Dieses Magazin hatte sich in der Endphase der Magnetbandtechnik sehr intensiv um diese Technik gekümmert.
Die Inhalte und Beschreibungen der letzten großen Magnetband-Boliden stehen natürlich im Magnetbandmuseum. Die interessanten Artikel über die Ton-Studio Technik werden hier im Hifimuseum eingestellt.
Nachdem auch der Herausgeber gemerkt hatte, daß die anvisierte Zielgruppe viel zu klein war, um solch ein Magazin lebensfähig zu publizieren, wurde der eigentlich völlig andere Bereich der Veranstaltungstechnik mit eingebracht.
Doch auch das reichte nicht aus. Der Name / Titel des Magazins war absolut unglücklich und so wurde dieser Studio-Bereich im März/April 1990 in ein anderes Magazin "integriert".
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Nochmal der deutliche Hinweis:
Dieses ganz spezielle Fach-Magazin sollte "dB Magazin für Studiotechnik" heißen, wurde aber so mit dem nicht erkennbaren Symbol für "dB" nur von den wenigsten als solches erkannt.
Das war damals ein ganz eklatanter Marketing Fehler. Die Profis sagten immer wieder : "Show what you sell."
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Hier der Link in die Magnetbandtechnik auf die dortigen Artikel.
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In der letzen Ausgabe lesen wir ganz hinten :
Zum letzten Mal Licht & Ton: Vorhang auf für eine neue Idee
Pünktlich zur diesjährigen Frankfurter Musikmesse 1990 erscheint in der fünften Folge unser Supplement Licht & Ton. Das Titelbild verrät, womit wir uns diesmal schwerpunktmäßig beschäftigen: mit dem Vergleich von zwei Endstufen. Zwei richtige Kraftpakete haben wir uns ausgesucht: die Hamson XI 2000 und die EAA Square 1000.
Weiterhin im PA-Teil: die Vorstellung eines neuen PA-Systems von Peavey, der Test einer Föön-Box, die aktuellen Messe-News und der Vergleich zwischen dem Sennheiser Mikrophon-Klassiker MD 421 und dem Nachfolgemodell MD 422. Damit man sich überhaupt einmal vorstellen kann, was es heißt, eine PA sauber einzustellen und eine Band professionell zu mixen, haben wir einen „alten Hasen" des Frontstage-Geschäfts zum Thema „Mixen" interviewt. Dipl.-Ing. R. Steinmetz, in aller Welt nur unter dem Namen „Stempel" bekannt, verrät mit flotten Sprüchen und zutreffenden Argumenten, warum er der Musikbranche beim Mischen so erfolgreich seinen Stempel aufdrückte.
Aber auch im Lichtbereich wird einiges geboten. Wir stellen das Licht-Konzept von Ian Cameron, dem australischen Top-Designer, am Beispiel der Deutschland-Tournee von Transvision Vamp vor. Im Test dann: der Profilscheinwerfer Jupiter von Coemar.
Die große Marktübersicht handelt diesmal von Dimmern. Über 50 Geräte werden in allen Funktionsweisen dargestellt. Damit haben wir in "Licht & Ton" wieder ein rundes Paket an wertvollen Informationen zusammengeschnürt. Allerdings zum letzten Mal!
Auf der Bühne des Zeitschriften-Marktes im Musikbereich wird ein neues Magazin Premiere feiern: Das Fachmagazin „Production Partner" übernimmt in Tradition von Licht & Ton die redaktionelle und fachliche Aufbereitung der Themen im Bereich der Bühnentechnik.
Die riesige Resonanz auf Licht & Ton hat uns gezeigt, daß diejenigen, die für die Realisierung von Musikproduktionen „Live on Stage" tätig sind, ein spezielles Magazin brauchen, das ihnen das Know-how und die
Informationen für ihre umfangreiche Arbeit bietet.
In Production Partner werden Sie alle Themen der Bühnentechnik wiederfinden: noch umfangreicher, noch "aktueller" und fachlich noch intensiver, als dies Licht & Ton in Form eines Supplements (zu unsere Hauptausgabe von je hätte leisten können. Mehr noch: Production Partner wird mit der Integration unserer Zeitschrift dB zusätzlich die komplexen Themen der Studiotechnik beinhalten. Damit wird em sinnvoller Kreis zwischen Produktionen im Studio- und Bühnenbereich geschlossen.
PRODUCTION PARTNER
DAS MAGAZIN FÜR PROFESSIONELLE STUDIO- UND BÜHNENTECHNIK
Appetit auf das neue Magazin „Production Partner" bekommen? Probeexemplare liegen am Stand des MM-Musik-Media-Verlages auf der Frankfurter Musik Messe aus oder können unter dem Stichwort „Probeheft Production Partner" beim MM-Musik-Media-Verlag, Aindlinger Str. 17-19, in 8900 Augsburg angefordert werden.
Die Redaktion von Licht & Ton
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In dem vorderen Bereich von "dB-Magazin für Studiotechnik" lesen wir nichts vom Ende - es ist versteckt.
So bestätigt sich die Vermutung, daß der Ton-Studio Bereich schon seit längerem defizitär gewesen sein mußte.
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Die von den Profis geschriebenen Artikel sind dennoch aufhebenswert.
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