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Viele einzelne Artikel sind hierher verschoben worden . .

Inzwischen sind immer mehr fundierte Artikel von ganz frühen Lautsprecher- Spezialisten bearbeitet worden und an verschiedenen Stellen angesiedelt worden. Das machte aber wenig Sinn und die Artikel waren schwer aufzufinden. Darum sind die jetzt hier konzentriert.
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Jedes Konzept ist - "für sich" - genommen schlüssig . . .

Die Entwicklungen blieben ja nicht stehen und so ist es interessant, was die einzelnen Entwickler oder Ingenieure - jeder  für sich - "damals !!!!" herausgefunden hatten.

  1. Da ist der Paul Klipsch mit seinen 1941er Ausführungen über die Grundlagen und Qualitäten des Hornes "an sich" - benutzt hat er das für seine relativ großen Klipsch-Hörner - unter Zuhilfenahme der Raumwände.

  2. In 1954 hatte EDGAR M. VILLCHUR von AR jedoch die geschlossene Box mit dem bis dahin ungewohnt sauberen Bass erdacht, beschrieben und entwickelt und nachgewiesen, warum das so funktioniert. Weiterhin hatte Villchur einen eigenen kleinen Dome Tweeter entwickelt, die Vorläufer der späteren Kalottensysteme.

  3. Währenddessen so um 1955 hatte aber auch Peter Walker seine elektrostatischen Lautsprecher auf den Markt gebracht und die waren wieder anders und in bestimmten Bereichen (vor allem bei den Streichern) nachweislich ganz erheblich besser als alles bislang Dagewesene.

  4. Auch im Hause Goodmans in England wurde geforscht, wie das mit der besseren Basswiedergabe in geschlossenen Gehäusen funktionieren könnte. Und darüber gab es im Februar 1956 einen 12-seitigen Artikel - abgedruckt in Wireless World

  5. Etwas später um 1964 hatte dann Georges Cabasse die Vorteile einer aktiven Box mit speziellen Kalotten-Treibern beschrieben und auch vorgeführt und wieder war die Hifi-Welt um eine Erfahrung reicher.

  6. Auch Professor Dr. Bose in USA am MIT hatte geforscht, warum das Konzert mit "normalen Boxen" einfach nicht klingt und wie man es zum Klingen bringt und was denn die physikalischen und psychoakustischen Grundlagen dafür seien. Hier steht viel Wissenswertes drinnen, auch über die damals sensationelle BOSE 901.

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Jedoch jedes Konzept hatte bislang - neben den Vorteilen - auch Nachteile :

Und diese kleinen und großen bzw. mehr oder weniger wichtigen Nachteile wurden natürlich "nicht" mit beschrieben, die mußte der interessierte Leser zwischen den Zeilen mühsam herauslesen.
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Das Klipsch-Horn

Das Klipsch-Horn hatte zwar gewaltige Kraft, aber dafür unten rum im Bass eine heftige Resonanz, das war nicht zu leugnen. Die Hoch- und Mitelton Hörner klingen immer noch eine Spur rauh, egal bei welcher Musik. Jedoch Blasinstriumente wie Saxophone und Trompeten klingen hervorragend.
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Mr. Walker von QUAD

Die QUAD ELS 57 konnten weder eine Konzertlautstärke noch einen tiefen Bass wiedergeben, auch der Stereo-Hörbereich war und ist auf eine recht kleine Fläche an der Spitze des typischen Stereodreiecks eingeschränkt, das können diese Folien aufgrund der scharfen Richtcharakteristik einfach nicht - heute noch nicht.
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Die AR Boxen von "Acoustic Research, Inc."

Die frühen AR Boxen waren zwar Frequenzgang mäßig leidlich linear, aber fast alle absolut ineffizient mit einem miserablen Wirkungsgrad. Damit war keine Impulstreue zu machen. Die AR7 konnte man mit 100 Watt Sinus vollpumpen, die AR LST sogar mit 500 Watt, aber das war alles nicht so glücklich.
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Der dicke Bass der Infinity

So hatten die beiden Entwickler bei Inifinity die bekannte Bass-Schwäche der (QUAD-) Elektrostaten so um 1970 mit einem riesigen aktiven Bass-Würfel mit 38cm Chassis - sogar mit elektronischer Gegenkopplung - kompensiert. Dieser riesige Bass war für die Servostatic 1 eigentlich viel zu groß und konnte mit siene 70/110 Watt Sinus weit mehr powern als gleichzeitig die Mitteltöner an Schalldruck machten, dafür hat dann der Netz-Trafo in der Frequenzweiche samt der Mono-Endstufe bei 50Hz recht laut gebrummt.
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Die 9 Chassis der BOSE 901 (sogar 2 x 9 = 18)

Prof. BOSE hat es 1968/69 mit der BOSE 901 wiederum gänzlich anders gemacht - mit ganz kleinen Gehäusen und er hat auf jegliche Frequenzweiche verzichtet und dann hat er auch noch 8 Chassis "auf der falschen Seite" eingebaut. Der Erfolg war aber weltbewegend enorm - der Sound auch und der Stereo-Effekt war umwerfend. Streicher klingen aber leider nach wie vor bescheiden.
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Der große Trichter des Mr. Walsch

Dann kam auch noch die OHM F mit dem genialen Rundumstrahler nach (Dr. ?) Walsch, der wiederum die ganze Hifi-Welt durcheinander wirbelte. Das war ein Konzert-Erlebnis und auch ein Tiefbass, bis bei mehr als 500 Watt Sinus der Konus einknickte. Diese (oben abgesägten) Pyramiden hatten außer einem bescheidenen Wirkungsgrad auch gleich mehrere Macken und die gewaltigen Trichter lebten bei diesen 500 Watt Sinus nicht lange.
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Otto Braun und der Ionenhochtöner

Otto Braun Anzeige 1976

So wurden viele gemixte Kombinationen solcher Konzepte ausprobiert und damals war keines richtig befriedigend, auch die Otto Braun Boxen mit dem Ionenhochtöner nicht.

Der bezüglich Stereobreite geniale Biegewellenstrahler hatte wieder andere Macken
und der Längswellenstrahler hatte auch Probleme mit der gewaltigen räumlichen Ausdehnung eines solchen Lautsprechers.
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AEC und Magnat mit dem fast baugleichen Plasmahochtöner

Die Idee mit dem trägheislosen Ionenhochtöner (er wurde dan Plasmahochtöner genannt) wurde später von mehreren Firmen aufgegriffen und weiter perfektioniert. Doch am Ende ist auch dieses Konzept wieder verschwunden.

Auch die Aktiv-Boxen Konzepte hatten Probleme

Sie waren deutlich teurer als ein Stereovollverstärker (außer bei Max Grundig) und 2 Passiv-Boxen und die psychische Akzeptanz bei den Kunden fehlte. Der dumme Kunde wollte es einfach nicht glauben, daß aktiv versorgte Boxen erheblich besser klingen können als passisve Boxen. (Das muß aber nicht immer so sein - und das ist auch so eine Erfahrung.)
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