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Die Hifi-Stereophonie war Deutschlands erstes Hifi-Magazin.

Die "Hifi-Stereophonie" Magazine von 1962 bis 1983 liegen uns lückenlos vor. Unser Dank geht an Karl Breh aus Karlsruhe, den langjährigen Chefredakteur dieser Zeitschrift. Dieses Magazin ist die Basis aller Vergleiche mit den anderen Zeitschriften.

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Bis hierhin habe ich 8 Jahre Hifi-Stereophonie durchforstet

von Gert Redlich im Juli 2014 - In 1970 änderte sich mein Leben, ich war 21 Jahre alt geworden, also volljährig. Denoch war es sehr bequem, im Hotel Mama mit allem versorgt zu werden und sich voll auf (m)ein Hobby - Hifi - konzentrieren zu können. Studiert hatte ich damit quasi nebenbei oder nebenher.

Rückblick zu Thema "Erscheinungsbild der Hifi-Stereophonie" : Das Ergebnis ist leider immer noch nicht berauschend, nicht mal zufriedenstellend. Der Hifi Leser fühlt sich von den Titelseiten nur selten angesprochen - immer noch -. Die Betonung der Zeitschrift liegt nach wie vor mehr auf den musikalischen Inhalten von Klassik Aufnahmen und Klassik Platten sowie klassischen Konzerten und auf den Künstlern und den Opernhäusern, eigentlich ehemals eine Domäne der Zeitschrift fonoforum. Alleine mangels Alternativen kann sich die Hifi-Stereophonie halten - jedenfalls im Rückblick gesehen.
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Das hatte natürlich die Ideenfindung konkurrierender Verlage beflügelt, wenn es auch noch fast 7 Jahre gedauert hatte, bis die deutsche "AUDIO" und fast gleichzeitig die "stereoplay" angegangen wurden.
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Bei den Produkt-Anzeigen (Bereich Hifi) ist aufgefallen .....

..... daß manche Werbetexter oder Designer es nicht gerafft hatten, daß man in einer bundesweiten Fachzeitschrift die Telefon-Vorwahl haben "muß". Es machte sich bereits damals niemand mehr die Mühe, die jeweilige Vorwahl rauszusuchen, es war eigentlich selbstverständlich - denn an altavista, bing oder google hatte damals wirklich niemand gedacht.

So fiel mir auch auf, daß manche Anzeigen-Gestalter den Ortsnamen vergessen hatten, wie peinlich. Andere Anzeigen - sogar von großen Firmen - hatten überhaupt keinen Ansprechpartner oder nicht mal eine Telefonnummer benannt, nicht mal im Ausland. Im Nachhinein hatten die Werbestrategen einer sehr großen Agentur (aus Düsseldorf) herausgefunden, daß man beim Verfehlen solch simpler Marketing-Grundlagen fast 80% der ernsthaft interessierten Leser nicht erreicht, bzw. daß diese nicht reagieren werden. Und das sind alles lange bekannte Erkenntnisse aus den frühen 1960er Jahren, also wirklich nichts Neues nach 2010 oder so. Es wurde also auch damals schon viel Geld (durch Nachlässigkeit oder Sturheit oder Dummheit) verbrannt.

Ein Test und gleich dazu oder gleich neben dran ...
.... die Anzeige .... - da bleibt ein Geschmäckle hängen.

An den Heften 1968, insbesondere 1969, fällt auf, daß immer öfter ein "völlig objektiver" Test eines Produktes mit einer Anzeige "flankiert" wird. Und dann fällt auf, daß der Tester sich bei der Zusammenfassung und/oder der Bewertung gewunden und gedreht hat, daß sich manchmal die Balken biegen. Es gab da sicher ein paar Zwänge, wenn der Chef des "Distributors" bzw. der importierenden Firma ein Kollege im Vorstand des DHFI war.

Und wenn dann an einem getesteten Hifi-Gerät wirklich fast nichts Positives "zu vermelden" ist, wird die Erfüllung der Hifi-DIN 45.500 als ganz besonders herausragend gelobt. In einer Autozeitschrift zum Beispiel würde es demnach so formuliert: Und ganz besonders zu erwähnen ist : "Dieses Auto fährt sogar".
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Jedenfalls ist das sehr vielen Lesern (unter meinen Freunden) recht früh aufgefallen, daß hier etwas nicht stimmt. Im Nachhinein scheint die (frühe) finanzielle Lage des "Verlagsbereiches Hifi" im G. Braun Verlag anfänglich noch sehr angespannt gewesen zu sein, wenn die "WELT" und die "DM" sich hier selbst beweihräuchern durften. Bereits die ganzseitigen PanAm Anzeigen ("Pan American Airways" war mal die renomierte Flulinie) waren für unsere Augen grenzwertig - obwohl sie gut und lustig gemacht waren.

In späteren Editorials - natürlich auch in anderen Magazinen - wird sooft das Interesse und der Wunsch des Lesers hervorgehoben. Doch das sieht man hier bereits deutlich, es stimmt so nicht. Der finanzielle Erfolg des Verlages, also der Ertrag, steht im Mittelpunkt jedes geschäftlichen Interesses.

Hier eine Betrachtung über die Zusammenhänge
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