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Das Mikrofon als Edel-Hifi Quelle

GDSM-331 - zwar blitzblank, aber nicht edel
eines der bekanntesten Mikrofone von Sennheiser, das legendäre MD-421
eine Jubiläums Extraausgabe in Gold im Koffer
Bilder von historischen und auch aktuellen Neumann Mikrofonen auf der IBC 2007 in Amsterdam

kam bei den Hobbyisten so gut wie nie zur Geltung. Ein richtig gutes Mikrofon war schlichtweg zu teuer und die für uns kaufbaren Mikrofone waren wirklich nur untere Mittelklasse oder von Anfang an fabrikneuer Müll wie das Nebenstehende im Bild rechts.

Damals 1972 im Frankfurter Bieberhaus wurden von den "angehenden Nachwuchs-Tonmeistern" Stunden lang die großen bunten Prospekte von Grundig, Saba und Telefunken - manchmal auch von Peiker, Sennheiser und AKG - gewälzt, welches dieser Mikrofone zu welchem Bandgerät und welchem Anwendungszweck optimal passen "sollte".

Und dann am Ende war es doch das Billigste
(und das Schönste), das von Grundig gekauft wurde. Und vor allem, gebraucht wurde es dann doch nie. In den letzten Jahren seit etwa 2008 bekommen wir Grundig und Telefunken und Beyer und Peiker Mikros in Massen geschenkt und fast alle sind fabrikneu.

So kostete denn ein gutes professionelles Kondensatormikrofon von AKG oder Sennheiser damals durchaus 1.500 bis über 3500.- Mark. Das klang dann sicher auch bereits nach richtigem Hifi, nur die Portokasse gab es einfach nicht her.

Im Internet können Sie es nachlesen, wirklich gute Neumann oder Schoeps Studiomikrofone liegen auch heute (2009) durchaus im Bereich von 8.500 Euro !!!!, für höchstwertige Orchesteraufnahmen natürlich.

Die dynamischen Mikrofone z.B. das berühmte Sennheiser MD-421 (Bild rechts), mit denen der Autor damals um 1972 beim ZDF Filmtonaufnahmen gemacht hatte, die waren zwar robust und gut, aber für edelstes Hifi nur bedingt zu gebrauchen.

Also wie gesagt, die besonders edlen Mikrofone der Super- Spezialisten von Neumann Berlin (oder auch Gefell/ex DDR) oder Schoeps Karlsruhe, ja, die kosteten dann so viel wie ein VW Käfer (DM 5.000.-) und damit waren sie (für uns Hobbyisten = Hobby-Tonmeistern) in völlig unerreichbarer Entfernung.

Und wenn Sie dann bedenken, daß ein Rundfunkstudio
begeistertere Hifi- oder Plattenstudio für technisch brilliante Orchesteraufnahmen bis zu 30 Stück der "Guten" und vielleicht noch 20 der "weniger !!" Guten gebraucht hatte, dann ist dem Leser sofort klar, das konnten und können nur Profis bezahlen bzw. finanzieren. AlsFan stehen sie beim Hessischen Rundfunk vor den Schränken und haben dort "mehrere Hunderttausend Euro" vor der Nase, und alle schön in Samt eingebettet.

Das Grundprinzip ist nicht verhandelbar:
Was das Mikrofon nicht hört
, kann auch auf dem besten Tonträger nicht drauf sein, auch bei digitalen Aufnahmen nicht.

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Da kommt noch viel, bitte etwas Geduld.

Es folgen bald ein paar mehr Seiten über das Wandeln von akustischem Schall in elektrische Signale und die damit verbunden Herausforderungen. Der Kontakt zu Neumann und vor allem zum Schoeps-Wissen aus Karlsruhe-Pfinztal hatte sich erst im März 2010 ergeben.

Damit sind wir an der Quelle und dort an der Spitze, weltweit.


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