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Ein Plattenspieler der Highend Klasse mußte natürlich optimal arbeiten.

Die allererste DHFI Testplatte
Die zweite DHFI Testplatte

Dafür gab es eine Reihe von Test- und Demo- Schallplatten, von denen ich mal ca. 8 Stück hatte, die aber nicht mehr alle da sind.

 

Zumindest die beiden Platten von Karl Breh aus dem DHFI, dem Deutschen High Fidelity Institut, von 1968 waren sauberst dokumentiert und sie funktionierten problemlos, sogar heute noch.

 

Mit diesen Platten justiere ich meinen Revox B-795 Tangential Plattenspieler, mit dem ich seit einiger Zeit die letzten analogen Scheiben auf den PC übernehme. Wie ich das mache, steht hier beschrieben.

 

Nachtrag in Juli 2010

Im Frühjahr diesen Jahres habe ich Herrn Brüggemannkennengelernt, der in der Frankfurt Nordweststadt eines der letzten (analogen) professionellen Schallplattenschneid-Studios betreibt.

Auf meine Anregung hin, doch noch mal eine edle analoge Jahrgang-2010 Vinyl- Referenz(test)platte zu schneiden und für die verbliebene Schar der Unbelehrbaren in kleineren Stückzahlen zu pressen, erklärte er mir Folgendes:
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  • Seine eigene Frequenzgang-Testplatte von vor 15 Jahren hatte er in zweistelliger Stückzahl pressen lassen und dann festgestellt, daß bei einer Auflagekraft von 2 Pond schon nach dem 5 Male Abspielen die Höhen über 14 kHz deutlich abgenommen haben, daß also der bei der Aufnahme kalibrierte und auch geschnittene Nenn-Pegel um satte 3 dB gegenüber der jungfäulichen Platte geschrumpft ist.

    Nach dem 10. Male Abspielen sei sie für Meßzwecke nahezu unbrauchbar (mehr als 6dB Abweichung = meßbarer Pegelverlust). Er macht auf dem jeweiligen Cover jeweils Strichlisten bis maximal "20", dann wird die jeweilige Platte "ausgemustert" (also entsorgt).

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  • Weiterhin kommt hinzu, so Brüggemann, daß bei den (verbliebenen drei) Presswerken die Qualität sehr unterschiedlich sei und man die Stichproben der gepressten Chargen wirklich sorgfältig und akribisch prüfen müsse. Bei einer Auftragspressung solch einer hochgenauen Referenz-Test-Folie für einen der letzten Magnetsystemhersteller "Clear Audio" im Herbst 2010 wurde er gleich mehrfach enttäuscht. Von drei Presswerken kamen deutlich unterschiedliche Qualitäten zur Bemusterung zurück.

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Das also ist die Aussage vom wirklichen Fachmann zu der Lebensdauer einer Referenz-Meßschallplatte mit einem SME 3009/3012 und Shure V15/II und 2 Pond Auflagegekraft. Über eine (so oft angepriesene) Auflagekraft von 1 (einem) Pond hatte er nur noch gelächelt.


Es gibt natürlich noch weit mehr Prüf- und Testschallplatten

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