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Die alten News von 2014 aus dem Hifimuseum werden hier aufgehoben und archiviert.

Hier finden Sie unsere "alten" Neuigkeiten. Die News der Jahre vorher und der Jahre danach werden natürlich auch archiviert.

Wir wünschen allen Besuchern, Gästen, Freunden und Sponsoren ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2015.

Leider darf und sollte ich meine Freund-"innen" auf der Internetseite nicht zum neuen Jahr beglückwünschen, das gäbe (interfamiliär) dicken Ärger. Und meine Besucherinnen und Gästinnen und Sponsorinnen zu beglückwünschen, da käme ich mir ziemlich doof vor, auch wenn es Alice Schwarzer so machen würde.

Nov. 2014 - Besuch bei Prof. Dr. Schwarze in Stutgart

Ende Nov. 2014 bin ich nach Stuttgart gefahren. Ich wollte es aus berufenem Munde genau wissen : Wie war das 1963 mit der Einführung von UKW Stereo wirklich - es ist ja nun über 50 Jahre her und nur noch ganz wenige kompetente Zeitzeugen können Genaueres darüber erzählen. Der SFB (Sender Freies Berlin) hatte damals im August 1963 nämlich 10 oder 16 teure große amerikanische SCOTT Receiver kaufen "müssen". Einen davon hatten wir geschenkt bekommen.
Warum aber keine deutschen Geräte ? In der Hifi-Stereophonie 1963 Heft 9 werden doch jede Menge deutsche Stereo-Geräte angepriesen. - Und ich wollte kein verklärtes Larifari oder Legenden von altgewordenen Radiosammlern hören, sondern fundiert, was war damals die Wirklichkeit. Da ich 1963 erst 14 Jahre alt war und mir dann erst mit 16 oder 17 Jahren einen (billigen) GRUNDIG Stereomaster 300 "leisten" konnte (mit sagenhaften 2 x 7 Watt Musikleistung), sind meine Erinnerungen die eines unbedarften Aussenstehenden. Prof. Dietrich Schwarze hat da einiges "aus dem Nähkästchen" geplaudert und er hat mir eine große neue (Reserve-) 1 kW Senderöhre aus dem damals ersten neuen UKW Stereosender geschenkt. Und dazu noch drei von ihm (mit) herausgegebene dicke Wälzer der Medienwissenschften.

Nov. 2014 - BRAUN bewirbt 1968 Hifi Diskotheken und ELA

Hier ein neuer Artikel mit einem Bezug auf das Thema des BRAUN Artikels eins weiter unten : In den Gesprächen mit dem ehemaligen Chefentwickler BRAUN Audio Wolfgang Hassselbach war natürlich die finanzielle Situation der gesamten BRAUN Hifi-Sparte auch ein längeres Thema. Denn hinter den Kulissen sah es ziemlich anders aus als in den wohlgestylten Hochglanzprospekten. BRAUN mußte und wollte Vorreiter sein, den anderen immer einen Schritt voraus. Doch ab und zu vergalop- pierten sich die Strategen und wollten Märkte angehen, von/in denen das Knowhow fehlte. So auch der ELA Markt. ELA steht ganz simpel für "Elektro Akustik". Und bei den BRAUN Diskotheken ging es dann voll daneben. Da konnten die BRAUN "Experten" im weißen Kittel überhaupt nicht landen, da mußten Jungs in damals schon zerlumpten Jeans ran. Jedenfalls hatte der Ausflug sehr viel Geld gekostet, verbranntes Geld - und vor allem, das Image war angeknackst.

Nov. 2014 - Das BRAUN Hifi Bandgerät TG60 und weitere ....

Wie mir zugetragen wurde, mußte die BRAUN Sammlung in Kronberg mit ihrem riesigen Fundus an historischen Exponaten aus den alten (Keller-) Räumen in die luftige Höhe in den ersten Stock verlegt werden. Jetzt "scheint" endlich mal die Sonne in die Fenster und das dürfte auch für Horst Kaub, den inzwischen 80-jährigen akribischen Bewahrer der BRAUN Historie den Umzug gelohnt haben. Aus diesem Anlaß hatte ich angefangen, Teile der alten Tonaufzeichnungen der Gespräche mit Chefentwickler Wolfgang Hasselbach abzuhören und so langsam mal zu dokumentieren. Der Anfang beginnt mit einer längeren Beschreibung der Hintergründe, wie sie mir Wolfgang Hasselbach erzählt hatte. Dann geht es weiter auf der ersten TG60 Seite mit dem ersten richtigen TG 60 Farb-Prospekt dieses damals völlig neuen Bandgerätes.

Nov. 2014 - am 11.11 - aber kein Karneval - sondern :
Ein Geigenbauer erzählt . . .

Unser Gastgeber und Herr Jacobi
Ein Anschauungsmuster aus 17xx

Bei den Königinnen der Instrumente gehen die Meinungen und Paradigmen weit auseinander. Die Orgel sei die Königin, nein, stimmt nicht, der Flügel sei es oder vielleicht doch die Harfe ? Für mich ist jedenfalls die Geige die Königin. Hören Sie sich mal das grossartige Konzert "Sheherezade" von Rimski Korsakov (auf JVC CD von 1981) an. Dort spielt die "kleine" Geige die Titelmelodie so genial verzaubernd, es ist begeisternd. Und so war auch heute der Vortrag des Geisenheimer Geigenbauers Andreas Jacobi im Gemeindehaus der Wiesbadener Marktkirche.
Aus berufenem Mund wurde ganz besonders deutlich, wir können heutzutage stundenlang über Hifi und Edel-Hifi und High-End Hifi diskutieren, wissen aber dennoch nicht, warum die eine Geige so scharf oder aber die andere so samtig weich klingt. Es könnte nämlich eine italienische Varainte sein oder eine französische Violine oder eine Deutsche Violine. Nach 50 Jahren ist das nur noch schwer herauszufinden. Und es liegt dann gar nicht an den 20.000 Euro Lautsprechern oder an der 800 Euro Steckdosenleiste. Vom Fachmann vorgetragen ist es glaubwürdig, wenn Herr Jacobi erzählt, daß auch nicht alle Stradivaris so super hervorragend klingen, vor allem nicht, wenn sie 50 Jahre in einem Tresor gelegen haben. Da kommt noch ein ausführlicher Bericht von diesem Vortrag mit vielen Bildern und Fachbegriffen und Details aus dem "Bauch" der Geige.

Okt. 2014 - Ein früher Hifi-Prospekt von SHERWOOD 1961/62

Dieser 1961er SHERWOOD Prospekt gibt nicht nur einen Einblick in die damalige Audio- und Röhren-Technologie und in die Preisklassen der brand neuen 1962er Hifi-Stereo Geräte, die bereits das Attribut Hifi tragen durften. Die Bilder auf den Innenseiten zeigen sehr schön, wie die amerikanische Oberklasse und natürlich die High Society sich die Möbelierung der Wohnzimmer vorgestellt hatte oder wie der Fotograf sich das vorstellte. Und in den damaligen Prospekten - nicht nur von Sherwood - standen die US Dollar Preise, wie auch bei The Fisher und Harman Kardon und anderen.

Sept. 2014 - Höhenrausch der "Hifidelity" 1974

Mit etwas Glück habe ich die "Stereo Buying Guide" von 1974 (also Ausgabe 1975) vererbt bekommen. Die "Cover-"Seite verspricht 1500 Modelle und die letzten Preise und die vollen Spezifikationen. Da dieses Magazin damals aus Amerika kam, sind alle diese Aussagen relativ. Wichtig für uns sind die aufgeführten 1974er Geräte im Zusammenhang, wann welches Produkt erstmalig auf dem Markt erschien oder bis wann ein Produkt noch beworben wurde. Damit lassen sich die Erinnerungslücken vieler Zeitzeugen abstimmen und korrigieren. Und es sind zwar kleine Bilder - aber überhaupt Bilder - zu sehen. Was mit aufgefallen war, wie viele Lautsprecherhersteller von den angeblich 800 amerikanischen Firmen noch oder erst dabei waren und wie sich die Europäer präsentiert haben. UND es stehen amerikanische Dollarpreise von 1974 dran, sodaß man in etwa einen Anhaltspunkt im Bereich der Edel-Highfidelity hat, was diese Geräte auf dem amerikanischen Heimatmarkt einmal gekostet hatten.

Sept. 2014 - Besuch bei Herrmann Hoffmann in Frankfurt

Herrmann Hoffmann, der Chef von Audio Int'l, ist einer der ältesten Importeure für Edel-Hifi aus den USA. Am 3. Sept. 2014 war ich bei ihm zu Gast.
Als der Chefredakteur Karl Breh mit der Hifi-Stereophonie so ab 1964/65 "die Deutschen" überhaupt erst mal für besseres Hifi sensibilisiert hatte, begann Herrmann Hoffmann zum Anfang 1970 mit Infinity, Crown, Klipsch und SAE einen Erfolgsweg ohnegleichen.
Die richtigen Kontake und ein langfristiges geschicktes Markting festigten ein Produkt-Image, von dem diese Namen heute noch zehren - sofern sie noch existieren. Diese Woche war ich bei Herrman Hoffmann zu Gast und wir plauderten über die letzten 55 Jahre Hifi-Geschichte - über 5 Stunden lang. Insbesondere die Geschichte von Infinity, SAE und ESS wurde ausführlich rekapituliert. Die Menge der detaillierten Information von 5 Stunden (natürlich mit Ton-Aufzeichnung) ist nicht so einfach aus dem Gedächtnis aufzuschreiben, darum wird es etwas dauern, bis es auf der Herrmann Hoffmann Seite und den einzelnen Firmenseiten steht.

Aug. 2014 - Vor 40 Jahren habe ich "jemanden" kennengelernt

Rainer Pohl begrüßt die Gäste beim Sommerfest 2012
und heute in 2014

Er heiße Rainer Pohl und würde Hifi verkaufen - im 3. Stock eines Wohnhauses in Mainz in der Rheinallee. Und er suchte damals jemanden, der auch teure Hifi-Geräte reparieren könne. Jetzt am 30. August 2014 lädt "Klangstudio" Pohl wieder alle Freunde und Kunden zum Sommerfest nach Bodenheim bei Mainz ein.
In Verbindung mit der Recherche der Hifi-Stereophonie Magazine ab 1962
ist das ein Anlaß, mal zu suchen, wer von den damaligen Hifi-"Startern" überhaupt noch übrig ist. In den vielen Kleinanzeigen dieses Magazins wimmelte es damals nur so von neu eröffneten Hifi-Studios, die es heute alle nicht mehr gibt. Darum schaun Sie mal auf seine Homepage - er ist einer der Ältesten in dieser Branche. www.klangstudio.de.

Übrigens ist vor ein paar Wochen ein Bierberhaus Urgestein - Gerd Wiessler vom Frankfurter Hifi-Studio Wiessler - wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Er "will" vielleicht sein altes bekanntes Hifi-Studio in der Luisenstraße wieder eröffnen.

Aug. 2014 - Ein AVP-A1 - Vor 20 Jahren ein wirklich tolles Teil.

Höhenflug der "goldenen" Zeiten

Vor fast 20 Jahren redeten alle Hifi-Fans, Freaks und Hifi-Verkäufer von "THX". Also "THX" muß es sein. Nur die Wenigsten wußten wirklich, was denn dahinter steckte. Den Film- und Video-Fans war "THX" schon geläufiger. Die wußten, daß ein THX Sound ganze Kinos zum Einstürzen bringen könnte. Und auch, daß da ein George Lukas die (hohen) Maßstäbe gesetzt hatte (und jetzt die Hand aufhielt). Ich hatte nur mitbekommen, daß man das Kürzel "THX" nicht ohne eine zu bezahlende Zertifizierung draufschreiben konnte und durfte - und daß es recht teuer war. Hier also ein ausführlicher Rückblick auf eine der ersten THX Heimkino Verstärker-Anlagen von DENON.

Juli 2014 - Musik für Ihre Filme, ohne daß sich bei Ihnen abeitslose Anwälte die Klinke in die Hand geben ....

Das sind alles CDs mit GEMA freier Msuik drauf - soetwas gibt es wirklich !!

Vor vielen vielen Jahren hatte ich bei einem Fernsehmann mal einen ganzen Meter Schallplatten gezeigt bekommen, auf denen angeblich massenweise "Copywrite freie Musik" drauf war. Doch die schwarzen Scheiben damals auf Band zu überspielen wäre sehr mühsam gewesen und verkratzt waren die meisten auch schon.
Die bei einer Aufräumaktion in Weiterstadt irgendwo hinten in einem Schrank gefundenen Kartons mit ganz vielen CDs wurden uns zu treuen Händen übergeben und die CDs wurden erst mal bei uns deponiert. Wenn Sie also Musik für Ihren privaten Kreationen benötigen, schicken Sie uns eine Nachricht.

Juli 2014 - Wozu könnte man eine 5kW Glühbirne brauchen ?

2 Glühlampen aus 1951

Durch Zufall konnten wir zwei 5000 Watt Glühlampen vor der Verschrottung retten. Kurz nachgedacht und dann doch lange gerechnet - ist ja bereits 45 Jahre her - 220 Volt und 5000 Watt ergibt etwa 22,7 Ampere und etwa 10 Ohm. Doch das sind theoretische Werte, wenn die Lampe brennt. Wenn sie aus ist, könnte der Widerstand der kalten Glühwendel etwa 2 Ohm betragen. Für einen Audio-Verstärker ist das bereits grenzwertig, außer für die ganz teuren und ganz großen Boliden. Und um die dreht es sich hier. Unsere beiden Meßwiderstände sind zwar mit 8 Ohm und 1% (und max. 250 Watt) spezifiziert (im Kaltzustand stimmt das auch), doch wenn es warm wird, was dann ? Und was ist mit einem 800 Watt Sinus-Dauerton an 4 Ohm zum Beispiel, wie mißt man diese Leistung? Wie das gerechnet wird, steht hier : http://www.sengpielaudio.com/Rechner-ohm.htm - doch wie die Praxis aussieht ..... soll man das Radio Eriwan überlassen ? Wir werden also mal ganz langsam und vorsichtig testen, was mit diesen 5kW Glühlampen als Last hinten raus kommt. (Vorabantwort: es geht nicht!)

Die allererste Ausgabe 1962

Juni 2014 - alle 264 Cover-Seiten der Hifi-Stereophonie (HS) zum Anschauen

Vor über einem Jahr hatten wir bereits die ungebundenen Hefte der HS ab 1972 geschenkt bekommen. Im Januar hatte sich der damalige Chefredakteur Karl Breh entschlossen, uns seine lange gehüteten 22 Schätze samt der nachfolgenden 12 Stereoplay Jahrgänge zu überlassen, doch waren die Hefte alle bereits zu Büchern gebunden. Und im Juni 2014 hat uns ein freundlicher Spender seine fast neuen ungebunden Hefte von 1965 bis 1983 mitgebracht.
Jetzt kann es losgehen mit der gesamten Aufarbeitung unserer westdeutschen Hifi-Geschichte. Da der Hifi-Markt eng mit dem Fernseh-Markt verbunden ist, werde ich versuchen, die fast unendlich vielen Artikel in den 58 dicken Büchern der Fernseh-Informationen ab 1950 mit einzubinden. Erste Anfänge können Sie jetzt schon lesen. Die Hifi-Hefte 1962 bis 1972 sind bearbeitet und die Hefte 1980 bis 1983 sind auch bereits fertig.

Juni 2014 - Die Vinyl-Fahne hoch halten ? ... hoffnungslos ...

Diese Fahne hatte lange gehalten, aber jetzt ist sie verschlissen.

Viele Fans und Freunde halten mit aller Kraft die Vinyl- Fahne hoch. Es gibt Einiges dafür und Vieles dagegen zu halten. Doch am Ende steht absolut fest, diese Technologie ist zuende. Die Fahne um jeden Preis hoch zu halten, macht keinen Sinn mehr.
Das soll aber nicht bedeuten, daß es keine Argumente mehr für diese Technologie gibt. Man muß es nur unverbissenen mit vernünftigen Maßen angehen und ganz gezielt die psychologische Wirkung von Optik, Haptik und Klangeindruck sehen. Verbissenes Beharren auf überholten uralten Erkenntnissen, glorifizierten Mythen oder verstaubten Legenden ist da kontraproduktiv. Schaun Sie mal in einen kleinen Artikel über eine durchaus interessante Verwendung alter Langspielplatten.

Juni 2014 - Frank Schirrmacher ist gestorben - plötzlich . . .

Heute am 12. 6. 2014 ging vermutlich alles ganz schnell, ein Herzinfarkt und nach 54 Jahren war es zuende, das Leben. Frank Schirrmacher ist für mich der Karl Breh der FAZ, unbestechlich, ehrlich, unbeugsam und vor allem unbequem. Er schrieb, was er dachte und wie er dachte. Der Unterschied, die FAZ hat es überlebt, die Hifi-Stereophonie nicht. Warum mir das einen tüchtigen Denkzettel verabreicht hat ? Frank Schirrmacher ist in seinem Elternhaus bei uns schräg gegenüber in Wiesbaden Bierstadt aufgewachsen und war noch ein kleiner Lausbub mit 5 Jahren, als ich ihn zum ersten Mal sah. Sein Buch über das Methusalem Komplott habe ich bislang nur zur Hälfte gelesen, denn jetzt bin ich einer. Übrigens gab es das vor über 60 Jahren schon einmal, als Max Braun im November 1951 an seinem Schreibtisch tot zusammen brach.

Juni 2014 - Ein Studio D/A Wandler - edle 3-Kanal Digital-Technik aus 1995

In den Studios wurde schon immer ein Aufwand getrieben, der später dann doch nicht auf der "Scheibe" drauf war. Das war zwar schade, doch am Anfang der Kette war mal alles vom Feinsten. Hier ein Einblick, womit in den Studios gewandelt wurde.

unser neues Zuhause

Mai 2014 - Die Museen ziehen bald um

Unsere Museen ziehen auf einen neuen Server um - nicht ganz freiwillig. Doch bald ist es soweit. Mal sehen, was den Admin dann dort erwartet. Dann "prozessieren" 8 Opteron 64Bit Prozessoren für unsere Besucher - oder sie langweilen sich, weil sie eigentlich "viel zu leistungsfähig" sind.
Wo und wie Sie die Museen finden.

Mai 2014 - Etwas über Voodo bei den Verbindungs-Kabeln

Das hier ist nun wirklich Murks

Wie schon früher berichtet, haben wir in der Redaktion Berge von Hifi-Magazinen aus den letzen 50 Jahren vorliegen. Bedingt durch eine kleine Gelenkentzündung im rechten Zeigefinger war Abstinenz von Tastatur und Maus angesagt, also einfach nur "lesen". So hatte ich mit dem (noch verpackten) "fonoforum" 2004 bis 2009 mal angefangen und dabei Unmengen von Voodoo Anzeigen bezüglich der schon mystischen Eigenschaften von Audio - und Monsterkabeln vorgefunden. Die dortigen Aussagen (in den Anzeigen) sind dermaßen "religiös" gefärbt, daß da etwas Realistisches dagegen gestellt werden mußte. Lesen Sie meine Meinung über Physik und Akustik und Voodoo.

April 2014 - Eine Woche vor Ostern - der Super-GAU

Soetwas nennt man auch einen (kleinen) GAU, jedenfalls für unsere Strasse - man nennt das auch "Land unter" - bislang alle 50 Jahre einmal

Nachdem seit Januar alles so schön funktioniert hatte, also das Scannen von über 900 A4 Seiten auf uraltem noch mit Schreib- maschine geschriebenem Papier, hat es dann am Freitag Nachmittag dem 11.4. unerwartet geknallt. Nach einem Sicherheits-Update kam der Server nicht mehr hoch. Und dann eskalierten die Verkettungen der modernen Technik, sodaß es bis zum Mittag des 17.4 gedauert hatte, bis der Web-Server wieder lief. Hier finden Sie eine geraffte Auflistung der Story. Da immer noch sehr viele Anfrufer so gerne das Museum mal besuchen würden, hier kommt ein Einblick, wo und wie Sie uns finden. Vorweg gesagt, das "Museum" oder besser "die 4 Museen" sind fast genau 19" breit, 2 Höheneinheiten hoch und ca. 80cm tief, haben 4 CPUs und 6 Festplatten und brauchen etwa 280 Watt an Strom, Tag und Nacht.

April 2014 - Die Aufarbeitung der "SABA Story"

SABA und der SABA Krimi
Der Monster-Receiver von SABA

Wie bei Grundig und all den anderen war auch bei SABA in den 1960er und 1970er Jahren der Fernsehapparat der Dukaten-Esel. Erst als dieses Bein unaufhaltsam ins Wanken geriet, wurde auch Hifi wieder hervorgeholt. Doch da war es bereits zu spät. Der eine Bruder der Gebrüder Brunner-Schwer (Hermann) hat aufnotiert, was er in diesem Krimi so alles erlebt hatte. In dem SABA Buch wurde das dann noch von einem Journalisten ausführlich ergänzt - um den Zeitgeist und die wirtschaftlichen Gegebenheiten der jeweiligen Jahrzehnte. Da uns hier in der Redaktion aber inzwischen (2014) wesentlich mehr Detail- Informationen aus den Jahren 1951 bis 1970 vorliegen - als damals (um 1990), kann jetzt so manches wertnetral ergänzt und korrigiert werden - darum auch "Die SABA Story" - und die wohnt im Fernsehmuseum (2) bei den Fernsehgeräten. (Wichtig : Sie ist noch nicht fertig.)

März 2014 - Vor etwa 50 Jahren kam SONY "zu uns" ...

Im Jahr 1969 begann eine weitere Revolution im Hifi- Bereich. Der Mythos "Grundig" begann nämlich nach fast 25 Jahren zu wanken. Denn von SONY gab es bereits (etwa seit 1965) eine Serie von edlen Hifi-Verstärkern und jetzt in 1969 einen phantastischen "Über-Receiver". Der hatte Stufenschalter mit Festwiderständen für die Klangregler, dicke Lautsprecher- klemmen anstelle unserer dürren schmächtigen DIN-Buchsen und eine gediegene massive ALU-Optik, daran konnten wir uns einfach nicht satt sehen. Den Begriff der Haptik oder des Feelings kannte man damals nicht, man fühlte es einfach. Die ersten Berichte aus USA waren einfach nur toll. Und dann 2x100 Watt an 4 Ohm und 2x60 Watt Sinus an 8 Ohm, in Stereo, ohne "wenn" und "aber". Es war der SONY STR 6120, ein damals völlig irres Teil. Im Bereich SONY habe ich eine Menge Prospekte und Informationen aufgearbeitet und die Chronologie der Hifi-Entwicklung dieses Herstellers zusammengestellt - noch nicht ganz fertig, aber schaun Sie mal rein.

Feb. 2014 - Die lange Gratwanderung zwischen Physik und machbarer Technik - der Plattenspieler.

Plattenspieler-Schwemme in 1982

Vor wenigen Tagen wurde mir eine Liste von über 4.000 Plattenspielern zugemailt. Und das sind noch lange nicht alle, denn diese lange Liste (fast 500 kB) ist irgendwo um 1990 herum erstellt worden. Und die ganzen raren High-End Spieler sind da gar nicht dabei. Doch bei dieser Menge kam ich ins Grübeln. Die high- fidele Vinyl-Abtasttechnik ist wirklich eine ganz difizile Gratwanderung auf einer Rasierklinge. Alleine die physikalischen Pressdücke auf die Rillenflanken gehen in den Breich von Schwerlastkränen. Kommen dann noch die Chassis- und Tonarmresonanzen dazu, wird es regelrecht komisch. Und dennoch hatten sich so viele Firmen in dieses Geschäftsfeld gestürzt. Schaun Sie auch mal in diesen Artikel aus 1978.

Feb. 2014 - Ganz frühes Hifi mit 21 teils dicken Röhren . . .

Scott Stereomaster 380

Mehr Glück als Verstand, na ja, darüber kann man stundenlang trefflich streiten. Wieder mit viel Glück in der Nase haben wir einen fast neuwertigen SCOTT 380 Röhrenreceiver aus 1962/63 geschenkt bekommen. SCOTT, Fisher, Marantz und Harman Kardon waren neben McIntosh die "Entdecker" - oder besser : die Motoren - der modernen Higfidelity, "natürlich" aus den USA. Nein, es gab auch andere aus Europa und Deutschland, doch insbesondere H.H. SCOTT und The Fisher waren sehr aktiv und entsprechend bekannt. Und sie waren damals richtig gut. Die H.H. SCOTT Seiten und die The Fisher Seiten wachsen langsam.

Feb. 2014 - Ein Hör-Erlebnis in Stuttgart

Eigentlich wollte ich hier nur von "alten Sachen" erzählen und die Vergangenheit dokumentieren. Doch im Hinblick auf mein Erlebnis mit der verklärten Wahrheit der Erinnerung, inzwischen zigfach wiederholt, möchte ich von einem ganz aktuellen (positiven) Erlebnis berichten, das zu diesem Thema paßt. Im Hifi-Bereich gibt es jede Menge Spinner oder Scharlatane, die Lautsprecherkabel und Steckdosenleisten zu horrenden Preisen anbieten. Die habe ich sowieso schon auf dem Kieker. Bei Lautsprechern war und ist es vielfach auch so. Bei den Super-Lautsprechern im ganz oberen Preissegment hat sich jedoch ganz Enormes getan. Und das hängt mit den modernen digitalen Speicherverfahren für Musik zusammen. Und so hatte ich die Gelegenheit, ganz spezielle Boxen nach dem Erfinder Siegfried Linkwitz zu hören. Hier steht mein Bericht.

Jan. 2014 - Ein sehr umfangreiches Kompendium der Hifi-Technik wächst und wächst . . .

1988 - Grundlagen der Hifi-Technik

Nach dem Übergang der Redakteure der Hifi-Stereophonie zu stereoplay 1984 hat der ehemalige Chefredakteur Karl Breh eine lange Serie "Grundlagen der Hifi-Technik" mit 56 Artikeln auf den Weg gebracht. Es ist zwar das Wissen aus 1984 bis 1987, aber das Allermeiste ist nach wie vor noch aktuell.
Insbesondere das Wissen um unser Gehör und die Vorgänge darin sind nur partiell besser erforscht worden. Auch die Artikel um die damals !! brand neue Audio-Digital-Technik sind wirklich lesens- und wissenswert.

Jan. 2014 - Ein Marantz Bolide, ein 4400 Quadro-Receiver

Als der 28 Kilo schwere Marantz 4400 Quadro-Receiver bei der 1972 aufkommenden QUADRO Euphorie vorgestellt wurde, war er herausragend. Solch einen dicken Trafo hatten nur ganz wenige Receiver und 2 x 120 Watt Sinus, das war schon gut, vor allem, es war Marantz Qualität. Diesen Marantz haben wir von Karl Breh als Zugabe bei der Abholung der ganzen Hifi-Sterophonie Jahrgänge samt Stereoplay und anderen Kleinteilen mitbekommen. Angeblich wiegt er "nur" 28 Kilo, gefühlt beim Heraustragen aus dem Untergeschoß waren es aber mindestens 50 Kilo. Wir hoffen, daß bei Abschluß der anderen Baustellen auch dieser Bolide geprüft wird und wieder in altem Glanz strahlen und klingen kann.

Jan. 2014 - Eine verbliebene DHFI Ehrennadel in Gold . . .

zwei aus Karlsruhe unter sich

Und natürlich konnten sich die beiden Urgesteine aus Karlsruhe einen Schmunzel-Event nicht verkneifen. Dipl. Phys. Karl Breh (81) als langjähriger Vorsitzender des DHFI hat Dipl. Ing. Jörg Wuttke (71) für seine Verdienste bei der Mikrofonbau- Firma Schoeps / Karlsruhe mit der goldenen Ehrennadel des DHFI ausgezeichnet. Daß das DHFI (das Deutsche High Fidelity Institut) schon vor langer Zeit aufgelöst wurde, sei nur am Rande bemerkt. Jörg Wuttke hatte in 30 Jahren den Schoeps Kondensatormikrofonen zu einer außergewöhnlichen Stellung bei hochkarätigen Hifi-Aufnahmen verholfen und will hier noch viele Artikel über Mikrofone einstellen. Auf jeden Fall hat es als Ausgleich zur der Schlepperei der Bücher (Meldung unten drunter) viel Spaß gemacht. Angemerkt sei hier auch noch eine Gemeinsamkeit, daß beide fließend französisch sprechen, ein unschätzbarer Vorteil, uns unsere Nachbarn näher zu bringen.

Jan. 2014 - Gleich zwei mal Weihnachten im Januar

Ein Teil der kompletten Ausgaben ab 1962

Nachdem wir am 5. Jan. 2014 die 58 Bände der Fernseh-Zeitschrift "fernseh-Informationen" geschenkt bekommen hatten, hat uns Karl Breh, Chefredakteur der Hifi-Stereophonie bis 1983 und Stereoplay bis 1995, am 9.1.2014 seine 35 kompletten gebundenen Jahrgänge von 1962 bis 1996 übergeben.
Somit ist die Geschichte des deutschen Fernsehens und des deutschen Rundfunks mitsamt der High-Fidelity lückenlos zum Aufarbeiten vorhanden. Wir bedanken uns ganz herzlich für das Vertrauen, daß wir diese stürmische Zeit nicht dem Vergessen überlassen werden.

"Max Brauns Rasierer" von 1996

Jan. 2014 - Ein Lesetip für alle Braun Fans

Der im Nov. 2013 mit 88 Jahren verstorbene Artur Braun hat uns allen seine Gedanken, seine Erinnerungen und seine Sicht der Entwicklung der Firma Braun in einem kleinen Büchlein dargelegt. Da er der Techniker und Mechaniker der Firma war, er hat beim Vater Max die Werkzeugtechnik erlernt, stehen natürlich die Rasierer im Vordergrund. Doch es gibt viele Einblicke in die Gedankenwelt des Wiederanfangs nach dem 2. Weltkrieg. Ich habe vor Artur Braun die Erlaubnis erhalten, sein Buch - genauso wie das über den genialen Max Grundig und das Genie Emil Mechau - zu publizieren. Gleiches gilt übrigens auch für die Fach-Artikel von Jörg Wuttke (Schoeps) und Karl Breh (Hifi-Stereophonie). Weiterhin finden Sie viele sehr ähnliche Gedanken in dem SABA Buch.

Jan. 2014 - Wir wünschen allen unseren Lesern viel Glück im neuen Jahr und Muße zum Lesen und Schmökern.

Unsere News werden immer jahrgansweise archiviert. Die aktuellen Änderungen auf den Webseiten stehen hier. Werfen Sie einen Blick in diese Historie der letzten Web-Änderungen.

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