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Es kommt eine Auflistung der ersten CD-Spieler in 1983

Die weltweiten UR-Modelle der ersten CD-Spieler - also aller bekannten Modelle bis Ende 1983 - sind hier aufgeführt. Ob die wirklich jemals in den Regalen/Geschäften gestanden hatten, ist sehr vage. Auch die genannten Preise haben fast nur in den Preis-Listen gestanden. Den einzigen in Mitte 1984 überhaupt verfügbaren erschwinglichen CD-Spieler SHARP DX3 hatte ich ganz normal im Laden für genau 998.- DM (anstelle 1698.-) gekauft.

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Die nachfolgenden 4 CD-Spieler werden separat aufgeführt ??

Warum die nicht in den drei Gruppen drinnen sind, hatte ich noch nicht gefunden.
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  • Anmerkung : Bei allen Beschreibungen bzw. Tests haben wir den ganzen Bewertungsquatsch und die "Kauf-Empfehlung" weggelassen. Erstens stimmte das alles sowieso nur ein paar Monate lang, dann war es überholt und dann waren eine ganze Menge dieser Geräte so gut wie nirgendwo erhältlich. Und manche Bewertungen hatten sowieso ein Geschmäckle bezüglich der Bewertungsmaßstäbe, die die Redakteure anlegten.

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(1) JVC XL-V1

Der XL V1 ist ein kompaktes Gerät, bei dem die CD in der Senkrechten abgespielt wird. Die servogesteuerte Klappe ermöglicht einen begrenzten Blick auf die rotierende Scheibe. Rechts davon sind die Bedienungselemente angeordnet, während der linke Teil der Frontplatte das sehr großzügig ausgelegte Display aufnimmt.

Es besteht aus der Laserpositionsanzeige, verwirklicht durch eine LED Kette, der umschaltbaren Zeitanzeige und der Anzeige für die Gesamttitelanzahl. Ein weiteres Feld ist als Programmierungshilfe gedacht. 15 Musikstücke können maximal gespeichert werden, auch läßt sich das Programm wiederholen.
Die Skip-Funktion läßt den Abtaster zum nächsten oder vorherigen Stück springen und „Memory-Stop" dient dem leichten Wiederauffinden von bestimmten Stellen.

Das sorgfältig verarbeitete Gerät besitzt als Besonderheit einen elektronischen Lautstärkesteller wirksam auf Kopfhörer und Line-Ausgang. Der eingestellte Pegel wird auf einer weiteren Leuchtdiodenkette angezeigt. rp

(2) NEC CD-803E

Zu den aufwendigeren Entwicklungen zählt der CD803E von NEC. Bereits auf den ersten Blick erfaßt man eine Ausstrahlung von Perfektion und Fertigungspräzision. Die Frontplatte ist klar gegliedert. Links befindet sich das Plattenfach, durch dessen Fenster die CD auch im Betrieb zur Hälfte sichtbar bleibt. Rechts schließt sich das Display an, das nach Einlegen der Scheibe automatisch über Titelanzahl und Gesamtspielzeit informiert. Die Zeitanzeige ist umschaltbar auf Spieldauer des Einzeltitels und Restzeit von Titeln und gesamter Platte.

Das Gerät verfügt über Skip vorwärts und rückwärts sowie einen schnellen Suchlauf in beide Richtungen mit Mithörkontrolle. Beeindruckend ist die Speicherkapazität der Programmierungseinheit, die maximal 99 Titel umfaßt und auch Indizes verarbeitet. In Verbindung mit der Taste „Sub" und dem entsprechenden Teil des Displays geht die Programmierung einfach vonstatten. Mit „Memory List" erfolgt die Programminhaltsanzeige seriell auf dem Display. Der CD 803 E besitzt zwar einen Kopfhörerausgang, der sich aber leider im Pegel nicht einstellen läßt.

Zum Gerät gehört eine Infrarot Fernbedienung, die es erlaubt, sämtliche Funktionen, die Programmierung eingeschlossen, bequem vom Hörplatz aus zu betätigen, rp

(3) Mitsubishi DP-101

Der Mitsubishi DP 101 ist ein Komfort-CD-Player par excellence. Die Ausstattung ist so umfangreich, daß es möglich wird, das neue Speichermedium CD voll auszureizen. Sogar über die Fernbedienung lassen sich neben den Grundfunktionen die Titelvorwahl und Programmierung durchführen. 30 Speicherplätze stehen zur Verfügung, wobei der DP 101 es auch erlaubt, die Vorwahl von Indizes, also auf der CD gekennzeichnete Musikabschnitte in den Programmablauf mit einzubeziehen.

Die Verarbeitung des „Rolls Royce" unter den CD-Playern ist ebenfalls vorbildlich. Im Mittelfeld findet man unter dem sehr umfangreichen Display, bei dem auch Index und Laserpositionsanzeige nicht vergessen wurden, die „gewöhnliche" Laufwerksteuerung. Rechts unter einer Klappe verborgen sind die vielfältigen Bedienungselemente der Programmierung und der weniger häufig gebrauchten Funktionen angebracht.

Schade, daß man dieses beeindruckende Gerät bei uns nicht erwerben kann, ein derartig mit Elektronic vollgepacktes technisches Wunderwerk findet vielleicht später einmal seinen Platz im Museum. rp
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(4) SANSUI PC V-1000

Der PC V1000 ist einer der (bisher) wenigen CD-Player aus japanischer Produktion, die mit digitalen Filtern arbeiten, um die Bildung von Störprodukten im Hörbereich zu verhindern. Dabei handelt es sich um eine Eigenentwicklung. Das Gerät besitzt eine motorgetriebene Schublade und demzufolge eine geringe Bauhöhe. Ganz in Schwarz ausgelegt mit blau abgesetztem Display wirkt der Player sehr solide. An Bedienungskomfort findet man die Skip-Funktion, schnellen Vor- und Rücklauf mit Cueing (Mithören). „Introskip" zum kurzen Hineinhören in die auf der Platte befindlichen Muzsikstücke, Ausschnittwiederholung und eine Programmierungseinheit mit 16 Speicherplätzen.

Zum Lieferumfang gehört eine Infrarot-Fernbedienung, mit der alle Funktionen vom Hörplatz aus betätigt werden können. Das Display ist eher spärlich konzipiert. Es zeigt die Titelnummer und die Spielzeit in Minuten und Sekunden an. Umschaltbar etwa auf Restzeit ist es nicht, und auch Indexanzeige und Indexprogrammierung sind beim Sansui nicht vorhanden. An einen Kopfhörerausgang wurde zwar gedacht, der Ausgangspegel läßt sich jedoch nicht einstellen, rp

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