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Die Firma SABA aus dem Schwarzwald

Die SABA Radiowerke vor 1944
Vergangene Erinnerungen
Radio und Fernseh Katalog 1969
SABA Freiburg - der Monster-Receiver
SABA Telewatt Verstärker
SABA 8080 - nur Mittelmaß
SABA 600SH, ein Flop

SABA ist auch eine ganz alte Firma von weit vor 1945 (und damals sehr bekannt) und wie so viele deutsche Radio, Fernseh- und Phono- Firmen im Schwarzwald angesiedelt. Jedenfalls damals waren viele bedeutende Akustik- und Hifi- Firmen im Scharzwald zu finden. Es gab dort EMT/Thorens, Revox, vor allem die sehr bekante Firma DUAL, natürlich auch Perpetuum-Ebner von nebenan und noch einige mehr.

Der Name SABA wurde recht gut vermarktet und stand ursprünglich für "Schwarzwälder Apparate- Bau- Anstalt". (Die ältere Generation denkt dabei gleich an die Runfunk- und Fernseh- "Anstalten", die Erziehungs- "Anstalten", die Irren- "Anstalten" und sonstige öffentliche "Anstalten" mit oder ohne "Recht" im Namen.)

Auch SABA stieg Mitte 1960 (man brauchte weitere Produkte) in das vermeintlich lukrative Hifi-Geschäft ein. Im Hifi-Bereich wurde Saba ab 1965 eine Zeit lang regelrecht berühmt durch die recht kurze, nur wenige Jahre dauernde, Vertriebs-Kooperation mit der Firma Klein + Hummel.

Die K+H Spezialisten bauten (für die 60er und 70er Jahre) viele ganz edle Geräte unter dem geschützten Logo "Telewatt", erst Monogeräte in Röhrentechnik, dann mit Halbleitern und dann edle Stereoverstärker und Tuner. Doch die K+H Eigner wollten keinen eigenen Vertrieb einrichten. So wurde die Marke SABA-Telewatt ins Leben gerufen und eroberte sich (in einem kleinen potenten Kreis) recht schnell viele Loorberen. Es kam aber nie so richtig heraus, ob das Geschäft wirklich so lukrativ war. - SABA brauchte diese Produkte unbedingt, um die Lücke zwischen dem unabwendbaren Auslaufen des schwarz- weiß Fernsehgeschäftes und dem mühseligen und riskanten Einstieg in das neue Farbfernsehen zu stopfen.

Mehrere legendäre Telewatt Röhrenverstärker
geistern heute noch durch die Hifi-Welt. Von den neueren Saba Hifi-Geräten war der riesige SABA Freiburg als ein ganz früher sogenannter "Monster-Receiver" herausragend - sowie das legendäre Magnetbandgerät SABA 600SH wegen seiner einmaligen Optik, nicht aber wegen seiner (anfänglich) nur mittelmäßigen elektroakustischen Qualitäten. (Das wurde erst fast am Ende verbessert.)

Viele frühe Hifi Geräte aus den 60ern und 70ern waren grundsolide. Später am Ende des Hifi-Booms wurde dann genauso gehuddelt wie bei fast allen anderen Massenproduzenten, als die Löhne stiegen und erst die Kosten und dann auch die Kunden wegliefen.

Der Wettbewerb aus Japan war rigoros und gnadenlos und das Volk war verwöhnt und ....... .
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Etwas über "Wahrheiten" und Legenden

Angefangen hatte das große SABA Dissaster bereits früh (um 1950) mit eigenen Kühlschränken, dann1954 mit den ersten Fernsehern, dann mitten im (Gold-) Rausch der Farbfernsehzeit 1973/74 mit den fehlerhaften belgischen Silvania Farbbildröhren des neuen amerikanischen Mehrheitseigentümers GTE-Sylvania (es war ein von Sylvania selbstverschuldeter schleichender Defekt).

Dann wurde das SABA Werk etwas später von der amerikanischen GTE an die Franzosen (Thomson) verkauft und mit den bereits aufgekauften Firmen Telefunken und Nordmende migriert (verschmolzen) und am Ende - die Franzosen waren schon wieder mal wenig visionär - ganz geschlossen - also platt gemacht.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit und eine eigene Story
, fast schon ein Krimi, zu dem etwas mehr im Fernsehmuseum (2) auf der SABA Produkt-Seite zu lesen steht.

Das ganze Dissaster mit dem mehrfachen "Hin und Her" hat auch SABA nicht überlebt.
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In diesen Krimi sollten Sie mal rein schaun - bringen sie etwas Zeit mit, es ist hochinteressant, was damals so alles abging.
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