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1960 - Ein Zwischenschritt zur Kassette

gedacht fürs Auto
später auch zuhause
viele viele fertige Musikkassetten

Beinahe hätte ich es vergessen, denn nur in den USA war "sie" ein Welterfolg. Die 8-Spur Kassette war für die Aufstrebende Autonation ein Schritt in die Zukunft. Musik ohne Ende und auch noch vom Band gespielt.

Die Auto-Plattenspieler wurden selbst im Cadillac
, dem Traum aller Deutschen, arg geschüttelt, denn die Amerikaner hatten zwar zwei volle Tonnen Stahl auf schwabbelweiche Blattfedern gepackt, doch Stoßdämpfer im wahrsten Sinne des Wortes, das war noch nicht.

Darum erdachte der geniale Bill Lear schon 1940 eine endlose Stahlbandkassete, die aber nicht funktionierte. Ein Ralph Miller griff das Thema um 1960 wieder auf, und Bill Lear vermarktete diese Endloskassette eigentlich nur für die mobile Oberklasse der Amerikaner und alle "sogenannten" Aufsteiger.

Das Konzept hatte aber ein paar Macken, mit denen wir perfektionistischen Deutschen überhaupt nicht leben konnten, es jaulte gar gräuselich.

Die Rückseite des Bandes mußte glatt sein, eigentlich richtig rutschig, denn das Band wurde endlos aus und auch wieder eingespult. Also mußte es "rutschen". Damit war es für gute Musik, geschweige denn für Hifi, nicht geeignet. Selbst bei wohlwollender Betrachtung hätte man es nur für die "Hitparade der Volksmusik" oder den jaulenden "Musikantenstadel" gebrauchen können.

Es setzte sich hier bei uns außer in ein paar Randbereichen wie in Diskotheken und kleinen Radostationen als Jinglemaschinen nicht durch und verschwand wieder. Heute kennt es fast keiner mehr.



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