Der Verstärker ist ein wichtiges Teil in der Musikkette
Viele behaupten, die Ton- oder Signal- Quelle sei das Wichtigste in der Hifi Kette. Das ist natürlich leichter Unsinn, denn jedes einzelne Kettenglied ist nahezu gleich wichtig.
Worauf man nun sein Augenmerk legt, ist und war immer noch der persönliche Wunsch nach Komfort (und Image) und die eigene Finanzkraft. Nach oben gibt es fast nie eine Grenze.
Der besonders kräftige (und damit teurere) Verstärker ist dann wichtig, wenn man besondere Anforderungen an höhere Lautstärken in mittleren aber vor allem in größeren Räumen legt und hat dennoch nichts mit der ereichbaren Wiedergabequalität zu tun.
Dann braucht man unter anderem auch "Dampf" in Form von echten Watt Ausgangsleistung. Und von nun an kostet es "etwas" mehr Geld als bisher. Jedoch bei weitem nicht mehr so viel wie von vor 20 oder sogar 50 Jahren, als ein 2 x 40 Watt Verstärker nahezu unerschwinglich war.
Hier unten eine Kette von Geräten unterschiedlicher Hersteller auf annähernd ähnlichem Niveau.
Erfahrung in den oberen Spären
Als ich die JBL Ti 250 vor zig Jahren das erste mal gehört hatte, war ich begeistert. Als sie dann bei mir Zuhause standen, war die Begeisterung gewichen. Mit der Amcron DC300A wollte es einfach nicht klingen. Mit der etwas stärkeren Orpheus Endstufe wollte es auch nicht klingen. Dann lieh ich mir 2 Pioneer 1000 Watt Monoblöcke und es ging jetzt richtig gut laut. Aber klingen wollte es auch nicht so recht.
Bei meinem Freund, bei dem ich sie gehört hatte, klang das immer noch um Welten besser. Ja, der hatte einen Accuphase Vorverstärker und 2 Accuphase P1000 Monoblöcke. Meine Möglichkeiten schwankten zwischen einem Banküberfall und einer leichten Einschränkung auf das finanziell Machbare. Es wurde nach kurzem Nachdenken (nur) der Accuphase C280L und die Accuphase P800 Endstufe und siehe da, jetzt klingt es bei mir auch.
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