Der Vorläufer der JBL Ti250 war die JBL L250
Dieser frühe JBL "Riesen-" Lautsprecher war in Deutschland über die deutschen Hifi-Studios oder sonstigen Händler nie verkauft worden. Er kam vermutlich mit dem amerikanischen Militär im Möbel-Container über den großen Teich. Denn auch in den mir damals (vor über 40 Jahren) zugänglichen Audio-Clubs der Amerikaner oder im PX oder im Commissarry (das waren die damaligen großen amerikanischen Militär-Supermärkte) war diese Box nie sichtbar aufgetaucht.
Eine große aufwendige Vierwege-Konstruktion mit nur 2 Anschlußklemmen
An der Anschlußplatte der Zuleitung vom Verstärker zur Box kann man erkennen, daß zwar die Weiche "konfigurierbar" ausgelegt war, jedoch eine mehrkanalige End-Verstärker- Installation noch nicht vorgesehen war. Das war für den damaligen Preis zu wenig bzw. konnte diese Käuferschicht nur bedingt begeistern. Die Ti250 hat das noch genauso. Die deutlich kleinere Zweiwege Ti1000 hatte da schon 2 (vorläufig) gebrückte Klemmen.
Beide Boxen wurden vom jetzigen Besitzer grundlegend überarbeitet.
Wie es der Zufall so wollte, sollten die ehemals weiß überlackierten Boxen entsorgt werden, weil sie weiß überlackiert waren und der alte (Vor-) Besitzer sie in den feuchten Keller verfrachtet hatte. Dort hatten die Gehäuse laut Besitzer sichtbar gelitten und der jetzige Liebhaber hatte sie sehr aufwendig restauriert.
Die Alu-Guß- Lautsprecherkörbe waren außen ursprünglich auch nicht metallisch blank, sondern schwarz lackiert wie auch bei der Ti250. Die Bilder sprechen für sich, die Lackierung samt vorherigem Beizen ist geglückt.
Ob sich das auf den Klang ausgewirkt hatte, ist nicht zu beweisen.
Meine Ti250 haben eine recht rauhe nur marginal lackierte, oder besser lasierte Oberfäche.






