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Das Magazin STEREO wurde 1973 aus der Taufe gehoben.

In Heft 50 aus 1977 wird zum 50. Jubiläum auf den August 1973 verwiesen, in jenem Monat "soll" die erste Ausgabe mit Heft Nr 1. - vermutlich zur Funkausstellung - erschienen sein. Diese Hefte Nr. 1 bis 19 liegen uns leider nicht vor. Zu jener Zeit war die 10 Jahre ältere Hifi-Stereophonie absoluter Marktführer. Danach kam ein Stück abgeschlagen das noch ältere "fonoforum" und dann erst die anderen.

Vorab-Anmerkung zum Jahrgang 1978

Beim Duchblättern der diversen Hifi- und Audio-Magazine fällt natürlich Einiges auf.

So zum Beispiel in der Ausgabe 1978/09. Da gibt es auf einmal eine ganzseitige vierfarbige "Henkel-Trocken" Sekt-Werbung und eine ganzseitige vierfarbige Citroen GS Auto-Werbung und eine ganzseitige vierfarbige WRANGLER- Damen-Jeans- Werbung, die sich mit knall- roten "Krallen" auch noch ganz ungeniert gerade mal die Hose aufmacht. Da fällt die schwarz- weiße Urlaubswerbung von Klagenfurt am Wörthersee fast nicht auf. Es war bei dieser Publikation also so weit gekommen, daß jede auch nur irgendwie verkaufbare Anzeige, und sei sie noch so themenfremd, auf- bzw. angenommen und abgedruckt wurde. Laut Karl Breh von der damaligen Konkurrenz war das immer ein untrügliches Zeichen für ganz dicke rote Zahlen.

Die "Kollegen" (oder war es sogar die gleiche Redaktionsmann- schaft) von der brand neu aufgelegten Hifi-Exklusiv Edelgeräte Zeitschrift dürfen sogar eine ganze Doppelseite in Farbe belegen - es ist ja eine brüderliche Werbung für eine sogenannte "Schwester- zeitung" und kostet damit fast kein Geld und damit kein "Bares".

Weiter hinten fällt auf, daß es scheinbar nur sehr wenige gute Hifi-Studios gegeben haben mußte, weil das Tonabtaster-Produkt SATIN von der OSAWA & Co. aus München so gut wie unbekannt war und bis heute auch geblieben ist. Slogan: "in guten Fachgeschäften" - und OSAWA hatte nicht mal ein Telefon.

Die Liste der Händler-Adressen bzw. der Hifi-Studios auf den letzten Seiten war in STEREO dermaßen dünn und lückenhaft, daß man sogar nicht mal mehr schmunzeln konnte. In Mainz zum Beispiel gab es außer den zwei genannten Adressen noch mindestens fünf weitere Namen - weit und breit sehr bekannte Namen - wie "Radio Lerch", "Busch und Lerch", "Hifi-Studio Dörnhöfer" und natürlich das "Klangstudio Pohl" sowie auch noch "Hifi bei Karstadt". Auch in Wiesbaden gab es außer dem Suppes-Abhollager noch weitere richtige Hifi-Studios wie die Firma Zinnecker (Hifi- & Orgel-Studio), dann AUDIO in der Adolfsallee (Vorläufer der Hifi-Profis) und das Edel-Studio "Hifi am Kureck" (eine Tochterfirma von Radio Leffler). Übrigens - das Klangstudio Pohl gibt es heute noch - im Jahr 2016 - die anderen sind alle schon lange "gegangen".

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