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Das Mikrofon als Edel-Hifi Quelle . . .

eines der bekanntesten Mikrofone von Sennheiser, das legendäre MD-421
eine Jubiläums Extraausgabe in Gold im Koffer
Bilder von historischen und auch aktuellen Neumann Mikrofonen auf der IBC 2007 in Amsterdam

kam bei den Hobbyisten so gut wie nie zur Geltung. Ein Gutes war schlichtweg zu teuer und die für uns kaufbaren Mikrofone waren wirklich nur Mittelklasse.

Damals 1972 im Frankfurter Bieberhaus wurden von den "angehenden Tonmeistern" Stunden lang die großen bunten Prospekte von Grundig, Saba und Telefunken gewälzt, welches Mikrofon zu welchem Bandgerät und welchem Anwendungszweck passen sollte. Und dann am Ende war es doch das Billigste, das gekauft wurde.

So kostete denn ein gutes Kondensatormikrofon von AKG oder Beyer damals durchaus 1.500 bis 3500.- Mark. Das klang dann sicher auch bereits nach Hifi, nur die Portokasse gab es einfach nicht her.

Im Internet können Sie es nachlesen, wirklich gute Studiomikrofone liegen auch heute (2009) durchaus im Bereich von 8.500 Euro !!!!, für höchstwertige Orchesteraufnahmen natürlich.

Die dynamischen Mikrofone z.B. das berühmte Sennheiser MD-421 (Bild rechts), mit denen der Autor damals beim ZDF Filmtonaufnahmen gemacht hatte, die waren zwar robust und gut, aber für Hifi nur bedingt zu gebrauchen.


Also wie gesagt, die besonders edlen Mikrofone der Super- Spezialisten von Neumann Berlin (oder auch Gefell/ex DDR) oder Schoepps Karlsruhe , ja, die kosteten dann so viel wie ein VW Käfer (DM 5.000.-) und damit waren sie (für uns Hobbyisten) in unerreichbarer Entfernung.

 

Und wenn Sie dann bedenken, daß ein Rundfunkstudio oder Plattenstudio für technisch brilliante Orchesteraufnahmen bis zu 30 Stück der "Guten" und vielleicht 20 der "weniger !!" Guten gebraucht hatte, dann ist dem Leser sofort klar, das konnten und können nur Profis bezahlen bzw. finanzieren.

 

Was das Mikrofon nicht hört, kann auch auf dem besten Tonträger nicht drauf sein, auch bei digitalen Aufnahmen nicht.

Es folgen bald ein par Seiten über das Wandeln von akustischem Schall in elektrische Signale und die damit verbunden Herausfordeurngen. Der Kontakt zu Neumann und Schoeps hatte sich erst im März 2010 ergeben.

Damit sind wir an der Quelle und an der Spitze, weltweit.




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