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1978 ist lange her - was wissen wir über die BBC von damals ?

Wenn ich so zurück denke, wissen wir älteren (geboren 1949) nur, daß unsere Eltern in ihrer Jungendzeit hin und wieder des Nachts die streng verbotenen Nachrichten der BBC auf Deutsch gehört hatten. Das war sogar bei Todesstrafe verboten, bis zum April 1945 jedenfalls. Mein Vater hörte das damals sogar in der nördlichsten Ecke von Finnland, wenn sein Kompanie-Chef nicht da war. Der Feind hört nämlich mit. Denn nur in der BBC wurde im Frühjahr 1943 gnadenlos glaubwürdig über das Debakel von Stalingrad berichtet, natürlich auch etwas verfärbt, jedoch bei weitem beindruckender als in den deutschen Front- oder Heeresnachrichten. Dort hatten wir immer noch gesiegt, selbst als 95.000 Deutsche bereits unfreiwillig auf dem Marsch von Stalingrad nach Sibirien waren.

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Darum hier ein Blick auf die BBC von 1978

Das sind 35 Jahre nach dem verloren 2. Weltkrieg. Was hat sich geändert ? Wie sehen wir Deutschen die BBC heute in 1980 ?
Ein Bericht von Hermann Jäger in der ELO 1978 - Heft 12
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Medienlandschaften jenseits unserer Grenzen :
Im Lande der Queen ist alles ganz anders

Wer über Hörfunk und Fernsehen im Lande der Queen berichten will, tut gut daran, zum besseren Verständnis für den Leser und Nichtfachmann der Medien, einen „Ausflug" in die Geschichte dieser beiden Medien in Großbritannien zu unternehmen.

Das uns allen bekannte heutige Nebeneinander von nichtkommerziellen und kommerziellen Sendern in England ist noch gar nicht so alt. Vom 14. November 1922, dem Start der Radiosendungen der BBC, bis zum 22. September 1955 - also über 30 Jahre - hat die BBC das Feld allein beherrscht. Erst im September 1955 nahmen die ersten durch Werbung finanzierten Sender des kommerziellen „Independent Television - ITV" ihre Sendungen auf. Von der Pionierzeit des Radios in den Zwanzigern, über die ersten Fernsehschritte der BBC (Start am 2. November 1936) bis zu jenem schon erwähnten 22. September 1955 war die BBC der alleinige „Lieferant" sowohl für Hörfunk- wie auch für Fernsehprogramme im Lande Ihrer Majestät.

Auch die BBC begann... kommerziell

Was nur ganz wenige Menschen in Deutschland wissen, muß an dieser Stelle der Medien-Historie Englands erwähnt werden: Auch die BBC begann kommerziell. Sie ist nämlich am 18. Oktober 1922 als „British Broadcasting Company" gegründet worden. Als eine kommerzielle Gesellschaft. (Wie ja auch übrigens unsere deutschen Gesellschaften in Berlin, Hamburg, Stuttgart usw.; was heute ebenso weitgehend vergessen ist.)

Am 14. November 1922 nahm in London der erste Sender dieser (noch) kommerziellen Gesellschaft BBC seine Sendungen auf; der Sender „2LO", wie er damals hieß. Erst gut vier Jahre später, am Jahreswechsel von 1926 zu 1927, wurde die BBC in eine (nicht mehr kommerzielle) „Corporation" umgewandelt. Sie ist also seit dem 1. Januar 1927 sozusagen „öffentlich-rechtlich", wie wir in Deutschland sagen würden.

Eine „Royal Charter" für 10 Jahre

Am gleichen Tag auch, dem 1. Januar 1927, trat das erste „Grundgesetz" der BBC in Kraft: Die weltbekannte „Royal Charter", die noch heute rechtliche und rundfunkpolitische Grundlage der Arbeit der BBC ist. Sie wurde für zunächst 10 Jahre gewährt und ist dann in der Folge immer wieder mal für 10, mal für fünf und in jüngster Zeit ein paarmal für drei Jahre, verlängert worden. Die letzte Verlängerung dieser „Royal Charter" der BBC wurde für nur zwei Jahre am 31. Juli 1979 ausgesprochen und erlischt am 31. Juli 1981. - Nun werden Sie mit Recht fragen: Was steht in dieser Royal Charter? Um den fast 10 volle Buchseiten umfassenden Text dieser Charta zusammenzufassen, hier die wichtigsten Punkte im Telegrammstil.

Unter Punkt 3, Absatz „a" heißt es z. B., daß es die Aufgabe der BBC ist, „im Rundfunk einen öffentlichen Dienst zu leisten... für den allgemeinen Empfang zu Hause und in Übersee". Ferner wird bestimmt, daß an der Spitze der BBC ein Rat der „Gouverneure" steht, die von der Königin „in Council" (das heißt mit Beratung durch die Regierung) ernannt werden. Zur Zeit sind es 12 „Governors". Ausführendes Exekutiv-Organ (unter diesen Gouverneuren) ist der Generaldirektor der BBC.

Zur praktischen Rundfunkarbeit der BBC heißt es in Klausel 13 ihrer königlichen Lizenz, daß sie „Tag für Tag einen unparteiischen Bericht zu senden hat, vorbereitet von beruflichen Reportern ... von den Vorgängen in beiden Häusern des Parlaments". Die Charta bestimmt ferner die technischen Zuständigkeiten der BBC, welche beratenden Körperschaften (Advisory Councils) für das ganze Staatsgebiet und - getrennt - für die Haupt-Region zu berufen sind; daß das Geld für den Inlandsdienst aus den Rundfunkgebühren kommt, der Auslandsdienst aber aus Mitteln des Parlaments (Grant-in-aid genannt) zu bestreiten ist; daß Beschwerden über das Programm die richtige Adresse erreichen und so weiter. Wie gesagt: Die Charter nimmt im BBC-Handbuch 1981 z. B. neun engbedruckte Buchseiten ein, auf denen kein Gebiet der Rundfunkarbeit vergessen ist.

Diese Karte des kommerziellen Fernsehens in England zeigt die Aufteilung der verschiedenen geographischen Gebiete auf die einzelnen ITV-Gesellschaften. Karte: IBA

Die englischen Rundfunkgesellschaften :
Die eine lebt von den Gebühren ...

Doch zurück zur Geschichte von Radio und Fernsehen in England und zum heutigen Nebeneinander von nichtkommerziellen und kommerziellen Sendern. Daß die BBC London bis September 1955 (zunächst nur im Fernsehen) alleiniger „Lieferant" von Sendungen war, hatten wir schon erwähnt. Seit Oktober 1973 hat sie auch ihr Monopol auf dem Gebiete des Hörfunks verloren. Im März 1971 schon hatte die britische Regierung ihre Absicht angekündigt, auch kommerzielle, das heißt von Werbung finanzierte Hörfunk-Sender zuzulassen. Sie sollten, so hieß es damals, unter der Aufsicht der „ITA - Independent Television Authority" (heute: IBA - für Broadcasting Auth.) stehen.

Die Regierung kündigte rund 60 lokale, kommerzielle Hörfunksender an, von denen bis heute (Stand Ende 1980) 27 verwirklicht sind ... Im Oktober 1973 war es soweit: In London nahmen am 8. bzw. 16. Oktober die beiden ersten lokalen Hörfunksender der „IBA" ihre Sendungen auf. Noch im Dezember folgte ein Sender in Glasgow, sechs weitere Sender im Jahre 1974. Das „Independent Local Radio -IRL" war geboren.

Jetzt mußte sich die BBC auch im Radio der (kommerziellen) Konkurrenz stellen. Sie selbst aber - und daran hat sich bis heute nichts geändert! - muß alle ihre Dienste (Hörfunk und Fernsehen) aus den Gebühren bestreiten. Sie „lebt" also nur von Rundfunk-Gebühren. Um es gleich zu sagen: In unseren Tagen mehr schlecht als recht. Ihr Defizit ist chronisch geworden. Im BBC-Handbuch für 1981 ist nachzulesen, daß sie „in 13 von 20 der letzten Jahre ein Defizit hatte" und daß „das Defizit vom 31. März 1980 das sechste in aufeinander folgenden Jahren ist"!

Im Arbeitsjahr 1980 (April bis März) hat die BBC über den Innenminister (aus Gebühren) rund 390 Mio. Pfund bekommen. Eine Summe, die mit den Ausgaben der BBC für die Programme (4 Hörfunkprogramme, 2 Fernsehprogramme und 25 lokale Hörfunksender) längst nicht mehr Schritt hält. Mit einer jährlichen Farb-Gebühr von 34 Pfund und für Schwarz-Weiß von 12 Pfund (seit Ende 1979, Hörfunkgebühren gibt es nicht mehr) hat England die niedrigste Farb-Gebühr aller europäischen Länder. Sie selbst hatte für Ende 1979 eine Gebühr für Farbe von 41 Pfund vorgeschlagen, was abgelehnt wurde. Mit einem Wort: Die altehrwürdige BBC ist eine hochverschuldete „Tante", denn nur für Tilgungen ihrer Schulden mußte sie im letzten Jahr fast 7 Millionen Pfund aufwenden (rund 30 Millionen Mark). „Wirtschaft, Horatio.." kann man da nur sagen...

... die andere von der Werbung

Beim kommerziellen Hörfunk und Fernsehen (der IBA) kommen die Einnahmen ausschließlich aus der Werbung. Im Schnitt sind 6 Minuten Werbung pro Stunde erlaubt. In den Stunden der Haupt-Zuschauer- und Haupt- Hörzeit bis zu 7 Minuten pro Stunde. Sponsor-Sendungen sind nicht gestattet. Für den Laien: Die Firma X oder Y kann also nicht eine ganze Sendung „kaufen" und sagen (lassen): „Diese Showsendung hat die Firma X bezahlt." Das wäre Sponsor-Werbung.

Zu den Einnahmen der IBA-Sender als Beispiel ein paar Zahlen aus dem noch jungen lokalen Hörfunk. Alle im Geschäftsjahr 1979/80 arbeitenden lokalen Radiosender der IBA haben mit Gewinn gearbeitet. 14 von damals 19 Gesellschaften konnten ihren Aktien-Inhabern Dividende zahlen. Für das am 31. März 1980 endende Geschäftsjahr lagen die Netto-Einnahmen aus dem Verkauf von Sendezeit für Werbung bei 42 Millionen Pfund (1979: 33 Mio., 1978: 24 Mio. Pfund!).

Dabei muß man wissen, daß die Abgaben der IBA-Sender sehr hoch sind: Sie haben, neben den üblichen Steuern an den Schatzminister, noch ganz erhebliche Abgaben (levy genannt) an die Dachbehörde, die „IBA", zu zahlen - für Sendermieten und ähnliches, denn die IBA hat ja die gesamten technischen Anlagen zu stellen, muß also für alle Sender (Hörfunk und Fernsehen) die Senderanlagen bauen. Vor Jahren - in den Fünfzigern - hat einmal ein Brite gesagt: „Eine Lizenz für einen Fernsehsender in England zu haben, kommt der Erlaubnis gleich, sich selbst Geld drucken zu können." Nun, so liegen die Dinge lange schon nicht mehr. Aber dennoch ist festzuhalten, daß trotz der Abgaben an Regierung und IBA die Gewinne noch immer recht erklecklich sind. Und das in Zeiten einer nicht gerade rosigen Wirtschaftslage im Lande Ihrer Majestät.

Die lokalen Hörfunksender sind übrigens lokalen Radio-Gesellschaften überantwortet. Bei Ausschreibungen können sich diese Gesellschaften melden und müssen dann (vor der IBA und der Öffentlichkeit, in einer Art Hearing) ihre Pläne mitteilen. Diese AG's sind in ihren Aktien-Paketen sehr weit „gestreut" aufgezogen: Von der lokalen Presse über Vereine und Verbände, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Kultur-Organisationen usw. - sie alle können sich an der Finanzierung ihrer Lokalsender beteiligen.

Wettstreit vieler Gesellschaften

Wie es beim kommerziellen lokalen Hörfunk der IBA ist, so auch beim schon viel älteren kommerziellen Fernsehen: Die ganze Struktur ist regionaler aufgebaut, nicht so sehr national„abdeckend" wie bei der BBC. Dazu ein paar Beispiele.

Für das kommerzielle Fernsehen ITV ist das Vereinigte Königreich in 14 Programmgebiete eingeteilt, die seit dem Start des ITV 1955 betont regional versorgt werden. Für jede dieser Regionen gibt es eine Gesellschaft, die mit Lizenz der IBA arbeitet. (Ausgenommen für London; wir werden noch sehen warum.)

Ein paar Namen solcher Gesellschaften zeigen schon, wie man die Aufteilung gelöst hat. Die Gesellschaft „Channel TV" versorgt die Kanalinseln, „Anglia TV" bedient den Raum von Ost-England, die Gesellschaft „Scottish TV" Zentral-Schottland und „Grampian TV" bedient Nord-Ost-Schottland. Die Midlands, Wales, Süd-England usw. haben entsprechend ihre Programmgesellschaften.

Jede dieser Gesellschaften ist natürlich bestrebt, möglichst oft eigene Sendungen an das Gesamt-Network der ITV-Sender abzugeben. Für die Haupt-Sendezeit des Abends schalten nämlich die meisten (nicht immer alle!) Gesellschaften mit ihren Sendern zu einem ITV-Network zusammen. Der Wettstreit der relativ vielen Gesellschaften hat auch noch einen anderen Grund: Jede möchte ihre Lizenz beim nächsten Fälligkeits-Termin verlängert wissen.

Für London zwei Gesellschaften

Wir erwähnten 14 Programmgebiete. Die Zahl der ITV-Programmgesellschaften jedoch beträgt 15. Warum das? Für den Raum Groß-London gibt es - auch das schon seit dem Start des ITV - zwei Gesellschaften. Die eine, „Thames Television", liefert das kommerzielle Fernsehprogramm von Montag bis Freitag, die andere, „London Weekend Television", ihr Name schon sagt es, das ITV-Programm für Samstag und Sonntag. Die Gründe dafür, daß London von zwei voneinander ganz unabhängigen Gesellschaften bedient wird, liegen im wirtschaftlichen Bereich.

Könnte hier eine Gesellschaft allein die Werbeeinnahmen „abgrasen", sie würde eine Art finanzieller Gigant unter den ITV-Gesellschaften. Schon aus diesem Grund hat man sich vom Start des ITV weg zu dieser Dual-Lösung der Programmversorgung für London entschlossen. Ab 1982 wird es auch im kommerziellen Fernsehen ein 2. Programm geben - den „Channel Four" (weil zwei BBC-und zwei ITV-Programme). Mit seiner Vorbereitung wurde die IBA beauftragt. Ein kommerzielles Morgenprogramm - „TV-AM" genannt - ist ebenfalls in Vorbereitung.

Beim Hörfunk der IBA hat man es dann später genau so gemacht: Für London gibt es zwei Lokalsender der IBA - „LBC Radio", das nur Nachrichten und Informationen sowie „Capital Radio", das ein vor allem unterhaltendes Programm sendet. Unterschied zum Fernsehen: Hier arbeiten beide Gesellschaften rund um die Woche; eine Lizenz-Trennung wie beim Fernsehen (hier Montag-Freitag, dort Wochenende) gibt es also bei den Hörfunksendern der IBA für London nicht.

Ein anderes Bild bei der BBC

Ganz anders liegen diese Dinge bei der BBC. Sie ist ihrer ganzen Natur nach (und auch ihrer Historie nach) ein mehr nationales Unternehmen. Im Hörfunk bietet die BBC, national gesehen, vier Programme an.
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  • Radio 1 ein Popprogramm,
  • Radio 2 ein Programm der leichten Musik und der großen Sportsendungen,
  • Radio 3 (früher „Third Programme" genannt) ein Programm der ganz und gar anspruchsvollen Sendungen in Musik und Wort und schließlich
  • Radio 4, das Programm der aktuellen Information, national wie international.

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Diese vier Hörfunkprogramme der BBC sind im ganzen Königreich zu empfangen. Radio 1, 2 und 3 über MW- und UKW-Sender, Radio 4 zusätzlich über Langwelle. Regionale Aufgaben haben die BBC-Sender Radio Ulster, Radio Scot-land und Radio Wales. Ganz und gar lokal ausgerichtet sind die jetzt 22 lokalen Hörfunksender der BBC.

Sie sind über (sehr schwache) Mittelwellen-und UKW-Sender zu hören. Das gilt übrigens auch für die kommerziellen Lokalsender der IBA - auch sie haben alle einen kleinen MW- und einen UKW-Sender. Im Fernsehen der BBC gibt es zwei Programme: BBC1 und BBC2 genannt. Sie werden landesweit ausgestrahlt, was aber beileibe nicht heißt, daß sie alle (in der Produktion) aus London kommen.

So stark, wie beim kommerziellen ITV, ist die regionale Struktur der BBC allerdings nicht. Die lokalen Hörfunksender der BBC, um auch von diesen noch kurz zu sprechen, senden rund um die Uhr ein ganz und gar betont lokales Programm.

Werbung streng kontrolliert

Ein Wort noch zur Kontrolle der Werbung bei der IBA. Hier gibt es sehr strenge Bestimmungen bezüglich Qualität und Standard der Werbung. Jeder Werbespot, ob im Hörfunk oder im Fernsehen, wird vorher von berufenen Stellen der IBA geprüft. Die einzelnen Programmgesellschaften des kommerziellen Funks wissen nur zu genau, daß die Dachbehörde in London, die IBA, ein strenges Regiment führt - im Programm so streng wie in der Werbung. Hier hat man übrigens aus den „Sünden der Anfangszeit" gelernt.

A propos Programm: Beim kommerziellen ITV machen in unseren Tagen die informativen Programme rund 38% der Gesamtsendungen aus. Den zweiten Platz im Programmangebot der kommerziellen ITV-Sender nehmen die sogenannten „erzählenden" (narrative) Programme ein, mit 33%; das sind Sendungen wie Fernsehspiel, Drama, Fernehfilm und Spielfilm. Unterhaltende Programme (reine Unterhaltung, Musik, nichtbildende Kinderprogramme) machen 20,5% der ITV-Programme aus. Der Sport bringt es auf 8,5% der Programmangebote der kommerziellen Sender.

Weltweit in höchstem Ansehen

Ein Dienst ist in diesem Porträt der britischen Medienlandschaft überhaupt noch nicht erwähnt worden: Der Auslandsdienst der BBC London (External Services). Ihn unter Lesern einer Funk-Fachzeitschrift zu loben, heißt zwar Eulen nach Athen tragen, aber immerhin: Verzeichnet werden muß er in diesem Porträt. Der Auslandsdienst der BBC sendet in 39 Sprachen in alle Welt. Er gilt mit Recht als der verläßlichste (dies vor allem), der schnellste und der objektivste Auslands-Rundfunkdienst der Welt.

Er dient Regierungen in aller Welt ebenso als Nachrichten-Quelle wie Agenturen, einsamen Pflanzern am Kongo oder Amazonas so gut wie Zeitungen und wissenschaftlichen Instituten in aller Welt. Auch im Ostblock hat man nie den Wert dieses Auslandsdienstes bestritten, was wahrlich etwas heißen will. Für die Auslandssendungen der BBC stehen rund 70 KW-Sender (davon die Hälfte in England, die anderen an Relaisplätzen) zur Verfügung. Erste KW-Sender von je 500 kW werden in Kürze in Betrieb genommen.

Ein Bericht von Hermann Jäger in der ELO 1978
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