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Die ersten CDs, die man kaufen konnte, waren exorbitant teuer.

Der Verkaufspreis 1983 war 29,90 DM
und das hier war da drauf

Jetzt im Nachhinein in 2011 können wir es ja sagen, wir wurden wieder mal von der MI (steht für Musikindustrie) gezielt getäuscht.

Als die CD nach der euphorischen Vorstellung von Philips 1979, von Sony und Max Grundig dann nochmal 1981 endlich auf den Markt kam, es war etwa Ende 1982 bis Mitte 1983, wurde uns "verkauft" (also erklärt), es würde sich alles auf dem bekannten Preisnveau wie bei der bis dato bekannten 33er Vinyl-LP abspielen. Die Herstellung sei ja nun einfacher, die Lagerung günstiger usw. usw.

Doch dem war nicht so, die ersten CDs waren 1983 richtg teuer. Angeblich waren der Materialeinsatz als auch die Lager- und Transportkosten wirklich deutlich geringer als bei den großen 30cm Vinyl-LPs. Doch gemerkt hatten wir davon (erstmal) nichts.

Die nebenstehende James Last CD mit absoluter (und ehemals analoger) Dudeldudeldei drauf (AAD) war für 29.- DM an der oberen Grenze und wurde anfänglich nur von denen gekauft, die den neuen digitalen Sound mal von CD hören wollten.

Dennoch war die sofort ausverkauft. Es war schon beeindruckend, wie laut man jetzt drehen konnte, ohne daß es eine Rückkopplung gab. Auch war die Musik jetzt endlich "Meister Proper" rein. Und es rauschte und kratzte nichts, das war erstmal toll.

Trotzdem, es war (ja nur) eine vom alten originalen analogen Masterband digtalisierte Version (es nennt sich "digitally remasterd") einer ehemaligen analogen Aufnahme. Also mit geringstem Aufwand den maximalen Profit herausholen, das war die anfängliche Devise der Platten-Labels.

Aber die Kunden haben es gemerkt und wurden recht schnell wählerisch. Und nach weiteren 20 Jahren hat sich das Blatt total gewendet. Mit MP3 und der weltweiten Vernetzung rächten sich die damals "alternativlosen" Käufer und kauften nichts mehr, sie tauschten fast nur noch.

Wie das teilweise auch heute noch geht, finden Sie hier auf www.k7r.de .
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Es gab dann noch eine weitere ernüchternde Erleuchtung

die Quelle - eine M15A Stereo
die fertige 33er Vinyl Platte

Mit den remasterten analogen Aufnahmen wurde auf einmal vielen Musikliebhabern klar, was auf den 38cm/s Stereo Studiobändern wirklich für eine edle Audio-Qualität drauf war und wieviel weniger davon auf den Vinyl-Platten noch übrig blieb.

Auf einmal hatten ehemals analoge Aufnahmen eine unheimliche tolle Klangfülle mit sagenhaften 65 dB Dynamik und eine Transparenz und einen dem Original des Konzertsaales vergleichbaren Bass.

Auch war die Qualität der Musik über die ganzen 60 Minuten einer Scheibe gleichbleibend gut und unverzerrt. Das gab es bei den Vinyl-PLatten nicht, die Qualität wurde zum Ende der Platte zu (also zunehmend weiter innen) immer schlechter und oftmals verzerrt - das heißt ganz deutlich verzerrt.

Das war erfreulich und ernüchternd zugleich.

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