Sie sind hier : Startseite →  Impressum→  über den Autor (3) gr

Mein Einstieg in die "moderne" Hifi-Technik

Meine Hifi-Ecke um 1972
Heutige Universitäten waren früher Fachhochschulen und noch früher Ingenieurschulen.
ca. 40 Jahre später

Mein Name ist Gert Redlich und ich bin ein Baujahr Juni-1949. Auf diesen Seiten möchte ich etwas von unserem Erleben der "highfidelen" Musikwiedergabe aufschreiben und für die Generationen aufheben, die es so turbulent nicht erlebt haben.

In den anderen virtuellen Museen gibt es bereits zwei Autorenseiten von mir (magnetbandmuseum.info und fernsehmuseum.info), die aber auf meine Hifi Begeisterung nur bedingt Bezug nehmen.
Darum hier etwas mehr über die "High-Fidelity".

So richtig los ging es 1966 in Frankfurt.

Ich bin leider (oder auch nicht) (etwas zu früh) aus der Wiesbadener Oranienschule, damals ein sehr elitäres Gymnasium für Jungen (es lag direkt um die Ecke), "verabschiedet" worden (andere sagen rausgeflogen) und damit war der "erste" Bildungsweg verbaut (versaut). Für den sogenannten "zweiten" Bildungsweg (auch Hoffnungsauf genannt) brauchte man für die damaligen Ingenieurschulen ein zweijähriges Industrie-Praktikum. Das "durfte" ich in Frankfurt bei der damals noch grauen Bundespost - Abt. Fernmeldetechnik - "absolvieren". Diese spezielle Ausbildungsstelle des "Fernmeldeamtes 3" für damalige "Fernmelde- Praktikanten" war sogar direkt der Oberpostdirektion unterstellt.

Nachträglich - mit einigem Abstand bewertet - das "Praktikum" war absolut hervorragend ..... allen Unkenrufen über die damalige graue Post zum Trotz. ("Wer nichts ist und wer nichts kann, geht zur Post und Bundesbahn.") -

Das also stimmte überhaupt nicht. Die zwei Ausbildungs-Jahre in Frankfurt Bockenheim im Hinterhof der Juliusstraße 3 samt der Industriepraktika bei T&N und auch bei Assmann in Bad Homburg waren - rückblickend gesehen - eine fachlich höchstqualifizierte Ausbildung.

Unser strenger Ausbildungsleiter war damals 1966 und 1967 ein "Oberamt(s)mann" Pfaff, dessen unglaubliches Engagement ich heute noch schätze und dem ich sehr sehr dankbar bin für seine übertragene Motivation und all das vermittelte Wissen und vor allem - für die erlernten handwerklichen Fähigkeiten. Auch das soziale Engagement dieses Chefs suchte - bei der "Post" sowieso - Seinesgleichen. Denn außer den notwendigen fachlichen Qualifikationen brachte er vielen meiner Mitpraktikanten erstmalig ein gepflegtes Essen - also Benimm beim Essen - bei. Er aß immer - also wirklich immer - mit uns zusammen beim gemeinsamen Mittagessen. Alleine das war - nicht nur damals - bei der Post/Fernmeldedienst bereits ein absolutes Novum. Und wie gesagt, damit kann mir heute noch kein Handwerker oder "Reparateur" irgend etwas vormachen.

.
Doch nun zum Bieberhaus in Frankfurt "auf" der Zeil.



Der Leitspruch hieß :

Der Leitspruch fürs Rhein Main Gebiet - "Kennst Du Dich in Preisen aus - kaufst Du nur im Bieberhaus!"

.

Der Hauptbahnhof-Ffm in 2014
Das Bieberhaus war 1970 das größte Elektro- und Radio-Fernseh-Hifi Kaufhaus im Rhein Main Gebiet

Mit meiner neuen Bundesbahn Monatskarte (sie galt 1966 auch Samstags - aber drolliger Weise nicht Sonntags, wenn die Züge überwiegend leer fuhren) fuhr ich gleich zu Anfang meiner Ausbildung dann - ab und zu - auch mal am Samstag nach Frankfurt - zum neugierigen Geschäfte- und Kaufhaus- bummeln (ich war damals gerade mal 17 Jahre), ich wollte mal schaun, was es dort denn mehr gab als bei uns in Wiesbaden. - Es gab wirklich viel mehr.

Es gab die alten Hifi-Läden Radio Diehl und Main-Radio und das kleine gerade neu eröffnete Hifi-Studio Raum- Ton-Kunst in der Sandhof-Passage und riesige Mengen an Schallplatten im Phonohaus am Roßmarkt - direkt an der Hauptwache und das Ullmann Hifi Studio war - glaube ich - auch schon da. Und noch eines gab es, das Braun Hifi Studio TELERADIO am Opernplatz von Herrn Weber. Es war ein "kombiniertes" (oder auch trefflich eigennütziges) Geschenk von Erwin Braun an den Ehemann seiner Chefsekretärin (und natürlich der Anfang der BRAUN Studios) - angeblich bereits Ende 1953 und ganz speziell nur für BRAUN Geräte vorgesehen.

Und ganz am "hintersten" Ende der Zeil
ziemlich dicht am zweiten Frankfurter Freudenhaus (also Zeil Ecke Breite Gasse - denn Mosel- und Elbestraße am Hauptbahnhof waren die eigentlichen Rotlichtviertel) - also direkt am Puff - dort gab es etwas Besonderes :

"Das Bieberhaus"

.

Das Bieberhaus in Frankfurt 1966/67 - es war das "Größte"

Damals war das große Bieberhaus wirklich einmalig
Der neue Lenco L75 - sehr gefragt
Eine Rechnung aus 1971
Das Hifi-Studio in 1969

Das Bieberhaus als sehr großes Elektro-Kaufhaus hatte, wie nur manche oder wenige anderen Radio-und Fernseh-Geschäfte, ein richtiges (kleines) Hifi-Studio. Und eigentlich hatte ich ja nur eine Frage nach dem in Flugblättern beworbenen Bieberhaus Lowcost-Preis für den Lenco L75 (also ohne System), die mir niemand beantworten konnte, weil just zu dem Moment (Mittagszeit) keiner da war.

Zufällig inspizierte der Personal- und Finanz-Chef Herr Kaplan (sogar aus Wiesbaden) die obere Etage
und fragte mich nach meinen Wünschen. Auf meinen kecken Spruch, wo "die" denn alle seien und warum deutlich über 15 Minuten nicht ein Einziger von den Verkäufern da sei, sagte er ebenso keck, dann fangen "Sie" doch einfach bei uns an.
.
Gesagt, getan, ich bekam eine Aushilfsstelle immer Samstags von 9.oo bis 14.oo Uhr. Das war toll. Zuerst betreute ich die Bandgeräteabteilung vor der Glastür zum Hifi-Himmel. Dort drinnen (im Land der Träume) werkelte ein Josef Wetz, ein Bayer mit deutlichem Akzent. Und er hatte damals tolle Sachen dort stehen.

Nachdem ich immer öfter Kunden dort hinein gelotst hatte und sogar etwas zu verkaufen geholfen hatte, wurde ich nach etwa 3 Monaten dorthin als Samstags-Aushilfe "delegiert". Und so verdiente ich mir meine HECO B230/8 und meinen Lenco L75 mit Shure M44E und ganz viel später meine Wharfedale Dovedale III und noch einiges mehr und trug immer (fast) alles "stolz wie Leo" bis zum Frankfurter Hauptbahnhof, die ganzen 1,5 Kilometer die Zeil und die Kaiserstraße entlang. Ich hatte mir alle meine Hifi-Geräte "redlich" erarbeitet.
.

Nachtrag Mai 2014 - Josef Wetz hat angerufen - nach "50" Jahren

Er hat es gelesen, und er hat sich gemeldet, genau der Josef Wetz aus Frankfurt. Und er hat mich hier in Wiesbaden in der Redaktion besucht und einige der von mir aus der Erinnerung genannte Daten korrigiert. Es muß also bereits um 1966/67 gewesen sein, denn er hatte das Bieberhaus zum Ende 1967 verlassen.

Auch das Bild vom Studio ist aus alten Zeiten, er hatte dieses Umschaltpult damals bauen lassen. - Und noch etwas wußte ich nicht mehr. Als er im Bieberhaus 1966 angefangen hatte, hatten gerade die Herren Novack und sein Partner gekündigt und in der Sandhofpassage ihr eigenes Studio (Raum Tonkunst) eröffnet. Und nachdem er Ende 1967 aufgehört hatte, kam ein Gerd Wiessler in das Hifi-Studio - bis zum bitteren Ende des Bieberhauses 1974.
.

Ein Blick in das Bieberhaus Hifi-Studio

Diese Foto ist also um 1967/69 im Bieberhaus entstanden und war in einem Prospekt von 1971


Hinten an der Wand standen sie, die Träume der Hifi-Jünger. Unten standen die QUAD ESL 57 Elektrostaten mit dem QUAD 33 und dem QUAD FM, dazu links und rechts die Goodmans Magnum K, links und rechts versteckt in der Ecke standen die Ladenhüter von Thorens. Oben drüber standen diverse Wharfedale Boxen sowie einige von Heco und Isophon und auch 2 von Scott waren dabei.

erste Japaner kommen auf

Die schwarzen Kugelboxen rechts und links unten auf dem Fußboden könnten 1969 schon die von Nivico von den Japanern gewesen sein. Grundigs Audiorama Kugel-Boxen so etwa ab 1973 waren später - wie alle Grundig Produkte - in den Hifi-Studios verpönt. Das war zwar qualitativ überhaupt nicht gerechtfertigt, aber es war nunmal so.

Rechts auf dem Regal sieht man über den Kopfhörern (hochkant stehend) den Goodmans Tuner und den Verstärker sowie den Lenco L75 und den Thorens TD124. Oben ganz rechts steht einer der ersten japanischen Hifi-(Röhren-) Verstärker von Pioneer. Was das UHER Mischpult dort in der Mitte gesucht hat, ist mir schleierhaft.

Links im Regal standen oben die hochwertigen Receiver von McIntosch und Scott und auch dort schon der eine oder andere Japaner. Unten links erkennt man das Uher Royal, nach wie vor eine Referenz. Die Revox A77 bekam das Bieberhaus damals nur wiederwillig, weil es immer mit besonders billigen Preisen geworben hatte. Die Umschaltanlage in der Mitte wurde erst nach meinem "Ausscheiden" installiert.

Mein Bierberhaus Ende

Nach deutlich über einem Jahr kam an einem Samstag ganz plötzlich kurz vor Toresschluß um 13.30 mein oberster Ausbilder (Herr Pfaff mit Frau und Kindern) in die Rundfunk-Abteilung im sehr großen Obergeschoß im Bieberhaus und sah mich dort im hellgrauen Verkäuferkittel hinter dem Tresen - und lief rot an. Ganz kurz und bündig eröffnete er mir die Alternative, hier für immer als Verkäufer zu (ver-) bleiben, also mein Leben lang hier zu versacken oder bei ihm im Fernmeldeamt (bei der Bundespost) mein fast fertiges Ingenieur-Praktikum zu vollenden. Ich kam da trotz meiner jungen Jahre schon ins Grübeln. Doch meine Ausbildung war mir dann wichtiger. So ging die sehr interessante und ebenfalls lehrreiche Zeit sehr abrupt zuende.
Aber der Hifi-Virus war eingedrungen, ich war infiziert und zwar unheilbar bis heute in 2016.

In 2014 Kontakt mit zwei Urgesteinen von damals

Nachdem sich Josef Wetz im Sommer 2014 bereits gemeldet hatte, er hatte das Bieberhaus relativ kurz nach mir verlassen, um auf eigenen Beinen zu stehen, hat er mir auch den Kontakt zu seinem Nachfolger Gerd Wiessler geknüpft. Gerd Wiessler hatte es bis zum Ende 1974 dort gefallen, dann ging er zu Main Radio bis 1978 und übernahm dann ein - also sein eigenes - Hifi-Studio in der Luisen Straße 37. Und das gibt es heute noch - jedenfalls "virtuell". Es ist nämlich seit 6 Jahren geschlossen, jedenfalls ist seit 6 Jahren geplant, daß es in Kürze wieder eröffnen soll. Doch das sind seine virtuellen Träume, die in unserer Zeit nicht mehr funktionieren werden.
.

Was kostete Hifi um 1971 ?

Oktober 1971 - Bieberhaus Sonderpreise
Pioneer war der Renner
und Kundendienst gabs auch

War es erschwinglich oder war es viel zu teuer ? Rechts sehen Sie ein paar der Hifi-Weihnachtsangebote vom Bierberhaus. Das war schon sehr eng kalkuliert, um Appetit zu machen. Der Wettbewerb hatte da schon geschluckt und versuchte das irgendwie zu torpedieren. Doch das Bieberhaus war nun mal das größte Kaufhaus dieser Art in Rhein Main.

Es gab da noch Saturn Hansa in Köln (angeblich bereits seit Juli 1961), doch das war zu weit weg. Die dritte Anlage mit dem Marantz Modell 26, den zwei Heco P2000 und dem Thorens TD150 MKII für nur 2200.- DM, das war damals preislich sehr sehr gut. Auch die Anlage oben drüber mit dem Pioneer SX770 war ein kleiner Traum.

Bieberhaus - woher der Name ?

Das Bierberhaus hatte bereits 1961 in Offenbach als Elektro- Kaufhaus angefangen und zwar in der "Bieberer Straße", eine der damaligen Offenbacher Einkaufsstrassen. Daher kam der Name. Dann kam die Expansion aus dem kleinen Offenbach ins benachbarte große Frankfurt und der Erfolgsweg war begonnen und nach ein paar Jahren auch gelungen. Obwohl es am hintersten Ende der Zeil (direkt neben dem Puff) ganz weit weg von Hauptbahnhof und Hauptwache gelegen hatte, es war ein absoluter Magnet, ein Hifi-Muß. Die attraktive lockende Werbung und die übedimensionale Aufmachung mit riesigen Abends und Nachts hell beleuchteten Schaufenstern (ähnlich dem Hifi-Kaufhaus in London) waren sicher ein Vorbild für die heutigen Elektromärkte - wobei die aber keine Schaufenster mehr haben.
.

Nach dem Aufstieg kam der Niedergang

Nach 1972 wollten die Eigentümer - die Gebrüder Borst und ein neuer Partner - unbedingt das Offenbacher Elektro-Kaufhaus umbauen und erweitern und dann auch noch die "Tote Ecke von Rheinhessen", also das Mainzer Hinterland "erschließen" und sie eröffneten in Mainz das dritte Bieberhaus, und fast so groß wie in Frankfurt. - Doch die Rechnung ging nicht auf. Der "Kuchen" wurde nicht größer. Auch die Offenbacher Kundschaft kaufte dann zwar in Offenbach, doch diese Kunden kamen eben nicht mehr nach Frankfurt.

Und "diese" merkwürdige rheinhessische Bauern-Kundschaft war damals noch "völlig anders" (und das ist sehr wohlwollend ausgedrückt) und eben vom tiefsten Land. Da haben nämlich die Westerwälder und die Alzeyer und die aus dem Hunsrück etwas gemeinsam. ("Wen" der (Wein-) Bauer nicht kennt, bei dem kauft er nicht.) Der erwartete Umsatz blieb nämlich aus. (Man hatte vorher bei Befragungen in Frankfurt herausgefunden, daß ein recht großer Anteil der Käufer aus dem Mainzer Hinterland kam.)

Mit den hohen Inventarkosten (Kapitalbindung), der hohen Miete eines ganzen Kaufhauses in einer Bestlage der Mainzer Innenstadt und den belastenden Personalkosten kamen sehr schnell recht deutliche Verluste zusammen und die mochten die Frankfurter Banken nicht mehr mittragen. Das Bieberhaus ging leider im März 1976 mit allen drei Häusern gleichzeitig in Konkurs, lange bevor die Elektromärkte (ich bin doch nicht blöd) so richtig aufkamen.

Doch das waren vermutlich nur die ersten Windböen, bevor der richtige Sturm aufkam. Der nämlich kam 10 Jahre später - etwa 1982. Lesen Sie mal ein paar Seiten der Hifi-Stereophonie aus dieser Zeit.

Der erste große Einbruch der Hifi- Branche kam etwa 1981/1982

Eine SATURN Köln Anzeige im Fonoforum 1985

Wir waren die Größten, überall die Größten - wirklich ?? Die Kundschaft aber war satt, hifi-satt, es gab nämlich viel zu viel Hifi und "Jeder" hatte fast "Alles". Auch ging der Krieg der Anbieter und Hersteller vielen potentiellen Käufern bereits auf die Nerven, wenn mit unlauteren Eigenschaften, Spezifikationen und technischen Daten geworben oder geprahlt wurde oder der Wettbewerb bissig und bösartig verunglimpft wurde.

Der Kunde kaufte einfach mal wenig bis gar nichts. Ganz viele Hifi-Studios verschwanden wieder - teils mit Getöse durch einen dicken Konkurs oder lautlos still und leise, sie waren einfach weg.

Auch die damaligen (übrig gebliebenen) Hersteller wurden weltweit natürlich kräftig gebeutelt
und viele haben es vorher schon nicht überlebt. Selbst recht bekannte Spezialisten wie zum Beispiel UHER, DUAL, ELAC, Tandberg oder Peiker Mikrofonbau wurden verkauft oder beerdigt, wer kennt deren Produkte heute noch. Die bekannten Namen werden noch irgendwie vermarktet, doch auch das läßt nach.
.

Doch zu der Zeit um 1980 war ich schon im "Hifi-Himmel"

Mein erstes eigenes Wohnzimmer hatte 28qm, doch die Wände rappelten und Hifi Stimmung kam nicht auf.

Im jugendlichen (Hifi-) Übereifer wurde gekauft, ausprobiert und wieder verkauft, was das Zeug hielt.

Durch diese beinahe (Geschäfts-) Tätigkeit neben dem Studium, das schleichend nur noch als ein Randdasein vor sich hin schlich, konnte ich mir "Einiges" an Technik "leisten". Und da ich noch Zuhause wohnte, kostete "Hotel Mama" sowieso nicht besonders viel.

So blieb Ende 1974 "etwas" viel Geld übrig für eine Servostatic 1 von Infinity. (Ist natürlich fürchterlich übertrieben, ich mußte schon tüchtig und hart und konsequent sparen.) Es war 1973 der damals weltbeste und feinste Lautsprecher, den es offensichtlich gab. In den Hifi-Magazinen überschlugen sich die selbst ernannten "Tester" mit Lobeshymnen - und - wir Dummies haben das damals noch gelaubt, ja wirklich, es gab da überhaupt keine Zweifel. Also ich mußte eine ServoStatic 1 haben . . . . .
.

Diesen Bass-Würfel der Infinity Servo Static 1 habe ich behalten.

Erst so ab 1979/1980 fiel es uns wie Schuppen von den Augen, daß das alles mehr oder weniger lancierte "Mythen" waren. Für die "Infinity Servo Static 1" mag das eine Zeit lang wirklich wahr gewesen sein, doch so ganz ohne Fehl und Tadel war das teure Lautsprechersystem auch nicht. Meine (aktive) Frequenzweiche hatte von Anfang bis Ende laut gebrummt, nicht nur im Gerät selbst vom 60Hz Netztrafo her, sondern auch hörbar aus dem Chassis im Basswürfel.


Es hat fast 10 weitere Jahre mit der "Sucht nach Besserem" gebraucht, bis ich wirklich im Himmel angekommen war. Und es war damals richtig teuer und es fiel mir nicht ganz leicht, doch seit über 25 Jahren ist Ruhe an der Hifi-Sucht-Front eingekehrt. Diese innere Zufriedenheit genieße ich jetzt bereits über 20 Jahre.
.
Ich würde jetzt einen Einblick in die Entwicklung der Hifi-Stereophonie angehen, starten Sie einfach hier.
.

- Werbung Dezent -
Zurück zur Startseite ----- © 2009 / 2017 - Deutsches Hifi-Museum Wiesbaden - Copyright by Dipl. Ing. Gert Redlich - Zum Telefon der Redaktion - - - - NEU : Zum Flohmarkt
Bitte einfach nur lächeln: Diese Seiten sind garantiert RDE / IPW zertifiziert und für Leser von 5 bis 108 Jahren freigegeben - kostenlos natürlich.

Privatsphäre : Auf unseren Seiten werden keine Informationen an google, twitter, facebook oder andere US-Konzerne weitergegeben.