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Die alten News von 2017 aus dem Hifi-Museum werden hier aufgehoben und archiviert.

Hier finden Sie unsere "alten" Neuigkeiten. Die News der Jahre vorher und der Jahre danach werden natürlich auch archiviert.

Aug. 2017 - Verstärkerwissen aus 1962 - ganz detalliert

Eigentlich brauchte Karl Breh von der Hifi-Stereophonie oder die Redakteure des fonoforum so um 1962 die in den USA verfügbaren Fach-Artikel nur zu übersetzen und im Labor mal zu überprüfen, ob das dort Gesagte (Geschriebene) auch alles so stimmt. Schon wäre das Magazin voll mit wirklich guten Artikeln gewesen (und man hätte nicht alles mühsam selbst herausfinden müssen). Hier steht also ein amerikanischer Artikel aus den USA vom September/Oktober 1962 über die Audio-Verstärker und deren Qualitäten oder deren Schwächen bzw. Macken.

Aug. 2017 - Viele Legenden rund um die BOSE 901 Serien

Um den Legenden rund um die BOSE 901 ab der Serie III mal auf den Zahn zu fühlen, haben wir ein Pärchen Serie III samt Equalizer für moderates Geld erhalten. Das Pärchen 901 Serie 4 ist schon länger im Labor.
Angeblich sei die Serie 4 erheblich verbessert worden. Bislang sieht es eher nach einem Markting Trick aus. Die Chassis sind wirklich baugleich, sowohl vom Korb her, dem Magneten wie auch von der Membrane und der Staubschutzkappe, dem Dome. Die Serie IV sei bei der Hochtonwiedergabe verbessert ?? Soso, wie denn, wenn die Mechanik gleich geblieben war. Also müsste die Entzerungskurve des Equalizers etwas anders sein.
Na dann werden wir herausfinden, was die Meßgeräte dazu sagen. Achten Sie mal auf die Seriennummer (322834). Das war nicht getürkt oder doch ? Es wurden laut BOSE Marketing deutlich über 500.000 einzelne Boxen der 901 produziert und das in der Preisklasse der amerikanischen Oberliga.

Aug. 2017 - Ein Lichtblick für den Vinyl-Plattenspieler

Aus dem ELV Magazin im Aug. 2017
Dieses Mikrofon wiegt (es ist kein Scherz) 0,5 Gramm !!!!
Der ELV Bausatz - aber fertig

Über die Macken und Schwächen der Vinyl-Abtastung finden Sie hier im Hifi-Museum eine Menge Artikel und Seiten. Bei der analogen Schallplatte liegt die Crux überwiegend in der Abstastung der Rille, weniger in der Technik des Schneidens. Dort gibt es durch das bei Teldec entwickelte Metall-Mastering schon erstaunliche Qualitäten. Das kommt zwar noch immer nicht an die Qualitäten der professionellen Halbspur-Stereo Magnetband-Aufnahmen mit 38cm/s heran und kann auch mit aktuellen digitalen Premium Konserven nicht konkurrieren. Doch mit einem extrem teuren Laser-Abtaster läßt sich weit mehr aus der Rille wieder herausholen als mit einer noch so guten "Nadel".

Es gibt da etwas Neues,

das sich ernsthaft zu betrachten lohnt. Es kommt aus der "MEMS"-Technik, der Technik der "Mikro Elektro- Mechanischen Systeme". Im ELV Magazin 4/2017 steht ein ausführlicher Artikel, wie mit Hilfe eines solchen Chips von Texas Instruments ein Mikrofon funktioniert. Es ist aber kein normales Mikrofon, es hat einen Frequenzgang von 100 bis 80.000 Hz und der geht von 100 bis 10.000 Hz mit ±1db nahzu linealgerade. "Das ist doch nichts Besonderes" - werden die Mikrofon-Fachleute abwimmeln, doch der gesamte Chip - fertig mit Platine - kostet (bei ELV) nur 4,95 Euro !!!!! und wiegt (mit Platine ?) 0,5 Gramm !!!!

Man stelle sich vor, zwei ebenso kleine Ultraschallsender ähnlich einer Laserdiode senden ihren Strahl extrem stark gerichtet bzw. gebündelt (genau wie bei den CDs) etwa 90° überkreuz gewinkelt auf die beiden Rillenflanken und - genau wie die Fledermäuse - nimmt dieses Mikrofon analog die Intensität der Reflektion je nach Abtastwinkel auf (- so der erste gedankliche Ansatz, der natürlich technisch noch absolut unausgegoren ist - die Frequenzen sind zu niedrig).
Das wäre aber der
"ideale"
berührungslose (und wegen des Gewichtes und der Größe machbare) Vinyl-Abtaster zu sehr akzeptablen Preisen mit einer unschlagbar perfekten Wiedergabe - auch mit abgehobelten und welligen Scheiben.

Aug. 2017 - Sommerzeit = Sommerloch (in der Werbung)

Ein Blick auf viele Jahre zurück zeigt, damals war es "cool", die billigsten Preise einfach nochmal zu unterbieten, damit in Juli-Aug. überhaupt irgend etwas gekauft würde. Im Sommer 2017 scheint es "cool" zu sein, die angeblich besten und tollsten Hifi-Boxen für 4.500.- Euro, 8.500.- Euro und sogar für 15.000.- Euro - aber Hallo - pro Stück - anzubieten. Und natürlich wird auch gleich wieder auf die absoluten und herausragenden Tests in den ach so bekannten hochgänzenden Hochglanz-Magazinen verwiesen, in denen die oder der Tester vor lauter Lobhudelei schon gar nicht mehr schlafen gehen kann. Und so nebenbei sollte man dann auch noch den Kopfhörer FOCAL UTOPIA kaufen, für besonders schlappe 4.000.- Euro. Vielleicht ist den Werbetextern ja mein neuer Slogan "Hifi hören anstelle Diesel fahren" (wir fahren einen I30-Diesel) ganz hilfreich. Um niemandem das "Geschäft" völlig zu vermiesen (oder zu verderben), habe ich auf (Beweis-) Fotos verzichtet.

Juli 2017 - Besuch in Berlin für 3 Tage

Der Auslöser für den Besuch in Berlin war zwar ein Filmdreh für das Fernsehmuseum, aber man kann manchmal einiges mit reinpacken. So zum Beispiel ein Besuch in einem Vinyl-Presswerk mit modernster Press-Technik und ganz nebenbei noch alte Freunde besuchen. Und so habe ich eine Kiste voller alter amerikanischer Hefte und Bücher geschenkt bekommen. Unter anderem auch dieses Heft aus 1957 !! mit 20 "exclusively" Hi-Fi- Seiten. 1957 wußte bei uns hier in Westdeutschland noch fast niemand, was es mit diesem Hifi so auf sich hat. Auch die Führung durch das vorerst noch kleine Presswerk und die ausführlichen Erläuterungen der modernen Presstechnik waren sehr informativ. Mein Gastgeber hatte sich ganz viel Zeit genommen, mir seine neuen Geräte und die Produktionstechnik vorzustellen. Dazu gibt es bald eine eigene Seite.

Juli 2017 - Revox Ausstellung in St.Georgen verlängert bis Mitte September

Die ReVox Sonderausstellung im Phonomuseum St. Georgen, bei den DUAL, PE und Revox-Studer- Fans und -Sammlern fast nur als DUAL-Museum bekannt, ist bis Ende August 2017 verlängert worden. Den Initiator, Herrn Winkler, hatten wir bereits vor vielen Jahren kennengelernt und wir hier in Wiesbaden haben später dazu beigetragen, daß die Magnetbandabteilung auch mit seltenen Exponaten stetig gewachsen war. Es gibt dort inzwischen viele von den Exponaten zu sehen und zu bewundern, die wir hier im virtuellen Museum nur als Bilder mit Text darstellen können.
Um Umkreis von St. Georgen gibt es übrigens mehrere empfehlenswerte Waldhotels, die zum ausgiebigen Wandern und Spazieren einladen.

Juli 2017 - ein Sondermodell eines Trafos aufgetaucht

Ich dachte eigentlich, ich hätte so gut wie alle nur möglichen Transformatoren und Übertrager alle schon mal gesehen. Das fängt ja eigentlich beim Miniatur-Übertrager in Mikrofonen an bis zu mehrere Tonenn schweren Giganten im Umspannwerk. Und ich hatte sie in drei Gruppen eingeteilt, Standard-, Schnittbandkern- und Ringkern- Typen. In einer zu entsorgenden ehemals sehr teuren Typenrad Schreibmaschine (mit V24 Schnittstelle) von Brother fand ich dieses Ringbandkern-Teil. Es scheint eine Mutation von Schnittbandkern- und Rinkerntrafo zu ein. Die Entwickler haben sich dabei aber ganz bestimmt etwas gedacht. Das muß ich noch rausfinden.

Juni 2017 - die Traumanlage von 1965/66 in Betrieb genommen

Blicken wir ganz weit zurück nach 1965 und 1966, als der Autor Gert Redlich 16 Jahre alt war und das Geld - unsere damalige DM - immer noch gezählt werden mußte, so wenig war davon da. Und in der GRUNDIG Revue 1965 standen sie auf der Hifi-Seite, die tollen Geräte RT40 und SV80 . . . . und doch so unerreichbar weit weg. In 2017 haben wir in Köln ein solches nahezu neuwertiges Pärchen geschenkt bekommen, samt der beiden Hifi Boxen (-Bausätze LS 50) von damals und natürlich dem obligatorischen DUAL 1019. Der Tuner RT40 und der Verstärker SV80 funktionieren noch, zwar etwas behäbig, aber die waren noch nie zur Reparatur. Und sie sind über 50 Jahre alt. Und so "klingt" es auch.

Mai 2017 - Ein Vergleich, der vielleicht etwas hinkt . . . .

Ein Screen-shot der Original-E-Mail

Stellen Sie sich vor, ein fiktives Hifi-Studio "Europ-Hifi" würde in etwa so werben :

  • "Mieten oder kaufen Sie das neue Infinity Global Selection Boxensystem für die Familie und alle Freunde und Nachbarn Ihres Stadtteils. Gigantische Qualität mit 16 Tief- bässen a 38cm - 8 auf jeder Seite, die Nachts auch noch in 5 km Entfernung Freudenschreie auslösen. Und mit den neuen digitalen 6 x 8000 Watt Verstärkern und dem Super-vorverstärker mit der vergoldeten 28mm "bulletproof" Edelstahl- frontplatte sind Sie sogar gegen die Geschosse der Nachbarn immun."

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Sie würden doch sofort denken, wer hat denn diesen Blödsinn formuliert ? Wer kommt auf soetwas ? Solch einen Quatsch kann doch keiner ernst nehmen. Na dann lesen Sie mal hier das Original, das mir Ende April per Mail zugeflogen ist.

  • "Repräsentativ für Termine, prestigeträchtig für den Urlaub oder einfach athletisch für den Alltag. Entdecken Sie die Welt von Europcar Selection! - Zum Beispiel mit dem athletischen Power-Kombi Audi RS6 Avant, der Sie mit quattro Antrieb und 560 PS in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 bringt. Oder lieber ein Sportwagen mit langer Tradition, wie z. B. den Jaguar F-Type, mit leistungsstarkem 3.0 Liter V6 Motor und perfekter Straßenlage?"


Und jetzt wundern wir uns, warum 22-jährige multikulturelle Mitbürger (oder Gäste) mit Tempo 160 durch die Innenstädte brausen und die Polizei machtlos da steht, denn sie haben nur 210 PS.

April 2017 - Zwei Artikel über besondere Laser-Plattenspieler

Nach den beiden Artikeln über Abtaster-Testmethoden und über die Technik der analogen Schallplatte mit jeder Menge an Rand- bedingungen war es natürlich Pflicht, die beiden bzw. den idealen Plattenspieler im Detail fundiert vorzustellen. Wenn ich schon beim Schneiden der Folie einige qualitative Einschränkungen hinnehmen muß, selbst wenn ich die dortigen DIN-Normen links liegen lasse und die Rille weit außerhalb dieser Norm schneide, dann sollte es ja dem idealen Plattenspieler ein Leichtes sein, diese Rillen perfekt abzutasten. Es sind also zwei Artikel über extrem teure Laser-Plattenspieler für analoge Vinyl-Platten (also nicht über CD-Spieler, die stehen hier) neu überarbeitet. Dazu kommen zur Ergänzung jede Menge "Test"-berichte von Abtast-Systemen aller Art.

gelesen : Ein bemerkenswertes Editorial zur High-End 1998

Der Cherfedakteur des Magazins STEREO - Heinz Schmitt - schreibt hier im Juli 1998, was er auf der High-End Messe selbst so gesehen und gehört hat und er reiht das in meine Beurteilung der ganzen Voodoo -Produkte und -Kunden ein. Meine Kommentare finden Sie unter Hifi-Psyche. Daß er mich (wir kannten uns nicht und hatten uns nie gesehen) immer noch "herzlichst" grüßt, sei ihm bei so viel Offenheit hiermit verziehen.

April 2017 - Eine GRUNDIG "Traumanlage" von 1966

In der Woche nach Ostern haben wir eine wirkliche Traum-Anlage von Max Grundig in Köln abholen dürfen. Diese Tuner-Vollverstärker Kombination war quasi der Nachfolger des (ebenfalls beinahe nagelneuen) GRUNDIG STUDIO 50 mit DUAL 1009 und TM45, welches wir in 2011 bekommen hatten. Der Tuner RT40 und der Verstärker SV80 sowie das große Bandgerät TM 320 waren 1966 schon edle Sahne, damals jedenfalls und für viele viele Mitbürger war das alles immer noch ein Traum, auch für uns Redlichs. Und dazu dann noch einen DUAL 1019 mit Shure-M75G Magnetsystem, das war damals bereits sehr sehr edel. Alle Geräte sind nach 50 Jahren zwar etwas verstaubt, aber im Prinzip optisch neuwertig, weil sie die große ebenso edle 1950er Jahre Schrankwand nie verlassen hatten. Und beim Abholen haben Tuner und Verstärker sogar sofort funktioniert und Radio-Musik gespielt. Also wirklich eine Traumanlage.

April 2017 - Warum Ingenieure so viel lernen müssen . . .

Das Ingenieur-Wissen hat sich in den letzen 50 Jahren mindestens vervierfacht. Nicht nur in der Audio- und in der Fernsehtechnik ist eine Unmenge an Neuem dazu gekommen, auch bei den Ingenieurwissenschaften haben die Mathematiker voll zugeschlagen. Ich zitiere hier eine kleine Abhandlung über die "multinomiale logistische Regression". Ein Artikel in der ct vom April 2017 beschäftigt sich mit der intelligtenten vorausschauenden Berechnung der Wartung von komplexen Flugzeug-Strahltriebwerken. Wenn Sie es verstanden haben, dürfen Sie den Autor durchaus loben. (Nachtrag : das hier ist kein April-Scherz.) Also :
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  • Multinomi … - was ? - Von Peter Schüler im April 2017 in der ct
  • Die "multinomiale logistische Regression" dient - wie alle Regressionsverfahren - dazu, aus einem Ensemble unabhängiger Variablen den wahrscheinlichsten Wert für eine abhängige Größe vorherzusagen. Speziell die logistische Regression befasst sich mit dem Fall, dass sich die abhängigen Variablen nicht als Zahlenwerte, sondern nur als Kategorien darstellen lassen. Das beträfe etwa bei einer Wählerumfrage die Zusammenhänge zwischen Wähler-Eigenschaften und Partei-Präferenz. Dieses Beispiel beschreibt auch gleich die Aufgabe für eine multinomiale Regression, weil für die Ausgangsgröße, also für die präferierte Partei, typischerweise mehr als zwei Ausprägungen zur Wahl stehen.

    Prinzipiell geht es bei der logistischen Regression darum, wie die Wahrscheinlichkeiten für alle möglichen Ausprägungen der abhängigen Variablen von den unabhängigen Variablen abhängen. Dabei wird die wahrscheinlichste Ausprägung der abhängigen Variablen bei einer gegebenen Wertekombination der unabhängigen Variablen iterativ mit der Maximum-Likelihood-Methode errechnet. Anders als beim Errechnen einer Regressionskurve für eine Wolke von (X,Y)-Punkten nach der Fehlerquadratmethode ist es hier also nicht damit getan, die aufbereiteten Eingangswerte einfach in eine Formel einzusetzen.

    Stattdessen muss man einen Kompromiss zwischen der Zahl durchgeführter Iterationsschritte und der Vorhersagepräzision treffen. Je mehr unabhängige Variablen man zur Analyse verwendet, desto aufwendiger wird die Berechnung - nur wird sie dadurch nicht zwingend besser. Eine Kenngröße für die optimale Zahl von Eingangsgrößen ist das "Akaike"-Informationskriterium.

    Wie beim Training eines neuronalen Netzwerks
    verwendet man bei der logistischen Regression typischerweise mehrdimensionale unabhängige Variablen. So könnte man etwa bei der erwähnten Wählerumfrage das Alter, den Bildungsgrad und weitere Merkmale für jeden Wähler berücksichtigen. Anders als ein neuronales Netzwerk lässt die Regressionsanalyse auch Rückschlüsse zu, wie sich die Veränderung eines einzelnen Merkmals bei einem fiktiven Wähler auf dessen wahrscheinlichstes Wahlverhalten auswirkt.

April 2017 - 2 lange Artikel über die Tonabnehmersysteme

Die Liebhaber (und Verfechter) der "vinylen" Technologie finden hier mehrere recht lange Artikel über die Stärken und Schwächen der analogen Schallplatten- Speicherung und Abtastung sowie der diversen Abtastsysteme, deren Konzepte und deren Macken und Probleme. Die Artikel sind aus der Zeit um 1980, also direkt vor der Einführung der CD und weitgehend sehr sachlich und fundiert ausgeführt. Auch eine Auflistung der ersten Generation der CD-Spieler (52 Modelle aus 1983) ist jetzt zu lesen mit all den unterschiedlichen Eigenschaften, über die wir heute nur noch lächeln können.

April 2017 - Es war einmal ein brauner Streifen mit Tönen drauf

So könnte ein modernes Märchen anfangen. Töne konnte man schon vorher speichern, aber Töne in Hifi-Qualität, das ging erst ab 1941. Nur hatten ein paar Irre hier in Deutschland einen Weltkrieg entfacht und verloren. Das Tonband hatte das überlebt, über 6 Millionen Menschen nicht. Und dann übernahmen die Amerikaner diese damals hypermoderne Technologie und das Magnetband wurde ein klitzekleines Bißchen schmaler. Vom ehemaligen technischen Direktor von Shoeps Jörg Wuttke haben wir solch ein sehr rares Stückchen 6,5mm Tonband bekommen und neben ein gebräuchliches 1/4" Band (6,25mm) der BASF gelegt.

März 2017 - die Justage Schablone des ReVox B795 Tonarmes "geclont"

Hier finden Sie die Schritte zur Erstellung eines 3D Modells der Montage/Justage- Schablone für den Revox B795 Tonarm mit Hilfe einer CAD Software und eines Lowcost 3D Druckers.
Das alles ist nicht trivial, aber das Wissen von 3 Spezialisten (Pierre, Bernd und Rudi) führte zu diesem Ergebnis.

März 2017 - 17 BOSE 901 Serie IV Chassis repariert

Eigentlich waren sie in der Sound-Clinic in Ingelheim schon lange fertig, die "reparierbaren" Chassis von den insgesamt 18 Stück aus der Serie IV. Doch eines von den 18 Chassis war aus dem Rahmem gefallen und krächste bereits beim Überprüfen. Und wir haben zwar noch Sicken, aber bislang fehlt das eine Chassis zum Reparieren. Die Boxen der 901 Serie II sind auch bereits überprüft und noch dicht. Die beiden Equalizer müssen jetzt noch durchgemessen und evtl. aufgearbeitet werden. Dann kann der "Soundcheck" mit mehreren dicken Endstufen starten.

Feb 2017 - Es gibt viele neue interessante Artikel zu lesen

Ein Artikel über Loudness

In den Jahren 1985 bis 1988 tat sich sehr viel in der High-Fidelity und die Firmen hatten jede Menge an Leidensdruck, die Kunden mit neuen und vor allem besseren Geräten zu ködern. Denn in 1983 wurde die digitale Schallplatte "lanciert" und in 1985 wußte jeder, da gibt es etwas, das mußt "Du" mal (sehr laut) gehört haben. Und vor allem, es geht jetzt wirklich richtig laut und dabei erstaunlich gut. In den Hifi- Zeitschiften wurde auch jede Menge an Unsinn und einges an Sinnvollem formuliert, gedruckt und dem Leser präsentiert. In 1988 gab es einen Super-CD Player und jede Menge neuer Verstärker und noch mehr. Ein paar Artikel sind schon aufbereitet.

Feb. 2017 - 3D-Druck : Völlig irre geniale moderne Technik

Sie haben es bestimmt schon irgendwo gelesen. Man hätte jetzt den bezahlbaren 3D-"Druck" im Visier. Und der normale Mensch wundert sich, wie wollen "die" dreidimensional auf Papier "drucken"? Doch der 3D-"Druck" ist nur vom Namen her ein Druck. Beim 3D-Druck wird - im Gegensatz zum Tintenstrahldrucker - eine heiße Plastikmasse aufs "Papier" gespritzt. Klingt alles ganz toll und was wäre daran jetzt 3D ? Der 3D-Drucker spritzt sein Plastikmaterial Etage für Etage immer oben drauf. Das kann natürlich die Tintenspritze nicht. Und so kann man jetzt kleine und größere Zahnrädchen und Hebelchen und auch eine Revox Justageschablone nachproduzieren, wenn man das 3D Modell als 3D-Druckerdatei erstellt hat. Und damit verändern sich die Reparaturchancen von Zahnrädchen in Kassetten- Tonbandgeräten und sonstigen Sollbruchstellen in CD-Playern, für die manche nimmersatten ebay-"Künstler" bislang gigantische Preise forderten und jetzt Tränen in die Augen bekommen. Ein erstaunlicher 3D-Drucker für weniger als 160.- Euro, das wäre super und den gibt es bereits. Mehr kommt in Kürze.

Ankündigung - 17.6. Phono- und Radiobörse St. Georgen

Das Phonomuseum in St. Georgen, bei uns fast nur unter DUAL Museum bekannt, veranstaltet wieder seine jährliche Sammler Börse - diesmal am 17. Juni 2017 (Samstags) mit leider sehr unglücklichen Öffnungszeiten. Wer den Schwarzwald kennt, der weiß, daß eine Anreise von oberhallb des DUAL Äquators mehrere Stunden dauert und damit sind Zeiten von 9 bis 14.oo sehr unglücklich. Die wenigsten Sammler sind noch in der Lage, am Freitag zuvor mit dem Zelt anzureisen. Das Alter nagt auch an der Flexibiliät bei "Freilunftübernachtungen" früherer Zeiten. Und Rasen auf der Autobahn, selbst am frühen Samstag Morgen, kann sehr ungesund enden. Mehr steht hier www.deutsches-phono-museum.de.

Jan. 2017 - selten sieht man das : gerissene Gummisicken

Bislang hatte ich nur bei Sperrmüllboxen, die wochenlang draußen im Freien gestanden hatten, eingerissene Gummisicken gesehen. Jetzt habe ich 4 Boxen geschenkt bekommen, 2 scheinbar gesunde von Grundig und 2 kranke von Telefunken, etwa aus 1973, bei denen bereits eingerissene Gummisicken zu erkennen waren. Dieses Reißen und Zerbröseln kannte ich bislang nur von den Schaumstoffsicken aller Hersteller sowie von BOSE, ACRON und von meinem JBL Ti 250. Alle hier sonst noch stehenden Boxen mit Gummisicken sind nach wie vor intakt und haben noch weitgend flexible weiche Sicken.

Jan. 2017 - ein richtiges Nadel-Foto - dennoch erst halbfertig

Die x60 Mikroskop-Optik mit Nadel für 600-fache Vergrößerung

Nach längerem Stillstand gibt es wieder etwas Neues von der Diamanten-Kontrolle. Das KRÜSS-Mikroskop ist nun betriebsfertig ergänzt und die ersten Fotos sind mit Hängen und Würgen entstanden. Auf dem Bild sieht man es, der Abstand des "Probanden" - also der "Nadelspitze" - zum Objektiv ist sehr sehr klein. Das ist bei einem Nadeleinschub, den man danach wieder benutzen möchte (eigentlich eine ganz normale Forderung), ein Problem. Hier habe ich einen uralten Shure M75 Diamanten kastriert, um überhaupt mal die Machbarkeit und die Methode zu entwickeln. Um etwas Vernünftiges zu sehen, brauche ich die 600 fache Vergrößerung. Alles darunter ist Glauben und hat mit Wissen wenig zu tun. Die ersten Fotos sehen Sie hier.

Jan. 2017 - in der FAZ gelesen, der ALDI "Dreher" für 50 Euro

Angeblich gäbe es bei ALDI einen Hifi-Plattenspieler mit Analog/Digital Wandler für nur 50 Euro samt USB Port und was noch alles. Und es wird bestimmt Käufer geben, die sofort zur ersten Öffnungs-Sekunde "den Laden" einrennen, denn das gabs ja noch nie. Doch die meisten von denen haben in der frühen Morgenstunde ihr Gehirn noch nicht eingeschaltet, um die andere Seite des Angebotes zu erkennen. Das Teil ist mit Sicherheit nur untere Mittelklasse, denn zur Hifi-Oberklasse oder gar Spitzenklasse gehört bereits ein vernünftiger (mechanischer) Tonarm und ein Abtastsystem mit elyptischem Diamanten - für den Preis unmöglich. Doch wichtiger ist, es kostet enorm viel Zeit, auch nur ein paar wenige Platten erträglich zu digitalisieren. Die Arbeit läuft ja in Echtzeit ab und man muß fast alle Platten einmal vorhören, wegen der Spitzenlautsstärke. 99% aller Platten gibt es aber bereits auf CD, vom Masterband in exzellenter Studio-Qualität digitalisiert. Die ist mit diesem Gerät nicht mal näherungsweise im Ansatz zu erzielen. Es ist schade um die viele viele vertane Zeit, jedenfalls für Hifi-Ohren. Außerdem müssten Sie dieses letzte Mal "naß" abspielen, wegen des Staubes und das geht nicht mal so nebenher.

Jan. 2017 - Eine Video-DVD : JAZZ in Wiesbaden

"jazz in wiesbaden"

Ein Zufall brachte sie zu mir "jazz in wiesbaden" : Kannst Du die mal abspielen ? Ja natürlich. Auf den 110 Minuten wird bis ins Jahr 1946 zurück geblickt, denn Wiesbaden war mal eine Nummer im JAZZ. Die alten Wiesbadener erinnern sich noch an das "Jazz-Haus". Es war mindestens genauso bekannt wie das "Big Apple". Der Wiesbadener Harad Kuntze hat eine Menge Informationen zusammen gesucht und mit teilweise hervorragender Hifi-Musik unterlegt. Alle im Jazz irgendwie bekannten Namen kommen darin vor. Wer einen Bezug zum Jazz hat, sollte sich diese DVD gönnen, es lohnt ich.

Jan. 2017 - 2 Verstärker laufen zur Probe

Der DUAL mit 2 x 40 Watt und
der SONY mit 2 x 140 Watt

Der "kleine" DUAL CV1200 und der "große" SONY TA-F730 ES laufen jetzt seit ein paar Stunden - bislang ohne Probleme - gefüttert von einem Audio Streaming Client ASUS O!Play R3 mit recht hoher Lautstärke hier im Labor. Die MP3 Musik kommt in wirklich edler Qualität vom NAS-Server und wiederholt sich endlos. Der SONY ist nur "scheinbar" nicht defekt, er hat nur kleine Malessen mit den diversen Schaltern. Dafür laufen die Potentiometer hervorragend. Leider hat eine Endstufe doch ein Problem - sie "schwingt". Ein "Test" aus 1989 ist inzwischen auch zu lesen. Und der DUAL hat einen neuen Netzschalter bekommen und soundet für seine 2 x 40 Watt (4 Ohm) durchaus gut. Und der SONY TA F730 ist soeben "gestorben".

Neujahr 2017 - Rückblick auf und über die Museenseiten

Etwa im September 2003 hatte ich mit der Webseite über digitale DEC Bandlaufwerke (DLT und später LTO) sowie die Magnetbandtechnik im Allgemeinen begonnen. Durch reinen Zufall sind im April 2006 die Seiten des Deutschen Fernsehmuseums entstanden. Im Sept. 2007 wuchs die Idee, den Bereich Hifi auf den Hifi-Museenseiten zu präsentieren. Und im Februar 2008 hatte ich dann die historischen Tonbandseiten aus der Magnetbandtechnik ausgegliedert. Das ist jetzt teilweise 14 Jahre her und ich bin inzwischen 67 geworden.
In der ganzen Zeit habe ich manch herbe Kritik verdauen müssen, so, wie es heute noch in manchen Foren "schlagkräftig" zur Sache geht. Die allermeisten Kritiker wollten nie verstehen, daß es sich hier fast ausschließlich um Genuß und Freude und Gaudi dreht. Es sind aber über zweitausend Mails von Lesern und Besuchern angekommen, die sich sehr lobend geäußert haben und das hat mir auch mal gut getan. Ein bischen Arbeit hatten diese 18.000 Einzel-Seiten schon gemacht.

Bei all den Freuden über die dinglichen Vergnügen wie Hifi und Video und HDTV sind sehr oft die Menschen vergessen worden, nämlich die, die ganz tief im Schlamassel stecken. Und so habe ich mich im Jahr 2016 ganz intensiv um einen von der Medizin beinahe aufgegebenen Freund gekümmert. Die Webseiten traten in den Hintergrund - der Mensch in den Vordergrund. Und es hat funktioniert, mein Freund kann wieder sprechen, laufen und sogar wieder lachen. Dabei war er fast schon tot.

Auch der Einblick in ein Reha-Krankenhaus und in ein Seniorenstift war außerordentlich erhellend. Und so habe ich es mit seiner Erlaubnis dokumentiert, wie man sich als glücklicher Gesunder für "den Anderen" - für den oder die Mitmenschen einsetzen kann, ohne einer bestimmten Religion anzugehören und ohne ein Parteibuch zu haben.

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Unsere News werden immer jahrgansweise archiviert. Die aktuellen Änderungen auf den Webseiten stehen hier. Werfen Sie einen Blick in diese Historie der letzten Web-Änderungen.

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