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Marantz war einer der Pioniere der hochwertigen Audiotechnik

Röhrenvorverstärker 1964 für US-$ 264.-
Marantz 19 - ein Traum aus den 1970ern
33 Kilo Hifi pur und 4 Kanäle
der 4400 kam 1974 bereits aus Japan

Ursprünglich wurden die Marantz Geräte in den USA entwickelt und auch dort produziert. Das änderte sich später unter dem immensen japanischen Druck auf die Verkaufs-Preise und dem gewaltigen Druck auf die Erträge.

Irgendwann war die amerikanische Firma Marantz reif für die Übernahme (oder der Eigentümer sind zu alt für die Höhen und Tiefen des Geschäfts geworden und hatten keine Lust mehr). Schaun Sie in die ausführliche Marantz Story rein.

Zu den Glanzzeiten um 1970/75 war Marantz weltweit eine der ersten Firmen, die den Hifi-Markt mit einer fast unüberschaubaren Produkt-Inflation - gut gestylt und bei uns in Deutschland hochpreisig - überschwemmte.

Da gab es in den 1970er Jahren die goldene Receiver-Serie 22xx, die mit dem 2210 begann und dann über den 2270/2285 bis zu den 44xx Modelle ausgedehnt wurde.

Gleiches galt für die 10xx Vollverstärker, von denen es auch jede Menge an Typen mit geringsten Unterschieden gab. Teilweise waren da nur noch unterschiedliche Netztrafos drinnen, die einfach etwas weniger Spannung lieferten und so wurde wieder ein "neues" Gerät geboren.

Irgendwann in 1980 wurde es chaotisch - und Marantz, die Marke, die Vertriebsfirmen, die Produktionsfirmen (also alles ohne den US- und kanadischen "Markt") wurde an Philips in Holland verkauft. 1992 kaufte Philips auch noch den gesamten US- Rest der ehemals abgespaltenen Marantz Teile. Im Jahr 2001 kaufte die japanische Tochterfirma von Marantz alle weltweiten Aktivitäten (von Philips) und verschmolz die Firma Marantz mit DENON. In 2008 verkaufte Philips nach 28 Jahren seine restlichen Anteile an diesem Konklumerat. Die Geräte wurden sowieso alle in Japan produziert, und was natürlich nicht so public wurde, man hatte es auch recht bald gesehen, die Geräte wurden innen immer billiger. Und dann war das ehemals gewaltige Image von Marantz irgendwann im steilen Sinkflug.

Zu Zeiten von Grundigs FineArts wurden unter der späteren Regie von Philips (Eigentümer auch von Grundig) ganze Serien dieser Geräte bei Marantz gebaut.
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Das Design wurde modernisiert

Ein typisches Marantz Merkmal, der waagrechte Senderwahlknopf
Und der 4400 voll gepackt bis oben hin

Jedenfalls hatten die Hifi Studios diese Schwemme an Typen irgendwann satt bis zum "geht nicht mehr" - und damit begann der langsame schleichende Abstieg dieser Marke - aber nicht nur dieser Marke.

So fing die Produktvielfalt unter der Regie von Superscope um 1970 an, aber da hatte der Gründer und Namensgeber Saul Marantz den Laden bereits verkauft:
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  1. 2210 (2 x 10 Watt)
  2. 2215 (2 x 15 Watt)
  3. 2216
  4. 2218
  5. 2220 (2 x 20 Watt)
  6. 2220B
  7. 2225
  8. 2226
  9. 2230
  10. 2235
  11. 2238
  12. 2240 (2 x 40 Watt)
  13. 2245
  14. 2250
  15. 2252
  16. 2265
  17. 2270 (2 x 70 Watt)
  18. 2275 (2 x 75 Watt)
  19. 2285
  20. 2325
  21. 4230
  22. 4240
  23. 4270
  24. 4300 
  25. 4400
  26. 4446

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