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Erste Antworten auf viele offene Fragen

Die CA 10

zusammengestellt im Aug. 2015 von Gert Redlich - Erst durch die Durchsicht der vielen Hifi-Magazine aus Berlin im Sommer 2015 bin ich auf die "Tests" dieser CA Serie von CANTON gestoßen.

Test von unterscheidlichster Qualität (bezüglich des Fachwissens) sind unter anderem hier erschienen:

HIFI VISION, 5/86 und HIFI VISION 6/87
AUDIO 5/86 und AUDIO 2/87

Der Versuch eines Reverse Engeneering einer CA20 ist leider unerfolgreich beendet worden. Zu viele offene Fragen konnten (noch) nicht oder nicht mehr beantwortet werden und die alten CANTON Mitarbeiter konnten oder wollten mit ihrem Wissen nicht mehr aushelfen.

Durch das Zusammenbauen der einzelnen (Teil-) Informationen aus den nachfolgenden Texten der unterschiedlichen Redakteure mit deutlich unterschiedlichem Fachwissen könnte das Puzzle in Teilen aufgelöst werden.
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Die CA 10/15/20/30 Serie - ein Bausteinsystem

Die CA 20

Die Modelle der CA Serie sind aus einzelnen Bausteinen zusammengestellt. Sie unterscheiden sich fast nur in der Anzahl der Basslautsprecher, um Räume unterschiedlicher Größe beschallen zu können.

Weiterhin sind im Laufe der Entwicklung und Produktpflege diverse Schwächen ausgemerzt worden. Angeblich hatte die erste CA 30 vier Bass-Chassis mit 20cm Durchmesser. Später wurde der doch etwas schwache Bass durch 26cm Chassis verbessert und das elektronische 50Hz Subsonic Filter entfernt.
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Die "Sensoren" in den CA Chassis

In der CA 10/15/20/30 Serei wurden zwei unterschiedliche Konzeptionen von Bewegungssensoren eingesetzt. Bei den Bass Chassis und den Tief-Mittelton Chassis wurden sogenannte Hall Elemente verwendet. Das hat nichts mit einem Hallgerät zu tun. Es ist ein ganz spezieller von einem bewegten Magnetfeld abhängiger Effekt - nach dem Amerikaner Edwin Hall benannt.

In den Mittelton und Hochton Chassis wurden separate Sensor-Spulen mit Hochfrequenz moduliert und so die Bewegung erkannt. Wie es im Einzelnen funktioniert, kommt noch.

Es gab da sicher noch weitere Methoden mit höherer Genauigkeit, die aber alle bereits patentiert waren. CANTON hat sich diese beiden eigenen Methoden auch patentieren lassen, aber nirgendwo auf die Schwächen oder Ungenauigkeiten hingewiesen.
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Entwickelt wurde die CA Serie ab 1985

und deshalb tauchen die ersten "Tests" oder Beschreibungen erst im Frühjahr 1986 auf. Die Probleme mit der Elektronik sind aber bestimmt schon seit Ende 1986 bekannt gewesen.

Eine sehr gute Beschreibung finden Sie hier in der Ausgabe 02/1987 von AUDIO. Insgesamt sind in allen 4 "Berichten" oder Artikeln die besonderen Eigenschaften dieser aktiven Regelung stückchenweise und ungeschickt, mißverständlich und teilweise falsch beschrieben und man muß es sich selbst zusammensuchen - alles in allem etwas mühsam.

Da haben wir etwas nachgeholfen mit besonderen Artikeln über die Regelung bei Lautsprechern.
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