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Dieser Vorverstärker basiert auf dem NEC Chip uPC1892

Das Promotion-Foto
und das ist mein Foto
ein anderer Chinese markiert

Ein fertig bestückter China- Vorverstärker von Shanrya, wer immer das ist. Dort soll ein moderner Sound Prozessor Chip vom Typ "NEC uPC1892" verbaut sein, der eigentlich 4 Kanäle verarbeiten könnte.

Die Übersetzung des chinesischen Angebotes auf amazon.de ist auch wieder eine reine Katastrophe. Es ist kein Power-Endverstärker, es ist ein 4-Kanal Vorverstärker-Chip.
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Beispiel :
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  • Leistungsstarke Leistung: Übernimmt den 4-Kanal-Ring mit hervorragender Leistung und den supergroßen Tonverarbeitungschip UPC1892, leistungsstarke Leistung

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Dieser NEC CHip aus 1991/1995 ist relativ modern und beinhaltet eine Menge weiterer und neuer technischer Eigenschaften. Er ist leicht ähnlich zu dem Chip von Valvo / Philips, der auch jeweils mit nur einer Gleichspannung alle benutzten Kanäle für Volumen, Balance und Klangsteller gemeinsam einstellt.

Beworben wird (vom Chip-Hersteller NEC in seinem Datenblatt), daß "volume and balance control" integriert seien und auch "tone control - also treble and bass".

Hier fällt auf, daß die aufgelöteten 4 Potis kleine mechanische Rasten integriert haben. Ob das etwas bringt, sei bis jetzt dahingestellt.
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Wie sie aus 12V~ die ±15Volt= "machen" wollen, ist mir noch ein Rätsel. Aber mal sehen ..... ob die zaubern können.
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Die Spannungsversorgung

Man muß etwas genauer hinschaun, dann sieht man, wie es geplant ist. Also der "Single Power Input" geht direkt auf 4 Dioden oder einen Brückengleichrichter, egal ob Gleichspannung oder Wechselspannung.

Auf jeden Fall muß die angelieferte Wechsel- oder Gleichspannung so hoch sein, daß nach den analogen Spannungsreglern LM7812 und LM7805 noch die 12 Volt rauskommen. Also mit etwas Abstand sind das mindestens 15V= bis 22 Volt=. Oder es seien 10V~ bis 15V~ in Ordnung.

Da der Sieb-Elko direkt nach dem Gleichrichter ein 25V Typ ist, dürfen auf keinen Fall mehr als 25V= eingespeist werden. Also testen wir das mal.
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Gesund ist, daß die Versorgungsspannung des Chips mit dem 12 Volt Regler stabilisiert ist. Auch die Steuerspannungen der 4 Potentiomenter werden mit dem 5 Volt Regler konstant gehalten. Ströme fließen da nur marginal.
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Ein Lichtblick

Alle Steuerspannungen seien 0-5 Volt - von dem analogen Längsregler LM7805 kommend. Rein theoretisch müssten dann genau 2,5 Volt die Mitte bei "balance and tone control" sein.

So weit die Theorie. Von diesem Chip werden nur die beiden Stereo (Front-) Kanäle genutzt und der ganze Sourround Teil wird nicht beachtet.
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In unserer Software auf dem Audio-Labor-PC haben wir einen "Wobbler", der die Frequenzen von 20 bis 20.000 Hz immer wieder durchläuft und ein zweites Programm, weches diese Frequenzgänge auf dem Monitor/Schirm anzeigt.

Damit werden wir mal testen, was es mit der Mittelstellung so auf sich hat.


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