Sie sind hier : Startseite →  Hifi Wissen und Technik→  (2) Die Quellen / Geräte→  Was ist ein Client

Einen Blick in einen solchen Multimedia- oder nur Audio- Streaming Client

Eigentlich ist solch ein Client nichts weiter als ein ganz kleiner schmalbrüstiger abgemagerter PC oder Notebook oder Netbook oder noch weniger.

Außen sieht er pompös oder gar mager aus, innen hat er meist eine Platine mit der CPU, dem Flash-Speicher, dem RAM Arbeitsspeicher und ein paar Schnittstellen.

Dabei müsste er nicht mal ein Display haben, das kann mit dem Fernseher oder einem PC-Monitor verschiedenster Art ersetzen.
-

Nehmen wir den Philips "Netzwerk Spieler" als Beispiel.

Der NP 3700 ist sogar vollkommen autark und kann aus dem Netz, der Cloud bzw. der Wolke alles spielen, dessen er technisch habhaft werden kann.

Er hat zwei (alternative) Netzwerk-Verbindungen, eine per Draht und eine ohne Draht, also wireless. Dazu hat er ein berührungs- empfindliches Display und einen kleinen Stereo-Verstärker sowie zwei Lautsprecher.

Vier einsame Tasten vorne drauf hätte man fast auch noch auf eine Ein/Aus Taste reduzieren können.

Das Geheimnis und die Intelligenz stecken drinnen. Wenn der Player schon eigenständig spielen soll, muß er aus unserer Hifi-Sicht leidlich oder erträglich spielen. Dazu gehört auch eine Portion tiefer Töne. Damit aber nicht alles scheppert und rappelt, selbst in der Küche oder im Bügelzimmer, muß das Gehäuse sorgfältig gestaltet sein.

Alle parallelen Flächen müssen vermieden werden, das hatte uns der Canton Entwickler auch noch mal bestätigt und aus verwindungsteifem Material bestehen. Wie man sieht, ist hier das Gehäuse stark abgerundet. Das ist vermutlich nicht nur eine Designfrage. Dieses kleine Gerät klingt wirklich schon beachtlich.
-

Die Hauptplatine mit den Satelliten

Die Hauptplatine oder das Mainboard ist uns hier schon leidlich geläufig. Die ganzen NAS Server und Netzwerk-Festplatten haben soetwas Ähnliches drinnen.

Diese hier hat die CPU oben und unten drunter und einige andere Teile sogar mit einem speziellen Blech abgeschirmt, damit es in den Lautsprechern nicht zischt oder zirpt.

Aufrüstbar ist hier wie bei vielen anderen Platinen auch nichts mehr, ein Wegwerfprodukt. Die WLAN Technik hat man komplett auf eine eigene Platine eines WLAN- Spezialisten ausgelagert.
-

Bemerkenswert ist der digitale Endverstärker ohne jedes Kühlblech. Wo (fast) keine Wärme entsteht, muß auch keine abgeleitet werden. Schaun Sie mal rein in die Verstärker von 1980 bis 1982, was dort für Kühltrümmer verbaut worden.

Dieser Client braucht nur 4Watt (im Mittel) bei normaler Musik.

Auch die beiden ganz kleinen Langhublautsprecher haben ganz erstaunlich große Magneten, denn ein wenig Bass sollen sie schon vortäuschen.


Und damit ist dieser kleine Kasten erstaunlich schwer und steht gut und klapperfrei auf den 4 Füßen.

Ein Größenvergleich

Neben dem Philips NP 3700 steht das Xoom Tablet vor unseren drei 19" Bildschirmen und der PC Tastatur.

- Werbung Dezent -
Zurück zur Startseite ----- © 2009 / 2017 - Deutsches Hifi-Museum Wiesbaden - Copyright by Dipl. Ing. Gert Redlich - Zum Telefon der Redaktion - - - - NEU : Zum Flohmarkt
Bitte einfach nur lächeln: Diese Seiten sind garantiert RDE / IPW zertifiziert und für Leser von 5 bis 108 Jahren freigegeben - kostenlos natürlich.

Privatsphäre : Auf unseren Seiten werden keine Informationen an google, twitter, facebook oder andere US-Konzerne weitergegeben.