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Es kommt eine Auflistung der ersten CD-Spieler in 1983

Die weltweiten UR-Modelle der ersten CD-Spieler - also aller bekannten Modelle bis Ende 1983 - sind hier aufgeführt. Ob die wirklich jemals in den Regalen/Geschäften gestanden hatten, ist sehr vage. Auch die genannten Preise haben fast nur in den Preis-Listen gestanden. Den einzigen in Mitte 1984 überhaupt verfügbaren erschwinglichen CD-Spieler SHARP DX3 hatte ich ganz normal im Laden für genau 998.- DM (anstelle 1698.-) gekauft.

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Gruppe 2 - CD-Player von 1600 bis 1800 Mark

Zwischen 1.600.- und 1.800.- DM kosten die Player der Gruppe 2. Auch hier ist der Prozentsatz der Qualitätsstufen 810 (Spitzenklasse) ähnlich hoch wie in Gruppe 1. Die Preis-Gegenwert-Relation sieht meist noch recht gut aus. Anders als in Gruppe 1 gibt es aber auch Ausreißer in den negativen Bereich. Zu den Empfehlungen gehören die Fabrikate Grundig, Loewe Opta, Marantz, Tech-nics und Uher. Der Uher X-2 z. B. ist mit seiner guten Ausstattung und Verarbeitung ein rundherum empfehlenswertes Gerät. Die teilweise nicht so guten Einstufungen auch bei CD-Playern aus renommierten Häusern wurden trotz guter Ausstattung in der Regel wegen der nicht optimalen Störfestigkeit vorgenommen. Insgesamt präsentiert die Gruppe 2 jedoch auch von der Preis-Gegenwert-Relation her teilweise sehr gute Geräte.

(19) Blaupunkt CP-2800

Ein „normales HiFi-Geräteformat" charakterisiert den silberfarbenen Blaupunkt CD-Spieler CP-2800. Dank seiner frei zugänglichen Servo-Schublade geriet er bedienungsfreundlich und praxisgerecht.

Das Tastenfeld des CP-2800 wirkt auf den ersten Blick spartanisch. Eine Aussage über die vorhandenen Features sollte daraus allerdings nicht abgeleitet werden, da die leichtgängigen Kurzhubtasten mit Doppelfunktionen belegt sind. So gibt es einen schnellen Vor- und Rücklauf mit Cueing-Funktion, direkten Zugriff zu beliebigen Titeln, Sprung auf den nächsten bzw. vorhergehenden und die programmierbare, freie Wahl der Reihenfolge von Musikstücken beim Abspielvorgang.
STEREO-Quaiitätsprofil Blaupunkt CP-2800

Dabei erweist sich das gutdurchdachte Anzeigenfeld als sehr große Hilfe. Automatisch erfährt man z.B. bei geschlossener Schublade, ob sich eine CD im Gerät befindet und falls zutreffend deren Gesamtspielzeit sowie die Anzahl der enthaltenen Stücke.

Auch die Programmierung ist „ohne Diplom" zu handhaben; bis zu 15 Musikstücke können gespeichert werden. In den Wiederholfunktionen für Titel und Platte kommt die Abschnittswiederholung hinzu, die es erlaubt, beliebig lange, zwischen zwei Zeitmarken befindliche Passagen immer wieder abzuhören.

Der leise laufende Blaupunkt schnitt bei unseren Labormessungen sehr gut ab. Die wohl auf angewandte Analog-Filter zurückzuführende leichte Welligkeit in den oberen Höhen kann man in bezug auf das Hörempfinden getrost vergessen.

Vorliebe für saubere CDs
Mehr Aufmerksamkeit erfordert die Disziplin Störfestigkeit. Störungen der Informationsspur, also etwaige Herstellungsfehler, meistert der CP-2800 recht gut, bietet man ihm hingegen leicht verschmutzte Platten an, reagiert er „sauer". Wir konnten ihm in dieser, für den täglichen Gebrauch wichtigen Hinsicht nicht einen von 10 möglichen Punkten gutschreiben.

Wesentlich besser ist sein Verhalten bezüglich der Empfindlichkeit gegenüber Erschütterungen. Auf der Rückwand sitzt ein „Anti-Schock-Schalter", nach dessen Betätigung sich das Gerät sogar die volle Punktzahl holen konnte!

Erwähnenswert ist noch der vorhandene Kopfhörerausgang. Die Lautstärke wurde einstellbar ausgelegt, wobei der Pegel doch etwas höher hätte sein können. Der Blaupunkt CP-2800 präsentiert sich als ein mit gut durchschnittlichem Bedienungskomfort ausgestattetes Gerät, das in seiner einfachen und übersichtlichen Handhabung überzeugt. Auch die Übertragungseigenschaften sind sehr gut, und als einzigen Minuspunkt konnten wir eine Überempfindlichkeit für in ihrer Oberflächensauberkeit beeinträchtigte CD feststellen.

Vertrieb: Blaupunkt Robert-Bosch-Str. 200, 32 Hildesheim. Ungefährer Handelspreis: 1800 Mark
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(20) Fisher AD-M700 / AD-850

Fisher AD-M700
Fisher AD-850

Fisher bleibt seinem Hochformat treu: Der AD-M700 paßt mit seinen 33,5 Zentimetern Breite zu den übrigen Komponenten der M700-Anlage. Damit das Gerät dennoch universell kombinierbar ist, wird es unter der Bezeichnung AD-850 mit einer seitlich anstellbaren CD-Box geliefert, die die Gesamtbreite dann auf das übliche 19-Zoll-Format erweitert. Hier kann man seine fünf aktuellen Lieblingsplatten griffbereit lagern.

Ein Motörchen öffnet beim Fisher-Player die Plattentür, in die die Scheibe senkrecht eingesteckt wird. Sobald der Spieler sein „Futter" spürt, zieht er die Disc ein und schließt automatisch die Luke. Auf Tastendruck wird die CD behutsam ausgeschoben und dem Benutzer griffbereit entgegengestreckt.

Einfache Bedienung
Zehn Titel lassen sich auf einfachste Weise programmieren, der Programminhalt wird auf einer LED-Skala übersichtlich dargestellt, wobei die gerade laufende Titelnummer durch Blinken auf sich aufmerksam macht. Parallel dazu informiert eine Ziffern-Anzeige noch mal über Titel- und Indexnummer. Dieses Display läßt sich umschalten auf Titelzeit, Gesamtzeit oder Restzeit.

Die Schnellauftasten lassen den Laser entweder um jeweils einen ganzen Titel weiterspringen („Skip"), oder fahren in 30-Sekunden-Sprüngen jede gewünschte Passage an („Scan"). Dabei kann man sich akustisch oder anhand des Displays orientieren. Die „Repeat"-Taste wiederholt entweder den aktuellen Titel oder das eingetippte Programm. Neben den vergoldeten Cinch-Ausgangsbuchsen hat der Fisher-Player einen Anschluß zum Synchronstart des Cassettenrecorders.

Nichts für „Elefanten im Porzellanladen"
Der AD-M700 gehört zu den wenigen „Japanern", die mit Oversampling arbeiten. Im gesamten Hörbereich gibt es weder Phasen- noch Amplitudenverfälschungen. Auch in allen anderen Klang-Kriterien trifft der Fisher-Player ins Schwarze, mit mechanischen Störgeräuschen hält er sich ebenfalls vornehm zurück.

Nicht ganz so gut kommt er bei der Störfestigkeit weg. Störungen der Informationsspur müssen sich in engen Grenzen halten, wenn das Gerät sie noch korrigieren soll. Oberflächenfehler kann er schon eher verkraften, aber auch das nicht optimal. Erschütterungen verträgt er ebenfalls nur bis zu mittlerer Größe.

Wer nicht gerade Elefant im Porzellanladen spielt, wird an diesem Player dennoch seine Freude haben. Das Gerät besticht vor allem durch seine einfache Handhabung, wobei man auf Extras wie Zeit- und Indexprogrammierung verzichten muß. Klanglich ist der Fisher ausgezeichnet, auch seine Verarbeitung kann sich sehen lassen. U. W.

Vertrieb: Fisher HiFi Europa GmbH, Truderinger Straße 13, 8000 München 80.
Ungefährer Handelspreis: 1.598.- Mark

(21) Grundig CD 7500

Eine flache, silberfarbene Schubladerkonstruktion ist der CD 7500 von Grundig, der auch während des Spielvorgangs den Blick auf die Compact Disc nicht verwehrt. Beim Einlegen ist ein wenig Vorsicht geboten, um nicht mit der bespielten Seite über den Zentrierdorn zu schrammen. Dazu sollte der Öffnungswinkel der Klappe ruhig größer sein.

Pfiffige Programmierung
Das Inhaltsverzeichnis der Platte wird nach Betätigung der Taste „Play/Next" gelesen und die Anzahl der enthaltenen Stücke (höchstens 15) auf einer LED-Kette angezeigt. Sie dient auch als optische Hilfe bei der Programmierung von ebenfalls 15 Titeln in beliebiger Reihenfolge sowie zur Direktanwahl eines bestimmten Musikstücks. Interessant ist die Möglichkeit, beim Programmierungsvorgang Stücke, die man nicht hören will, per Tastendruck einfach wegzulassen. Die Skipfunktion arbeitet nur in eine Richtung, d.h. man kann zwar per Tastendruck zum nächsten, aber nicht zum vorhergegangenen Titel springen. Auch über eine Zeitanzeige verfügt der Grundig CD 7500. Auf ihr läßt sich wahlweise die gesamte Spielzeit der CD oder die Zeit eines Titels ablesen. Repeat-Funktion und schneller Vor-/Rücklauf ohne Mithörmöglichkeit runden den Bedienungsteil ab.

Einen Bonus kassiert der Grundig noch für seine sehr kurze Zugriffszeit auf einen Titel von weniger als zwei Sekunden!

Exzellente Störfestigkeit
Grundig befindet sich mit dem CD 7500 im „europäischen" Lager, es wird mit Oversampling, also einem digitalen Filter, gearbeitet. Das zeigt sich deutlich an der symmetrischen Rechteck- und Impulswiedergabe. Die Übertragungseigenschaften sind in die Spitzenklasse einzuordnen. Absolute Spitzenklasse muß dem Grundig-Player jedoch in bezug auf die Störfestigkeit attestiert werden - und zwar in allen drei Disziplinen. Störungen der Informationsspur, also Preßfehler etc., lassen ihn ebenso kalt wie Oberflächenfehler (Verschmutzung) und leichte Erschütterungen.

Das Kriterium Störfestigkeit ist bei Übertragungseigenschaften der Spitzenklasse eher noch höher zu bewerten, wenn man sich bewußt macht, daß Werte von 100dB für den Geräuschspannungsabstand und erst recht 80dB für die Übersprechdämpfung alle bisherigen analogen Speichermedien weit übertreffen.

Leider fehlt dem Gerät eine Kopfhörerbuchse, so daß das Gerät insgesamt bei Berücksichtigung eher durchschnittlicher Ausstattung eine gute Empfehlung erhält, denn in technischer Hinsicht ist der CD 7500 in der Lage, nahezu alles aus der Compact Disc herauszuholen, und er verhält sich durch seine ausgezeichnete Störfestigkeit sehr praxisfreundlich, rp

Vertrieb: Grundig Vertriebs GmbH, Kurgartenstr. 37, 8510 Fürth.
Ungefährer Handelspreis: 1698 Mark
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(22) ITT HiFi 9015

Auffällig am ITT-Player ITT HiFi 9015 ist das großflächige Feld von Folientasten, die nicht erhaben ausgeführt und in der Höhe voneinander abgesetzt sind, sondern sich in einer Ebene mit der Frontplatte des Players befinden. Ihre Kontakte liegen unter einer über das gesamte Tastenfeld gespannten, nachgiebigen Plastikfolie. Für jede Bedienfunktion gibt es eine optische Rückmeldung, entweder in Form eines Leuchtsymbols auf der betreffenden Taste selbst oder im multifunktionalen Digital-Dis-play.

Dieses Kommunikationszentrum des ITT HiFi 9015 beinhaltet ein Echtzeitzählwerk in Minuten und Sekunden für die abgelaufene Spielzeit des jeweiligen Stückes oder, auf Wunsch, für die Laufzeit der ganzen Compact-Disc. Im „Multi Display" erscheinen Titel- und Indexnummer sowie die eingegebene Programmabfolge, wenn man die Eingabe mittels der „Recall"-Taste überprüfen möchte.

Speicherbar sind 16 Titel in beliebiger Folge, die mit Hilfe der Funktionen „Memory" und „Program Write" auf der von 0 bis 9 reichenden Tastatur eingetippt werden können. Ist die Speicherkapazität erschöpft, so gibt das „Multi Display" auch hierüber Auskunft, indem es „Füll" anzeigt. Desgleichen wird das Ende einer Platte „schriftlich" rückgemeldet.

Auf Tastendruck öffnet der ITT-Spieler seine senkrecht stehende Frontklappe und fährt die CD ein. Der Zugriff zur Platte ist jedoch nicht optimal gelöst, denn die Platte ist ohne Berührung der Informationsseite nur schwer ins Fach zu bekommen. In jedem Fall gibt es Fingerabdrücke beim Herausnehmen.

Im Gegensatz zu den anderen Geräten zeigt der ITT nicht von selbst die Anzahl der auf der Platte enthaltenen Titel an; man muß vielmehr so oft „Forward „Access" tippen und damit die „Skip"-Funktion in Gang setzen, bis das Display keine Zahl mehr annimmt. Dabei sollte man dem Player nach Einlegen der CD eine kurze Orientierungspause in den Stellungen „Play" oder „FF" gönnen. Andernfalls kann man - bis zu 99 Titel eintippen, wonach nur die mysteriöse Buchstabenkombination „SErr" -was offenbar „Error" heißen soll - nachdrücklich darauf aufmerksam macht, daß man den tatsächlichen Inhalt der Platte überschätzt hat.

Der Kopfhörerausgang ist regelbar und liefert ausreichende Pegel.
Besonders interessant: Anders als bei den anderen Playern kehrt der Laser bei Drücken der Stop-Taste nicht an den Beginn der Platte zurück, sondern verharrt über der zuletzt abgetasteten Information - ganz so, wie bei herkömmlichen Cassettendecks. Eine praxisgerechte Lösung.

Jenseits von 10 Kilohertz fällt der Frequenzgang des ITT-Spielers zusätzlich zu einer Kanaldifferenz minimal ab. Hörbar ist dies allerdings nicht.
Leider zeigte sich dieser Player relativ störungsanfällig, was ihm ein paar Minuspunkte einbrachte. M.T.

Vertrieb: ITT Schaub-Lorenz Vertriebsgesellschaft, Östliche Karl-Friedrich-Straße,
7530 Pforzheim. Ungefährer Handelspreis: 1650 Mark

(23) ITT HiFi 9515

Beim HiFi 9515 ist im Gegensatz zu fast allen anderen CD-Playern das Plattenfach nicht auf der linken, sondern auf der rechten Geräteseite untergebracht. Es handelt sich um eine nicht das Gehäuseformat bestimmende Schubladerkonstruktion, bei der die Lade so gut in die Frontplatte integriert wurde, daß nur das „Compact Disc"-Zeichen auf Anhieb den CD-Player verrät.

Das Einlegen der CD geschieht problemlos, da die voll ausfahrbare Schublade sehr gut zugänglich ist und die Griffmulden an der richtigen Stelle sitzen. In einer matten Goldfarbe präsentieren sich Segmente der Frontplatte, ebenso ist die elastische Plastikabdeckung getönt, unter der sich die leichtgängigen Kurzhubtasten verbergen.

Auffällig blinkende Ziffernanzeigen
Das Display bietet zwei 2stellige Ziffernanzeigen, die blinken, solange der Playerz.B. auf der Suche nach dem nächsten Titel ist. Aufgrund ihrer Größe kann das von manchem als störend empfunden werden. Über die Betriebsart informiert eine Reihe von LEDs, desgleichen darüber, ob auf den umschaltbaren Ziffernanzeigen gerade Titel- und Indexnummer, Spielzeit bzw. Restzeit oder der Programminhalt abzulesen ist.

Die Zugriffsmöglichkeiten, also der Bedienungskomfort, sind eher durchschnittlich. Dazu zählen die Sprungfunktion zu den nächsten bzw. vorherigen Titeln, schneller Vor- und Rücklauf ohne Mithören und der direkte Titelzugriff über die Programmierungseinheit. Damit kann die Reihenfolge von maximal 10 Musikstücken durch die Erstellung eines eigenen Programms beliebig gewählt werden.

10 Speicherplätze sind zwar für die Praxis in der Regel ausreichend, stellen jedoch eine unterdurchschnittliche Anzahl dar. Auf Indexprogrammierung muß man beim HiFi 9515 verzichten, nicht aber auf Wiederholfunktion von Titel und Platte. Das Gerät verfügt über einen Kopfhöreranschluß mit nicht einstellbarer Ausgangsspannung. Die Bedienungsanleitung könnte ein wenig ausführlicher gestaltet sein.

Empfindlich gegen Preßfehler
Bezüglich der allgemeinen Übertragungseigenschaften erbrachten unsere Labormessungen ein positives Bild. Lediglich die Frequenzgangabweichungen sind bei CD-Playern eher unüblich, gehörmäßig aber nicht so tragisch.
Deutliche Kritik verdient hingegen die minimal ausgeprägte Fähigkeit, Störungen der Informationsspur, also z.B. Preßfehler zu kompensieren. Mit Oberflächenfehlern wird das Gerät zwar besser, aber auch nicht
optimal fertig, während die Empfindlichkeit gegen Erschütterungen die volle Punktzahl erbrachte.

Der HiFi 9515 von ITT ist ein durchschnittlich ausgestatteter CD-Player mit Schwächen in der Störfestigkeit, ansonsten aber guten Übertragungseigenschaften, rp

Vertrieb: ITT Schaut Lorenz, Östliche Karl-Friedrich-Str. 152 7530 Pforzheim Ungefährer Handelspreis: 1650 Mark
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(24) Kenwood DP-1100B

In vornehmen Schwarz präsentiert sich der Kenwood-Player DP-1100B, ein flach gehaltenes Gerät mit voll ausfahrbarer, motorgetriebener Schublade. Sowohl sein Äußeres als auch der sehr präzise ablaufende Ladevorgang vermitteln auf Anhieb den Eindruck von Perfektion.

Der positive Eindruck wird bei näherer Beschäftigung mit dem DP-1100 B noch verstärkt. Durch teilweise blau abgesetzte Tipptasten unterschiedlicher Größe sowie das ebenfalls in dezentem Blau gehaltene und ausgezeichnet lesbare Display ergibt sich eine sehr gute Übersichtlichkeit der Frontplatte mit ihren Bedienungselementen.
Alle Standardfunktionen wie schneller Vor- und Rücklauf, Pause, Titel- und Gesamtwiederholung sind vorhanden, „Music Search" bietet die Möglichkeit zum nächsten bzw. vorigen Titel zu springen, und zwar in extrem kurzer Zeit.

Reichhaltiger Bedienungskomfort
Die Anzeigeeinheit des Kenwood-Players verdient das Prädikat vorbildlich. Es gibt nicht nur Auskunft über Titelnummer, Spielzeit, Restzeit und Gesamtlaufzeit sowie betätigte Einzelfunktionen, sondern erleichtert die Programmierung, d.h. die Festlegung der Reihenfolge der einzelnen Tracks, da dauernd angezeigt wird, welche Speicherplätze schon belegt sind und in welchen man gerade seinen Titel und evtl. Index einprogrammiert.

16 Plätze umfaßt der Programmspeicher, der auch bei Stromausfall seine Information noch ca. 24 Stunden behält. Zum Lieferumfang gehört eine Infrarot-Fernbedienung, mit der alle Funktionen bequem vom Hörplatz aus angewählt werden können, was bei der „intelligenten" Struktur des Bedienungsteils sicher als sinnvoll zu bezeichnen ist.

Die Meßwerte ordnen den Kenwood-Player in die Spitzenklasse ein und erfordern keinen weiteren Kommentar. Ein Blick ins Innere rundet das Bild sehr solider Verarbeitung ab. Einziger Kritikpunkt ist die recht gering ausgeprägte Fähigkeit mit verschmutzten Platten fertig zu werden. Das Fehlerkorrektursystem hingegen arbeitet ausgezeichnet und auch gegen Erschütterungen ist der DP-1100 B recht gut gewappnet.

Erwähnenswert bleibt noch sein regelbarer Kopfhörerausgang, und so handelt es sich hier um ein überdurchschnittlich ausgestattetes Gerät, das durch gediegene Verarbeitung, sehr gute Bedienbarkeit und Meßwerte gleichermaßen überzeugt. rp
Vertrieb: Trio-Kenwood GmbH, Rudolf-Braas-Str. 20 6056 Heusenstamm Ungefährer Handelspreis: 1800 Mark
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(25) Kyocera DA-01

Cassettenrecorder oder CD-Player?" fragt man sich nach einem flüchtigen Blick auf dieses relativ große Gerät, das prinzipbedingt einen Blick auf die senkrecht eingesetzte CD zuläßt. Das Einlegen der spiegelnden Scheibe erfordert Handarbeit. Ein speziell geformter Schlitz nimmt die CD auf. Nach dem Einrasten beendet ein Druck auf die Klappe den Ladevorgang.

Reichhaltige Ausstattung
Die Frontplatte des DA-01 wird von vielen Bedienungselementen „geschmückt". Standardfunktionen sind selbstverständlich vorhanden. Es sind dies Sprung zum nächsten bzw. vorigen Titel, Wiederholung von Titel und Platte sowie schneller Vor- und Rücklauf, der etwas von der mittlerweile eingebürgerten Art abweicht. Der Laser bewegt sich nämlich wie beim Tangentialtonarm eines konventionellen Plattenspielers in senkrechter Richtung zur Informationsspur. Dabei ist kein Mithören möglich. Die Position des Abtasters zeigt eine wandernde Leuchtdiode an. Bei solchen Konstruktionen trifft die Bezeichnung „Schneller Vor- und Rücklauf" noch am ehesten zu.

Darüber hinaus verfügt der DA-01 über Ausschnittwiederholung, direkten Zugriff zu beliebigen Titeln und Indizes. Sogar einprogrammierbare Zeiten kann er direkt anfahren. Auch die Anzeigen des Kyocera-Players sind vielfältig. Eingeschalteten Funktionen sind LEDs zugeordnet, während zwei Ziffernfelder über Spielzeiten, Titel- und Indexnummern informieren.
Die Programmierungseinheit, deren Eingabezustände ebenfalls dem Display zu entnehmen sind, vermag eine 24 Titel umfassende Musikfolge aufzunehmen.

Probleme mit verschmutzten CDs
Über einen Kopfhörerausgang verfügt der DA-01 nicht, hingegen kann der an vergoldeten Cinch-Buchsen zur Verfügung stehende Signalpegel eingestellt werden. An den ermittelten technischen Daten findet sich kein Ansatzpunkt zur Kritik. Die leichte Welligkeit im Hochtonbereich ist kaum erwähnenswert, und in bezug auf das Eigengeräusch liegt der Player am oberen Ende.

Die Störfestigkeit präsentiert sich da weit weniger glänzend. Preßfehler machen dem DA-01 zwar kaum zu schaffen, aber auf Oberflächenfehler reagiert er ausgesprochen empfindlich. Auch seine Sensibilität gegenüber Erschütterungen könnte geringer sein. Der umfangreiche Bedienungskomfort und die sehr guten Übertragungseigenschaften des Kyocera-Players sind nur dann uneingeschränkt zu genießen, wenn das auf fester Unterlage stehende Gerät mit gepflegten CDs gefüttert wird. rp

Vertrieb: Cybernet Deutschland, Otto-Hahn-Str. \6, 6072Dreieck-Sprendlingen. Ungefährer Handelspreis: 1800 Mark
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(26) LOEWE OPTA CD9000

Der CD 9000 präsentiert sich als flaches Gerät, in das die Compact Disc von oben eingelegt werden muß. Ein leichter Druck auf den Deckel läßt diesen langsam aufklappen. Versehentliche Fingerabdrücke dürfte es beim Be- und Entladen kaum geben, aber es sollte dem herausragenden Zentrierdorn ein wenig Aufmerksamkeit gewidmet werden, um nicht die Spielfläche der CD zu verkratzen.

Der CD 9000 muß oben stehen
Bedingt durch die Konstruktion ist es nicht möglich, den CD 9000 in einen Turm einzureihen. Er muß immer obenauf stehen. Dabei ermöglicht die halb als Sichtfenster ausgelegte Klappe einen Blick auf die Scheibe in Aktion. Ist der Ladevorgang erst einmal abgeschlossen, leuchten automatisch so viele Leuchtdioden der oberen Kette auf, wie Titel auf der CD enthalten sind (maximal 15). Die gleiche Anzahl von Musikstücken faßt auch der Speicher der Programmierungseinheit.

Das Programmieren ist beim CD 9000 denkbar einfach, die Betätigung der Taste „Select" läßt nacheinander die LEDs der zweiten Reihe aufleuchten; diese symbolisieren den betreffenden Titel. Mit der Taste „Store" wird nun gespeichert. Die weglassende Programmierung („Cancel") ermöglicht es, Musikstücke, die man innerhalb eines Programms nicht hören will, einfach zu löschen.

Der Player verfügt weiterhin über die Skip-Funktion, mit der zum nächsten Titel gesprungen werden kann. Die Zeitanzeige informiert über die verstrichene Zeit beim Abspielen und ist umschaltbar von Titel- auf Gesamtzeit.

Sehr gute Übertragungseigenschaften
Die Technik des Loewe-Opta Players ist in allen Punkten so gut, daß man darüber nicht viele Worte verlieren muß. Das Rechteck- und Impulsverhalten verrät das „Oversampling", d.h. den Einsatz von digitalen Filtern für die hochfrequenten Störkomponenten. Das System wird damit voll ausgeschöpft. Erfreulich ist auch das geringe Laufgeräusch, und als einziger Minuspunkt fällt der fehlende Kopfhörerausgang auf.

Ein dickes Lob gibt es in der Rubrik Störfestigkeit, in welcher der CD 9000 jedesmal die volle Punktzahl erhielt. Dies ist für den täglichen Gebrauch außerordentlich wichtig und wird hoch bewertet. Insgesamt kann man für dieses Gerät eine starke Kaufempfehlung aussprechen. Bei durchschnittlichem Bedienungskomfort erhält der Besitzer eine Technik, die die Eigenschaften des Digital-Systems voll ausreizt und zudem noch sehr praxisfreundlich ist. Die sehr gute Preis-Gegenwert-Relation spricht für sich. rp
Vertrieb: Loewe Opta, Industriestraße I, 8640 Kronach Ungefährer Handelspreis: 1600 Mark
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(27) Marantz CD-73

Einem Cassettenrecorder zum Verwechseln ähnlich ist der Marantz-Player CD-73. Und da es sich hier um einen Schublader handelt, kann das Gerät nahtlos in die bestehende HiFi-Anlage integriertwerden. Der CD-73 sollte allerdings oben stehen, da sonst bei eingefahrener Schublade das Sichtfenster für die CD nicht eingesehen werden kann. Auch die Bedienung ist recht einfach.

Speichern, auch ohne Platte
Alle wichtigen Bedienungselemente, die für den reinen Abspielvorgang benötigt werden, befinden sich auf der Schubladenfront. Die weniger oft benötigten Programmiertasten sind auf der rechten Seite des Geräts angeordnet. Darüber befinden sich auch die Anzeigen für die jeweils gewählte Betriebsart. Die Play-Taste ist mit einer Doppelfunktion belegt. Sie übernimmt gleichzeitig während des Abspielens zusätzlich die Skip-Funktion. Das heißt, es kann jeweils zum Anfang des nächsten Programms gesprungen werden.

Die Beschriftung der Tasten hätte etwas vereinfacht werden können. Anstelle von „F.F." und „REV." könnte man auch die Symbole verwenden, die man ja schon von Cassettenrecordern kennt. Denn nicht jeder kann auf Anhieb etwas damit anfangen. Einspeichern kann man in den Marantz insgesamt 15 Titel und zwar in beliebiger Reihenfolge, sogar ohne Platte.
Bezifferte Tasten für die Programmierung gibt es allerdings nicht. Zum Speichern muß man die Select-Taste drücken, und dann je nach Belieben die Preset-Taste entsprechend oft antippen. Also für Titel 5 fünfmal, für Titel 3 dreimal und so weiter. Man kann den CD-73 sogar während des laufenden Programms umprogrammieren. Ein Wechsel zwischen Programmbetrieb und „normaler" Spielart ist dagegen nicht möglich. Ist mal ein Programm im Speicher, dann hält sich der Marantz stur daran und zwar bis zum Ende der Platte, anschließend wird der Speicher gelöscht.

Störanfälligkeit äußerst gering
Was die Technik betrifft, hat der Marantz durchaus einiges zu bieten. Er kann getrost in die absolute Spitzenklasse eingeordnet werden.
Der Frequenzgang ist ausgezeichnet. Impulsverhalten sowie das Rechteckverhalten weisen auf Anwendung des Oversampling-Verfahrens hin.
Bei der Störanfälligkeit ist der CD-73 nahezu vorbildlich. Unbeirrbar bleibt sein Laser auch bei relativ großen Fehlern in seiner Spur. Der Marantz ist ein Player, der zwar nicht allzu viele Bedienfunktionen bietet, dafür aber qualitativ an der Spitze liegt.

Vertrieb: Marantz GmbH, Max-Planck-Str. 22, 6072 Dreieich L Ungefährer Handelspreis: 1698 Mark
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(28) Mitsubishi DP 103

Der Mitsubishi DP 103 ist ein flacher, kompakter Schublader und präsentiert sich in elegantem, schwarz gehaltenen Design. Das Symbol „Disc Set" leuchtet auf, nachdem die Ladebühne mit ihrer kostbaren Fracht im Inneren des Gerätes verschwunden ist. Ohne weiteres Zutun liest der Player dann die Inhaltsangabe aus den Innenrillen der Platte und zeigt die Anzahl der Titel sowie die Gesamtspielzeit an. Dieselben Displays informieren während der Wiedergabe über die aktuelle Titelnummer und die seit Beginn des Titels verstrichene Zeit.

Programmieren läßt sich der Mitsubishi-Player nicht, die Bedienungselemente sind auf das Notwendigste reduziert. Geboten werden Skip und schneller Vor/Rücklauf mit Mithörmöglichkeit. Der Schnellauf tastet sich zunächst mit kleiner Geschwindigkeit über die Platte und schaltet dann bei gedrückt gehaltener Taste nach einigen Sekunden von selbst in den „zweiten Gang". Die Repeat-Funktion läßt den Player nach Durchlauf der Platte von vorne starten.

Trotz der kargen Ausstattung hat Mitsubishi an eine Kopfhörerbuchse mit Pegelsteller gedacht. Daß der DP-103 mit Analogfiltern arbeitet, zeigt sich an den Phasendrehungen bei hohen Frequenzen und der unsymmetrischen Rechteck- und Impulswiedergabe. Astrein verläuft der Amplitudenfrequenzgang des Mitsubishi-Players. Der Schrieb dokumentiert lediglich einen geringfügigen Pegelunterschied zwischen den beiden Kanälen.

Laufgeräusch störend
Nichtlineare Verzerrungen und Störgeräusche bleiben auch bei diesem Player ohne jeden Einfluß auf den Klang. Stören kann allerdings das ziemlich laute Laufgeräusch des DP-103. Das Gerät sollte nach Möglichkeit einige Meter vom Abhörplatz entfernt stehen. Dann vermißt man natürlich eine Fernbedienung.

Beim Vorgänger DP-101 bemängelten wir die Erschütterungsempfindlichkeit, und siehe da: Der kompakte Nachfolger verhält sich in dieser Disziplin vorbildlich. Weder das Anschlagen des Recorder-Kopfschlittens noch die Stöße unseres STEREO-Pendels konnten ihn aus der Ruhe bringen. Andererseits reagiert der neue Mitsubishi mimosenhaft auf jede Art von Plattenfehlern. Sein Korrektursystem erfüllt nicht einmal die Forderungen der CD-Spezifikation.

Es ist im wesentlichen diese Störanfälligkeit, die dem DP-103 einen Platz in der Spitzenklasse verwehrt. Die Entwickler sollten sich dieses Problems noch einmal annehmen. U.W.

Vertrieb: Mitsubishi Electric Europe GmbH, Brandenburger Straße 40, 4030 Ratingen I. Ungefährer Handelspreis: 1698 Mark
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(29) NORDMENDE CD 2000

Beim CD 2000 von Normende handelt es sich um einen Frontlader mit senkrecht drehender Platte. Für den Ausgangspegel, der an den Verstärker oder den anschließbaren Kopfhörer geliefert wird, gibt es eine Anzeige in Form von Leuchtdioden. Außerdem kann die Ausgangsspannung des Nordmende-Spielers über zwei Tasten stufenlos erhöht oder verringert werden, was sich ebenso auf den Kopfhörer auswirkt.

12 Lämpchen, von denen jedes stellvertretend für einen Zeitraum von fünf Minuten leuchtet, fungieren als Laser-Positionsanzeige und gestatten somit auch eine Orientierung über die abgelaufene Spielzeit. Zusätzlich erscheint diese Zeitspanne in Form von Ziffern in der entsprechenden Anzeige, die wahlweise auf Gesamtspielzeiten umschaltbar ist. In frei wählbarer Folge sind bis zu 15 Titel programmierbar, eine Zahl, die sich offenbar als eine Art Standard bei den meisten Playern etabliert hat.

Eine Kontrolle über die eingegebenen Titel und ihre Reihenfolge bietet die Programmanzeige, die in der Funktion „normales Abspielen" über die Gesamtzahl der auf der Platte enthaltenen „Cuts" informiert.

Die Laufwerksteuerung bietet die üblichen Möglichkeiten einschließlich des „Durchhörens" einzelner Titel, wobei immer kurz angespielt und dann etwa 30 Sekunden übersprungen wird.

Bemerkenswerte Memory-Funktion
Der rasche Vorlauf führt zum folgenden Stück, der Rücklauf zum Beginn des gerade gespielten und - auf zweimaliges Niederdrücken der entsprechenden Taste - zum vorhergehenden Titel. Natürlich kann die ganze Platte vollständig oder titelweise wiederholt werden.

Bemerkenswert ist die Memory-Funktion, die wie bei Cassettendecks in Stellung „Rücklauf" an einer vorher markierten Stelle der Compact-Disc stoppt. Dabei geht der Nordmende-Player aber nicht von selbst in die Wiedergabe über, sondern verharrt in der Pause-Stellung, bis die Play-Taste gedrückt wird. Sehr positiv, daß die CD ein Stück aus dem geöffneten Plattenfach herausgefahren wird, um so eine fingerabdruckfreie Entnahme zu ermöglichen.

Durchschnittlicher Komfort
Die Bedienung bereitet nach kurzer Eingewöhnungszeit keine Schwierigkeiten, der gebotene Komfort entspricht dem, was man trotz der Jugend dieser Gerätegattung schon jetzt als vernünftigen Durchschnitt bezeichnen darf. Bei den Meßwerten gab sich der Nordmende 2000 praktisch keine Blöße, er verursacht keine hörbare Beeinträchtigung der CD-Qualität. Im Praxistest zeigte er sich aber etwas anfällig bei Erschütterungen. Andererseits besitzt er ein ausgezeichnetes Fehlerkorrektursystem. M.T.

Vertrieb: Nordmende Vertriebs GmbH, Heidemannstr. 166c, 8000 Mönchen 46. Ungefährer Handelspreis: 1800 Mark
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(30) NORDMENDE CD 2003

Das Format des Nordmende CD 2003 ist dank der Schubladenkonstruktion so „normal" gehalten, daß die Integration in bestehende Anlagen keinerlei Probleme aufwerfen dürfte. Alle Bedienungs- und Anzeigenelemente befinden sich auf der Frontseite, die sehr übersichtlich gestaltet ist. Ein Servomotor treibt die Schublade an, zu versehentlichen Fingerabdrücken auf der CD kann es kaum kommen, denn die weit ausfahrende Lade ist sehr gut zugänglich.

Automatisch erhält man die Information, ob sich eine Scheibe im Gerät befindet, und gegebenenfalls die Gesamtspieldauer und die Anzahl der enthaltenen Titel. Nach dem Starten schaltet das Gerät die Displays selbständig um. Zu lesen sind nun Titel- und Indexnummern sowie die Titelspielzeit. Zur Erinnerung sei gesagt, daß Indexnummern bei längeren Musikstücken eine Unterteilung ermöglichen. Die Sätze einer Sinfonie sind dementsprechend numeriert; man findet die Angabe der Indizes auf dem Plattenbegleittext.

Titel- und Indexnummern können beim CD 2003 direkt über die mit 0-9 bezeichneten Tasten ausgewählt werden, und das so exakt, wie es bisher kein Speichermedium zuließ. Der Programminhalt verhält sich ebenso, bis zu 15 dieser Doppelinformationen faßt der Programmspeicher.

Drahtlose Fernbedienung im Lieferumfang
Der Player verfügt des weiteren über schnellen Vor- und Rücklauf, wobei zwischendurch immer kurze Passagen angespielt werden. Die Skip-funktion erlaubt den Sprung zum nächsten bzw. vorherigen Titel, und mit der Taste Repeat kann entweder die gesamte Platte oder das selbst erstellte Programm oder eine zwischen zwei gesetzten Markierungen liegende Passage automatisch wiederholt werden. Die Zugriffszeit könnte allerdings kürzer sein.
Bis auf die Programmierung befinden sich alle Funktionen auch auf der mitgelieferten Infrarot-Fernbedienung, was den Komfort noch erhöht.

Verschmutzte CDs mag er nicht
Einen deutlichen Minuspunkt erhält der Nordmende-Player in der Disziplin Störfestigkeit. Zwar lassen ihn Störungen der Informationsspur, also etwaige Preßfehler, unbeeindruckt, mit Oberflächenfehlern hat er allerdings Probleme. Besser sieht es wieder mit der Empfindlichkeit gegenüber Erschütterungen aus. Bei ausgeschalteter Anti-Schock-Einrichtung (der Schalter ist auf der Rückseite angebracht) erhielt er bereits die volle Punktzahl!
Die Übertragungseigenschaften sind ausgezeichnet, und erfreulich ist der vorhandene Kopfhörerausgang mit Pegeleinsteller. So ergibt sich insgesamt ein recht gutes Bild dieses Players. Der einzige Kritikpunkt ist die, für den langjährigen Betrieb allerdings sehr wichtige, Überempfindlichkeit für in der Oberfläche beeinträchtigte CDs. rp

Vertrieb:
Nordmende Vertriebs GmbH, Heidemannst r, 166 c, 8000 München 46. Ungefährer Handelspreis: 1800 Mark
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(31) Pioneer P-D70

Der P-D70 ist ein flacher Schublader und fügt sich mit seinem silberfarbenen Design in die Gerätepalette des Hauses Pioneer ein. Beschädigen kann man die CD beim Einlegen nicht, denn die motorgetriebene Schublade fährt voll aus und ist frei von oben zugänglich. Erst einmal im Gerät kann man die Silberscheibe gerade noch durch ein kleines Fenster in Aktion betrachten.

Originelle Digitalanzeige
Nachdem sich der Player die nötigen Informationen von der Platte geholt hat, fällt beim Wiedergabevorgang sofort die ungewöhnliche Anzeige auf. Da blinkt es ganz kräftig, und man wird zunächst an die Aussteuerungsanzeige etwa eines Cassettendecks erinnert. Die Balken sind jedoch nicht geschlossen, nein, hier handelt es sich um eine Digitalanzeige, die die 12 oberen der 16 Bits und damit den Dynamikumfang des gerade laufenden Programms wiedergibt. Sonderlich sinnvoll ist das nicht, eher eine Spielerei, die vor allem noch mit dem Nachteil verbunden ist, automatisch aktiviert zu werden, wenn der Player in Betrieb genommen wird. Praxisfreundlicher wäre es wohl gewesen, entweder automatisch auf Spitzenwertpegelanzeige zu gehen, oder diesen Teil des Displays erst per Hand einschaltbar auszulegen. Umschaltungen sind zwar möglich, müssen aber, wenn man nicht ein Freund von vielen blinkenden Anzeigen ist, jedesmal nach dem Einschalten vorgenommen werden.

Die Ausstattung des P-D70 ist reichhaltig. Der Sprung zum nächsten oder vorherigen Titel heißt bei Pioneer „Track Search" und geht in durchschnittlich weniger als drei Sekunden und damit erfreulich schnell vonstatten. „Min Search" läßt den Leser jeweils um eine Minute Spielzeit weiterspringen und einen kurzen Ausschnitt abtasten. Mit „Index Search" wird ein auf der CD codierter Index automatisch angefahren.

„Slow Scan" bezeichnet den Vor- und Rücklauf mit Mithörmöglichkeit. Im Programmierteil können bis zu 10 Titel in beliebiger Reihenfolge festgelegt werden, auch wurde eine Phrasenwiederholung vorgesehen: Sie erlaubt Wiederholung willkürlich festgelegter Programmpassungen. Als
Sonderzubehör ist eine Fernbedienung erhältlich, die jedoch über Kabel angschlossen werden muß.

Hervorragende Meßwerte
Zu den Übertragungseigenschaften läßt sich nicht viel sagen. Der festgestellte geringfügige Höhenabfall wirkt sich gehörmäßig so gut wie nicht aus, insgesamt überzeugte das Gerät voll. Besonders die drei Disziplinen der Störfestigkeit brachten jeweils die volle Punktzahl, so daß eine ausgezeichnete Praxistauglichkeit bescheinigt werden muß. Lobenswert ist schließlich der in der Ausgangsspannung einstellbare Kopfhöreranschluß.
Der P-D70 von Pioneer ist also ein CD-Player mit gutem Bedienungskomfort, solider Verarbeitung und ausgezeichneten technischen Daten, was insbesondere für die Störfestigkeit gilt. Ein rundum empfehlenswertes Gerät. rp

Vertrieb: Pioneer-Melchers GmbH Viersener Str. 58 4000 Düsseldorf 11 ungefährer Handelspreis 1800,-
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(32) Saba CDP 380

Wie die anderen Hersteller hat auch Saba vor das Vergnügen die Arbeit gesetzt. Vor dem Start muß nämlich die Transportsicherung entfernt werden, die den Laser vor Beschädigung schützt. Beim CDP 380 benötigt man besonders viel Fingerspitzengefühl, da die Schraube einerseits ganz gelockert werden muß, andererseits jedoch keinen definierten Anschlag erreicht.

Die Übersichtlichkeit der Frontplatte ist als gut zu bezeichnen, alle Bedienungselemente sind in der rechten Hälfte vereint. Einige Sekunden nach Einlegen der CD erscheint die Digitalanzeige für die Anzahl der vorhandenen Titel.

Dem Display kann auch die Nummer des gerade laufenden Programmstücks und, über eine Segmentanzeige, die verflossene Spielzeit entnommen werden, außerdem die Gesamtdauer der eingegebenen Titel. Bis zu 15 Stücke lassen sich in beliebiger Reihenfolge speichern.

Auf der Rückseite finden sich Cinch-Buchsen mit festem und variablem Ausgangspegel. Für sie gibt es eine aus zwei Tasten bestehende Lautstärkeregelung, die auch auf die Kopfhörerbuchse, wirkt und über Leuchtdioden kontrolliert werden kann.

Die Tipptasten zur Laufwerksteuerung bieten die üblichen Funktionen. Von der gut aufgemachten Bedienungsanleitung würde man sich noch wünschen, daß hinter den deutschen Bezeichnungen der Bedienorgane die entsprechenden englischen Ausdrücke aufgeführt werden.

Auf Knopfdruck öffnet sich sanft schnurrend die frontseitige Klappe und nimmt die Platte auf. Um sie zu schließen, genügt eine erneute Betätigung der „Open/Close"-Funktion. Nach Spielende fährt der Saba die Compact-Disc vorbildlich weit heraus, so daß man nicht Gefahr läuft, sie auf der Spielfläche zu berühren.

Bedienung und Programmierung bereiten auch dem Ungeübten kein Kopfzerbrechen. Eine gute Orientierungshilfe bietet die Laser-Positionsanzeige. Als hilfreich bei der Programmierung erweist sich die spezielle „Zehner-Taste" für Titel ab der Nummer 10.
Mit der Taste „FF" aktiviert man eine Skip-Funktion, wobei der Laser die Wiedergabe des laufenden Stücks unterbricht und zum nächsten überwechselt. Rückwärts funktioniert das ebenso, und auf zweimaliges Drücken von „FB" kehrt der Laser sogar nicht nur zum Anfang des gespielten Stücks, sondern zum vorhergehenden zurück.

Empfindlich gegen Erschütterungen
Eine echte „Skip"-Funktion mit kurzem Anspielen aller Titel fehlt, dafür gibt es aber einen Suchlauf („Play" und „FF" oder „FB" gleichzeitig drücken), bei dem man jeweils etwa 30 Sekunden überspringen kann.
Frequenzgang und Störabstände des Saba CDP 380 sind in Ordnung, auch Oberflächenfehler und eine gestörte Informationsspur beeindrucken ihn nicht. Lediglich Erschütterungen bringen seinen Laser aus der Spur. Dennoch ein gutes Gerät. M.T.

Vertrieb: Saba GmbH, Hermann-Schwer-Str., 7730 Villingen-Schwenningen. Ungefährer Handelspreis: 1600 Mark
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(33) Sanyo DAD-8

Der Sanyo DAD8 gehört zu den Frontladern unter den CD-Playern. Die Hälfte der Frontplatte wird mit Hilfe eines Motors aus- und eingekippt. Nach dem Einlegen wird die Compact-Disc automatisch eingezogen und die Klappe geschlossen. Nach dem Öffnen wird die Scheibe wieder halb herausgeschoben, allerdings kann man sie kaum ohne Berührung der Programmseite entnehmen.

Die Bedienung des Players ist trotz großem Komfort und vielseitiger Ausstattung recht einfach. Ein Musikprogramm mit bis zu 16 Titeln kann zusammengestellt werden. Besteht eine Platte zum Beispiel aus zehn Titeln, so sind bis zu sechs Wiederholungen möglich. Die Reihenfolge der Titel ist beliebig. Mit einem Abrufschalter kann der Programminhalt auch in umgekehrter Reihenfolge abgerufen werden. Sogar das Einschieben und Herausnehmen von Musiktiteln ist möglich. Sogar während des Abspielvorgangs ist ein Wechsel zwischen dem Abspielen der ganzen Platte und dem Wahlprogramm möglich, ohne daß der Speicherinhalt verlorengeht.

Mehrfach-Anzeigefeld
Ein Anzeigefeld in der Mitte des Gerätes zeigt einmal die Zeit jedes Titels oder die Gesamtzeit aller Titel in Minuten und Sekunden an. Ein Mehrfach-Anzeigefeld zeigt die Nummern der gerade wiedergegebenen oder zur Wiedergabe vorgesehenen Titel und die Indexnummer für Passagen innerhalb von Titeln an. Wahlweise kann die Nummer des nächsten programmierten Musikstücks oder die aktuelle Programmposition dargestellt werden.

Wenn der schnelle Vor- oder Rücklauf während der Wiedergabe gedrückt wird, springt der Laser zu anderen Titeln vor oder zurück, solange die Taste gedrückt bleibt. Nach dem Loslassen des Schalters beginnt die Wiedergabe an dieser Stelle.

„Allergisch" gegen Fingerabdrücke
Mit Hilfe des Vorwärts- und Rückwärts-Suchschalters können die Anfänge von gewünschten Musikstücken leicht gefunden werden. Die Nummer des Titels erscheint auf dem Mehrfach-Anzeigefeld. Wählt man die entsprechende Funktion, so setzt sich der Laser relativ langsam in Bewegung, um dann aber schneller zu werden. Der Sanyo-Player arbeitet mit variablem Kopfhörerpegel und festem Line-Ausgangspegel. Der Frequenzgang des DAD 8 fällt zu den Höhen ein klein wenig ab, was aber eher als Schönheitsfehler zu werten ist. Fingerabdrücke auf der Plattenoberfläche mag der Sanyo-Spieler nicht, in dieser Hinsicht reagiert er anfälliger als die meisten anderen getesteten Geräte. Mittelmäßig empfindlich ist er gegen Erschütterungen und Preßfehler.

Vertrieb: MSM-SANYO, Dornhofstr. 40, 6078 Neu-Isenburg. Ungefährer Handelspreis: 1598 Mark
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(34) Sanyo DAD M15

Technisch-funktionell möchte man den Anblick des DAD M-15 bezeichnen. Streng geordnet verbirgt sich das gesamte Bedienungs- und Anzeigefeld hinter einer elastischen Plastikfolie. Ein sanfter Druck auf den markierten Bereich steuert die Funktion und zeigt diese durch Aufleuchten einer integrierten LED an.

Auf Tastendruck öffnet sich die Klappe motorgetrieben, und die CD kann eingesetzt werden. Sie verschwindet nicht sofort in dem Schlitz, sondern wird nach leichtem Eindrücken automatisch eingezogen, und die Klappe schließt sich. Passieren kann der kostbaren Scheibe bei diesem Vorgang nichts, der Sichtkontakt bleibt zur Hälfte erhalten.

Einfache Handhabung
Das Display ist ein wenig kärglich ausgelegt. Die durch die Folie milchig wirkenden Ziffern zeigen alternativ Titel- und Indexnummer, Gesamtzeit, Restzeit oder die Länge des Einzelstücks an. Auf durchschnittlichen Bedienungskomfort muß man nicht verzichten. Neben der normalen Abspielfunktion findet der Laser das nächste oder vorangegangene Stück (Skip), gewährt einen Einblick in das Programm, indem er einen kurzen Ausschnitt spielt und dann in 15 Sekundenschritten weiterspringt. Die mittlere Zugriffszeit, d.h. das Auffinden des nächsten Stücks, ist mit 8,8 Sekunden allerdings recht hoch. Der Sanyo-Player kann auch programmiert werden, wozu der untere Teil des Bedienungsfelds dient. Maximal 10 Titel kann man in beliebiger Reihenfolge abspielen lassen.

Eine Kette von LEDs erleichtert die Eingabe wesentlich. Auf Extras wie Zeit- und Indexprogrammierung muß man bei diesem Gerät jedoch verzichten.
Auf der Rückseite befindet sich eine Synchronbuchse zum Fernstart eines Cassettenrecorders. Zwar steht das Ausgangssignal an vergoldeten Anschlußbuchsen zur Verfügung, im Pegel einstellen läßt es sich jedoch nicht; auch einen Kopfhörerausgang sucht man vergebens.

Der DAD M 15 ist ein mit Oversampling arbeitendes Gerät. So ist der Frequenzgang linealglatt, Phasenverschiebungen existieren nicht. Bemerkenswert auch das Ruherauschen, das ihm wie nahezu alle anderen Kriterien die maximal erreichbare Punktzahl sichert. Auch die Störfestigkeit kann sich sehen lassen. Preßfehler meistert er glänzend, während er auf Verschmutzungen der CD und Erschütterungen etwas eher reagiert.

Alles in allem also ein sehr erfreuliches Gerät, das bezüglich der Übertragungseigenschaften sicher auch das letzte Quentchen aus der Silberscheibe herausholt. Die Verarbeitung ist solide, und es fehlen lediglich ein paar Extras in der Bedienung, um die CD auch in dieser Hinsicht voll auszureizen. rp
STEREO-Qualitätsprofil CD-Player Sanyo DAD M 15

Vertrieb: MSM-SANYO, Dornhofstr. 40, 6078 Neu-Isenburg. Ungefährer Handelspreis: 1598 Mark
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(35) Sanyo CP 200

Schmal waren schon die ersten Sanyo-Player, der neue ist zudem noch flach: Die Schublade macht's möglich. In voller Größe mag sich die Ladebühne nicht präsentieren, sie wird nur zu etwa zwei Dritteln ausgeschoben, die Platte muß man von schräg oben einlegen. Entnehmen läßt sie sich, indem man sie zwischen Daumen und Zeigefinger greift und den letzteren ins Mittelloch steckt. Nur zierliche Hände schaffen das ohne Probleme und Fingerabdrücke.

Die „Open/Close"-Taste läßt die Lade einziehen und auf das Laufwerk absenken. Dann schiebt sich von unten ein Fenster vor den Schacht, um ihn staubdicht abzuschließen. So hat man freie Sicht auf die Silberscheibe, die von einem Lämpchen angestrahlt wird. Die Tipptasten des CP 200
verstecken sich hinter einer elastischen Bespannung: Play, Pause, Stop und Titelsprung („Access"). Auf schnellen Vor/ Rücklauf hat Sanyo verzichtet.

Programmieren lassen sich bis zu 16 Titel in beliebiger Reihenfolge. Die „Repeat"-Taste wiederholt das gesamte Programm oder den aktuellen Titel.
Besonders sparsam sind die Anzeigemöglichkeiten dieses Players ausgefallen: Die Ziffern von 1 bis 16 stehen in Reih und Glied nebeneinander, die gerade laufende Titelnummer leuchtet auf. Bei programmiertem Betrieb leuchten alle eingetippten Nummern und die gerade aktuelle blinkt. Zeit- und Indexanzeige gibt es beim kleinen Sanyo nicht.
Dafür hat man dem Gerät immerhin eine Headphonebuchse spendiert, deren Pegel allerdings nicht einstellbar ist. Empfindliche Kopfhörer machen an diesem Anschluß reichlich Schalldruck!

Neben den Cinchbuchsen mit Festpegel steht an der Rückseite noch ein „Direct Call"-Anschluß zur Verfügung: Wenn man ihn mit dem passenden Sanyo-Verstärker verbindet, schaltet dieser automatisch auf den CD-Eingang, sobald der Player gestartet wird.

Leichter Höhenabfall
Das Rechteck- und Impulsverhalten weist auf die von japanischen Firmen z.Zt. noch überwiegend angewandte Technologie hin: Der CP 200 arbeitet mit steilflankigen Analogfiltern. Auf deren Konto geht dann auch der leichte Höhenabfall im Wiedergabefrequenzgang. Im übrigen führt der sparsame D/A-Wandler zu einem Laufzeitfehler.

Ansonsten präsentiert das Gerät ein tadelloses Klangbild, auch das Laufgeräusch hält sich in Grenzen. Erschütterungen machen dem kleinen Player nicht zu schaffen, wohl aber Preß- und Oberflächenfehler. Es bleibt also noch einiges zu verbessern an diesem CD-Zwerg. Vor allem sollten die Entwickler auch an die Schnellauf-Funktion denken. Sonst bleiben die Zugriffsmöglichkeiten hinter denen der Analogscheibe zurück, bei der man immerhin den Tonarm an jeder beliebigen Stelle aufsetzen kann. U.W.

Vertrieb: MSM-Sanyo, Dornhofstraße 40, 6078 Neu-Isenburg. Ungefährer Handelspreis: 1598 Mark
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(36) SANYO CP 300

Ein flaches, elegant wirkendes Design charakterisiert den Sanyo CP 300. Links befindet sich der Schubladenmechanismus, und in Betrieb sieht man durch ein Fenster einen Teil der rotierenden CD, was in Verbindung mit grüner Beleuchtung sehr futuristisch wirkt.

Die Konzeption der Schublade ist leider weit weniger gut geglückt, denn sie fährt nur zur ca. zwei Dritteln aus und ist damit nicht besonders gut zugänglich. Zum Be- bzw. Entladen steckt man einen Finger in das Zentrierloch der CD und legt den anderen auf deren Rand. Dabei kann es schon einmal zu versehentlichen Fingerabdrücken kommen, vor allem dann, wenn man nicht gerade schlanke Finger hat.

Auf der rechten Seite ist das Bedienungsfeld angeordnet, das bezüglich der Tasten aus einer farblich abgesetzten Folie besteht. Ein sanfter Druck auf das makierte Feld löst die dementsprechenden Funktionen aus.

Sparsame Ausstattung
Sehr viel wird da allerdings nicht geboten. Mit „Access FWD" bzw. „BACK" springt der Laserabtaster zum nächsten bzw. vorherigen Titelanfang, „Repeat" ermöglicht die Wiederholung der ganzen Platte oder des eigenen Programms. 16 Titel lassen sich in beliebiger Reihenfolge programmieren, was für die Praxis wohl ausreichen dürfte.

Das Display erscheint angesichts der Anstrengungen der Konkurrenz etwas mager und besteht nur aus einer Reihe von 16 Leuchtdioden, die im Normalbetrieb die Titelnummer anzeigen. Beim Programmbetrieb leuchten die den gewählten Titelnummern entsprechenden LEDs auf, während die dem gespielten Musikstück entsprechende blinkt. Index- und Zeitanzeigen besitzt der CP 300 nicht.

Ein Kopfhöreranschluß mit einstellbarer Ausgangsspannung ist hingegen vorhanden, und auf der Rückseite befindet sich ein Anschluß zum synchronisierten Betrieb mit sonstigen Sanyo-Produkten.

Störfestigkeit nicht ausreichend
Angesichts der beim Ladevorgang möglichen Probleme fällt die Empfindlichkeit des Sanyo-Players für Oberflächenfehler bei CDs besonders ins Gewicht. Von zehn möglichen Punkten erhielt er nur einen. Viel besser sieht es in der Disziplin Preßfehler auch nicht aus (2 Punkte), und auch Erschütterungen mag er nicht sonderlich.

Die Übertragungseigenschaften fallen jedoch wesentlich besser aus. Bis auf einen leichten Höhenabfall sind sie ausgezeichnet. Lobenswert auch das geringe Laufgeräusch des Players. Der CP 300 von Sanyo bietet insgesamt betrachtet eher ein durchwachsenes Bild. Kann man einen geringen Bedienungskomfort noch gezielt anstreben, muß sich der Hersteller doch trotz sehr guter Übertragungseigenschaften die Frage gefallen lassen, ob nicht der Störfestigkeit mehr Aufmerksamkeit hätte geschenkt werden können, p

Vertrieb: MSM-Sanyo, Dornhofstr. 40, 6078 Neu-Isenburg. Ungefährer Handelspreis: 1679 Mark
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(37) Sharp DX-500H

Der Sharp DX-500H ist ein relativ kleines, kompaktes Gerät in aluminiumfarbenem Finish. Seine Plattenschublade fiel relativ groß aus, da das Antriebssystem und der Laser-Abtaster darin integriert sind. Die Lade fährt auf Tastendruck voll aus und ermöglicht ein problemloses Einlegen der CD. Man sollte lediglich darauf achten, die Abspielfläche nicht unsanft mit dem Zentrierdorn in Berührung zu bringen.

Eigentümliche Funktionsbezeichnung
Ist die CD erst einmal im Gerät verschwunden, wird nach kurzer Lesezeit auf dem Display automatisch angezeigt, wie viele Titel enthalten sind. Sind es mehr als 20, leuchtet eine LED mit der Bezeichnung „Over" auf, und es muß zu der nun gemeldeten Titelanzahl 20 hinzuaddiert werden. Das eingebaute Zeitzählwerk gibt ausschließlich die Länge des gerade gespielten Titels in Minuten und Sekunden an.

Der Bedienungskomfort ist als durchschnittlich zu bezeichnen. Auf Tastendruck springt der Abtaster zum vorherigen bzw. nächsten Titel, auch ein schneller Vor- und Rücklauf zum Aufsuchen bestimmter Stellen ist vorhanden. Leider kann man dabei nicht mithören. Weiterhin gibt es die Möglichkeit der direkten Titelanwahl. Die Bezeichnungen für diese bei CD-Playern praktisch bereits standardisierten Funktion weichen bei Sharp völlig von den sonst häufiger verwendeten ab. Die recht umfangreiche, aber etwas unübersichtliche Bedienungsanleitung konfrontiert den Besitzer mit Ausdrücken wie APSS, dann APMS und APLD, die zudem untereinander eine gewisse Ähnlichkeit haben. Standardbezeichnungen wären für die Standardfunktionen sicher angebracht! Die Programmierungseinrichtung des DX-500H umfaßt 15 Speicherplätze und läßt sich gut bedienen. Bis auf die Wiederholung von Titel, Platte und Programm ist damit der Bedienungskomfort im wesentlichen bereits erschöpft. Abhängig von den Betriebsarten sind den Tasten teilweise Doppelfunktionen zugeordnet, die der verständlichen Handhabung nicht gerade dienlich sind.

Technische Eigenschaften der Spitzenklasse
Die Übertragungseigenschaften lassen keine Wünsche offen, der nicht linealglatt verlaufende Frequenzgang im oberen Bereich ist gehörmäßig unbedeutend. Erfreulich ist auch, daß der Player mit Störungen der Informationsspur und der Oberfläche sehr gut fertig wird. Gegen Erschütterungen ist er etwas empfindlicher, aber auf einer ruhigen Stellfläche gibt es keine Probleme. Ein regelbarer Kopfhörerausgang ist vorhanden.
Insgesamt also ein Player mit nicht sehr großem Bedienungskomfort, guten Ergebnissen bei der Wiedergabe und der für den täglichen Gebrauch wichtigen Störfestigkeit. rp

Vertrieb: Sharp Electronics Europe GmbH, Sonninstr. 3, 2000 Hamburg L Ungefährer Handelspreis: 1698 Mark
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(38) Sony CDP-11S

Brandneu ist der CDP-11S und damit der preisgünstigste CD-Player aus dem Hause Sony. Er ist wahlweise silberfarben oder in Schwarz erhältlich und besitzt, wie seine größeren Brüder, eine servogesteuerte Schublade, die sich mit höchster Präzision bewegt. Das Einlegen und die Entnahme der CD geschieht völlig unproblematisch, da die Lade gut zugänglich ist, und die Griffmulden günstig plaziert sind.

Die Ausstrahlung von Perfektion und gediegener Verarbeitung geht nicht nur von der Schublade, sondern von dem gesamten Gerät aus, auch die augenfreundlichen Leuchtziffern des Anzeigefeldes tragen dazu bei.
Die Ausstattung des CDP-11S ist entsprechend seiner firmeninternen Rangfolge gering. Vorhanden sind Skip vorwärts und rückwärts, also die Sprungfunktion zum nächsten oder vorherigen Titel. Bei mehrmaliger Betätigung dieser Tasten wird auf dem Display die Titelnummer weitergeschaltet, und der Sprung erfolgt direkt bis dorthin. Mit zwei weiteren Tasten können auf der CD enthaltene Indizes ausgewählt werden. Permanent informiert das Display auch über dieses Feature.

Keine Programmierung
Eigene Programme zu erstellen, ist mit dem kleinen Sony nicht möglich. Es gibt aber einen schnellen Vor- und Rücklauf, der auch das Mithören erlaubt. Auf Wunsch wiederholt der Player die gesamte Platte oder einen beliebigen Ausschnitt zwischen zwei gesetzten Zeitmarken. Das Display gibt dabei sehr sinnvoll Auskunft über den jeweiligen Stand der Eingabe und muß in Funktion und Design als vorbildlich bezeichnet werden. Automatisch erfährt man die verstrichene Zeit beim Spielen eines Titels und wahlweise Restzeit der gesamten Platte.

Gute Übertragungseigenschaften
Das Laufgeräusch des CDP-11S wurde von uns mit „mittel" bewertet. Die Übertragungseigenschaften lassen nichts zu wünschen übrig, in fast allen Disziplinen gab es die volle Punktzahl. Lobenswert ist auch der regelbare Kopfhöreranschluß. Die Störfestigkeit des Sony-Players hingegen ist nicht optimal. Ein wenig empfindlich reagierte er auf Störungen der Informationsspur, aber auch auf Oberflächenverschmutzung. Sony ließ dazu verlauten, daß es sich um ein Vorserienmuster handele, und daß der Fehler in der Serie nicht mehr auftreten würde. Bezüglich der Empfindlichkeit gegenüber Erschütterungen verhielt sich der Player vorbildlich.
Mit dem CDP-11S bietet Sony ein Gerät mit einer ausgezeichneten Verarbeitungsqualität bei vereinfachtem Bedienungskomfort an. Einziger Kritikpunkt ist die Empfindlichkeit für gravierende Preßfehler und stark verunreinigte CDs. rp

Vertrieb: Sony GmbH, Hugo-Eckener-Str. 20, 5000 Köln 30. Ungefährer Handelspreis: 1.598 Mark
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(39) Technics SL-P7

Technics bringt Licht in die Schublade: Durch ein abgeschrägtes Fenster kann man die CD rotieren sehen, allerdings nur bei ausreichendem Auflicht. Beim Laden ist ein wenig Vorsichtgeboten, damit die Scheibe nicht schräg in der flachen Mulde liegt und dann beim Einzug beschädigt wird. Nach dem Laden liest der SL-P7 selbsttätig das Inhaltsverzeichnis der CD und zeigt Titelzahl und Gesamtspielzeit an. Die beiden Ziffern-Displays informieren während der Wiedergabe über die aktuelle Titelnummer und die Titelzeit.

Die großflächigen Tipptasten ermöglichen Titelsprung und Schnellauf mit Mithörmöglichkeit. Aus dem Stand kann man sogar Untertitel gezielt anwählen. Wiederholen kann der kleine Technics den gerade laufenden Titel oder die ganz Platte. Programmieren läßt er sich nicht. Kopfhörerbuchse und Pegelsteller waren im Budget offenbar nicht mehr unterzubringen. Ein Synchronanschluß auf der Rückseite gestattet automatischen Start eines geeigneten Technics-Cassettendecks.

Keine Netzbuchse wäre besser
Eine Unsitte hat sich im Hause Technics breitgemacht: Hochwertige Komponenten werden mit einer Rasierapparate-Netzbuchse bestückt. Dann doch lieber ein fest mit dem Gerät verbundenes Netzkabel statt dieser windigen Steckverbinder!

An den Meßwerten dieses Kompaktspielers gibt es nichts auszusetzen, wenn man einmal über die geringen Phasendrehungen im Hochtonbereich hinwegsieht. Störend ist aber das Laufgeräusch, das übrigens auch von der verwendeten Platte abhängt: Scheiben mit leichtem Höhenschlag veranlassen das Servo-System zu ständigem Nachfokussieren, wodurch ein nagelndes Geräusch entsteht, ähnlich dem eines Auto-Motors.

Von Störungen läßt er sich nicht aus der Ruhe bringen
Ganz vorn liegt der Technics in Sachen Störfestigkeit. Die Testplatte mit der gestörten Informationsspur und mit den gezielten Oberflächen- Verunreinigungen gab er ohne einen einzigen Muckser wieder. Weder das Anknallen unseres Cassettenrecorder-Kopfschlittens, noch die Stöße unseres Pendels konnten ihn zu irgendwelchen Aussetzern provozieren. Eine erstaunliche Leistung gerade für ein Kompaktgerät!

Damit ist dem SL-P7 ein Platz in der Spitzenklasse sicher. Es wäre sogar fast eine „absolute Spitzenklasse" geworden, aber die Laufgeräusche vermasseln dem Technics dieses Prädikat. Wer also bereit ist, den Player in einigen Metern Entfernung vom Abhörplatz aufzustellen, wer auf die Programmierung verzichten kann und nicht allzu viel für die digitale Komplettierung einer Anlage ausgeben will, dem können wir diesen gefälligen Winzling wärmstens empfehlen. U. W.

Vertrieb: National Panasonic GmbH, Winsbergring 15, 2000 Hamburg L Ungefährer Handelspreis: 1598 Mark
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(40) Toshiba XR-Z70

Auch Toshiba ist vom Hochformat auf die Schublade umgestiegen. Das Ergebnis ist ein schnuckeliger Flachmann mit edlem Silber-Flair. Die am häufigsten benutzten Tasten „Play" und „Pause" sind besonders groß und enthalten eine integrierte Leuchtrückmeldung.

16 Titel haben im Programmspeicher des XR-Z70 Platz, auch Untertitel können gezielt angefahren oder programmiert werden. Die Anzahl der gespeicherten Stücke wird durch das Aufleuchten der entsprechenden Speicherplatznummern dargestellt. Das Programm bleibt sogar bei Stromausfall etwa einen Tag lang erhalten und wird bei Timer-Betrieb automatisch aktiviert. Sie können sich also abends Ihre individuelle Weckmusik für den nächsten Morgen zusammenstellen.

Zwei Ziffernanzeigen geben Auskunft über den gerade laufenden Titel samt Indexnummer und über die seit Titelbeginn verstrichene Zeit. Die Zeitangabe läßt sich auf Gesamtzeit oder Restzeit umschalten.
Selbstverständlich kann man beim schnellen Vor- oder Rücklauf mithören, sogar über eine eingebaute Kopfhörerbuchse mit Pegelsteller. Der Schnellauf könnte allerdings etwas rascher über die Platte fahren. Immerhin gibt's für die großen Schritte den Titelsprung („Skip"). „Auto Pause" läßt den Laser nach dem Ende eines Stücks in seiner Position verharren. „Repeat" bietet Endloswiedergabe der Platte oder des Programms.

Ein Infrarotempfänger für die Fernsteuerung ist serienmäßig im XR-Z70 eingebaut, die Gebereinheit gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Mit Oversampling arbeitet der Toshiba-Player nicht, der Amplituden-Frequenzgang verläuft aber trotz des steilflankigen Filters wünschenswert glatt. Der Schrieb läßt lediglich eine kleine Pegeldifferenz zwischen linkem und rechtem Kanal erkennen. Das Ruherauschen dürfte noch etwas mehr Sicherheitsabstand zum kleinstmöglichen Signalpegel haben. In der Praxis stört jedoch meist eher das mechanische Laufgeräusch als das Restrauschen aus dem Lautsprecher. Und in dieser Disziplin gehört der Toshiba-Player zu den Leisen.

Erfreulich auch die niederohmigen Ausgänge. In puncto Störfestigkeit kann sich der XR-Z70 sehen und hören lassen. Nur kräftige Fehler in der Informationsspur lassen ihn „aus der Rille" springen, von Oberflächenschäden nimmt er bis zu 800 Mikrometern Länge keine Notiz. Unseren Kopfschlitten-Test bestand er ohne Aussetzer, nur bei kräftigen Pendelstößen mußte er passen.
Ein rundherum empfehlenswertes Gerät für gehobene Ansprüche zu einem tragbaren Preis. U. W.

Vertrieb: Toshiba Deutschland GmbH, Hammer Landstraße 115, 4040 Neuss.
Ungefährer Handelspreis: 1798 Mark
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(41) Uher X-2

Elegant setzt er sich in Szene, der schwarze, mit Rauchglas versehene Uher-Player. Flach ist er auch, die motorgetriebene Schublade, die die CD sanft in sein unsichtbares Inneres verschwinden läßt, macht es möglich.
Probleme mit dem Einlegen gibt es sicher nicht. Das gilt auch für die Bedienung, denn obwohl diesbezüglich einiges geboten wird, trägt das gut durchdachte Display dazu bei, gerade die Programmierung des individuellen Musikablaufs nicht unübersichtlich werden zu lassen.

Durchdachte Anzeige und Bedienung
Will man z. B. den ersten der 16 vorhandenen Speicher programmieren, erscheint nach Betätigung der entsprechenden Tasten eine „1" mit einem darüber blinkenden Pfeil. Man kann sich nun „sein" Musikstück suchen oder auch die Titelnummer direkt eingeben, woraufhin eine „2" mit blinkendem Pfeil erscheint. Angezeigt werden aber auch Spielzeiten (Einzel-, Gesamt- und Restzeiten), diverse Funktionen der betätigten Kurzhubtasten und die Titelnummer. Die Ausführung der Leuchtanzeigen ist sehr augenfreundlich, die grünen, schlanken Ziffern sind wohl in jedem Licht gut zu erkennen, wozu auch die versetzte Anordnung beiträgt. Dies hat beim X-2 jedoch den Nachteil, daß man die Anzeige der „Auto Pause"-Funktion nicht von schräg oben sehen kann.

„Auto Pause" hat nichts mit einem überhitzten Kühler zu tun, vielmehr geht der Player nach Beendigung des laufenden Musikstücks in Warteposition. Die Skip-Funktionen fehlen auch nicht und bringen dem Uher satte Pluspunkte, denn der Sprung zum nächsten oder vorangegangenen Titel dauert im Mittel nur 1,4 s, eine extrem kurze Zeit. Zweistufig wurde der schnelle Vor- und Rücklauf ausgelegt, der auch Mithören erlaubt.

Das Gerät verfügt über einen Kopfhöreranschluß mit Lautstärkeeinsteller, und die Spannung reicht aus, um auch größere Pegel zu realisieren, was eher die Ausnahme darstellt. Gut ist auch die Verarbeitungsqualität; es prägt sich ein sehr zufriedenstellendes Bild ein.

Zu den Meßwerten, also zur Wiedergabequalität, läßt sich weit weniger sagen. Die Übertragungseigenschaften sind zwar „nur" Spitzenklasse, was aber in dieser Geräteklasse fast akademisch zu sein scheint, die Störfestigkeit jedoch brachte dem Uher volle Punktzahl, und das ist nicht selbstverständlich!

Insgesamt also ein sehr erfreuliches Gerät mit gutem Bedienungskomfort, solider Fertigungsqualität und technischen Eigenschaften, die - im positiven Sinne - nicht der Rede wert sind.

rp im März 1984

Vertrieb: Uher Vertriebsgesellschaft, Wandalenweg 14-20, 2000 Hamburg 1. Ungefährer Handelspreis: 1698 Mark
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