Spezialisten (Pierre, Bernd und Rudi) führte zu diesem Ergebnis.

März 2017 - 17 BOSE 901 Serie IV Chassis repariert

Eigentlich waren sie in der Sound-Clinic in Ingelheim schon lange fertig, die "reparierbaren" Chassis von den insgesamt 18 Stück aus der Serie IV. Doch eines von den 18 Chassis war aus dem Rahmem gefallen und krächste bereits beim Überprüfen. Und wir haben zwar noch Sicken, aber bislang fehlt das eine Chassis zum Reparieren. Die Boxen der 901 Serie II sind auch bereits überprüft und noch dicht. Die beiden Equalizer müssen jetzt noch durchgemessen und evtl. aufgearbeitet werden. Dann kann der "Soundcheck" mit mehreren dicken Endstufen starten.

Feb 2017 - Es gibt viele neue interessante Artikel zu lesen

Ein Artikel über Loudness

In den Jahren 1985 bis 1988 tat sich sehr viel in der High-Fidelity und die Firmen hatten jede Menge an Leidensdruck, die Kunden mit neuen und vor allem besseren Geräten zu ködern. Denn in 1983 wurde die digitale Schallplatte "lanciert" und in 1985 wußte jeder, da gibt es etwas, das mußt "Du" mal (sehr laut) gehört haben. Und vor allem, es geht jetzt wirklich richtig laut und dabei erstaunlich gut. In den Hifi- Zeitschiften wurde auch jede Menge an Unsinn und einges an Sinnvollem formuliert, gedruckt und dem Leser präsentiert. In 1988 gab es einen Super-CD Player und jede Menge neuer Verstärker und noch mehr. Ein paar Artikel sind schon aufbereitet.

Feb. 2017 - 3D-Druck : Völlig irre geniale moderne Technik

Sie haben es bestimmt schon irgendwo gelesen. Man hätte jetzt den bezahlbaren 3D-"Druck" im Visier. Und der normale Mensch wundert sich, wie wollen "die" dreidimensional auf Papier "drucken"? Doch der 3D-"Druck" ist nur vom Namen her ein Druck. Beim 3D-Druck wird - im Gegensatz zum Tintenstrahldrucker - eine heiße Plastikmasse aufs "Papier" gespritzt. Klingt alles ganz toll und was wäre daran jetzt 3D ? Der 3D-Drucker spritzt sein Plastikmaterial Etage für Etage immer oben drauf. Das kann natürlich die Tintenspritze nicht. Und so kann man jetzt kleine und größere Zahnrädchen und Hebelchen und auch eine Revox Justageschablone nachproduzieren, wenn man das 3D Modell als 3D-Druckerdatei erstellt hat. Und damit verändern sich die Reparaturchancen von Zahnrädchen in Kassetten- Tonbandgeräten und sonstigen Sollbruchstellen in CD-Playern, für die manche nimmersatten ebay-"Künstler" bislang gigantische Preise forderten und jetzt Tränen in die Augen bekommen. Ein erstaunlicher 3D-Drucker für weniger als 160.- Euro, das wäre super und den gibt es bereits. Mehr kommt in Kürze.

Ankündigung - 17.6. Phono- und Radiobörse St. Georgen

Das Phonomuseum in St. Georgen, bei uns fast nur unter DUAL Museum bekannt, veranstaltet wieder seine jährliche Sammler Börse - diesmal am 17. Juni 2017 (Samstags) mit leider sehr unglücklichen Öffnungszeiten. Wer den Schwarzwald kennt, der weiß, daß eine Anreise von oberhallb des DUAL Äquators mehrere Stunden dauert und damit sind Zeiten von 9 bis 14.oo sehr unglücklich. Die wenigsten Sammler sind noch in der Lage, am Freitag zuvor mit dem Zelt anzureisen. Das Alter nagt auch an der Flexibiliät bei "Freilunftübernachtungen" früherer Zeiten. Und Rasen auf der Autobahn, selbst am frühen Samstag Morgen, kann sehr ungesund enden. Mehr steht hier www.deutsches-phono-museum.de.

Jan. 2017 - selten sieht man das : gerissene Gummisicken

Bislang hatte ich nur bei Sperrmüllboxen, die wochenlang draußen im Freien gestanden hatten, eingerissene Gummisicken gesehen. Jetzt habe ich 4 Boxen geschenkt bekommen, 2 gesunde von Grundig und 2 von Telefunken, etwa aus 1973, bei denen bereits eingerissene Gummisicken zu erkennen waren. Dieses Reißen und Zerbröseln kannte ich bislang nur von den Schaumstoffsicken aller Hersteller sowie von BOSE, ACRON und von meinem JBL Ti 250. Alle hier sonst noch stehenden Boxen mit Gummisicken sind nach wie vor intakt und haben noch weitgend flexible weiche Sicken.

Jan. 2017 - ein richtiges Nadel-Foto - dennoch erst halbfertig

Die x60 Mikroskop-Optik mit Nadel für 600-fache Vergrößerung

Nach längerem Stillstand gibt es wieder etwas Neues von der Diamanten-Kontrolle. Das KRÜSS-Mikroskop ist nun betriebsfertig ergänzt und die ersten Fotos sind mit Hängen und Würgen entstanden. Auf dem Bild sieht man es, der Abstand des "Probanden" - also der "Nadelspitze" - zum Objektiv ist sehr sehr klein. Das ist bei einem Nadeleinschub, den man danach wieder benutzen möchte (eigentlich eine ganz normale Forderung), ein Problem. Hier habe ich einen uralten Shure M75 Diamanten kastriert, um überhaupt mal die Machbarkeit und die Methode zu entwickeln. Um etwas Vernünftiges zu sehen, brauche ich die 600 fache Vergrößerung. Alles darunter ist Glauben und hat mit Wissen wenig zu tun. Die ersten Fotos sehen Sie hier.

Jan. 2017 - in der FAZ gelesen, der ALDI "Dreher" für 50 Euro

Angeblich gäbe es bei ALDI einen Hifi-Plattenspieler mit Analog/Digital Wandler für nur 50 Euro samt USB Port und was noch alles. Und es wird bestimmt Käufer geben, die sofort zur ersten Öffnungs-Sekunde "den Laden" einrennen, denn das gabs ja noch nie. Doch die meisten von denen haben in der frühen Morgenstunde ihr Gehirn noch nicht eingeschaltet, um die andere Seite des Angebotes zu erkennen. Das Teil ist mit Sicherheit nur untere Mittelklasse, denn zur Hifi-Oberklasse oder gar Spitzenklasse gehört bereits ein vernünftiger (mechanischer) Tonarm und ein Abtastsystem mit elyptischem Diamanten - für den Preis unmöglich. Doch wichtiger ist, es kostet enorm viel Zeit, auch nur ein paar wenige Platten erträglich zu digitalisieren. Die Arbeit läuft ja in Echtzeit ab und man muß fast alle Platten einmal vorhören, wegen der Spitzenlautsstärke. 99% aller Platten gibt es aber bereits auf CD, vom Masterband in exzellenter Studio-Qualität digitalisiert. Die ist mit diesem Gerät nicht mal näherungsweise im Ansatz zu erzielen. Es ist schade um die viele viele vertane Zeit, jedenfalls für Hifi-Ohren. Außerdem müssten Sie dieses letzte Mal "naß" abspielen, wegen des Staubes und das geht nicht mal so nebenher.

Jan. 2017 - Eine Video-DVD : JAZZ in Wiesbaden

"jazz in wiesbaden"

Ein Zufall brachte sie zu mir "jazz in wiesbaden" : Kannst Du die mal abspielen ? Ja natürlich. Auf den 110 Minuten wird bis ins Jahr 1946 zurück geblickt, denn Wiesbaden war mal eine Nummer im JAZZ. Die alten Wiesbadener erinnern sich noch an das "Jazz-Haus". Es war mindestens genauso bekannt wie das "Big Apple". Der Wiesbadener Harad Kuntze hat eine Menge Informationen zusammen gesucht und mit teilweise hervorragender Hifi-Musik unterlegt. Alle im Jazz irgendwie bekannten Namen kommen darin vor. Wer einen Bezug zum Jazz hat, sollte sich diese DVD gönnen, es lohnt ich.

Jan. 2017 - 2 Verstärker laufen zur Probe

Der DUAL mit 2 x 40 Watt und
der SONY mit 2 x 140 Watt

Der "kleine" DUAL CV1200 und der "große" SONY TA-F730 ES laufen jetzt seit ein paar Stunden - bislang ohne Probleme - gefüttert von einem Audio Streaming Client ASUS O!Play R3 mit recht hoher Lautstärke hier im Labor. Die MP3 Musik kommt in wirklich edler Qualität vom NAS-Server und wiederholt sich endlos. Der SONY ist nur "scheinbar" nicht defekt, er hat nur kleine Malessen mit den diversen Schaltern. Dafür laufen die Potentiometer hervorragend. Leider hat eine Endstufe doch ein Problem - sie "schwingt". Ein "Test" aus 1989 ist inzwischen auch zu lesen. Und der DUAL hat einen neuen Netzschalter bekommen und soundet für seine 2 x 40 Watt (4 Ohm) durchaus gut. Und der SONY TA F730 ist soeben "gestorben".

Neujahr 2017 - Rückblick auf und über die Museenseiten

Etwa im September 2003 hatte ich mit der Webseite über digitale DEC Bandlaufwerke (DLT und später LTO) sowie die Magnetbandtechnik im Allgemeinen begonnen. Durch reinen Zufall sind im April 2006 die Seiten des Deutschen Fernsehmuseums entstanden. Im Sept. 2007 wuchs die Idee, den Bereich Hifi auf den Hifi-Museenseiten zu präsentieren. Und im Februar 2008 hatte ich dann die historischen Tonbandseiten aus der Magnetbandtechnik ausgegliedert. Das ist jetzt teilweise 14 Jahre her und ich bin inzwischen 67 geworden.
In der ganzen Zeit habe ich manch herbe Kritik verdauen müssen, so, wie es heute noch in manchen Foren "schlagkräftig" zur Sache geht. Die allermeisten Kritiker wollten nie verstehen, daß es sich hier fast ausschließlich um Genuß und Freude und Gaudi dreht. Es sind aber über zweitausend Mails von Lesern und Besuchern angekommen, die sich sehr lobend geäußert haben und das hat mir auch mal gut getan. Ein bischen Arbeit hatten diese 18.000 Einzel-Seiten schon gemacht.

Bei all den Freuden über die dinglichen Vergnügen wie Hifi und Video und HDTV sind sehr oft die Menschen vergessen worden, nämlich die, die ganz tief im Schlamassel stecken. Und so habe ich mich im Jahr 2016 ganz intensiv um einen von der Medizin beinahe aufgegebenen Freund gekümmert. Die Webseiten traten in den Hintergrund - der Mensch in den Vordergrund. Und es hat funktioniert, mein Freund kann wieder sprechen, laufen und sogar wieder lachen. Dabei war er fast schon tot.

Auch der Einblick in ein Reha-Krankenhaus und in ein Seniorenstift war außerordentlich erhellend. Und so habe ich es mit seiner Erlaubnis dokumentiert, wie man sich als glücklicher Gesunder für "den Anderen" - für den oder die Mitmenschen einsetzen kann, ohne einer bestimmten Religion anzugehören und ohne ein Parteibuch zu haben.

Dez. 2016 - Tonabnehmertausch in Revox B79x Plattenspielern

Das Retro-Feeling kommt so langsam bei der jüngeren Generation an. Opas Plattenspieler wird aus den Schränken oder vom Speicher hervorgeholt und - er geht nicht mehr. Oft ist "die Nadel" schon gar nicht mehr da oder der Lagerblock im Nadelträger ist ziemlich verhärtet. Was tun, wenn das Abtastsystem getauscht werden soll oder muß. Neue Abtastsysteme von akzeptabler Qualität gibt es für 100 bis 200 Euro, natürlich gibt es auch welche für mehrere Tausend Euro, aber nicht jeder möchte oder kann einen Bentley oder Rolls Royce bezahlen. Auf den alten Platten ist sowieso vieles an Qualität bereits abgehobelt, also 200 Euro sind gerade noch ok. Bei vielen Platten- spielern lohnt es nicht mehr, bei denen von Revox aber schon. Lesen Sie mehr auf den Revox Seiten.

Dez. 2016 - Blick zurück nach 1978 - die Monster-Receiver

Steigern, steigern, steigern - das war damals schon das Motto ab etwa 1975, als selbst 2 x 100 Watt Sinus für manche Hifi-Fans nicht mehr ausreichten. Und es kam etwas Neues hinzu. Zeigen Sie Ihren Freunden, auch den Bekannten und Nachbarn, daß Sie sich gutes (und natürlich teures) Hifi leisten können. So stand es in einigen ganzseitigen Anzeigen japanischer Anbieter wortwörtlich drinnen. Also "prozzen" Sie mal so richtig. Und deshalb gab es in 1977 mehrere "Tests" von solchen 2 x 300 Watt Prozzo Prozzo Monster-Receivern, die alle mehr als 30 Kilo auf die Waage brachten. Hier lesen Sie etwas über den Pioneer SX-1980 und den Marantz 2500 und über die Typen-Inflation in 1977 bei Marantz.

Nov. 2016 - Klärendes zu der BRAUN / a.d.s. Historie von 1982

Beim chronologischen Durchblättern der fast 40 Jahrgänge der US Hifi- Zeitschrift AUDIO stolperte ich über ein mir bekanntes Gesicht aus der BRAUN Historie. Auf der Titelseite der November Ausgabe 1982 stand etwas von einem Interview mit diesem Gesicht. Das war doch der Chef Dr. Günter von a.d.s., der 1981 die BRAUN Hifi-Sparte übernommen hatte. Und in dem Interview (in Englisch) stehen einige Feinheiten, die bei uns hier - selbst in BRAUN Kreisen - so nicht bekannt waren. Damit relativiert sich manch böser Gedanke über angebliche Fehler und Flops im BRAUN Marketing. Dieses Interview habe ich so gut wie möglich übersetzt. Für ergänzende Anregungen oder Korrekturen haben wir hier ein Formular.

aus Februar 1962

Nov. 2016 - Mehr als 40 Jahrgänge US Hifi-Magazine

Ein Amerikaner, der sogar Deutsch spricht, hat sie alle eingescannt bzw. aufbereitet und online gestellt - die amerikanischen Hifi-Magazine ab 1947. Die monatlichen Titelseiten von über 30 Jahrgängen sind bereits zu bewundern. Auch die US-Hifi-Magazine hatten eine Selbstfindungs-Phase wie die Hifi-Stereophonie bei uns. An den Titelseiten kann man die Geschichte bzw. Entwicklung der High Fidelity vom ersten Mono-Verstärker bis zu Quadro und 5+1 recht schön nachverfolgen. Leider fehlen hier und da einige Ausgaben, die aber die Chronik insgesamt nicht trüben können.

Okt. 2016 - Ein SONY TA-F730 ES wird durchleuchtet

Ein 22 Kilo Boilde aus Japan ist eingelandet. Er ließe sich nicht mehr sinnvoll reparieren, merkte der Spender an, nach der 2. oder 3. Reparatur sei er es leid.

Der TA-730 ES ist zwar "nur" der zweitgrößte Vollverstärker aus etwa 1989, doch er hat alle Eigenschaften das ganz großen TA-F830. Der hat ein paar Watt mehr, die sich aber nur in den Sprüchen auf den Prospekten "auswirken". Es gibt schon erste Einblicke in das Innenleben des TA-F730.

Okt. 2016 - Der Hifi-Boom um 1975 - am Beispiel von PIONEER

High Fidelity - der Begriff und die Technik - fing bei uns so um 1963 an zu wachsen und zu reifen. Etwa 1966 kamen die Japaner dazu und dann etwa ab 1970 ging es richtig ab. Auf einmal gab es tolle Hifi-Geräte zu teils niedrigen und auch hohen Preisen, aber fast alle aus Japan. Für fast jeden Geldbeutel gab es die adequaten Anlagen. Wir haben in der Redaktion zwar Prospekte von fast allen Herstellern, doch am Beispiel der japanischen Firma PIONEER kann man diese Entwicklung sehr anschaulich nachvollziehen.

Lautsprecherpreise - Wahrheit und Kalkulation - ein Rückblick

Es gab da in der Hoch-Zeit des Hifi-Booms (ab etwa 1972) ein paar Auswüchse, die waren am Ende kontraproduktiv für die gesamte Branche. Es endete in einer nur schwer erklärlichen Kaufzurückhaltung Mitte/Ende der 1980er Jahre, die vielen Herstellern, Importeuren, Hifi-Studios und Händlern "das Leben" gekostet hatten. Lesen Sie hier etwas über "Wahrheit und Kalkulation". Es riecht zwar nach Glosse, ist aber keine.

Herbst 2016 - Hintergrund dieser Museenseiten

Funkschau Aug. 1940

Ziel dieser historischen Museenseiten war es von Anfang an, sich aus der Politik und den Weltanschauungen raus zu halten. Dort verbirgt sich jede Menge Sprengstoff und eine gigantische Menge an Tretminen. Wie zum Beispiel rechts : Der "siegreiche" Rundfunkeinsatz 1940. Schaun Sie einfach in die siegessicheren Frustgesichter unserer reichsdeutschen Wehrmachts-Soldaten. Sehen Sie da ein Lächeln oder Lachen ? Und im August 1940 gab es noch keine täglichen Bombenangriffe auf deutsche Städte.

Und so gab es hier fast keine Kommentare zu den aktuellen Vorgängen in Europa und hier bei uns. Unter dem Titel "Was ist Wahrheit" habe ich viele Seiten über die Ziele und die Funktion der Radio- und Fernsehtechnik in den (verlogenen) Zeiten von 1914 bis 1918 - und 1933 bis 1945 - und dann nach 1950 gesammelt.
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Dabei kam sogar das damals andere Deutschland mit seinem verlogenen Namen DDR vor. Alle hier bei uns wußten, das hatte mit Demokratie nichts zu tun. Und sie haben - bis auf wenige in Bayern - geschwiegen. Es war halt gerade mal nicht opportun. Ich hätte mir nach der Recherche der Hintergründe vom Frühjahr 1933 nicht vorgestellen können, daß soetwas in 2016 nochmal passieren könnte.
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Made in Europa - wirklich ? also in der EU ganz bestimmt nicht.

Und jetzt ist es passiert. Wieder wurde ein Diktator vom Volk mehrheitlich gewählt, vom türkischen Volk. Und wir müssen zuschaun oder ? Müssen wir das wirklich unterstützen ?

Grundig zum Beispiel ist inzwischen eine rein türkische Firma, und hat wirklich nichts mehr mit dem alten Max Grundig und seinen Idealen zu tun. Müssen wir heute noch unbedingt Grundig- Geräte kaufen ? Gleiches gilt für andere Produkte aus diesem Land. Machen wir also einfach "weiter so" ?

Sept. 2016 - Live-Musik am Nordsee-Strand in Holland

Er spielt ein Sopran-Saxophon

Das Wetter war immer noch warm und schön und die Seeluft lockte mich 1 Woche nach Holland ans Meer. Doch dann am Strand . . . ., das klang ja richtig nach Musik, aber es war kein Orchster zu sehen. Dicht am Wasser wandelte "ein Mensch" mit einem seltsamen Instrument und spielte kreuz und quer, was ihm so einfiel . . . . und niemand schimpfte oder rief die Polizei - wie bei uns in Deutschland. Alles lauschte andächtig diesen fremden, aber dennoch schönen Tönen aus seinem Instrument - ähnlich einer Oboe oder einem Fagott. Es ist aber nicht aus Holz - es ist ein "Sopran-Saxophon". Dann schlenderte er langsam - immer weiter spielend - den ganzen langen Kilometer wieder zurück und ward verschwunden - fast wie im Märchen. Es war ein einmaliges Erlebnis.

Aug. 2016 - Ein Rückblick auf 2 Hifi-Verstärker von 1958.

1958 - low cost hifi mit Röhren
10 Watt transistorized amp

Als Max Grundig im Herbst 1963 den weltweit ersten Stereo-Transistorverstärker vorstellte, gab es sofort Gegenwind, die Amerikaner von Harman Kardon hätten bereits 1962 solch einen "gehabt". So richtig nachweisen ließ sich nie, ob es nur ein Muster, ein Prototyp oder nur ein Bausatz war. Grundig jedenfalls konnte nach der Funkausstellung 1963 liefern. Und so glaubten "wir alle" : Also Max Grundig hatte "den ersten"! Doch dem war gar nicht so.
Aus alten RCA Unterlagen aus dem Nachlass des Wolfgang Hasselbach geht hervor, RCA hatte bereits 1958 sowohl einen 15 Watt Hifi-Röhrenverstärker wie auch einen 10 Watt Transistorverstärker entwickelt und sehr genau beschrieben. Natürlich waren das alles Mono-Geräte, denn das mit den neuen Stereo-Langspielplatten war gerade im publizistischen "Anmarsch". Jedenfalls lesen sich - für 1958 - die technischen Daten beeindruckend gut und die Schaltpläne sind auch mit dabei.

Juli 2016 - Ein Glück ungeahnten Ausmaßes

11 Kartons Edel-Hifi Prospekte

Vor wenigen Tagen hatte hatte eine Dame aus Dresden angerufen, sie müsse über 30 dicke Ordner mit alten Hifi-Prospekten entsorgen, falls ich dieses Erbe auch nicht haben möchte. - Und natürlich wollte ich. Deshalb war ich am Samstag dem 16.7. in der Nähe von Heilbronn und habe die 11 Kisten bzw. Kartons dort übernommen. Und das war genial.

Hatte ich nämlich damals vor ca. 5 Jahren bei der Abholung der 500 Kilo Zeitschriften und Prospekte des Braun Entwicklungs- chefs Wolfgang Hasselbach noch gejubelt, jetzt wären fast alle Hifi-Prospekte ab 1952 bis 1985 da, so sind jetzt fast alle Prospekte von 1985 bis ca. 2000 vorhanden.

Und vor allem die Nischenanbieter im Bereich Edel-Hifi und High-End sind nahezu lückenlos vorhanden. Darunter sind deutsche und internationale Fimennamen und Produkte, die selbst ich noch nie gehört hatte. Aber darüber gibt es eine eigene Seite.

Juli 2016 - die 18 Bose 901 / Serie 4 Chassis sind "in Arbeit" -
wir brauchen noch 2 Serie 4 Chassis

Nach vielen familiären Terminschwierigkeiten (bei mir im privaten Umfeld) sind die 18 Chassis samt der 20 Gummisicken in der Sound-Clinik in Ingelheim eingelandet und werden demnächst repariert. Fotos werden auch wieder gemacht. Leider ist bei 2 Chassis die Membrane irreparabel eingerissen und wir benötigen dringend 2 defekte Serie 3 oder 4 Chassis mit intakter Membrane bzw. reparabler Sicke. Bei Sicken haben wir genügend Reserve.

Juni 2016 - Yamaha und der ALPS Drehschalter

Es kommt zwar bei den renomierten Herstellern selten vor, aber es kommt vor, daß ein wichtiges zentrales Teil sämtliche Geräte aus 2 Jahrgängen komplett lahm legt. Bei Grundig waren es die Zahnräder in fast allen Cassettenrecordern von 1979 bis 1983. Bei Yamaha und auch bei Pioneer waren es der ALPS Drehschalter (der Eingangswahlschalter), der die Receiver und Vollverstärker unbrauchbar gemacht hatte. Dabei ist der Fehler wirklich trivial. Es ist schlicht Fett an der falschen Stelle und natürlich der Staub. Mehr steht hier samt einer Reparaturanleitung.

Mai 2016 - Der UHER CV 140 Vollverstärker, ein Einblick

Meines Wissens nach hatte die Tonbandgeräte-Ur-Firma UHER in München nur einen einzigen Versuch mit einem Stereo-Vollverstärker unternommen - und das war 1971 der CV 140. Alle folgenden Produkte kamen erst nach dem Konkurs und von mehreren Firmen, die die Namens- bzw. Markenrechte erworben hatten.

Mai 2016 - Der DUAL CV 120/121 Vollverstärker, ein Einblick

Zwei Stereo-Vollverstärker der Type DUAL CV 120/121 aus 1973 stehen auf dem Labortisch. Der eine will garantiert nicht mehr verstärken, der andere wird noch "befragt". Es gibt bereits eine Menge Bilder vom Innenleben. Mehr steht bei den DUAL Elektronik-Seiten.

Mai 2016 - schon wieder kein Aprilscherz - DAB und DAB+

DSR lebte auch nur 10 Jahre
und DAB ist auch Geschichte

Es ist schon toll, was alles angefangen und wieder beerdigt wird. Wir im Museum merken das an der Menge der uns geschenkten DAB Tuner, das sind sogar richtig teure Geräte. Doch DAB ist bereits Geschichte, eigentlich mehr eine Legende. Egal wen man fragt, ob er es denn mal probiert hätte, da blickt man in ein erstauntes Gesicht : Was bitte probieren ? DAB ? Ist das eine neue Biersorte ? - DAB ist bereits und DAB+ mausert sich zu einer "Digitalen Ruine" auf unser aller Kosten. Eine Betrachtung in der FAZ mit ein paar Einzelheiten gibt es seit dem 1.Mai. Wir stapeln bei uns im Lager nahezu fabrikneue DAB Tuner als fabrikneuen Schrott zu einer Mahn-Säule. Sind unsere verkrusteten Rundfunk-"anstalten" wirklich dabei, sich selbst "ad absurdum" zu führen. Wir haben jetzt bei uns keinen weiteren Platz mehr für fabrikneue DAB+ Tuner, die uns in wenigen Jahren in riesen Mengen neuwertig geschenkt werden, wenn dann auch diese Sender wieder abgeschaltet werden (würden).

Anmerkung : Der Ingenieur lernt, bei jeder neuen Idee eine möglichst genaue Zielgruppen-Analyse zu erstellen. Dann käme die Machbarkeitsstudie, dann die Kostenabschätzung und dann erst die Realisierungs-Planung. Und das gilt für ein Projekt(-chen) wie das Fernsehmuseum genauso wie für eine gigantische DAB oder DAB+ Senderkette samt der Millionen von produzierten und "freiwillig" gekauften Empfangsteilen.

April 2016 - Kein Aprilscherz - deutsches "Hifi" um 1956

HI-FI ? bei uns schon 1956 ?
sogar 2 Endstufen im "Hellas"

Wir hatten 3 historische Röhren-Geräte aus 1956 geschenkt bekommen, ein Grundig 3028 Radio, ein Loewe-Opta "Hellas" 1841W und ein Optaphone 51 Bandgerät. Auf dem Grundig Radio steht vorne Hifi-Zauberklang drauf, Hifi ist aber nicht drinnen. Auf dem Loewe-Opta steht es nicht drauf, könnte aber wirklich drinnen (gewesen) sein. Und das Optaphone 51 wird später im Tonbandmuseum vorgestellt Die Besonderheit in dem 60 Jahre alten Loewe Radio ist, daß dort eine 2 Watt Röhren-Endstufe und eine 12 Watt Gegentakt Röhren-Endstufe sich die Frequenzen und die Lautsprecher Chassis teilen. Also beinahe eine ganz frühe Aktiv-Umgebung. Für uns war das erstmalig ein wirkliches Aha-Erlebnis. Hier steht mehr darüber.

April 2016 - zwei Seiten über billige Lautsprecher

billig und dazu getürkt

Beim Anhören von scheinbar preiswerten Lautsprecher- boxen stellt sich immer wieder die Frage, dürfte soetwas überhaupt hergestellt werden ? Es geht eigentlich um die volkswirtschaftliche Bedeutung von fabrikneuem Schrott. Vor Jahren waren insbesondere die Billigst-Fahrräder aus den großen Lebensmittelmärkten sehr unangenehm aufgefallen. Doch bei den Hifi- Komponenten sieht es ähnlich aus. Die Frage ist nur, wie beurteile ich das als Kunde ? Sieht man es den Kisten an, daß da bildlich gesprochen "NICHTS" drinnen ist ? Schaun Sie mal rein in einen solchen billigen Hifi-Lautsprecher.

März 2016 - ein modernes Auflicht-Mikroskop ist eingelandet

In mehreren Artikeln über die Prüfung der Abtast-"Nadel" für 33er Langspielplatten hatte ich beschrieben, wie es nicht geht und wie es übrigens auch früher nicht ging. Inzwischen ist ein recht modernes Auflicht-Mikroskop angekommen. Das mit dem Auflicht ist extrem wichtig, weil ich mit Durchlicht überhaupt nichts anfangen konnte. Eigentlich will ich "undurchsichtige" Kristalle (ob Diamanten oder Käfer bzw. Insekten) detailliert betrachten. Und ich möchte - symbolisch - "von des 1mm großen Käfers Bein" nur den Fuß und dort die Zehe und dort den Zehennagel betrachten. Das ist bei einer Bildbreite von 50µ (Mikrometern) mindestens eine 600fache Vergrößerung und das ist auch wieder nicht trivial.

März 2016 - Der Sinus Ton - moderne Klirrfaktor Messungen

Die PC-Technik hat in den letzten 20 bis 30 Jahren riesen Sprünge gemacht und nicht alles war nur Hokus Pokus. Insbesondere die Sound-Chips auf den moderneren Motherboards sind erstaunlich gut geworden und eignen sich sogar für eigene vernünftige Messungen. Die Software hat auch stetig zugelegt. Und es gibt inzwischen Shareware oder sogar Freeware, die den Etablierten (Herstellern) das Geldverdienen immer mehr unterhöhlt. In dem Artikel "Der Ton und die Töne - die Frequenzen und die Qualität" habe ich angefangen !, solche einfachen Messungen zu beschreiben.

29. Feb. 2016 - Die BOSE 901 Sicken sind gekommen

18 defekte Serie IV Chassis
die neuen Gummi-Sicken

Vor 3 Tagen in Holland bestellt und schon sind sie da, die 20 Gummisicken (2 in Reserve) für unsere beiden BOSE 901 Serie IV mit den zerfetzten Schaumstoffsicken.
Mit der freundlichen Hilfe der Sound-Clinic in Ingelheim am Rhein werden wir dran gehen, die beiden BOSE 901 Serie IV ganz bewußt in den "fast" Urzustand zu versetzen. Ein "Fotoshooting" (ist auch neudeutsch - für ein paar Bilder) wird es auch wieder geben. Es gibt zwar auch eine hessische Firma für solche "Refoaming" -Arbeiten, doch die woll(t)en aus den 901 Serie IV ganz neue (verbesserte) Boxen machen. Das ist aber so nicht in unserem (musealen) Interesse. Denn eigentlich wollen wir den Originalzustand von 1976 zum Vergleich mit ähnlichen historischen Konkurrenten wiederherstellen.
Und auch die beiden BOSE Equalizer (Serie II und IV) werden überarbeitet, denn die ehemals verzinkten und inzwischen korrodierten Buchsen sind schon arg billig gewesen und ein moderner integrierter Festspannungsregler wird jetzt eine saubere brumm- und rauschfreie Versorgungsspannung liefern.

Feb. 2016 - Das Hifi-Museum wird in diesem Monat 9 Jahre alt

Im Feb. 2007 fingen die anderen virtuellen Museen an, in einen Themen-Bereich hinein zu wachsen, der eigentlich unter dem Begriff Hifi allgemein geläufig war. Es ging vornehmlich um die besonders hohe Audio-Qualität, nicht nur bei Bandgeräten, sondern auch bei Fernsehern und Video- recordern. Von 2007 an wurden also diese Themen hier gezielt zusammengefaßt und für fast jeden Leser verständlich und lesefreundlich präsentiert.
Lesen muß Spaß machen, war eines der höchsten Ziele neben dem Vermitteln von Wissen. So entstanden die Bereiche Hifi-Historie und Geschichte sowie Hifi-Wissen und Technik. Und unsere Museen haben den ganzen Tag offen, auch Nachts und an Wochenden, immer.

Für alle DUAL und Vinyl Fans - den 28. Mai. 2016 vormerken :

In St. Georgen wird - wie jedes Jahr - die Phono-Börse stattfinden. Das Phono-Museum St. Georgen, das diese Börse ausrichtet, ist bei den Eingeweihten eher unter "DUAL-Museum" bekannt, sehr ähnlich zu dem Stadt-Museum in Fürth, das bei uns auch mehr als "Grundig-Museum" bekannt ist. Mehr finden Sie unter : www.deutsches-phono-museum.de. Dort wird leider auf die St. Georgener Stadtseite umgeleitet und man muß diese Veranstaltung suchen - aber das kann sich ja noch ändern - also Geduld ist gefragt.

Feb. 2016 - Ein erster Artikel über die (damals) oft propagierte angebliche Zukunftssicherheit bei Hifi-Geräten :

reparierter Grundg SV 140 - so funktioniert das nicht

Nach 40 Jahren können wir ganz gut beurteilen, was an den Hifi-Geräten zukunftssicher war und was nicht. Das ganze beginnt beim notwendigen Austausch defekter Leistungstransistoren. Ein erster Artikel über hochwertige Vollverstärker und Endstufen steht hier. Weitere Artikel über ähnliche Geräte oder Konzepte kommen noch. Auch die moderne Technik - weil kostensparende Technologie der SMD Bestückungsmethoden von Platinen ist bei uns in der Kritik, weil dort überhaupt nichts mehr repariert werden kann. Und insbesondere die mit ganzen Einschüben voller Blei-Akkus betriebenen Edelverstärker sind wahre Zeitbomben bezüglich unserer Umweltvergiftung. Blei-Akkus, wie auch die anderen Nickel-Cadmium und Metall-Hybrid Akkus müssen nämlich sehr aufwendig entsorgt werden. Und das ist ebenfalls richtig schädlich und auch noch teuer.

Jan. 2016 - Ein Einblick in aktuelle Labornetzgeräte

Zum Ausprobieren und Reparieren braucht man diverse Spannungen mit etwas Strom, mal mehr, mal weniger. Und diese Spannungen sollten kurzschlussfest sein. Da wir immer noch nicht im Reichtum schwimmen, müssen gute aber preiswerte Netz-Geräte zur Verfügung stehen. In einem kleinen Artikel habe ich mal etwas Konkretes darüber geschrieben. Es gibt schon ein paar Besonderheiten, die Freude machen und die dem Verstärker oder Receiver das "Überleben" (während der Operation) sichern.

Jan. 2016 - Die Museen-Seiten und die "social" Epedemie

den linken hatten wir 2 Jahre

Wie wir das mit den sogenanten "sozialen" Netzen halten wollen. Die Meinungen schwappen nach wie vor kreuz und quer durch alle Besucher-Kreise. Die Beführworter sehen immer noch keinen Grund, sich mal kundig zu machen, was mit ihren angeblich völlig unwichtigen Daten wirklich passiert. Seit Februar 2016 dürfen persönliche Daten die EU nicht mehr verlassen. Glauben Sie wirklich, da gäbe es keinen "workaround" ? Dazu hatte ich viel zu lange unseren eigenen großen Cisco 7505 Router programmiert, um nicht zu wissen, wie man (immer noch) riesige Datenströme unerkannt dupliziert. Snowdon hat es ja öffentlich gemacht. Was machbar ist, wurde und wird auch gemacht - gestern, heute, morgen und übermorgen. Hier finden Sie eine Seite für unseren Umgang mit facebook und Co.

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