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HECO Soundmaster B230

Das alte HECO Emblem
die HECO B230 als Paar
in 1971 besaß der Autor 2 HECO B230 Boxen

Die HECO B230 Hifi Box war die erste richtige Hifi Box des Autors gr so um 1969/70, als die dicken Hifi Jahrbücher noch die Bibeln der Hifi-Jünger waren. Auch in den Tests in der Hifi-Stereophonie (die "wir" Ahnungslosen natürlich mangels Alternative und pseudowissenschaftlicher Aufmachung glaubten) wurde dieser Lautsprecher erstaunlicher Weise sehr gelobt. Ich kaufte diese beiden (preiswerten) Boxen von meinem bescheidenen Salär für die samstägliche Aushilfstätigkeit in der Rundfunkabteilung im damaligen Frankfurter Bieberhaus (dieses Kaufhaus war im Prinzip der lokale Vorläufer der Expert-, Pro-, Media- Saturn-Märkte ganz ganz hinten auf der Zeil). Der brutto Preis lag bei ca. 350.- DM und ich bezahlte als Aushilfe (= Mitarbeiter) nur (immer noch) stolze 240.- DM pro Stück.

Warum damals gerade Heco ? Die größte Verkaufshilfe der Hersteller war nämlich Anfang der 70er die Unwissenheit der Kunden. (meine Unwissenheit übrigens auch)

Die HECO Box selber sah (durch das ALU-Lochblech vorne) absolut modern und super technisch aus. So etwas gab es sonst nur von Braun und für wesentlich mehr Geld. Drei kleine (13cm) Tieftonschassis und ein Kalottenhochtöner in einer geschlossenen Regal-Box machten schon beachtliche Musik, für damals jedenfalls. Beide Boxen hingen nämlich an einer Grundig Hifi- Röhrenendstufe NF 20 dran. Die vier EL84 lieferten (vermutlich) echte 15Watt Sinus pro Kanal, die aber in meinem damaligen kleinen Zimmerchen nie ausgefahren wurden.

Auf jeden Fall glühten die Röhren so schön gülden durch das (primitive Loch-) Blechgehäuse und so wurde Hifi eher gesehen und geglaubt als gehört.

Gerüchte sagen, daß die Boxen an dicken Verstärkern bei geringster Übersteuerung im Bass sofort am Frontgitter anschlagen. Das wollten wir nochmal testen, doch mehr als 30 (Nostalgie-) Euro(s) sind diese Boxen heute wirklich nicht mehr wert.
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Es müssten sogar noch Feho Chassis gewesen sein.

FEHO produzierte die Chassis und wurde dann von HECO übernommen

Feho war eine uralte Lautsprecherfabrik von 1928 und eigentlich aus Leipzig. Laut der mir bekannten Zeitzeugen ließ der kleine Hersteller Heco aus Schmitten im tiefsten Taunus eine recht lange Zeit die Chassis nach seinen Vorgaben bei Feho in Remscheid herstellen und die Gehäuse bei irgend einer Möbelfabrik den Rhein rauf und den Rhein runter. Im Ossiland hatten die Feho Leute aber keine Zukunft und gingen in den Westen. Heco kaufte die Fabrik komplett etwa in 1970 und verlagerte die Produktion ebenfalls in den Taunus.

In den alten Feho Unterlagen findet man ein 13cm Chassis, das sicher als Langhuber umgebaut wurde und so als Tieftonkomponente in den ersten Heco Hifi Boxen verbaut wurde. Diese Box mit einem heutigen Verstärker zu fordern, dürfte also etwas übertrieben sein.

Die von Feho beworbenen Produkte (Lautsprecher wie auch Chassis aus 1968) zeigten aber auch, daß die dortigen Entwickler den Zug der Zeit verschlafen hatten.

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