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Die Qualität von Vor, End und Voll-Verstärkern

Über die Qualität von Elektronik, insbesondere von Verstärkern aller Art gibt es tausende von Informationen und Mythen und Glorien und Geschichten und Glossen.

Natürlich gibt es auch Beschreibungen und Tests von mehr oder weniger kompetenten Magazinen, Zeitungen, Zeitschriften, Verlagen, Instituten bzw. deren Fachleuten und auch von Privatiers.

Und jeder dieser "Berichte" ist mit Messwerten, Meinungen und Berichten und Beweisen vollgestopft. Oft sind jede Menge Beweisfotos enthalten, vor allem von dem riesen Meßgerätepark, mit dem man sowohl die eigene Kompetenz als auch diese unwiderlegbaren Beweise ermittelt hatte.
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Erkenntnisse nach dem Lesen von hunderten von Tests.

Inzwischen schreiben wir 2017 und es sind etwa 1,5 Tonnen an Heften und Broschüren der Hifi-Literatur in der Museums-Redaktion verfügbar. Angefangen hatte es mit der Zeitschrift Phono aus Wien (1954) über das deutsche fonoforum und die Hifi-Stereophonie von 1962. Alles ist nahezu lückenlos da und kann nun im Abstand von 40 Jahren und mehr durchforstet (und eingescannt) werden.

Und es sind eine Menge an Hifi-Geräten aller Qualitätsstufen eingelandet, die jetzt als Probanden nochmal einiges über sich ergehen lassen müssen. Anders als damals ist ein völlig unspektakulärer PC mit einem relativ alten AMD 2,2 GHz Prozessor das universelle Audio-Meßgerät mit einer erstaunlichen Präzision und Qualität.

Dazu gibt es für Windows ab WIN2000 jede Menge an exzellenter Test- und Prüf-Softare mit der Möglichkeit der perfekten elektronischen Bildschirmfotos. Davon hatten die ganzen Tester und Test-Redakteure damals nicht mal geträumt. Dieser PC eignet sich optisch "leider" nicht zum Prozzen. Er hat zwar bei mir auf dem Labortsich 2 große Monitore, ist aber überhaupt nicht fotogen, eher primitiv.

Doch innen geht es ab, Messungen im Frequenzbereich von 20 bis 20.000Hz mit 0,1dB Abweichungen und Messungen mit 0,01% Klirrfaktor sind Standard. Mit etwas teuerer Hardware, also einer professionellen Soundkarte, ist nochmals eine Zehnerpotenz herauszuholen. Doch wer braucht das wirklich ?
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Klangunterschiede bei Receivern und Verstärkern ?

Im Jahr 2012 hatte mir Karl Breh in einem mehrstündigen Zeitzeugengespräch verraten, daß er sich ab 1980 sehr sehr schwer getan hatte, bei mittelpreisigen Verstärkern und Receivern deutliche Klangunterschiede herauszuhören.

Doch irgendetwas mußten wir doch schreiben. Sonst hätten wir die Hersteller verprellt oder verärgert und uns selbst als kompetentes Fachmagazin ad absurdum geführt. Der Leser wollte doch sein Gerät irgendwie als das Beste aus der Auswahl sehen.
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Bei High-End und bei Low-End war das alles kein Problem. Bei High-End war sowieso Glauben angesagt und bei Low-End entsprach es meist den Tatsachen.
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Damals war es nicht wichtig, heute ist es essentiell.

Die wichtigste Frage in 2017 ist, geht das Teil überhaupt noch ? Sind die Kondensatoren noch in Ordnung oder bereits Müll und kratzen die Potentiometer etwas oder bereits extrem ?

Dann stellt sich heute die viel wichtigere Frage nach den Ursachen für das "Fehlverhalten" solch extrem wichtiger Bauelemente.
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Bei meinen dargestellten Tests von vor über 30 Jahren werde ich also die auffallenden Schwachstellen von Heute deutlich hervorheben.

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