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April 2011 - Hier etwas über den Grundig MXV 100 von 1980 :

1980 - eine gelungene Optik
leider DIN-Buchsen hinten
alles solide diskrete Bauteile
waren es wirklich 10.000 Stück ?

Was heute in 2010 als "cool" oder "voll krass" bezeichnet wird, war damals einfach nur "in". Und "in" waren die kleinen japanischen Mini- oder Midi-Anlagen.

Dann kam ein bombastischer Test des kleinen MXV100
Vorverstärkers in einer unserer "Glaubens-Zeitschriften". Und um das auszuprobieren mußte erst mal solch ein Teil her. Damals 1981 kaufte ich auch gleich zwei, dazu den Rest für eine ganze Anlage für meine Eltern, die es auch nicht mehr so groß haben wollten.

Es ist sehr schade, denn er klingt nicht.

Dann kam das große Erwachen. Dieser MXV100 war technisch sicher überhaupt nicht schlecht, innen drinnen wirklich mustergültig aufgebaut, super tolle gemessene technische Daten und mit seiner wirklich einfachen Bedienung konnte er richtig gefallen. Doch so richtig klingen wollte er nicht, trotz Loudness (Grundig nannte es Kontur) und Klangreglern.

Ich probierte diverse Endstufen aus und diverse Lautsprecher
, es half nichts. Dann erstand ich damals 2 große Grundig XSM 3000 Aktivboxen vom Feinsten. Auch damit klang es (nur) mittelmäßig. Das "Warum" hatte ich nicht weiter untersucht. Meine Eltern waren nämlich zufrieden, im Gegensatz zu mir.

Ich legte meinen MXV 100 dann (für über 3 Jahrzehnte !!!) auf die Seite. Damals schloß ich nämlich fast zufällig einen (damals bereits sehr sehr teuren) Accuphase Vorverstärker (der mit den vielen Drucktasten) an die aktiven XSM 3000 Boxen an und "Potz Blitz", es taten sich Welten von unglaublicher Dynamik und von riesigen Stereo-Erlebnissen auf.

Also an den aktiven Grundig-Boxen hatte es nicht gelegen. Die sahen halt - braun und stoffbespannt - nur urkomisch altbacken aus, und das damals schon. Der Accuphase Vorverstärker wirkte Wunder und klang wie ein Wunder. Und damit war der MXV100 einfach out (oder beser : für mich war er tot).
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Modifikation für 230 Volt - die Kühlung.

Ob es wirklich notwendig war, wird sich noch zeigen. Jedenfalls war das kleine Stück Blech der DIN- Buchsen- abschirmung, das auch als Kühlblech mit benutzt wurde, deutlich braun angelaufen und demnach für die inzwischen 230 Volt Netzspannung nicht mehr geeignet bzw. thermisch überfordert.

Mit einem Stück 5mm Alumaterial wird jetzt
das hintere Gehäuseteil als Kühlkörper mit benutzt und das (ehemals) kleine Kühlblech wird fast nicht mehr warm. Die 3mm Schraube geht durch beide Bleche durch und diese Schichtung hat überall genügend Wärmeleitpaste.

Wichtig ist, die Trafos der Kleinen sind immer am Netz !!

Inzwischen - also nach 30 Jahren - kostet der Strom aus der Steckdose richtiges Geld. Da sind eben 3 x 8 Watt Tag und Nacht auf einmal Kostenfaktoren, die nicht notwendig wären. Man sollte eine schaltbare Steckdosenleiste vorschalten.

Der Test, wie er wirklich klingt (im Vergleich), der kommt in Kürze.

Dazu werden neue "DIN auf Cinch" Adapter gelötet, denn die alten sind alle ziemlich korrodiert.


Da kommt noch etwas drüber, denn die Zeitschriften sind seit Mitte 2015 alle da.

Diese Zeitschrift ist auch danach mehrfach eingegangen und öfter mal wiederbelebt worden, mit nur mäßigem Erfolg.
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