Zum Verständnis über die Übernahme der Braun AG und den Hintergründen gehört ein Einblick in die Bilanzen der Gillette

Der Gillette Annual Report 1967

Bei oberflächlichem Vergleich fällt relativ schnell auf, daß Gillette in den USA ein ganz normales Wirtschaftsjahr (vom 1.1. bis 31.12) für den Jahresabschluß benennt, die deutsche Braun AG dagegen ein vom normalen Geschäftsjahr abweichendes Wirtschaftsjahr (vom 1.10. des Vorjahres bis zum 30.9) des Hauptjahres benennt. Das ist ungewöhnlich und wurde bislang nirgends erläutert.

Damit liegt die Übernahme der Braun AG in abweichenden Wirtschaftjahren:

Gillette präsentiert den Lesern und Anlegern diese "Super-"entscheidung des geschichtsträchtigen Dezember 1967 bereits in der Bilanz 1967, während die Übernahme in der Braun Bilanz von 1967 nur als Vorschau für das Wirtschaftjahr 1968 aufgeführt wird und dort ausführlich berichtet wird.
Gillette beschreibt ausführlich, warum sie die deutsche Braun AG quasi mit einem einzigen (Gillette-) Jahresgewinn gekauft hatten.

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Ein Warnhinweis vom Februar 1968 in der Bilanz 1967

Die Gillette Bilanz für das amerikanische Wirtschaftsjahr 1967 wurde natürlich auch erst im März 1968 erstellt und so ist nach amerikanischem Aktienrecht jede wichtige das Unternehmen betreffende Tatsache frühest möglich zu publizieren. Im Februar 1968 hat die amerikanische Börsenaufsicht eine neue konzentrierte Monopolstellung im Bereich Rasierer vermutet und ein "antitrust"-Verfahren angestrengt.
Gillette argumentiert dabei, daß die Börsenaufsicht frühzeitig bereits im Oktober 1967 informiert worden sei und daß es bis jetzt keinen Hinwaeis darauf gab, daß ein Antitrustverfahren eingeleitet würde.

Umsatz der Gillette Corp.
Gewinn vor und nach Steuern
Wert der Aktien
Ausschüttung per Dividende

Bevor wir einen Blick auf die (eigenen) Belobigungen werfen, erst nochmal ein Blick auf die zurückliegenden Statistiken und auf die Geschichte des damaligen CEO, Vincent Ziegler.

Daraus geht nämlich hervor,
daß es bei Gillette in 1963/64 und 65 dicke Probleme mit der damaligen Monokultur gab, die der (übrigens nahezu fließend Deutsch sprechende) "Manager" Ziegler geschickt gemeistert hatte. Vergleichen wir dennoch die Gillette Jahresgewinne, die an die Aktionäre ausgeschüttet wurden und werden, so sind das in der Regel etwa um die 10% vom Umsatz und das entspricht einer Umsatzrendite von ca. 10%.

Das Maß der Dinge ist in Amerika der Ertrag ! (englisch = profit)

Eine Umsatzrendite von 10% gilt in den USA nicht nur für Produktionsbetriebe, sondern auch für Handels- betriebe. Alleine bei den Banken und Versicherungen (und heutzutage bei EDV- und Internetfirmen) werden noch höhere Erträge erwartet.

Auch ist das Steuerrecht in den USA weit simpler als bei uns. Es bedeutet für Firmen fast aller Größen, daß der Staat vom Umsatz abzüglich der Kosten und von dem verbleibenden Rest nach den Abschreibungen nahezu genau 50% an Steuern erhält. Und das wiederum kann fast jeder aus der "Groundschool" ausrechnen.

Wie man an den Grafiken sehen kann, wurden bis zur Krise von 1963 von etwa 300 Millionen US$ Umsatz etwa 30 Millionen US$ an die Aktionäre ausgeschüttet. Solange diese Zahlen in etwa stimmen, ist die Welt dort drüben noch in Ordnung.

Und weil der Manager Vincent C. Ziegler die Krise so gut gemanaged hatte, wurde er zum Chef befördert. Er predigte weiterhin die Device von der Diversifikation der Produktpalette und fing an, passende Unternehmen zuzukaufen. Und natürlich ist das nicht ohne Risiko, das wissen auch die Aktionäre.

Also warum wurde Braun gekauft ?

Schaun wir in die Erklärungen der Bilanz, gemacht für die Aktionäre, die Shareholders.


Dieser Brief steht ganz am Anfang der Bilanz 1967 :

An die Aktionäre:

Die Inhaltsübersicht 1967
Brief an die Aktionäre - 1

Das Jahr 1967 war einer der wesentlichen Fortschritte für die Gillette Company. Der Umsatz, Gewinn vor Steuern, Jahresüberschuss und Ergebnis je Aktie erhöhte sich auf allen Ebenen.

Der Nettoumsatz betrug $428.357.000, verglichen mit $396.190.000 im Jahr 1966, sodaß 1967 als das neunte Jahr in Folge eine Umsatzsteigerung erbrachte. Das Nettoergebnis nach Steuern betrug $56.615.000 oder $1,96 pro Aktie, verglichen mit den Einnahmen 1966 von $49.866.000 oder $1,75 je Aktie.

Die Gesellschaft plant auch für 62. Jahr in Folge die Auszahlung der Bardividende auf die Stammaktien. Die Dividendenzahlung im Jahr 1967 betrug $34.296.000 oder $1,20 pro Aktie, die gleiche Dividende je Aktie wie die des Vorjahres.

In den letzten Jahren wurden intensive Anstrengungen unternommen, das Unternehmen intern zu stärken und zu diversifizieren, und und wir berichten mit großer Freude, dass im Jahr 1967 die Verkäufe von allen wichtigen Produktlinien - Klingen und Rasierer, Toilettenartikel der Männer, Schöheits-Produkte und Schreibwarenartikel - zugenommen haben. Um diesen Erfolg zu erhalten, werden alle notwendigen Anstrengungen, Kosten und Investitionen fortgesetzt.

Eine deutlich erweiterte Basis für zukünftiges Wachstum wurde am Jahresende 1967 mit einer Mehrheits- beteiligung an der Braun AG, Frankfurt, Deutschland durch die Akquisition erreicht. Für etwa 50.000.000 $ in bar und weitere Gillette-Stammaktien wurde diese Beteiligung, zusammen mit börsennotierten Vorzugsaktien in erster Linie von institutionellen Anlegern gekauft. Das ergibt für Gillette eine 89% Beteiligung an dieser Gesellschaft.

Braun ist ein bekannter Hersteller von hochwertigen Consumer-Produkten in vier Hauptkategorien. Es ist wahrscheinlich am besten für seine sehr beliebten Elektrorasierer bekannt, die hauptsächlich in Europa verkauft werden. Weitere wichtige Produktlinien sind: kleine Haushaltsgeräte (Küchengeräte), elektronische Produkte (Meßgeräte), vor allem Radio- und Hi-Fi-Geräte, und fotografische Produkte einschließlich Filmkameras, Dia-und Filmprojektoren und Blitzlichtgeräten.

Für das Geschäftsjahr 1967 (zum 30. September 1967) stiegen die konsolidierten Umsätze von Braun und seinen Tochtergesellschaften auf ungefähr 69.000.000 $, und und der Nettogewinn auf etwa $ 2.000.000 . Diese Ergebnisse der Braun-Gruppe sind nicht in der "The Gillette Company" Gewinn-und Verlustrechnung bis auf $ 369.000 von 1967 (zuzurechnende Gewinne Braun Aktien für 207.000 Aktien von Gillette Stammaktien umgetauscht) enthalten.

Diese Braun Akquisition bietet uns interessante Wachstums- und neue Produkt-Erweiterungs- Chancen. Obwohl wir keine Pläne für den elektrischen Rasierer-Markt in den Vereinigten Staaten haben, in denen die Nassrasur überwiegend von Männern bevorzugt wird, haben wir großes Interesse an dem Potential des elektrischen Rasierers in Europa und erwarten einen beschleunigten und erweiterten Vertrieb aller Braun Produkten, und zwar sowohl in den Vereinigten Staaten und weltweit.


Brief an die Aktionäre - 2

The Gillette Company hat in 1967 die starken Marktpositionen der wichtigsten Unternehmensbereiche und Tochtergesellschaften in den Vereinigten Staaten aufrechterhalten. Umsatz und Gewinn des Gillette Safety Razor Unternehmen stiegen auf Rekordniveau, sowohl mit dem Messer- und Rasierklingen und dem Körperpflege- Geschäft. Gillette Super-Klingen aus rostfreiem Stahl übertrafen alle konkurrierenden Duble Edge Klingen aus rostfreiem Stahl mit einer erheblichen Marge und der Techmatic Rasierer ist der meistverkaufte Rasierer auf dem Markt. Spät im Jahr wurden von Gillette die Super-Edelstahl-Injektor Blades in den westlichen Staaten eingeführt. Right Guard, die führende Marke in der gesamten Deo-Markt, verbessert seine Position trotz der sehr großen Aktivitäten der Wettbewerber.

Der Umsatz der Firma Toni für das Jahr 1967 lag über dem des Vorjahres, wieder ein Rekord. Die Gewinne waren aber unter dem Niveau 1966 mäßig aufgrund der erheblichen Aufwendungen für die Entwicklung neuer Produkte und für deren Werbung. Toni Shampoo-Easy Hair Coloring für Innocent Farbe wurde im Laufe des Jahres in den Handel und beim Verbraucher ausgezeichnet eingeführt. Als Ergebnis der Bemühungen dieser Sparte um die Erweiterung und Diversifizierung seiner Produktpalette wurden fast 85 Prozent des Gesamtumsatzes von anderen Produkten als im Dauerwellenbereich generiert.

Bei den Schreibwaren sind Umsatz und Gewinn in 1967 auf neue Höchststände kräftig gestiegen. Die Einführung von Paper Mate "Ops 'n Pops" Kugelschreibern trugen zu der verbesserten Position dieser Division auf dem nachfüllbaren Kugelschreiber und Refill-Markt.

Prestige-Produkte der neu gebildeten Colton Abteilung verzeichneten ein erfolgreiches Jahr. Die Leistung des "Neun Fahnen" Rasier Wassers, unser erster Einstieg in diesen Prestige-Produkte-Bereich, war ermutigend. Der "Neun Fahnen" thermische Rasierschaum, eine Eigenerwärmung Aerosol-Rasiercreme, wird derzeit testweise vermarktet. Kurz vor Jahresende hat sich das Unternehmen Gillette die kompletten weltweiten Rechte an der Linie der Prestige Cosmetics unter der Marke Eve von Roma und den Beratungs Service des Gründers dieses Unternehmens, eine international anerkannte Autorität auf Beauty-Produkte für Frauen, gesichert.

Umsatz und Gewinn unserer Tätigkeit im Ausland zeigten sich im Jahr 1967 gesteigert. Die verbesserten Klingen aus rostfreiem Stahl wurden in allen großen europäischen Märkten etabliert. Die selektive Einführung des Techmatic Razor mit hervorragenden Reaktionen der Verbraucher und der Vertrieb von Toilettenartikeln wurde sowohl in Europa und in Lateinamerika erweitert.

Es gab wichtige Veränderungen in der internationalen Währungs-Situation seit unserem letzten Jahresbericht. Im November wurden das Englische Pfund Sterling und einige andere Währungen abgewertet und in jüngerer Zeit führte die Regierung der Vereinigten Staaten verbindliche Beschränkungen für ausländische Investitionen durch US-amerikanische Unternehmen ein. Die Abwertungen werden voraussichtlich keine nennenswerten Auswirkungen auf die konsolidierte Ertragslage der Gesellschaft haben. Ausführliche Informationen über USA Beschränkungen für ausländische Investitionen wurden noch nicht zur Verfügung gestellt, sondern, basierend auf das, was wir bisher gesehen haben, erwarten wir, dass diese Beschränkungen die geordnete Entwicklung unseres Geschäfts im Ausland nicht wesentlich behindern.

Brief an die Aktionäre - 3

Im Dezember bot das Unternehmen an Investoren außerhalb der Vereinigten Staaten 50.000.000 $ von 4 3/4% Wandelschuldverschreibungen, fällig in 1982. Diese Transaktion wurde im Januar 1968 abgeschlossen. Ein Teil der Erlöse wurde im Zusammenhang mit dem Erwerb der Braun AG verwendet worden, und der Rest wird verwendet, um das Wachstum des Unternehmens in Übersee zu finanzieren.

Einige wichtige Veränderungen im Management Verantwortung wurden im Laufe des Jahres bekannt gegeben.
Im Juni akzeptierte das Board of Directors den Rücktritt von Stuart K. Hensley als Präsident und Direktor. Er könnte Präsident der Warner-Lambert Pharmaceutical Company werden. Die Beiträge, die Herr Hensley während seiner 21 Jahre für das Unternehmen geleistet hatte, waren erheblich und wir wünschen ihm viel Erfolg in seiner neuen Karriere.

Stephen J. Griffin und Paul M. Cuenin, ehemals Vize-Präsidenten wurden gewählt als Senior Vice Presidenten. Mr. Griffin hat die Verantwortung für die Koordinierung der verschiedenen Aspekte der operativen Verwaltung. Herr Cuenin hat die Verantwortung für Corporate Planning and Research.
George O. Cutter und William G. Salatich, ehemals Vize-Präsidenten wurden als Group Vice Presidents gewählt. Herr Salatich ist verantwortlich für den Bereich angestammten Männer-und Frauen-Pflegeprodukten Aktivitäten in den Vereinigten Staaten und Kanada. Herr Schneider ist verantwortlich für Operationen außerhalb der Vereinigten Staaten und Kanada.

Thomas W. Casey, ehemals Vice President-Marketing, Gillette Safety Razor Company, wurde zum Vice President von The Gillette Company mit Verantwortung für die neu gebildete Diversified Products Group. Diese Gruppe umfasst die Aktivitäten der Firmen Paper Mate, Sterilon Corporation und die Colton Company, unser Prestige Products Division.

Das Wachstum und die Diversifizierung eines internationalen Geschäft generieren ein komplexes und herausforderndes Umfeld. Wir haben einen großen Vorrat an Fähigkeiten, Talenten und Stärken unserer Mitarbeiter in der ganzen Welt und wir sind stolz auf ihr Engagement und ihre Fähigkeit, effektiv zu arbeiten in einer solchen Umgebung. Die Zukunft sollte aufregend und befriedigend für die gesamte Organisation und profitabel für die Aktionäre sein.

Vincent C. ZIEGLER Vorstandsvorsitzender 15. Februar 1968 und Präsident

(Die Bilanz 1967 wurde im Februar 1968 erstellt)

Anmerkungen zu diesem Brief (zu der Einleitung der Bilanz) :

Der Chef von Gillette war sehr wohl darauf erpicht, den Konzern kurzfristig auf weitere (aber profitable) Beine zustellen, damit ihn (bzw. Gillette) nicht wieder eine Monokultur "einholen" könne. Neben den uralten und bekannten Rasierklingen (die gefährliche Monokultur) hatten sie bereits Schreibwaren wie Kugelschreiber, Parfums und weitere Kosmetik Artikel sowie Feuerzeuge im Programm. Da kam die Braun AG gerade recht, denn der elektische Rasierer war im Steilflug aufwärts und auch die amerikanische Hifi-Industrie schien gesund auf Wachstum programmiert zu sein. Da wären edle Hifi-Pprodukte gar nicht so schlecht.

In der 1967er Bilanz gab es bereits diese eigene Seite zu der deutschen Braun AG und zu den neuen Braun Produkten:

Auf Seite 16 wurden die neu hinzugekommenen Braun Produkte hochgelobt. Ganz unbestritten sahen diese Geräte auch für Amerikaner der zahlungskräftigeren Oberklasse super aus, es war ein völlig ungewohnte progressives Design, das ja auch im Museum für Modern Art mehrfach herausgehoben vorgestellt wurde.

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Braun AG
Die Braun AG ist ein bekannter Hersteller und Vermarkter von hochwertigen Konsumgütern, die mit fünf modernen Fertigungsstätten in Deutschland, eine in Spanien und darüber hinaus Marketing-Unternehmen in Europa, Japan, den USA und Kanada bekannt sind.

Braun ist für seine populären elektrischen Rasierer sehr bekannt, die vor allem in europäische Länder des Gemeinsamen Marktes verkauft werden. Diese Produktlinie wird nicht in den Vereinigten Staaten, dem Rest der westlichen Hemisphäre, dem Vereinigten Königreich oder in den Commonwealth-Ländern verkauft, da die Rechte an den Braun Patenten in diesen Bereichen der Ronson Corp. in 1954 für einen Zeitraum gewährt wurden mit einer Verlängerung bis 1976.

Weitere wichtige Produktlinien umfassen kleine Haushaltsgeräte
, elektronische Produkte, vor allem Radio-und Hi-Fi-Geräte, und fotografische Produkte, einschließlich Home Filmkameras, Dia-und Filmprojektoren und Foto-Blitzgeräten. Es wird erwartet, dass der Vertrieb dieser anderen wichtigen Produktlinien sowohl in den Vereinigten Staaten und im Ausland ausgeweitet werden kann.
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Natürlich wurden in der Bilanz auch die anderen vier oder fünf Gillette Produktbereiche gewürdigt.

Doch die interessieren hier weniger. Denn für unser Verständnis wichtig ist ein realer Blick auf die Größenordnung der neuen Mutterfirma von Braun.

Gillette machte 396 Milionen Dollar Umsatz
, das sind in 1967 etwa DM 1,6 Milliarden Mark. Die Braun AG machte in 1967 etwa 210 Millionen DM Umsatz (respektive 270 Mio für die ganze Braun Gruppe). Weiterhin ist der Umsatz und Gewinn in Bezug auf die Anzahl der Mitarbeiter eine ganz wichtige Größe in Amerika. Es ist ein Maß für die Profitabilität des Unternehmens.
Während die Braun AG mit 5.700 Mitarbeitern gerade mal einen Gewinn von 7,7 Mio DM ausweist (also weniger als 2 Mio Dollar), erwirtschaftet Gillette mit 14.000 Mitarbeitern einen erheblich höheren Gewinn und eine saftige Ausschüttung von 32 Mio Dollar, das entspricht 128 Millionen DM.

Und alle diese Zahlen waren und sind öffentlich verfügbar.

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Research, Engineering and Product Development

As the Company continues to grow and its range of products broadens, increasing demands are placed on the corporate and divisional research and development laboratories throughout the world. The result is improvement of existing products, development of new products and improved methods of manufacture.

The Company maintains two corporate laboratories, one in Washington, D. C. and one in Reading, England. Generally, the activities of the Washington, D. C. laboratory, Gillette Research Institute, involve the accumulation of extensive knowledge about skin, hair and fibers; assurance of the medical safety of all products sold by the Company worldwide; and collaboration with operating divisions on improvement and expansion of existing product lines. Harris Research Laboratories, a division of Gillette Research Institute, conducts independent

research for outside clients which will also contribute added knowledge in related, but noncompetitive, technological fields. Construction of substantially larger headquarters for Gillette Research Institute (artist's conception above) is underway in Rockville, Maryland, with completion scheduled for mid 1968.
The activities of the second corporate laboratory, located in Reading, England, are devoted largely to razors and blades and the related fields of metallurgy, polymers and sophisticated instrumentation. The Reading operation is also deeply engaged in research on hair colorings and surgical products.

In addition to these two major corporate laboratories, operating divisions of the Company maintain extensive research and development facilities in Boston, Chicago, Santa Monica and London.

Das neue Gillette Werk für Rasiererprodukte wird angedacht:

Ein neues gewaltiges Rasierer Produkte Werk ist in Andover, Massachusetts geplant.

Umsatz und Gewinn des Gillette Safety Razor Company stiegen in 1967 auf Rekordniveau. Sowohl die Klinge und der Rasierer und die Körperpflege trugen dazu bei.

Diese Sparte erlebte im Laufe des Jahres eine moderate Verbesserung seines Anteils am gesamten amerikanischen Klingen Markt. Gillette Super-Klingen aus rostfreiem Stahl wurden gut verkauft, kombiniert einer erheblichen Marge. Effektive Werbung für dieses Blatt als "The Spoiler" war ein wesentlicher Faktor für den Erfolg. Der Division Stahl Doppel Klingen - Super Blue Blades, blauen Klingen und dünne Klingen - trug wieder in erheblichem Maße zu Umsatz und Gewinn, obwohl ihr Anteil am gesamten amerikanischen Klingen Markt leicht zurück ging.

Die Techmatic Razor generierte weiterhin ein hohes Niveau des Verbraucher Interesses und blieb der meistverkaufte Rasierer auf dem Markt. Die im im zweiten Quartal des Jahres eingeführten Razor-Kassetten, für die Verwendung mit Techmatic Rasiermessern, sind jetzt in zwei Größen erhältlich - das Original mit sechser Patrone und auch eine zehner Patrone. In ihrem ersten vollen Jahr der nationalen Distribution gewannen Razor Band Patronen stetig an Marktanteilen.

Gillette Super-Edelstahl-Injector Blades, der Division jüngster Einstieg in den Blade-Markt, wurden in westlichen Staaten in der zweiten Hälfte des Jahres verkauft. Konzipiert für den Einsatz mit allen bestehenden Marken der Injektor Rasierapparate, werden sie in weiteren Bereichen im Jahr 1968 vermarktet werden.

Und es gibt eine Frage und Antwort Sektion :
Facts about your Company
:

  1. Question: What is the breakdown of sales among the various classes of products of The Gillette Company?
    Answer: The Gillette Company is engaged in a wide variety of highly competitive businesses throughout the world and, therefore, prefers not to disclose specific figures on the sales of its various products. However, generally speaking, during the last three years, sales of Gillette, Toni and Paper Mate products have averaged approximately 70%, 23% and 5%, respectively, of total consolidated net sales of the Company. The balance has been contributed by other product lines.
    Looking at it in a different way, in 1967 sales of the Company's traditional products — razors and blades, home permanents and writing instruments — represented 62 % of consolidated net sales, and sales of products other than the Company's traditional ones — notably men's and women's toiletries — accounted for 38%.
    Consolidated net sales of Braun AG and its subsidiaries, in which Gillette recently acquired a controlling interest, were approximately $69 million for the year ended September 30,1967. These sales are not included in The Gillette Company's Consolidated Statement of Income for the year 1967 or in the figures mentioned above.

  2. Q. How many employees does the Company have compared with last year?
    A. The Gillette Company has approximately 14,000 employees. Of the total, 6,200 are employed in the United States and 7,800 in other countries. This compares with 13,960 employees a year ago.
    In addition, the 5,600 employees of Braun, substantially all of whom are employed abroad, became part of the Gillette organization in late 1967.

  3. Q. How does The Gillette Company compare with other leading industrial companies with respect to sales and profits?
    A. Fortune's survey of the 500 largest United States industrial corporations, published in 1967 and based on 1966 results, placed Gillette as 194th in sales. The Company ranked 95th in net profit, 29th in profit as a percentage of sales and 3rd in profit as a percentage of return on invested capital.

  4. Q. In how many countries around the world are the Company's products sold?
    A. One or more of the Company's products are sold in over 145 countries and territories throughout the world.

  5. Q. What has been the history of the Company's sales, earnings and dividends over the years?
    A. As the charts in this section show, sales have increased from $193.9 million in 1958 to $428.4 million in 1967, or 121%; profit before taxes from $55.4 million to $103.8 million, or 87%; net profit from $27.6 million to $56.6 million, or 105%; and dividends paid from $20.9 million to $34.3 million, or 64%.

  6. Q. How many Gillette stockholders are there and how many are women?
    A. On December 31, 1967, there were 61,651 stockholders of record holding 28,908,781 shares, residing in every state and territory of the United States, as well as in 44 foreign countries. Of these, about 34% were women stockholders of record.

  7. Q. How much stock is owned by the officers and directors of the Company?
    A. In 1967 the officers and directors as a group held 165,499 shares, or .6% of the outstanding stock.
    The total market value of these holdings at the end of the year was over $10 million.

  8. Q. Who are the holders of large blocks of Gillette stock?
    A. Although there are a number of mutual funds, banks and other institutional investors who maintain substantial positions in the stock of The Gillette Company, at no recent time has there been any one individual or institution holding more than 5 % of the outstanding shares.

  9. Q. The Gillette Company obviously has broadened its product line during the past year through acquisition, but what is it doing to encourage growth of existing product lines and to develop new products internally?
    A. Many important moves in this area were made during 1967. For example, a number of significant new products, all developed by our own research staffs, were introduced — Nine Flags Thermal Shaving Foam, My Islands colognes, Toni Shampoo-Easy Hair Coloring for Innocent Color, "Ops 'n Pops" pens, refillable Flair pens and Gillette Super Stainless Steel Injector Blades.
    To lend additional support for new product development, ground was broken in September for a substantially larger research center in Rockville, Maryland for the Gillette Research Institute.

Dieser Teil betrifft Fragen zum Braun Engagement

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  • Q. Does the acquisition of Braun indicate a shift in emphasis by the Company away from its traditional and successful family of products?
    A. While the Braun products are quite different from the products Gillette has traditionally sold, they are in the same general classification as our traditional business — consumer products. We look upon the acquisition as a significant step in the broad diversification program of Gillette in the consumer products area.
    More specifically, Braun's best-known product, its electric shaver, is in the personal care products area, a field which is closely allied with our traditional business. The Braun electric shaver, an excellent
    product, is marketed principally in Europe where a large number of men prefer this method of shaving and perhaps always will. As we have emphasized, we have no plans to enter the electric shaver market in the United States.

  • Q. The Gillette Company now has an eighty-nine percent interest in Braun AG. Does it plan to purchase the remainder of the publicly held preferred shares of Braun by means of a tender offer?
    A. Gillette does not intend to make a tender offer for these shares in the immediate future and plans no changes which would affect the good relationship between Braun and its preferred shareholders.

  • Q. How much does the Company spend annually to promote its products?
    A. In 1967 the Company spent approximately $97.7 million to promote its products throughout the world, of which $69.5 million was for advertising, and the balance for sales promotion activities. Comparable figures for 1966 were $94.5 and $66.8 million, respectively. Advertising is designed to motivate consumers to buy our products, and sales promotion ensures that our products are readily available, well located, and attractively displayed in retail stores.

  • Q. What effect will the recently announced mandatory restrictions on investments by United States companies abroad have on Gillette's overseas business?
    A. Full details of these restrictions have not yet been made available but, based on what we have seen so far, they should not seriously hamper the orderly development of the Company's business abroad.
    Late in 1967, the Company offered, through a wholly owned subsidiary, Gillette International Capital Corporation, $50,000,000 of 4 3/4% Convertible Debentures, due 1982, to investors outside the United States. A portion of the proceeds has been used in connection with the Braun acquisition and the remainder is available for use in financing the growth of our overseas operations.

  • Q. Are there any lawsuits pending against the Company at the present time?
    A. There are no legal proceedings pending or threatened against the Company, other than those involving matters that are incidental to the kind of business conducted by the Company.

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Das bedeutet im Klartext für alle Beteiligten:
Strategie und Ziele sind und waren allseits bekannt . . .

. . . . jedenfalls, wenn man es wissen wollte und das wollten viele bei Braun so nicht hören, schon gar nicht die Gewerkschaftler. Das mit dem Profit bzw. dem Jahresgewinn als Ausschüttung ist dort nämlich ein Tabu Thema.

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