Sie sind hier : Startseite →  Hifi Hersteller (4) International→  CROWN (USA) /Amcron

"Crown of America"- in Deutschland "Amcron"

Diesen Amcron DC300 habe ich über 30 Jahre.

Die Krone Amerikas ? oder die "Super-Verstärker" von der "Krone Amerikas".

Doch ziemlich schnell kam eine anderere fernöstliche "Krone" mit billigstem "Stereo-Schrott" und machte den amerikanischen CROWN Leuten (bzw. dem Importeur) über das europäische Markenrecht den Namen "CROWN" in Deutschland und Europa streitig. Darüber gibt es mehrere Geschichten.
.

Dann hießen die "CROWNs" bei uns auf einmal "Amcron". Die Frontfolien wurden einfach überklebt. Lustiger weise schrumpfen diese schwarzen Kunststoff-Klebestreifen inzwischen und sind mehr als 5mm kürzer geworden, auf beiden Seiten.
.

Eigentlich bauten sie bei Crown riesengroße Bandmaschinen

Importiert wurden sie schon in ganz frühen Hifi-Zeiten ab 1971 von dem besonders rührigen und risikofreudigen Hermann Hoffmann (Audio Int'l. in Frankfurt Bonames). Und von Crown gab es bei uns anfänglich den legendären DC300A Endverstärker. Das war damals ein ganz besonderer und seltener Kraft-Verstärker, der bis herunter zu 2 Ohm alle Boxen betreiben konnte und vor allem - gebrückt lieferte er volle 500 Watt Sinus (andere sprechen von 650 Watt) pro Kanal (an 8 Ohm) und kraftvoll und akustisch urgesund.

Ein wenig Nimbus war natürlich schon dabei, denn so überragend war der Klang nun doch wieder nicht. Diese Einschätzung teilt er sich mit dem riesigen Bose 1801 Boliden. Den Amcron DC300A habe ich heute noch (März 2015).
.

Die Firma CROWN war Teil einer Sekte.

Unserem Zeitzeugen Horst Dieterle zufolge war bei seinem ersten Besuch in Amerika bei CROWN sofort aufgefallen, hier hat jemand Höheres "seine Hand im Spiel".

Normalerweise hat eine richtige Kirche oder ein feudaler Gebets-Saal für Gottesdienste auf einem Firmengelände einer Elektronik- bzw. Tonaband- und Verstärkerfirma nicht so viel verloren. Bei CROWN war es anscheinend umgekehrt. Doch von den Bewohnern in Utah (zum Beispiel Novell usw.) wissen wir, daß dort sehr viele erfolgeiche !! Firmen innerhalb der Gemeinden entstanden waren und sind, und daß diese Firmen von der gesamten Gemeinschaft (dort sind es die Mormonen) gefördert wurden und werden.

Die Crown Verstärker und vor allem die Bandgeräte wurden damals gebraucht, um die Kirchen der Mitgliedergemeinden zu beschallen. Und so machte man dafür sogar eine Firma auf, wenn mindestens ein Knowhow-Träger in den eigenen Reihen war.
.

Der kleinere D150 Endverstärker

oben der IC150 und unten drunter der DC150

Der D150 hatte bei weitem nicht so viel Kraft (2 x 75 Watt Sinus) und ging auch nicht mehr bis 2 Ohm runter, er war natürlich kleiner und einfach anders und dennoch recht teuer.

Der erste D150 hielt an den Mitteltönern der Infinity Servostatic 1 auch nur einen Abend lang. Er hatte nicht genug Kraft. Der DC300A dagegen lief noch bis in die 90er Jahre. Heute steht der DC300A als Großpapa im Regal. Der D150 ging wieder zurück.
.

- Werbung Dezent -
Zurück zur Startseite ----- © 2009 / 2017 - Deutsches Hifi-Museum Wiesbaden - Copyright by Dipl. Ing. Gert Redlich - Zum Telefon der Redaktion - - - - NEU : Zum Flohmarkt
Bitte einfach nur lächeln: Diese Seiten sind garantiert RDE / IPW zertifiziert und für Leser von 5 bis 108 Jahren freigegeben - kostenlos natürlich.

Privatsphäre : Auf unseren Seiten werden keine Informationen an google, twitter, facebook oder andere US-Konzerne weitergegeben.