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Ein CD-Buch aus 1992/93 - die CD war etwa 10 Jahre alt

überarbeitet, ergänzt und korrigiert von Gert Redlich im Januar 2020 - Das vorliegende Buch von Bernd Rodekurth stammt aus den Jahren 1992/93 und es sei die 2. unveränderte Auflage. Das ist schade, denn es tun sich einige Ungereimtheiten auf, die fast bis zur Unverständlichkeit führen. So spricht der Autor immer wieder von irgend einer Beispiel-CD mit 24 Spuren, meint aber sicher die 24 "Stücke" oder "Abschnitte" auf der CD. Die CD hat nämlich wirklich nur eine spiralförmige Spur. Auch kennt der Autor den Begriff SPDIF nicht. Ich habe dieses Kürzel nicht gefunden. So gut wie jeder CD Spieler hatte einen digitalen SPDIF Ausgang.

Auf der anderen Seite sind die Grundlagen der Digitalisierung von analogen Audio-Musiken an sich und die CD als solche (jedenfalls teilweise) recht anschaulich erklärt und mit allen Randerscheinungen beschrieben. Aus diesem Grund werden hier ein paar Ausschnitte dargestellt. Warum er für den englischen EDV-Begriff "Symbol" nichts adequates übersetzt hat (es sind nun mal keine "Symbole"), bleibt ebenfalls unklar.

Zum Schluß wird auf den tollen Service der Hersteller samt einer Unmenge von Werkstatt Adressen verwiesen, die aber ab dem Jahr 2000 kaum noch Ersatzteile liefern konnten und können. Diese Händler- oder Service-Adressen sind sowieso zu 99% vakant - also nicht mehr verfügbar.

Vorwort vor dem Vorwort

Teile dieses nachfolgenden Artikels sind also aus 1992/93. Das waren so ziemlich 10 Jahre nach der ersten öffentlichen Vorstellung der ersten verkaufbaren CD-Player von SONY und Philips.

Bereits zu dieser Zeit (1993) gab es (etwas übertrieben) jede Menge von unterschiedlichen Konzepten, wie man mit einer Laserdiode in einer geschlossenen Lasereinheit eine CD/DVD ausliest. Zu der Zeit gab es auch bereits die ersten optischen Computer Laufwerke in einer 5 1/4" Bauform, also bereits sehr flach. Auch dort wurde im Laufe der Jahre "optimiert", nicht nur wegen des stetig sinkenden Preises. Auch die Geschwindigkeit der optischen Daten-Laufwerke war exorbitant bis auf 52-fach angesteigen und erforderte damit ganz andere technologische Vorgaben als hier geschildert.

Ende des Jahrhunderts kamen ganz extrem flache CD-Laufwerke
für die immer stärker aufkommenden Notebooks - und sogar als CD-Brenner - auf den Markt. Darin waren oft auf dem einen Schlitten 2 separate Lasereinheiten integriert, eine zum Lesen und eine zum Beschreiben / Brennen der CD. Die Lasereinheiten waren so filigran geworden, daß ein Großteil der in diesem Artikel beschriebenen Wege des Laserstrahls gar nicht mehr zutreffen.

Aus diesem Grund ist der nachfolgende Text aus 1992 nur noch ganz grob als Grundlage zum Verstehen "der CD-Technik an sich" hilfreich.

Unglücklich ist die schwache Gliederung des Buches von 1992

Wenn Sie unser Hifi- oder Fernseh-Museum etwas länger kennen, fällt Ihnen bestimmt auf, daß hier die Prospekte, Einblicke und allgemeines technisches Wissen von der eigentlichen Historie so weit wie möglich getrennt sind. In dem Buch geht es aus meiner Sichtweise kreuz und quer durcheinander, sodaß selbst ein Techniker ins Schleudern kommen könnte - (wenn er das alles nicht bereits vorher wußte).

Und somit fange ich mit dem "Wissen" und der "Technik" an, ehe es ans Reparieren - bzw. die alten Anleitungen dazu - geht. Ein inzwischen eklatantes Problem wird in 1992/93 auch nur kurz angesprochen, die Lebensdauer der Sende-Diode(n) in der Laser-Einheit, die irgendwo zwischen 3.000 und 5.000 Stunden liegen soll. Solche Aussagen fanden die Kunden damals in keinem Prospekt oder gar in den technischen Firmeninformationen. Das hätte nämlich die Haupt-(Verkaufs-) Themen "Verschleißfrei" und "Ewiges Leben" voll durcheinander geschüttelt und ernsthaft relativiert.

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Das Vorwort von Bernd Rodekurth aus 1992

Länger als 100 Jahre beherrschten Analogverfahren die Tonaufzeichnungen, sei es der Plattenspieler, das Tonband- oder das Cassetten-Gerät. Jetzt sind aber zusätzlich digital arbeitende Plattenspieler (CD-Player) auf dem Markt.

Ein Umdenken der Service-Techniker in die Funktionen der digitalen Signal- Verarbeitung ist nicht nur unumgänglich, sondern notwendig; deshalb muß leider auch die Technik etwas ausführlicher erklärt werden, um die Zusammenhänge, die auch für die Instandsetzung dieser Geräte notwendig sind, zu verstehen.

Was bei Video- und Farbfernseh-Geräten nicht möglich war, hat die Industrie bei der Compakt-Disc erreicht, nämlich eine einheitliche Weltnorm. Dem Autor behilflich waren : Bang & Olufsen, Blaupunkt, Dual, Grundig, Nokia-ITT, Philips, Akai, Hitachi, Mitsubishi, Pioneer, Saba, Sanyo, Sharp, Sony, Toshiba, Telefunken.

  • Anmerkung : Diese oben genannten Firmen gab es in 1993 noch - bis auf Telefunken.

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Hier die Übersicht der Wissen- und Service Seiten für CD Player

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Nachtrag Jan. 2020 - inzwischen tauchen immer mehr CD-Repatur-"helfer" auf, die alle nicht mehr helfen können.

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