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Die(se) verklärte Wahrheit der Erinnerung (ist keine Glosse !!)

April 2010 - von Gert Redlich - Ich habe es mir gegönnt, 55 Euro für zwei BRAUN L710 auszugeben, in schneeweiß natürlich. Ich wollte es wissen, wie das ist (also bei einem selbst) mit der "verklärten Wahrheit der Erinnerung", also mit der Kritik an der altersbedingten Verklärung der Erinnerungen. (Andere nennen das ganz direkt und unverblümt "Verkalkung".)

Auf der BRAUN/ASC Seite im Tonbandmuseum hatte ich bereits vor Jahren berichtet, daß ich schon vor 1970 das erste Mal mit BRAUN Hifi so richtig in Berührung kam. Zu jener Zeit gab es nämlich ein elitäres BRAUN Hifi-Studio in Frankfurt in der Kaiserstraße Ecke Kaiserplatz gegenüber dem "Hotel Frankfurter Hof".

Nachdem mir mehrere "Kenner" der Szene ausreden wollten (eigentlich einreden wollten), das BRAUN-Studio sei ganz woanders gewesen (nämlich die Firma "Teleradio" am Opernplatz) und ich nach wie vor hartnäckig darauf beharrte, es war in diesem Spitzen Eck - Kaiserstraße Ecke Friedensstraße - gegenüber vom Hotel Frankfurter Hof, kam heraus, ich lag doch richtig. (Ach, tat das gut - also noch keine Verkalkung.)

Das firmeneigene High-End Vorführ-Studio von BRAUN war damals 1967/68 wirklich dort. Es soll aber vorher über Jahre ein selbständiges elitäres BRAUN Studio am Opernplatz gegeben haben.

Also soweit hatte die Erinnerung nach 38 Jahren (in 2008) noch funktioniert. Übrigens kopierte später Paillard Bolex mit Thorens dieses Demo-Studio- Konzept und baute auch bundesweit eigene Thorens Studios auf.

Heutzutage leisten sich das noch BOSE und B&O, ab und zu noch Loewe mit den Fernsehern.
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Die audiophile Erinnerung an "Damals".

Weiterhin hatte ich in Erinnerung, daß an dem bewußten Samstag etwa 50 bis 60 Besucher dort Platz genommen hatten und daß die Musik - von einem BRAUN TG 1000 über einen dem BRAUN CSV-60 ähnlichen Verstärker und dann mit diesen beiden L710 - grandios geklungen hatte. Ich weiß nicht mehr, welche Klassik gespielt wurde, aber es war damals absolut beeindruckend und das blieb in meiner (inzwischen auch verklärten) Erinnerung "kleben".

Der Raum damals war asymmetrisch und recht groß
(vermutlich über 120qm) und es waren große Schaufenster- scheiben zu beiden Seiten. Die (verklärte) Erinnerung "glänzt" mit einem Super-Klang. Das war alles etwa 40 Jahre her.

Und jetzt der audiophile Vergleich . . von Damals und Heute . .

Wir schreiben inzwischen 2010 und somit sind fast 40 Jahre rum, übrigens verdammt schnell rum gegangen. Die Braun L710 sind also in der Regel ca. 40 Jahre alt.

Wie klingen diese alten Braun L710 im Vergleich zu meiner heutigen Anlage ?
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Zuerst ein Blick auf meine Geräte:

Was habe ich heute an Hifi-Geräten zur Verfügung ?

Heute habe ich an meinem Redaktions- Arbeitsplatz im oberen Studio-Bereich seit langem einen Revox B-251 Vollverstärker mit dem Sony DAT DTC-55-ES und zwei JBL L90 Boxen samt einem Revox B795 Tangential-Spieler, einem Sony CDP-557-ES CD Spieler und weiteren Komponenten wie einem Kassettenspieler Sony K6A und einem Grundig Fine Arts Tuner 9000.

Der Revox B-251 Verstärker hat 2 x 110 Watt Sinusleistung und eine technisch "gesunde" Relais-Umschaltung für zwei Lautsprecherpaare. Und Revox/Studer hatte meines Wissens nach nie diese schwachbrüstigen deutschen Lautsprecher- DIN-Stecker an seinen Geräten. (Sorry, ich nehme das leider zurück, Studer hatte sie an mindestens einer Endstufe also doch, diese schwachen DIN Buchsen.)

Damit bietet sich der Revox B-251 natürlich für ernsthafte Vergleichszwecke geradezu an, denn damit kommt zumindest genügend Leistung an den Boxen an. Die (braune) Braun L710 oben auf der weißen Box hatte ich bereits von vor 30 Jahren in meinem frühen Ela-Labor.

Als Referenz "geht" auch ein Kopfhörer der Referenzklasse.

Hat der Verstärker keine Klangregler, kann man bei mir auch gleich an den DAT- Player, den ich auch als D/A- und A/D-Wandler benutze, ran gehen und den Kopfhörer dort einstecken. Der DTC55 hat einen eingebauten erstaunlich guten Kopfhörerverstärker und da der Beyer DT931 Kopfhörer nur 200 Ohm Last(innen)widerstand hat, geht er sehr sehr laut und dabei völlig unverzerrt.

vom "SPDIF out" durch den DTC55 hindurch
und dann linear zum Beyer DT 931 Kopfhörer

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Die große Accuphase / JBL Anlage:

Und unten im noch größeren Hörbereich steht als "A/D" (analog- digital) Wandler ebenfalls der Sony DTC-55-ES, ein Accuphase C280L Vorverstärker (aus 1989), die Endstufe Accuphase P800 mit nahezu unendlich viel Leistung  (aus 1989) und zwei JBL Ti250 (die erste "Ti"- Version aus 1987 bzw. die zweite JBL 250).

Weiterhin stehen an beiden Stellen zwei relativ moderne AMD-64 PCs mit SPDIF Glasfaser Out, die die beiden Sony DTC-55-ES mit digitaler Musik füttern. Auch gibt es noch einen SONY XA-50-ES CD Player. Das sind also schon Geräte aus der sehr gehobenen oberen Hifi-Spitzenklasse.

Die beiden "neuen" Errungenschaften:

Natürlich bin ich mir bewußt, daß die beiden Braun L710 Boxen aus den 70er Jahren stammen und daß die Membranen je nach Sonneneinstrahlung mehr oder weniger durch die UV Belastung gelitten haben können.

Auch wurde ich vorgewarnt, daß einige Serien ähnlich wie den Bose 901 ab Serie III und den Arcon Boxen Schaumstoffsicken in den Baßchassis hätten und sich diese durch Aushärten und Zerbröseln auflösen würden.

Bei mir ist dem nicht so. Alle vier Baßchassis haben Gummisicken und scheinen oberflächlich noch intakt zu sein. Trauen kann ich dem (optischen) Frieden aber nicht. Meine L715 und LV710 haben ebenfalls alle die normalen Gummisicken.

Die Befestigungsschrauben sind übrigens alle noch mit dem originalen schwarzen Farbtupfer gekennzeichnet. Es sind also überall noch die originalen Chassis drinnen (gewesen).

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Der erste Klangeindruck (nachts am 16. April 2010)

dieser Vergleich mit der JBL 250 ti wäre unfair
die Infinity Servo Static 1 Elektrostaten und die Castle Harlech

Mein Hörempfinden ist von diesen großen JBL Lautsprechern (rechts im Bild) geprägt. Der erste Klangeindruck der beiden L710 war sehr bescheiden. Obwohl die Gehäuse der JBL L90 und der Braun L710 ähnlich groß sind, (L710 etwa 25 Liter netto) haben die Braun Boxen im Vergleich so gut wie keinen Bass. Die Braun- Boxen klingen arg hölzern und Mitten scheinen überbetont. Die Musik kommt aus der Holzkiste und der Klangkörper spielt vor den Boxen im Gegensatz zu den JBL L90. Dort spielt das Orchster zwischen den Boxen. Bei den JBL Boxen kann ich "kein Gehäuse" heraushören.

Bei aktueller oder älterer CD Musik wie "Vaya Con Dios" oder Farfarello oder Joe Cockers "Noubliez Jamais" ist der Unterschied gravierend. Bei reiner Gitarrenmusik oder einem Saxophon oder einem Streichquartet fällt es nicht so auf. Eine Auflistung schöner Beispiele finden Sie hier.

Alles in allem ist die (meine) verklärte Erinnerung ziemlich hart auf den Boden der Realität zurück geplumst. Die (mitternächtliche) Enttäuschung soeben war schon sehr groß, das alles mal im direkten Vergleich zu hören.

Jetzt will ich mal versuchen, diese Lautsprecher, so wie sie sind, bei den Braun Fachleuten mit zwei "neuwertigen" aber denoch alten L710 akustisch zu vergleichen. Vielleicht haben ja die Freqenzweichen "gelitten".

Anmerkung: Ein Vergleich mit den Ti250 wäre unfair wegen des gewaltigen Preisunterschiedes. Der (Klang-) Unterschied ist absolut gewaltig. Selbst die schlanken Castle Boxen mit Namen Harlech (rechts im Bild) klingen nicht nach einer Holzkiste.

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Nachtrag vom 1. Mai 2010 - Hören ohne vorherigen Vergleich

Bassregler volle Pulle am Anschlag

Um ernsthaft und weitgehend unvoreingenommen an die verklärte Erinnerung anzuknüpfen, habe ich - mit zwei Wochen Abstand - und ohne vorher andere Anlagen zu hören, die Braun L710 mit obigem Revox B-251 Verstärker eingeschaltet.

Das Hörerlebnis war durchaus noch beeindruckend. Der schwache Bass (obwohl Bassregler am B-251 volle Pulle am Anschlag) fiel gar nicht so sehr auf. Der Bass ist einfach nicht da. Vor 40 Jahren fiel das nie auf, da gab es nämlich - schon bei den Musikquellen - einen solchen Bass nicht.

Laut ging es auch und Celine Dion klang wie auf der Bühne. Aber schon bei John Miles - "Mr. blue Sky" mit großem Orchester bei "Night of the Proms" klang es schon nach Holzkiste. Das Paradestück von John Miles - "Music" war dann doch schon etwas dünn.

Die große Royal Albert Hall war geschrumpft auf eine Kleinstadtbühne. Nichts war mehr da von den gewaltigen Dimensionen dieser Halle. Die Aufnahmen sind laut Tonmeister ohne künstlichen Nachhall aufgezeichnet.

Das hatte ich vergessen zu erläutern . . .

Nach einigen Kritiken, die Boxen würden doch einen tollen Bass machen, will ich es nochmals herausstellen: Meine erste Berührung mit der L710 datiert aus 1968 bis 1969. Und der Raum im Frankfurter Braun Studio war damals schon sehr groß, deutlich mehr als 80 qm und bestimmt über 3m hoch und es waren zwischen 60 und 80 Personen anwesend. Der erinnerte Klangeindruck von damals war phänomenal.
Mein jetziger Hörraum ist etwa 7m x 14m groß, in der Mitte etwa 6m hoch und damit nicht mit einem (normalen) 20qm Wohnzimmer vergleichbar. Weiterhin sind immer Vergleichslautsprecherboxen mit dabei, sonst wäre der Klangeindruck (in meiner Halle) überhaupt nicht vernünftig oder objektiv (und nicht mal subjektiv fair) zu bewerten.

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Und jetzt die gleiche Musik noch einmal mit den JBL L90:

Die Wiederholung dieses Stückes (John Miles - "Mr. blue Sky") mit den JBL L90 zeigte die doch erheblichen Unterschiede in der Darstellung der Räumlichkeit und dem unverfärbtem Klang und der gewaltigen Bassfülle dieser Bassreflexboxen.

Das Gehäusevolumen werde ich auch noch nachmessen.
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  • JBL L90 Abmessungen: 400 x 600 x 340 mm (HxBxT) und 4 Ohm
  • Braun L710 Abmessungen:  310 x 550 x 240 mm (H x B x T) und 4 Ohm

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Auch hier: Es war einmal . . . . und ist nicht mehr.

Facit: Verehrte ebay Indianer (Bieter), lasst Euch von Ruhm und Glorie der Vergangenheit bloß nicht verblenden.

Dem ist nicht so. Wie z.B. auch bei Telefunken. Schaun sie mal auf denTitel der Schallplate rechts.

All die Sprüche und Lobpreisungen wie diese hier (es sind Originale !!) . . . .
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  • Absolut hochwertige Lautsprecher mit einem fantastischem Klang!!! Das Lautsprecherpaar macht einen schönen satten und reinen Klang, die Membrane haben keinerlei Risse und sind voll in Ordnung.
  • oder hier
    BRAUN TYP: L710 1 Paar  Lautsprecher 100 % Funktion TOP!! Wer diese Lautsprecher einmal gehört hat, der weiß wie Lautsprecher klingen müssen !!! Sie werden begeistert sein, wenn Sie tollen Sound u.Profi - Qualität lieben. Die Boxen Sind sehr gut gepflegt, auf die Geheuser keine kratzer,  sind so gut wie neue!

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sind leider absoluter historischer Humbug aus 1969/1970 . . .

und die Lautsprecher entsprechen heute nicht mal mehr aktuellen Mittelklasselautsprechern aus dem Blödmarkt.

Und ob ein Basschassis bereits knistert und kratzt (wie bei mir), das wissen Sie erst, wenn sie vor Ihnen stehen, Sie mit einem guten 80 Watt Verstärker einen aktuellen Fullsound Song spielen und Ihr Lieferant womöglich dann alles abstreitet. Bei meinen beiden Exemplaren wußte ich jedoch schon vorher ziemlich genau, was ich für "meine 55 Euronen" gekauft hatte.

Mehr steht hier auf der Braun L710 Seite und auf der JBL L90 Seite.

Absolut schwachsinnige Verkäufersprüche im ebay

Die Braun Boxen seien von Professor Dieter Rams "designed" und darum seien die so gut und genau deshalb solle man so viel wie möglich bieten.

Doch totaler Schwachsinn bleibt nun mal Schwachsinn. Das "Designen" (übersetzt= entwickeln, konstruieren) hat nichts mit dem bei uns in Deutschland gebräuchlichen (modischen) Design zu tun. In den englischsprachigen Ländern spricht man daher vom Styling. Dieter Rams war ganz sicher "der Designer" so wie Joop und Hugo Boss Kleidung designen. Doch auch der Designer Hugo Boss hatte nicht die Hose erfunden oder gar entwickelt.

Die Arbeit von Dieter Rams hatte überhaupt nichts mit der Klangqualität zu tun, eher im Gegenteil. Das Alulochgitter hat die Klangqualität eher leicht gemindert als verbessert. Es war von jeher ein Kompromiss von Optik und Akustik.

Finger weg von allen Braun L710 und L710/1 über !! 50.- Euro.

Ob weiß, ob braun, ob schwarz angemalt, diese Boxen sind 40 Jahre alt und es ist der historische Sound von früher.

Und wenn Sie es nicht glauben,
kommen Sie mal nach Wiesbaden. Bringen Sie ein paar Tonträger Ihrer Wahl mit und lauschen Sie . . . . . .

Auch die L710 Hoch- und Mitteltöner einzeln für 35.- bzw. 39.- pro Stück
sind hammerharte Ebay-Preise. Finger weg, das ist völlig überteuert.

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Mai 2010 - Sie haben es nicht gelesen ?? . . . . .

oder vielleicht doch ?
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  • Der Bieter (Nr. 12) hat das Pärchen L710/1 am Ende für 76.- Euro + 20.- Euro Fracht gesteigert. Artikelnummer:190393459214 . Knapp 100.- Euro sind wirklich zu viel.
  • Ein weiterer Bieter (Nr. 14) hat am 9.5.2010 sogar 122.- Euro +20 Euro Fracht für Artikel 260595750603 ein Pärchen L710 (erste Ausführung) geboten. Das grenzt jetzt langsam an Schwachsinn.
  • Er hat es gelesen, Bieter (Nr. 7): ebay Nr. 190393396748 ein Paar BRAUN Typ: L 710/1 in weiß - erfolgreiches Gebot: EUR 25,49 per Abholung. Das scheint realistisch. Nun müssen sie auch noch funktionieren.

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Wie wir versuchen wollen, die verklärte Wahrheit etwas genauer gerade zu rücken.

Umschaltanlage für Vergleiche

Im Frühjahr 2011 ist ein (altes) hochwertiges Studio-Umschaltpult in der Restorations-Phase und bekommt eine moderne Elektronik. Damit werden dann ein paar der "imageträchtigsten" Renner der Vergangenheit im Vergleich betrieben werden. Selbstverständlich spielt immer wieder der Geschmack meiner Gäste und Hörer die große Rolle. Darum spreche ich auch nicht von Juroren, die sich dann als Hifi Götter "verkaufen", wie damals vor 30 Jahren in den Hochglanz-Testberichten der Magazine.
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Ein Arzt aus Mainz - er wolle mal die Juroren "testen" :

Es gibt hier in Mainz einen Dr. Corinth (Korinth war falsch), der sich vor vielen Jahren mal fürchterlich viele "Un-"freunde (oder waren es Feinde) gemacht hatte. Er wollte mal die Ohren dieser Juroren von diesen Lautsprecher-Tests auf deren akustische und analytische Fähigkeiten hin testen.

Die resonanz war bescheiden. Er stieß damit nämlich bei den Redaktionen und Verlagen der angeschriebenen Hifi-Magazine und -Zeitschriften auf diese (vermuteten) tauben Ohren, die dann die jeweiligen Lautsprecher "absolut objektiv" beurteilten (oder wollten, sollten oder durften - "und wirklich auch konnten ????").

Merkwürdigerweise fielen die (Test-) Ergebnisse sehr oft mit den geschalteten Anzeigen und den Umsätzen der Anzeigenverkäufer zusammen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
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und wie war das mit der "Tour de France" und Berni ?

Und an den edlen, fairen und aufrichtigen Wettbewerb bei der "Tour de France" denken wir dabei natürlich gar nicht. Mal sehen, wann bei dem Uraltgrufti Herrn Eckelstone (Formel 1) raus kommt, wer wann und warum gewonnen hatte.
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Nachtrag Juli 2012 bezüglich Eckelstones Formel 1 Zirkus

Ja ja, so kommt es raus, es waren nur etwas über 40 Millionen Euro (also keine Lire), die dort unter die Räder gekommen waren und die - sieh mal da - in München eingelandet waren und natürlich unversteuert. So ein Mist, daß es nun doch rausgekommen ist.
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Nachtrag Januar 2014 - "sie" haben den ADAC am Wickel :

Und es kommt raus, daß auch der auch so neutrale und ehrliche ADAC seine Testsieger getürkt hatte. Das Auto des Jahres war ein Flop und die Fehlerstatistiken seien auch alle falsch. Schon wieder ein Schelm, der Böses dabei denkt.
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Nachtrag Januar 2015 - da haben wir ja noch VW

Das sind die mit den ehrlichen Autos, also den bösen Diesel-Motoren in den Autos. Wer hätte jemals gedacht, daß es so lange (über 5 Jahre) nicht auffallen würde, daß da fast nichts stimmt mit den Schadstoffwerten.
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Und es zieht weitere Kreise, das mit der "Objektivität"

Auch beim ZDF wurden ganz opportun so einige Ergebnisse etwas "gerade gerückt", andere sprechen von verfälscht oder gar gezielt gefälscht.

Also haben Sie ein wachsames Auge auf viel zu offensichtliche oder offenkundige Hochglanzmeldungen aller Art. Das soll natürlich überhaupt keine Anspielung auf die Hifi Hochglanz-Magazine sein - oder etwa doch ?
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Das Vermächtnis des Karl Breh

Im Sommer 2012 waren zwei "Hifimuseaner" (einer davon ich) bei Karl Breh in Karlsruhe und wir durften unsere Fragen stellen. Warum er denn zum Ende 1995 aufgehört hatte - bei dem Stuttgarter Verlag - nach über 10 Jahren als Chefredakteur der Zeitschrift "stereoplay"?

Weil die dort "mit-herausgegebenen" Hifi-Zeitschriften AUDIO usw. fast nur noch - ich übersetze - gekaufte und getürkte Tests beinhalteten. Und das habe fatal abgefärbt. - Er hat es natürlich so nicht gesagt, es ist meine Interpretation, die ich auch an anderer Stelle (bei den Zeitschriften) schon kundgetan hatte.

Übrigens - Beweise habe ich genügend hier in der Redaktion
, alles in originalen Magazinen. Den Rest finden Sie auf der Karl Breh Seite, in der das Interview wortgetreu wiedergegeben wird (nein - doch nicht, ein Wunsch von Herrn Breh).

Nachtrag : Das mußte ich korrigieren, denn Herr Breh bat mich, diese Gespräche nicht zu veröffentlichen. Es sei ihm nicht angenehm, daß so viel Wahrheit auf ihn zurück falle. Jeder in diesem kleinen Kreis wisse, daß diese Informationen nur von ihm kommen können bzw. konnten.

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