Sie sind hier : Startseite →  Hifi Hersteller (6) Fernost→  ONKYO (Japan)→  Onkyo - Separate Collection
Ein "Test" aus 1999
Unser Onkyo Labor Turm
Anlagen-Kombination 1
Anlagen-Kombination 2

Die Onkyo - "Separate Collection" Serie

Diese Geräteserie besteht aus mehreren fernsteuerbaren Mini Komponenten aus den Jahren 1997-99, die als einzelne Bausteine neben- oder übereinander gestellt werden können. Die Gesamt-Qualität und Leistung dieser 4 (oder mehr) Geräte war im qualitativ mittleren Hifi-Bereich angesiedelt. Die Optik war gelungen. Es gab im selben Katalog noch weitere "vielleicht" etwas höherwertige Bausteine.

Die Optik und die Größe war damals ungewöhnlich ansprechend
und die Art der Bedienung sowie die Anzahl der Knöpfe absolut ausreichend. Bis auf den in dieser Preisklasse schon nicht mehr verkaufbaren analogen Plattenspieler waren alle Programmquellen bedacht worden.

Wir haben jetzt (Jan. 2015) eine solche Anlage komplett (mit fast allen Bausteinen) bei uns im Labor stehen und können sie durchmessen.

Dazu gehören
.

  1. Der Tuner T-405R
  2. Der MD Recorder MD-105
  3. Der CD-Player C-705 (defekt)
  4. Der Verstärker A-905
  5. und eventuell der Kassettenrecorder (den wir nicht haben)

.
Ein Blick hinein in das Innenleben der einezelnen Komponenten :

Die ganze Geräte-Serie von Tuner, CD und MD und CC Player ist weder High-End noch Oberklasse.
Es ist guter Durchschnitt mit ein paar Extras.

Die Front macht bei allen Komponenten optisch viel her, doch das täuscht. Die Frontblenden und alle Knöpfe sind aus Plastik, das Gehäuse ist aus dünnstem Blech, dünner geht es kaum noch, aber dennoch - sogar offen ohne Deckel - recht verwindungssteif.
.

Die Verarbeitung ist japanisches Mittelmaß . . . .

also nichts Besonderes, es ist fast alles lowcost. Bis auf den CD Player sind alle Audio-Leitplatten nur einseitig mit vielen Brücken konstruiert. Das ist zwar für eine Reparatur genial, doch für die sensiblen Audio-Ströme nicht unbedingt vorteilhaft. Die Platinen der jeweiligen Bedienteile mit den Anzeigen stehen vorne senkrecht hinter den Frontblenden und sind vermutlich doppelseitig.
.

Das Innenleben zumindest des Verstärkers A-905 ist unaufgeräumte wirre Standard-Technik. Es ist kein Vergleich zum Beispiel mit Yamaha Receivern aus diesem Zeitraum, die auch innen wie "gestylt" aussehen. (Wir haben einen !)

Am meisten fällt halt auf, daß die Bestückung dem Niveau der 15 Jahre älteren SONY und AKAI Bandgeräte ähnelt. Dort waren die Kondensatoren und Transistoren auch alle wie Kraut und Rüben schief und schräg "eingepflanzt". (Auch hier haben wir mehrere davon.)
.

Weitere Besonderheiten - positive wie negative :

Nur der kleine Verstärker A-905 hat einen richtigen Netzschalter und dazu auch noch einen fernsteuerbaren Bereitschaftsmodus. Man kann ihn also komplett vom Netz trennen. Das ist in dieser Peis- und Größenklasse mustergültig. Er hat aber keinen schaltbaren Netzausgang, und damit paßt das Konzept nicht so richtig.

Die anderen Geräte (Tuner, CD und MD) hängen immer am Netz und verbrauchen damit einigen Ruhestrom - je Gerät zwischen 8 und 10 Watt. Die beigefügte Beschreibung der Inbetriebnahme einer solchen ganzen Anlage ist damit nicht besonders glücklich gelöst, weil über den vergeudeten Stromverbrauch nichts geschrieben steht.

Für uns ist der Verstärker so interessant, denn er klingt für seine 2 x 15 Watt erstaunlich gut. Und da der UKW-Tuner dabei ist und RDS Daten anzeigen kann, kann er unseren alten dicken (und viel zu großen) PIONEER Receiver ersetzen.
.

- Werbung Dezent -
Zurück zur Startseite © 2007/2019 - Deutsches Hifi-Museum Wiesbaden - Copyright by Dipl. Ing. Gert Redlich - DSGVO - Privatsphäre - Zum Telefon der Redaktion - Zum Flohmarkt
Bitte einfach nur lächeln: Diese Seiten sind garantiert RDE / IPW zertifiziert und für Leser von 5 bis 108 Jahren freigegeben - kostenlos natürlich.

Privatsphäre : Auf unseren Seiten werden keine Informationen an google, twitter, facebook oder andere US-Konzerne weitergegeben.