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"Von der Tonwalze zur Bildplatte" - Teil 1 - ist die Artikelserie (Artikel 1 bis 39 von 72) aus den Funkschau Heften 1977-1979

Unter diesem Titel schrieb Walter Bruch 72 Artikel, von denen 39 Artikel hier zu lesen sind und weitere 32 Artikel im Magnetbandmusuem.

In den Artikeln 1-39 schreibt Walter Bruch über die Historie der "Entwicklung der ersten Tonwalze bis zur Stereo-Schallplatte". Eigentlich hat ja Walter Bruch durch das alleine von ihm vorangetriebene PAL Farbfernseh-Prinzip seinen Weltruhm erlangt.
Dennoch passen diese ersten 39 Artikel (von insgesamt 72) besser hierher ins Hifimuseum als ins Fernsehmuseum, denn sie handeln überwiegend von dem mühsamen Weg, erst Töne, dann Sprache und später Musik zu speichern.

Diese Artikel-Serie begann in der Funkschau 1977 in Heft 24

Der erste der 39 Artikel erschien in der Funkschau Heft 24/1977
Der Edison Folienschreiber steht im Original in Phonomuseum in St. Georgen

. . . just in dem Jahr 1974, in dem die von ihm so sehr präferierte TED Bildplatte kommentarlos "vom Markt genommen" wurde.

Die (analoge) 10 Minuten TED Bildplatte war nur für die alten Verfechter "der deutschen alles könnenden Mechanik" ein Highlight. In 1974 war sie bereits weit überholt, da die (ebenfalls noch analoge) 30/60 Minuten Bildplatte, genannt Laserdisk, in den USA und in Japan bereits in den Markt eingeführt wurde.

Der Philips Laserdisc Prototyp war nämlich bereits 1972 von Philips vorgestellt worden. Bei Philips arbeitete man ab etwa 1973 an einer digitalen Video Laser Disc.

Und in der Mitte 1978 wurde dann die digitale optische Audio-CD angekündigt, zwar noch hinter Vorhängen bzw. hinter den "Kulissen" und dann im März 1979 gab es den berühmten Paukenschlag. Von nun an wußten die Hifi-Visionäre, da tut sich etwas Gewaltiges hinter den (Philips-) Kulissen. Vermutlich war Sony im März 1979 noch gar nicht mit von der Partie. Die Kooperation wurde unseres Wissens nach erst in 1980/81 (von Pieter Bögels) arrangiert.

Diese 39
Artikel (und natürlich auch die weiteren 32 Artikel) stellen meines Erachtens eine sehr aufwendige und intensive Fleißaufgabe des damals bereits pensionierten Prof. Dr. hc. Walter Bruch dar.
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Walter Bruchs Artikel glänzen durch seine ausgezeichnete Rhetorik, anschaulich erklärte Technik und ein reines sauberes Hochdeutsch.


Im Vergleich zu Vielem, das heute publiziert wird,
sind es Lichtblicke der deutschen Sprache und hervorragende Beispiele, wie man auch als Professor (ehrenhalber) komplizierte Technik leicht lesbar und anschaulich rüber bringen kann.

Das war auch sein eigentlicher herausragender Verdienst, das PAL Farbfernseh-System so erfolgreich an Nichttechniker, also die Politiker und "sonstigen unbedarften Entscheider", zu vermitteln.
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Der 2. Teil mit weiteren 32 Artikeln handelt von der Entwicklung der Magnetbandtechnik und der Tonbandtechnik . . . . und diese Artikel Serie steht natürlich im Magnetbandmuseum.

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