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Aus den über 100 Pioneer Receivern ist dieser VSX-859 hier erfreulich herausragend.

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Hier wird beschrieben, warum uns der VSX-859 so gut gefällt .....

Auf dem Labor-Tisch - er geht wieder
Das ist Hessen 4 in guter Qualität

Wir sind im Dezember im Jahr 2022 und der Strom aus der Steckdose wird immer teurer. - Die Multi- media-Geräte der Jahrgänge 1990 (und danach) versuchten mit vermeintlich begeisterungsfähigen Phantasiedaten zu "punkten", also je mehr Verstärker- Power, desto (angeblich) besser sei der Surround- oder Kino-Sound im eigenen Heim.

Doch das stimmte damals nicht und es stimmt auch heute immer noch nicht, denn die Wattzahlen haben mit der Qualität bzw. dem Klang fast nichts zu tun. Auch ist die Raumgröße unbedingt zu beachten und die bundesdeutschen Normalo-Wohnzimmer gehen selten über 24qm hinaus.

Da hört man den Wumm-Bumm des Basswürfels nicht oder nur schwach, im Idealfalle eher 2 Häuser weiter und das dann mit voller Intensität und Wucht.
Auch ein Surround- Verstärker mit einem 38cm Basswürfel hinten dran kann die Physik nicht überlisten, auch nicht mit 9 oder 11 mal 150 Watt.
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Wir betrachten zuerst nur die Nutzung als Stereoverstärker .....

Erfreulich : Ein übersichtliches Display

Bezüglich der Daten hatte ich schon angemerkt, daß ein 400 VA Netz-Trafo keine 500 Watt Sinus an 8 Ohm liefern könne. Aber für 2 Kanäle - die beiden Front-Kanäle - reicht es allemale. Und da kommt der hier kombinierte Mix aus analoger und digitaler Audio-Technik in den Vordergrund.
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Für Vinyl-Fans wieder wichtig - der analoge Phono Eingang .....

Hier der Magnet-Abtaster- Eingang für die schwarzen Scheiben

Inwischen habe ich aus reinem Interesse die älteren Pioneer VSX Receiver vor der Generatíon des Jahres 2000 - die Generatíon 2000 sind der VSX-839 und der VSX-859 Receiver - mal genauer unter die Lupe genommen.

Mindestens 20 Modelle vor dem Baujahr 2000 und fast alle 30 oder mehr Modelle nach 2002 haben ihn nicht mehr - den eingebauten (analogen) Phono Magnet- Vorverstärker. - Ausnahmen sind viele A/V Receiver von YAMAHA - die haben auch noch analoge Vorverstärker, sind aber (auch gebraucht) deutlich teurer.

Man muß ja nicht unbedingt ein militanter Fan der AAA oder sonstiger Hifi- Esoteriker sein, wenn man sich doch wieder mal an einer alten nostalgischen Vinyl-Platte erfreuen möchte, denn ein guter Moving-Magnet- Vorverstärker hätte im Jahr 2000 doch wirklich nicht mehr die Welt gekostet. So wurde so lange gespart, bis auch das über Jahrzehnte aufgebaute Pioneer- Image den Bach runter ging. Ein Trost, "die Anderen" machten es genauso (schlecht).
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Der analoge 7+1 -Eingang

Der VSX-859 hat neben den 3 digitalen Coax- und 3 optischen SPDIF- Eingängen noch einen analogen CD-Eingang, zwei Bandgeräte Eingänge (und Ausgänge) sowie 6 analoge A/V-Eingänge samt einem vermutlich technisch ausgereizten Phono- Vorverstärker- Eingang für Magnetsysteme sowie einen eingebauten (fast unsichtbaren) UKW- und MW-Tuner.

Diesen speziellen (analogen !!!) 6-Kanal Multi-Channel Eingang für externe Mehrkanal-Dekoder brauchen wir - zum Beispiel für unsere uralten analogen Quadro- Sessions mit den diversen Quadro- Decodern und -Demodulatoren und unserem (analogen) 4-Kanal Bandgerät. Die Anschlüsse des Video- Bereichs lassen wir vorerst völlig aussen vor.
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Die technischen Verstärker-Daten aus dem "Service Manual" !!

Anmerkung zu den technischen Daten aus den Service-Manuals (fast aller Hersteller weltweit). Wenn jemand das Service Manual in den Fingern hat, ist das dort beschriebene Gerät ja schon lange verkauft und gekauft worden.

"Man" kann hier also die Wahrheit schreiben, die der Techniker dann auch nachmessen können sollte. Hier stehen nämlich die echten Daten, oft auch verschlüsselt oder kodiert und ab und zu nicht so ganz vollständig, aber fast immer nachvollziehbar.


Dies ist nur ein Ausschnitt des Tech-Seite, die den Audio Teil des VSX 859 betreffen:

Dauerleistung (STEREO MODE)
FRONT .............................................. 100 W + 100 W (DIN 1 kHz, THD 1 %, 8 Ohm)

Dauerleistung (SURROUND MODE)
FRONT .................................................... 100 W + 100 W (DIN 1 kHz, THD 1 %, 8 Ohm)
CENTER .................................................. 100 W (DIN 1 kHz, THD 1 %, 8 Ohm)
SURROUND ............................................. 100 W + 100 W - (DIN 1 kHz, THD 1 %, 8 Ohm)

Die wichtigste Aussage :
Nennleistung ................................ 100 W + 100 W - (20 – 20 kHz, THD 0,09 %, 8 Ohm)

  • Anmerkung : Es wird im Zusatztext nicht verraten, wie das auch beim Betrieb aller 5 Endstufen gleichzeitig funktioniert hätte oder ob jeweils nur eine Endstufe alleine gemessen wurde. Denn das war bei vielen Japanern so üblich, bis die Amerkaner die RMS Angaben in sämtlichen Publikationen zwingend (mit deftigen Strafen) vorgeschrieben hatten.


Eingänge (Empfindlichkeit/Impedanz)

PHONO MM (nur VSX-859RDS) .............. 4,7 mV/47 kOhm
VCR1/DVR, VCR2, DVD/LD, TV/SAT, VIDEO, CD, CD-R/TAPE1/MD, TAPE2 ... 335 mV/47 kOhm

Aussteuerungsgrenze (Übersteuerungsgrenze9 (THD 0,1 %, 1kHz)

PHONO MM (nur VSX-859RDS) ....................... 120 mV

Frequenzgang (beachtlich vor allem der Phono-Vorverstärker)

PHONO MM (nur VSX-859RDS) ................ 20 Hz bis 20.000 Hz ± 0,3 dB

VCR 1/DVR, VCR 2, DVD/LD, TV/SAT, VIDEO, CD, CD-R,
TAPE 1/MD, TAPE 2 .................................. 5Hz bis 100.000 Hz  +0/-3 dB

Ausgänge (Pegel/Impedanz)

VCR 1/DVR REC, VCR 2 REC, CD-R/TAPE 1/MD REC, TAPE 2 REC ..... 335 mV / 2,2 kOhm

Klangregelung

BASS ..................................................... ± 6 dB (100 Hz)
TREBLE ................................................. ± 6 dB (10 kHz)
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LOUDNESS .............................. +10 dB (100 Hz/10 kHz)

Signalrauschabstand (IHF, kurzgeschlossen, A-Netzwerk)

PHONO MM (nur VSX-859RDS) .......................... 80 dB
VCR1/DVR, VCR2, DVD/LD, TV/SAT, VIDEO, CD, CD-R,
TAPE1/MD, TAPE2, MULTI CH IN ........................ 97 dB

Signalrauschabstand [DIN(Nennausgangsleistung/50mW)]

PHONO MM (nur VSX-859RDS) ..................... 68/61 dB
VCR 1/DVR, VCR 2, DVD/LD, TV/SAT, VIDEO, CD, CD-R,
TAPE 1/MD, TAPE 2 ...................................... 92/65 dB
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  • Anmerkung :
    Das bedeutet, die allgemein üblichen Werte (oder auch Normvorgaben) für Eingangs- und Ausgangs-Pegel von internationalen Hifi-Komponenten sind gut abgebildet. Der Ausgangspegel aus dem D/A-Wandler unseres Labor-PCs - bei uns ist das die Pegel-"Referenz" - ist für Vollaussteuerung des Vorverstärkers mit guten Reserven verfügbar. Auch die Frequenzgänge und die Rauschabstände sind bereits sehr gut und absolut in Ordnung.

    Der VSX-859 aus 2000 war damals auch das neue Spitzengerät einer ganzen Produkt-Serie. Der erste (rudimentäre) Sound-Test an den BRAUN L710 hatte gezeigt, die Qualität kann sich sehen lassen. An den später angeschlossenen BRAUN L810 erhält man noch ein wenig mehr Bass.

    Bemerkenswert ist die Angabe, daß hier Boxen erst ab 6 Ohm Scheinwiderstand aufwärts angeschlossen werden dürf(t)en (oder "sollten"). Auch werden die Leistungsangaben nur bei 8 Ohm publiziert.

    Hier in Deutschland haben wir aber fast nur 4 Ohm Boxen (BRAUN, HECO, CANTON usw.). Der Rest der Welt hat 8 Ohm Boxen, wobei das am Ende ja auch nicht stimmt. Die Messungen der Scheinwiderstände in der Hifi-Stereophonie hatten ergeben, daß diese (Schein-) Widerstandsbereiche durchaus von 2 Ohm bis weit über 30 Ohm variieren, je nach Meßfrequenz und Frequenzweiche.

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Womit "bewerten" bzw. vergleichen wir hier die Qualität ?

Die BRAUN L810 am VSX-859

Bei uns im Labor haben (bzw. hatten) wir folgende Boxen : Zwei BRAUN L710 und zwei BRAUN L810. Dazu kommen zwei Telefunken TL800 mit einem recht großen Bass-Chassis. Der Labor- Raum hat etwa 24qm bei 2,6m Höhe und ist damit ein Äquvalent zu einem normalen Wohnraum. Der Härtetest in unserem großen 120qm Studio mit 6m Höhe wäre nicht real. Da sind 100 Watt pro Kanal schnell am Ende.
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Eine Zeit lang stand im Labor ein ONKYO A-8850 Vollverstärker, ein Schwergewicht mit ebenfalls fast 17 Kilo, an dem die beiden BRAUN L810 angeschlossen waren. Dessen Eingangswahl-Drehknopf (nicht der Lautstärke-Steller !) muckt aber öfter und fängt an, zu spinnen. Auch hat der Verstärker keine Loudness Schaltung, die oft wünschenswert war bzw. wäre. Bei leisen Pegeln klingt er nicht - oder besser formuliert, er klingt etwas dünn.

Den geplanten akustischen Vergleich werden wir mit dem Parasound Vorverstärker und einer unserer DENON POA Endstufen beginnen.
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Auch ein Raspberry Pi3 Computer als Quelle ist ok

Weiterhin haben längere Hör-Vergleiche ergeben, daß der "nahezu unsichtbare" Huckepack- D/A Wandler auf dem Raspberry Pi3 Computer eine so ausgezeichnete Wiedergabe bewerkstelligt, daß auch mit dieser Quelle einzelne Geräte verglichen werden können. Wir haben immer im Blick, daß ein 2.000.- DM Receiver eben nicht zum sogenannten High-End (McIntosh oder Accuphase oder andere Hersteller) gehören kann. Auch an esoterische Bereiche wird der Pioneer VSX 859 nur selten herankommen. Dafür war der Preis einfach zu niedrig, auch wenn er manchem modernen Spitzengerät das Wasser abgräbt.
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Ein Blick auf die Hardware - das Innenleben .....

Ein Blick in den YAMAHA Receiver
hier der offene PIONEER 859

Bei einem Verstärker (ein Receiver ist quasi ein Verstärker mit einem UKW Zusatz) ist die Versorgung der Lautsprecher das A und O. Bei den relativ alten YAMAHA Receivern war mir schon vor vielen Jahren aufgefallen, sie klingen wirklich gut. Selbst bei den 2 x 40 Watt Endstufen sind dicke Drahtbrücken über die Platine gelegt, die den gesteuerten Strom von den Endtransistoren zuerst zu den Relais und dann zu den Klemmen "leiten".

Hier ist es ebenso. Das steht zwar im Widerspruch zu der schmächtigen Netz-Zuleitung, aber die Innenverkabelung vom Netzteil bis zu den Klemmen ist einwandfrei. Nur hätten für echte 500 Watt die Kondensatoren etwas größer ausfallen können. Für Stereo ist es vollkommen ausreichend. Alle 5 (6) Lautsprecherpaare werden über Relais angeschaltet, nicht über "dünne" oder schwächliche Drucktasten.
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Wie bewerten wir Gebrauch und Nutzen ?

Alles ist off
jetzt im Standby

Selbst im Jahr 2000 hatten die allermeisten Stereo- / Hifi-Verstärker und -Receiver noch stromhungrige Kleinsttrafos zwecks Ferneinschaltung.

Die wenigsten konnten mit einem echten Netz- schalter glänzen. Inzwischen sind wir den heimlich schlafenden "Verbrauchern" auf der Spur, weil es sich doch aufsummiert, Tuner, Verstärker, CD Spieler, Streamer und sonstwas rund um die Uhr in der Steckdose zu belassen.
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Der Pioneer (ab dieser Generation ?) hat eine besondere Lösung eingebaut. Der kleine 230V Hilfstrafo hängt immer am Netz und der "OFF/ON" Power-Schalter schaltet nur eine niedrige Spannung auf der Sekundärseite des Trafos ein/aus und versorgt damit den Microcontroller auf der CPU Platine im Stromspar- WAIT Modus. Im Zustand "OFF" ist die Leistungsaufnahme wirklich nahezu "0,0". Schalte ich auf "ON", liegt sie bei 1 VA. Die CPU taktet nur mit 16 kHz anstelle 12 MHz. Das sind ganz vernünftige akzeptable Werte.

Unten drunter gibt es dazu einen Einschalt-Taster. Und erst dieser Standby-Taster (STANDBY/ON) schaltet über ein Relais den Haupttrafo mit den Endstufen ein. Das nenne ich ein gut durchdachtes (Stromspar-) Konzept, an dem sich manche wesentlich teureren Wettbewerber ein großes Stück abschneiden könnten.
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Die Steuerung des Receivers kann "sehr viel" .....

Die dazu nötigen Bedienelemente sind in erträglicher Anzahl gerade noch zu beherrschen. Die Fernbedienung hilft auch ein Stück weiter. Es gibt nur 2 Drehknöpfe, das reicht. Ein spezieller sogenannter Gold-Cap (Speicher-) Kondensator auf dem Prozessor-Board hilft, viele der zuletzt gewählten Einstellungen der Steuerung samt UKW Frequenz und Lautstärke sowie welches Lautsprecherpaar mit welcher Quelle betrieben wurde zu speichern und für Monate aufzuheben.

Das Innenleben macht einen wirklich guten "Labor"-Eindruck, ist also reparabel. Man wollte bei Pioneer damals bestimmt so viel Komfort und so viele Funktionen wie möglich integrieren und hatte dann auf einmal ganz viele einzelne Platinen, die alle von dem Master-Prozessor gesteuert werden wollten. Viele dieser Platinen sind mit flexiblen Flachbandkabeln verbunden, die sich erträglich leicht aus- und einstecken lassen. Viele der braunen Platinen scheinen einseitig konzipert zu sein, aber das trügt. Auf der Rückseite sind viele aktive und passive Bauelemente auf den Leiterbahnen aufgelötet.
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Die LOUDNESS Frequenzgang Korrektur soll(te) eigentlich pegelabhängig sein ..... ist sie aber nicht !!

Die Pegel-Anhebung wird mit jeweils +10db bei 100Hz und 10kHz spezifiziert ...... und das werden wir mit unserer Meßtechnik nochmal prüfen, ob die Japaner da geschummelt haben und nur eine feste Anhebung für alle Lautstärken einprogrammiert haben. Es müsste eine variable Kennlinie sein. Rein akustisch scheint es eine fest programmierte Anhebung über alle Pegel zu sein und das ist leider billig.
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Dennoch - ein bislang guter Eindruck - nach der Reparatur .....

Immer mit Blick auf den damaligen Verkaufs-Preis aus 2000/2001 habe ich das Gefühl, dieser Receiver wurde mit einem (UVP) von DM 2.000.- künstlich im Preis deutlich runter "geschraubt", während der größere (ältere) Bruder mit DM 3.500.- wiederum zu hoch angesetzt wurde. Das nannte man Produktpolitik mit Blick auf die zahlreichen Wettbewerber, die um das Jahr 2000 herum genauso wie PIONEER um jeden  Kunden kämpfen mussten. Der damals größte Harman/Kardon AVR 7500 aus der 3.500 DM Ecke ist auch bereits eingelandet und wird bald untersucht.
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Ein Gebraucht-Marktpreis von 80 bis 250 Euro ist angemessen

Je nach äusserlichem Zustand - unser güldener VS-859 ist auf der linken Seite bereits leicht verschrammt und verkratzt gewesen - sind diese Preise angemessen, weil die allermeisten Pioneer und Onkyo und andere Geräte dieser Serien (mit diesem Inkrementalgeber) erst mal repariert werden müssen. Ein ungewollter Lautstärkesprung einer echten 5-Kanal-Anlage mit Basswürfel von -72db auf +12db haut ihnen die Bass-Chassis raus und in einem größeren Mietshaus eventuell auch noch die Wohnungstür. Die Nachbarn könnten die Polizei wegen einer Explosion rufen und das gibt nur Ärger.
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1 Watt ist noch akzeptabel
im Standby auch zuviel
im Leerlauf !!! Achtung !!

Es gibt "Ausreißer", die auffallen :

Weiterhin sollten alle 5 Endstufen in Ordnung sein.

Wird aber der silberne ALU-Kühlkörper nach 10 Minuten glühend heiß, ist etwas faul. Sie riechen und/oder fühlen das auch oben auf der Abdeckung an den Luftschlitzen in der Mitte. Es steigt recht schnell warme Luft auf. - Ein 230V Leistungsmessgerät wird es sofort anzeigen. Rechts die Messungen von unserem schwarzen (zweiten) VSX-859.

Werden also im Leerlauf oder bei ganz ganz leiser Musik - oder ganz ohne Musik (und damit ohne Signal) mehr als 72 Watt angezeigt, dann Finger weg, es wird richtig teuer.

Wollen Sie jedoch nur Stereo Musiken abspielen, muß ein Fachmann die defekte(n) Endstufe(n) abklemmen. (Nachtrag : Sorry, das geht leider doch nicht, es ist nicht vorgesehen und irritiert die Fehler-Melde-Leitungen)
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Übrigens, auch ein fixer schneller Audio-Spezialist benötigt mit unserer Anleitung etwa 2 Stunden plus Materialbeschaffung zum Austausch dieses Drehstellers. Die fachgerechte Überprüfung gehört nämlich dazu. Eine Reparatur bei einem Profi könnte durchaus im 200.- Euro Bereich landen.
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An unserem zweiten VSX zum Beispiel stimmt etwas nicht :

Endstufe ausgebaut

Unser schwarzer VSX-859 hat einen Defekt - vermutlich auf dem Endstufenteil. Bereits in der Standby Stellung werden 1,9 VA benötigt. Der andere güldene benötigt nur 1,0 VA. Im ganz normalen Leerlauf will der schwarze VSX heftige 258 Watt (VA) sehen, der güldene nur 71 Watt (VA).

Baue ich aus dem Defekt-Gerät die gesamte Endstufeneinheit aus, werden nur noch 41 Watt (VA) verbraucht. Diese 41 Watt (VA) sind also der Grundverbrauch des VSX-859 mit der Prozessoreinheit und mit allen Vorverstärkern und dem Tuner.

Demnach hat (hätte) die 5-Kanal Endstufe eine Leerlauf- Verlust- leistung von ca. 30 Watt. Das sind die sogenannten Ruheströme, die in den 5 Endstufen eingestellt werden müssen, damit alle Verstärker sauber arbeiten.

Der schwarze VSX-859 wurde nach dem Einschalten nahezu glühend heiß, und da hatte ich diese 256 Watt (VA) Leistungsaufnahme gemessen - und ohne ein Signal. (Und dann - ganz merkwürdig -, inzwischen geht er gar nicht mehr an ....)
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Unser dritter VSX-859 hat zwar normale Leistungsaufnahme aber .....

..... er hat ein sporadisches Kratzen und Verzerren auf einem der Frontkanäle. Die gesamte 5-kanal-Endstufe scheint in Ordnung zu sein, denn das Kratzen läßt sich von der Lautstärke her runter reglen. Die Leistungsaufnahme bei leiser Musik liegt bei 74 Watt (VA) und bei lauter Musik bis 77 Watt (VA).
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.... und dort werden wir zuerst die DHFI Testplatte Nr. 2 laufen lassen und die Frequenzgang- Tests auf dem Labor-PC protokollieren.
Hierzu wird zum Vergleich der GRUNDIG SXV 6000 mit einem sehr guten Phono-Vorverstärker mitmachen müssen. - Das wird noch etwas dauern. Die Potis beim Grundig sind alle hinüber.
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Die übernächste (Test-) Stufe ist dann der 4-Kanal Quadrosound

Sie hören richtig, es geht um die schon lange gestorbene analoge Quadro Technik der 1970er Jahre. Da werden 4 Kanäle und 4 Endstufen mitsamt den 4 Boxen gebraucht, um eine 4-Kanal Platte oder ein 4-Kanal Band oder eine 4-Kanal Wave-Datei wiederzugeben. Mal sehen, ob das klappt. Der VSX 859 hat auf der Rückseite 4 (6) analoge Multichannel Eingänge.

Wir haben ein Toshiba 4-Kanal Bandgerät mit mehreren echten 4-Kanal 18cm Bändern bekommen und bereits überprüft. Quadro Platten sind auch zur Genüge vorhanden -

Hier geht es zu unseren nostalgischen Quadro-Plänen .......

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