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Was gibt es Neues im virtuellen Hifi-Museum ?

Hier finden Sie neue historische Seiten (oder Downloads), die in hifimuseum.de eingestellt wurden. Hier finden Sie KEINE Neuigkeiten aus der "aktuellen" Hifi-Szene. Auf diesen Seiten schreiben wir über Vergangenes, wie es kam, wie es war und wie es wieder ging bzw. von anderen Neuerungen, Entwicklungen, Verbesserungen überrollt wurde. Und wir schreiben unsere eigene Meinung !! Die muss nicht mit der Ihren übereinstimmen. Also bitte nur weiter schmökern, wenn Sie so tolerant sind, auch die Meinung Anderer ertragen zu können. Auf dieser Folge-Seite stehen die letzten 20 Änderungen der Hifi-Webseiten.

Die Neuigkeiten der anderen Museen-Seiten stehen hier :

Die Erweiterung auf "https" ist in Arbeit

Seit ein paar Wochen ist die Erweiterung unserer Web-Server auf die gesicherte Internet- Verbindung auf das "https"-Protokoll in Arbeit. Wegen des gleichzeitigen Umzugs auf einen größeren Server kann es zu temporären Ausfällen kommen. Leider war unser GAU so zeitraubend, daß es wieder etwas warten muß.

Die QUAD 303 Endstufe aus 1968

Die QUAD 303 Endstufe

Dieser englische Kraftverstärker aus 1968 war ein Sonderfall im Verstärkerbau. Während die allermeisten Endstufen bei 4 Ohm deutlich mehr Leistung abgeben konnten, ging die Ausgangs- leistung bei dem Quad 303 zurück. Alleine mit 8 Ohm konnte die Nennleistung von 2 x 45 Watt Sinus erzielt werden. Ein Einblick kommt in Kürze. Berühmt wurde dieser Verstärker zusammen mit den ESL 57 Elektrostaten von Quad, die er hervorragend ansteuern konnte.

Juni 2024 - Eine Traumanlage aus 1968 aus Heidenheim

Tuner, Vorverstärker und Endstufe mit Wharfedale Rosedale Boxen

Aus Heidenhaim an der Benz durften wir eine zweite Spende abholen. Nach den 3 Assmann Magnetplattenspielern ist es diesmal eine QUAD 33/303 Anlage mit Wharfedale Rosedale Boxen. Das war auch 1970 noch ein Traum, der für viele unerfüllbar war. An dem Tuner sieht man, daß bei QUAD der Umstieg von der Röhrentechnik auf die Transistortechnik in vollem Gange war. Auch die Rosedale Boxen gehörten damals zum qualitativen oberen Bereich der Standboxen - und alles zusammen ist über 55 Jahre alt. Die Boxen sind zwar äußerlich schon etwas gealtert, doch innen drinnen scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Der erste Test (ohne Verkleidung) mit einem modernen Receiver war erfolgreich.
Es wird dazu 2 neue Seiten geben, die Rosedale-Seite und die Quad 33/303 Seite.

Juni 2024 - Unser RIM SWM 3000 Meßgerät ist überarbeitet

Das renovierte RIM SWM 3000

Die Meßwertschwankungen unseres RIM "Stereo-Watt-Meters" waren komisch und nervig und die Umstellung auf nur noch einen Ohm-Wert war lange geplant Wir brauchen seit langem keine 4 Ohm und 16 Ohm Messungen mehr. Damit der Ärger nicht noch länger die Laune verdarb, wurden die originalen uralten 8,5 Ohm Drahtwiderstände gegen neue 3,9 Ohm / 1% und angeblich mit 100 Watt belastbare Widerstände ausgetauscht. Die Meßbereichs-Umschaltung funktioniert nach wie vor und erste Messungen zeigen einen vorzüglichen Gleichlauf auf beiden Kanälen. Eine RMS-Spannungs / Leistungstabelle für "7,8" Ohm ist auch bereits erstellt. Für eigene Messungen mit einem 8,0 Ohm Widerstand gibt es auch eine hilfreiche 8 Ohm RMS- Spannungs / Leistungstabelle.

Juni 2024 - 2 kleinere ONKYO A/V-Receiver im Labor

Ein relativ moderner (aus 2012) kleiner A/V Receiver mit HDMI, Ethernet und USB Buchsen als Geschenk und ein älterer (aus 2001) kleiner A/V Receiver ohne HDMI und ohne USB sind bei uns gelandet.
Beide Low-Cost Consumer-Geräte sollen irgendwo um die 2 x 60 Watt Dauerleistung liefern und das testen wir gerade. Bei der Durchsicht der Prospekte und der Service-Manuals kommen erstaunliche Diskrepanzen bei den Leistungsangaben zutage.

Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich. Hier geht es zu dem älteren ONKYO TX-SR501E und hier zu dem jüngeren ONKYO A/V TX-NR414.

Juni 2024 - neue Dichtungen für die reparierten BOSE 901

Die BOSE 901 Boxen waren ab 1970 der überraschende "Knüller" auf dem Hifi-Markt. Der hinterlassene Klang- oder Erlebnis- Eindruck einer gelungenen Messe-Vorführung mündete in über 250.000 verkaufte Pärchen. Doch die Freude währte nur wenige Jahre. Ab der Serie III bröckelten alle 18 Schaumstoff- sicken und aus wars. Ab etwa 2000 loteten findige Lautsprecher- Spezialisten diesen Problem-Markt aus und ließen neue Gummi-Sicken für diese 901 Chassis herstellen. Einige wenige Experten konnten diese dann auch professionell einbauen, wie der Herr Christ aus Ingelheim am Rhein (die Sound Clinic). Es gab auch Dilettanten, die sich daran versucht hatten. Aber keiner hatte die Dichtungen im Angebot, die so alt und verklebt nicht mehr verwendbar waren. Nachdem sich da über Jahre nichts getan hat, haben wir bei uns eine "Stanze" gebaut ... und bereits 18 Dichtungen gestanzt

Mai 2024 - Ein Marantz SR 9200 (aus 2001) ist angekommen

Dieses Geschenk kam aus der Schweiz und landete beim deutschen Zoll in Wiesbaden. Nach anfänglichen eineinhalb- stündigen Recherchen, was das denn noch Wert sei, wurde es (mit etwas Nachhilfe) 2 Tage später als zollfreies Geschenk akzeptiert. Der SR 9200 gehörte mal zu der Creme de la Creme der A/V Receiver, aber das war in 2001 und das ist jetzt über 23 Jahre her.
Ganz sicher war das Teil (für ehemals 3.500.- Franken) nicht billig, eher umgekehrt. Doch wenn es nicht mehr geht und keiner mehr da ist, der es reparieren kann oder könnte, dann ist es eben nichts mehr Wert. Der SR 9200 hatte noch kein HDMI.Und einen heute wieder interessanten Phono-Vorverstärker hatte er auch nicht (mehr). Und damit ist er im Jahr 2024 für die allermeisten Hifi- und Video-Fans (im Vergleich zum Pioneer VSX 859) völlig wertlos, selbst wenn er noch ginge. Und ob ich den Receiver überhaupt nochmal zum Laufen bekomme, steht auch in den Sternen. Werfen Sie einen Blick in das ehemals sehr edle Innenleben eines Monster-Receivers.

Mai 2024 - Besuch bei Professor Jens Hergesell

Jens Hergesell lehrte an der HDM (Hochschule der Medien) in Stuttgart den Bereich professionelle Studiotechnik und ist inzwischen pensioniert. Es bot sich für mich deshalb an, meine formulierten Grundgedanken eines aktuellen Qualitätsvergleiches von HD-Audio bzw. SACD (die SACD erlebt im Moment ein Revival ähnlich der Viny-Schallplatte) und der CD-Qualität ausführlich zu diskutieren. Denn andere Experten hatten - vor 22 Jahren - gesagt bzw. behauptet, auch ein Audio- oder Tonstudio- Profi höre da keinen Unterschied zwischen diesen (technologischen) Qualitäten. Es sei alles Humbug bzw. Geldmache.
Nach Professor Hergesell hört man sehr wohl einen Unterschied, (auch wenn er klein ist) und auch der Laie "könne" oder kann ihn hören, wenn der Hörer weiß bzw. vorher gelesen hatte, wo denn die hörbaren Unterschiede liegen und woran man das überhaupt erkennen könne. - Weiß man das nicht, wird die Unterscheidung (ohne den direkten Vergleich) schwer. Bei vollem lauten Orchestersound zum Beispiel könne auch der Audio-Profi (fast) keinen Unterschied heraushören. Des weiteren haben wir nochmal festgestellt, daß wir uns bereits in den allerhöchsten Hifi-Qualitäten bewegen, die für viele Mitmenschen keine besondere Bedeutung haben. Es gibt einen neuen Bereich "Digital Audio", in welchem viele ehemals verstreute Einzelseiten und die Grundlagen der Digital-Technik neu gebündelt werden.

Mai 2024 - Ein bemerkenswertes Editorial im "studio magazin"

Von Jörg Wuttke haben wir eine Ausgabe des "studio magazin" 08/2022 zum Schnuppern erhalten. Dort ziemlich auf den ersten Seiten schreibt deren Chefredakteur bemerkenswerte Zeilen. Wir haben hier im Hifimuseum als Leitthema die Entwícklung der Audio-Qualität über die letzten 100 Jahre. Es gab nur wenige herausragende Sprünge. Das war die Einführung des elektrischen Schneidstichels zum Ende der 1920er Jahre und als 2. Sprung die Ergänzung der Hochfrequenz- Vormagnetisierung 1941 an den Magnetophonen. Das war dann echtes High Fidelity. Die analoge Langspielplatte von 1949 brachte keine ernsthafte Verbesserung der Qualität. Erst die beginnende Digitalisierung der Magnetband-Technik und dann der gesamten Audio-Technik an sich ab etwa 1978 brachte den 3. großen Sprung. Inzwischen (nach 40 Jahren) sind wir fast ganz oben im Hifi-Himmel angekommen und dann schreibt Fritz Fey dieses Editorial.

Mai 2024 - Ein SACD Hörvergleich mit alten Lautsprechern

Während der 3 Regen-Tage vor Pfingsten hatte ich erste Hör- versuche mit einem PC mit integriertem 96/24 Bit D/A- Wandler- Chip, dazu mit unserem SONY SACD-Spieler, beide an einem Accuphase E210 Vollverstärker angeschlossen und 2 BOSE 901/II begonnen.
Bei den geplanten Tests der "Erkennbarkeit" von real hörbaren Klangunterschieden zwischen CDs und SADCs hatte ich natürlich vorausgesetzt, daß wir uns dabei ganz oben im virtuellen Hifi-Himmel bewegen. Unser Titel-Thema heißt nicht umsonst : "Die Audio-Entwicklung bis zum High-End-Hifi." - Das Ende vom Lied (dieser ersten Versuche) war, mit solch alter Hardware brauchen Sie gar nicht erst anzufangen. Die BOSE 901 Lautsprecher von vor 50 Jahren sind zwar - mit CDs gefüttert - nach wie vor beeindruckend, verwischen aber die SACD Qualität runter auf Cassettenrecorder Qualität. Mi diesen und mit vielen vielen anderen Boxen hört man die Unterschiede ganz bestimmt nicht.

Mai 2024 - Grundlagen zum digitalen High-End Audio aus 2002

Immer mehr Hifi-Fans lassen sich motivieren oder überreden, in die oberen Höhen des Hifi-Himmels "aufzusteigen" . Gutes kann gar nicht gut genug sein. Doch hört man das als Normalo wirklich - den Unterschied einer gestreamten MP3- oder FLAC- Datei oder dasselbe Stück auf der normalen uns bekannten CD - im Vergleich mit einer "Super Audio-" Konserve. Darüber hatten sich vor über 22 Jahren zwei Spezialisten einer kanadischen Universität viele Gedanken gemacht. In dem Interview kommen eine Menge technischer Details zutage. Manch andere Argumente dafür und dagegen sind nicht so überzeugend. Unser Spezialist für diese Themen ist Professor Hergesell, der meine aktuellen Fragen "zerlegt" und kommentiert hat. Das kommt in Kürze auf einer eigenen Seite. Der im Artikel genannte Kollege von Herrn Lipshitz ist John Vanderkooy und der wird im Juni 2024 Deutschland besuchen. Vielleicht läßt sich ein Folge-Interview vereinbaren.

Mai 2024 - ein weiterer TD 125 MK 2 steht auch auf dem Tisch

Der zweite TD125 Plattenspieler mit fest eingebautem TP16 Tonarm hat ein "normales" Magnetsystem, kein "Moving Coil" System wie in dem SME 3009 Tonarm. Für das Ortofon MC10 wird ein Vor-Vor-Verstärker benötigt und das ist nicht mehr trivial.
Bei der Bestellung des MK1 Treibriemens hatten wir den Riemen für den MK2 gleich mit bestellt. Das deutlich jüngere Ortofon VM Red (VM steht für Vinyl Master) wird auf 2 Pond eingestellt, das MC 10 hatte ich mit den empfohlenen 1,5 Pond ausprobiert..

Mai 2024 - ein Thorens TD 125 MK 1 (1968) steht auf dem Tisch

Der Thorens TD 125 ( MK I ) Plattenspieler wurde etwa 1968/69 vorgestellt - vor allem "Made in Germany", aber designed in der Schweiz. Das ist jetzt über 50 Jahre her. Und dieser TD 125 war das Spitzengerät von Thorens und auch der damalige Traum von uns Hifi-Fans.

Wenn er dann noch lange still gestanden hatte, ist etwas Arbeit notwendig, ihn wieder zum Leben zu erwecken. Das alles lesen Sie auf den TD 125 Seiten.

Bei aller Liebe zu den alten 30cm Vinylscheiben - bei mir werden es immer mehr - und dem Spaß am "Auflegen" .... "verbleiben" wir in der Realität, daß die Audio-Technik in diesen 50 Jahren meilenweit weiter geeilt, ja quasi gerannt ist. Hier geht es zu den Seiten.

April/Mai 2024 - Es ist Zeit für ein "Dankeschön" an Sie alle

Hinter den Kulissen oder hinter dem Vorhang

In den letzten Monaten des angefangenen Jahres 2024 bekam ich viele Anrufe, habe viel telefoniert und viele neue Kontakte bekommen. Aus den Anregungen sind die Informations-Seiten "Hinter den Kulissen" entstanden.

Was verbirgt sich hinter dem Vorhang bzw. hinter der Bühne der virtuellen Technik-Museen ? Einige meiner Gesprächspartner und Gäste haben sogar (ganz vorsichtig) gefragt, ob ich Kritik vertragen würde. Sie hätten Fehler gefunden. Und dann haben sie mir die Fehler gemailt, teils mit Namen teils auch hauruck und anonym, weil es dann einfach schneller geht. Und dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken.

Ein ganz besonderer Dank geht an einen sehr fleißigen Hifi-Freund aus dem Schwarzwald (K.D.M.), der mir an die 1.600 Fehler (oder waren es noch mehr) in großen Word-Dateien gemailt hat und mir damit super geholfen hat, ganz viele teils uralte Fehler zu korrigieren. An diesen Fehler-Seiten sitze ich jetzt seit über 4 Wochen Nacht für Nacht und korrigiere und bereinige die Texte. (Bin dabei immer noch nicht fertig.)

Es ist für mich schon sonderbar, daß ich viele Texte 3 Mal lese und den oder die Fehler nicht erkenne, sondern nochmal und nochmal "drüberlese". Es gibt mir aber schon ein Gefühl der Dankbarkeit, daß die viele Arbeit (mitsamt der Fehler) doch Früchte trägt und ich freue mich, daß so viel Hilfe von Draußen zurück kommt.

Zum Glück gibt es in unserem "CMS" auf unserem Server - auch "hinter den Kulissen" - eine fantastische Suchmaschine, die extrem schnell mehrfache Fehler (Treffer) findet - zusätzlich zu den auf den gelisteten Treffer-Seiten markierten Wörtern. Mehr darüber seht hier.

April 2024 - Unser Kampf gegen die "Wegwerf-Mentalität"

jeweils 10 oder 20 Stück
auch die großen sind dabei
und hier die Gold-Caps

Es gibt aktuell Firmen, die müssen wir wirklich loben, so zum Beispiel Reichelt Elektronik. Am Dienstag habe ich unser Reparatursortiment an Kondensatoren online bestellt und schon heute am Donnerstag am 18.4. ist alles, wirklich alles vollzählig angekommen. -

Viele Hifi-Geräte der vergangenen 40 Jahre kann man reparieren, insbesondere die hochwertigen Modelle. Die allermeisten Ausfall-Gründe sind die Kondensatoren, im Prinzip "Pfennigartikel", heutzutage in "Cent". Mit dem Wissen um diese Problematik und unter Zuhilfe- nahme eines Schaltplans bzw. eines Service-Manuals läßt sich sehr viel Hifi-Elektronik vor dem Wegwerfen retten. - Und wir dürfen so nicht weitermachen wie bisher. Ein Blick in unsere sogenannten "Wertstoff- höfe" muß bei jedem Mitbürger den Atom-Alarm auslösen, die höchste Stufe der Eskalation, schlimmer noch als die Atombombendrohung von dem Russen Zar Putin. -

So nach und nach kommt nämlich raus, unser Plastik-Müll wird in der Mitte Afrikas ins Meer gekippt. Einer unserer Radio- und Audio-Freunde, der promovierte Chemiker Dr. Rüdiger Walz, hatte mir ausführlich erklärt, warum heutige Kunsstoffe fast nicht recycelt werden können. - Also aufhören mit dem "Schmeiß weg - und kauf neu" Slogan der Industrie.
Haben Sie ein einigermaßen wertiges Hifi-Gerät, das nicht mehr will, sprechen Sie uns an, bevor es auf den Müll kommt. Manchmal sind es solche trivialen Dinge wie ein 15 Cent Kondensator. Schaun Sie mal auf den edlen PIONEER VSX 859.

April 2024 - Es ist jetzt 50 Jahre her - das mit dem "Staunen"

Damals weltweit der beste Tuner
völlig neu - Integrated Circuits

Es war so um 1970, als ein junger Ingenieur einen neuen UKW- Tuner kaufte, der ganz hervorragende Empfangsqualitäten hatte. Nicht nur, daß dieser Tuner damals recht attraktiv aussah, er wog auch fast nichts und innen drinnen war auch fast nichts - außer einer großen Leere. Das war noch vor der Zeit, als ich über ein amerikanisches Freizeit- Magazin gestolpert war, mit diesen völlig unglaublichen US$-Preisen.
Doch noch unglaublicher war, in diesem Tuner, einem SCOTT Stereomaster 312 D, waren nur ein paar ganz merkwürdige Transistoren - mit mehr als 3 Beinchen. Über diese etwas dickeren Transistoren, die in den Bescheibungen als IC's bezeichnet wurden, bin ich später während meines Studiums nochmal gestolpert, in der ZDF- Meßtechnik und den dortigen FESE- Farbkameras. In diesen 8-"Beinern" waren also mehrere Transistoren drinnen, schrieb man in den Prospekten. Soetwas hatten wir weder an der Ingenieurschule Rüsselsheim noch an der TH-Darmstadt vorgetragen bekommen, es war völlig neu. Heute sind diese ICs, ich habe mir welche aufgehoben, schon lange veraltet und seit Jahren sind Millionen oder gar Milliarden von Transistoren in einem flachen Plastik-Gehäuse (unsichtbar) untergebracht.

Der billigste aller Pioneer Plattenspieler

Der PIONEER PL-112D war ein Geschenk und deutlich verstaubt und auf den ersten Blick gar nicht schlecht gestylt. Doch bei genauerem Hinsehen merkte der Betrachter schon, dünner ging die Acrylglas-Haube wirklich nicht zu fertigen und schmächtiger ging es bei den Scharnieren dort auch nicht. Nach dem Hochheben des Alu-Tellers kam das "Aha" - da ist ja wirklich nichts drinnen.
Etwas besser sieht es in dem PL-500X aus. Der ist schon ein paar Stufen besser, vor allem mit einem der ersten Direct Drive Motoren. Jetzt wissen wir von den ersten Tests von Karl Breh, daß die ersten DC Direct-Drive Motoren ein messbares und hörbares Niederfrequenz-Ruckeln inne hatten. Also perfekt waren sie nur in der Werbung - gegen DUAL, denn die bei DUAL hatten nämlich (noch) keinen. Und die echt guten von SONY kosteten dann über 2.000 DM, nur das Laufwerk !!, Diese Edelmodelle ruckelten nicht, bei mehr als 3 Kilo Tellergewicht.

April 2024 - Die 2024er Hifi-Preise sind teilweise im freien Fall

Es muß gar nicht ONKYO sein, die "Anderen" kommen aus der gleichen Fabrik und sind bestimmt genauso gut.

Ausnahmsweise blicken wir mal in die aktuelle Zeit und finden A / V-Geräte aus dem Consumer-Bereich zu Preisen, die waren von 10 oder 20 Jahren undenkbar. Ohne Hintergrundinformationen erschließt sich aber der Preisverfall nicht. Mit der Kenntnis der Insider-Kolumnen des Japaners Kosai Wada aus Tokyo wird einiges klarer. Erstens sind die ganzen bekannten, großen, alten Hifi-Firmen (fast) alle aufgelöst bzw. zerschlagen und dann ist der Markt für diese A/V-Geräte immer kleiner geworden. Wir bekommen ja (fast) nichts davon mit, wenn in Rotterdam und Bremerhafen die vollen Übersee-Container mit feinstem Hifi-Gerät vor sich hin dümpeln und in Korea, Thailand, Vietnam und Neuseeland die vollen Container nicht verladen werden können, weil in den Zielhäfen auch alles bereits übervoll ist. Dieser Onkyo A/V-Receiver aus 2019 ist für die gebotene Leistung enorm preiswert, auch für "nur" Stereo-Liebhaber. Für manche Vinyl-Fans fehlt aber der analoge Magnetsystem- Eingang. Und das ist heutzutage wieder ein Verkaufsargument. Der große Pioneer VSX 859 aus dem Jahr 2001 hat noch einen analogen Phono-Eingang.

April 2024 - Ein "Erlebnis" in Köln - der KVB-Nahverkehr

Besuch in der Redaktion

Am Samstag dem 6. April war ich in Köln eingeladen - in die Redaktion des CD-Museums von Herrn Broich in der Innenstadt nahe dem Clodwigplatz. Parkplätze gibt es dort selten oder gar nicht, also wollte ich - aus einem Aussenbezirk - mit dem KVB Bus 133 zum Clodwigplatz fahren. "Wir" alle wollen ja unsere Umwelt schonen oder sogar retten. - Angeblich fährt der Bus 133 alle 19 Minuten. Ich stand aber über 48 Minuten an der tristen Haltestelle und bewunderte das Display, das mit immer neuen Meldungen aufwartete. So funktioniert das mit den Bussen nicht, es war für mich das letzte Mal. Köln muß sich da etwas einfallen lassen - außer einem Fahrverbot für alle. Das CD-Museum existiert - ähnlich wie unsere Museen - virtuell im Internet und Herr Broich arbeitet ebenfalls an einer Unmenge an Informationen zur Historie der CD.

April 2024 - Es geht weiter mit den technischen Taschenbüchern

Von dem Vater des Autors (Gerhard Redlich) und von unseren Lesern haben wir ganz viele Technik-Taschenbücher hinter- lassen bekommen. In diesen Taschenbüchern schreiben und beschreiben die Ingenieure die jeweils verfügbare Technik und deren Probleme und die Lösungen dazu. Auch die Grundlagen der Physik, sowohl der Akustik, der Elektrotechnik wie auch der Mechanik werden ausführlich und vor allem wertneutral ohne irgendwelchen "Werbeschmus" dargestellt. Wir haben 5 besondere Taschenbücher von insgesamt über 60 Exemplaren ausgewählt. Es beginnt mit dem Georg Neumann Taschenbuch aus 1943 aus dem Audiobereich und geht im Fernsehmuseum weiter mit den Film- und Kino- Taschen- büchern von EUGEN BAUER und ZEIS IKON ab Mitte der 1950er Jahre.

März 2024 - Die Aufarbeitung der Hifi-Historie beginnt .....

Ganz viele Messe-"Unwahrheiten"

Mit der Übersetzung einiger hundert Fach-Artikel aus den amerikanischen "off-duty" Magazinen ab 1972 bis 1995 und den Kolumnen des japanischen Chefredakteurs Wada aus den Jahren 2001 bis 2018 bekommt unsere Hifi-Welt eine ganz andere Sichtweise. Viele Informationen aus den USA und aus Japan bekamen wir nicht mit. Dabei geht es sowohl um wirtschaftliche Gegebenheiten und allgemeinpolitische Ansichten als auch um produktpolitische Strategien der großen Hersteller sowie eines ganzen Landes - nämlich Japan.

Bei den allermeisten bedeutenden Krisen wie der Öl-Krise 1972, dem großen Erdbeben in Japan, der Lehmans Brothers Pleite 2008, dem Terrorangriff auf das World Trade Center 2011, dem Irak Krieg und dann auch noch Fukushima hat uns das nur wenig "getroffen", sowohl mental als auch finanziell. Es war alles recht weit weg. Daß das in den großen USA und im kleinen Japan ganz andere wirtschaftliche Erdbeben erzeugt hatte, bieb uns erspart - auch durch die EU.
Die Produktentwicklung im Bereich Hifi und Audio/Video und die angeblich bösartige Zerstörung unserer A/V- Industrien erscheint auf einmal in einem ganz anderen Blickwinkel. Angefangen hatte es bei mir mit der Hifi-Messe- Beschreibung der Hifi '78 in Düsseldorf in der Funkschau. Ganz viele der dort abgedruckten Aussagen stimmten einfach nicht bzw. wurden ziemlich verdreht.

März 2024 - 24 Jahrgänge "off-duty" sind fertig gescannt ......

Inzwischen sind unsere vorliegenden 24 (von ehemals insgesamt 27) Jahrgänge(n) des amerikanischen Magazins "off-duty" komplett eingescannt und zur genaueren Analyse der Hifi-Entwicklung der Jahre 1972 bis etwa 1997 aufbereitet. Insbesondere die Zahl der Hifi- und Video-Anzeigen in den einzelnen Monatsausgaben sowie die Größe und die beworbenen Produkte sprechen eine ganz eigene Sprache. Auch ist sehr deutlich zu erkenen, wann ein spezielles Printmedium seinen Zenith erreicht hatte und wie es stetig abwärts geht, wenn eine Zielgruppe wie die amerikanischen Auslands-Soldaten einfach "verschwindet."
Gleichzeitig ist - für uns - der Blick über den Tellerrand, wie Amerikaner in Deutschland uns Deutsche und unser Land sehen, sehr erhellend. Die einzelnen kleinen und großen Artikel über deutsche Städte und deutsche Landschaften (und auch Artikel über unsere anliegenden Nachbarn) und deren auffallend positive Sichtweise könnten manchem deutschen Redakteur als Steilvorlage dienen.

ab 1972
ab 1978
ab 1988 bis 1997

März 2024 - Ein Blick zurück nach 1993 .....

Es ist 1993 - Die "Deutsche Grammophon" Hamburg (auch eine Philips Tochter) verschickt die ersten Muster-CDs mit Konzertaufnahmen - aufgenommen bzw. erstellt mit der neuen hochauflösenden Digital- technik. Auf der Innenhülle sind damit erstmalig die neuen Aufnahme- Techniken etwas genauer spezifiziert, außer daß jetzt alles viel viel besser "klingt". Es stimmt, daß die Aufnahmen alle "astrein" sind. Ob das jetzt aber an der neuen Aufnahmetechnik liegt, ist erstmal nur eine Vermutung. Diese CD bekommt eine eigene Seite.

März 2024 - Der BRAUN Tuner CE-1020 aus 1971

Im März ist bei uns ein BRAUN CE 1020 angekommen, der mit einem ganz besonderen Merkmal glänzt. Die UKW Audio-Qualität wird (wurde) insbesondere durch die Konzeption und die Abstimmung der ZF Filter bestimmt. Die genaue Justage der ZF Filter bestimmt die Linearität des Audio-Frequenzganges und die wurde im CE 1020 - für damalige Verhältnisse - auf die Spitze getrieben. In den Grundig Hifi-Tunern dieser Zeit und auch später wurden ähnliche Konzepte realisiert, weshalb auch diese Tuner in der Qualitätsscala ganz oben angesiedelt waren. Das Geburtsjahr des BRAUN Tuners (197) hinterläßt dennoch seine Spuren. Auch hier füllt sich bald eine eigene Seite.

Feb. 2024 - Ein Einblick in den GRUNDIG Edel-Tuner ST 6000

Ein Tuner der Spitzenklasse .... von GRUNDIG

Auch der GRUNDIG Slimline Tuner "ST 6000" war ein aus der Masse der GRUNDIG Produkte heraus- ragendes Teil. Qualitativ und auch optisch passend zu dem Slimline Vorverstärker "SXV 6000" hat er in der gleichen Ober-Liga mitgespielt.
Es gab da mal zwei (drei) Vorgänger aus 1963 / 1968 und aus 1971, den RT 50 Röhrentuner (1963) und den RT 100 und RT 200 (1968), die alle ebenfalls in dieser allerobersten Tuner-Klasse mitgespielt hatten. Auch der Nachfolger T9000 aus der Fine-Arts Serie kam mit ähnlich herausragenden Eigenschaften aus dem gleichen Labor. Der ST-6000 hat leider auch die gleichen Alterungsprobleme wie viele dieser edlen Grundig Geräte. Die Hardware war ein Kompromiss wegen des Max Grundig Slogans "Hifi ist für alle da". Der Einblick in die Innereien und die Technik beginnt auf der ST-6000 Seite.

Feb. 2024 - Wieder ist etwas ganz Besonderes angekommen

Im Vorgriff ist zu erwähnen, daß ich in 2014 über Professor Hergesell den Professor Schwarze in Stuttgart kennengelernt hatte. Er war vor vielen Jahren in 1963 beim SFB (Sender Freies Berlin) für die neue UKW Stereo-Technik zuständig und war quasi gezwungen, von der US-Firma H.H. Scott mehr als ein Dutzend der damaligen Spitzen- Stereo-Receiver einzukaufen, um auf der Funkausstellung das neue UKW Stereo publikums- wirksam vorzustellen.

Dieser SCOTT Stereomaster 380 war mit 2 x 35 Watt Sinus für einen Röhrengerät damals eine Wucht. Damit konnte auf der IFA-Messe 1963 ein Stereokonzert vom SFB schon ganz schön laut und vor allem beeindruckend vorgeführt werden. Doch seit mehr als 20 Jahren war und ist im Internet das Bedienungshandbuch nicht zu finden gewesen. Bei Herrn Hergesell ist es aufgetaucht und wir haben es bekommen. Sie können da jetzt reinschaun, es gibt viele unbekannte Besonderheiten bei diesem frühen H.H.SCOTT Spitzen-Receiver. Zum Beispiel wird erwähnt, daß keine künstlichen Sollbruchstellen eingebaut werden und daß das Gerät noch lange nach der Garantie funtionieren wird.

Feb. 2024 - Das Vergleichen von Qualitäten wird einfacher ....

Ein A/D Wandler mit 96/24bit

In den letzten 40 Jahren hat die Halbleitertechnik gewaltige Fortschritte gemacht. So können wir heute die Schwächen von sogenannten A/B Vergleichen von damals (sogar in 2001) ausschließen, zum Beispiel das sofortige Umschalten ohne Pause von einem "Take" zum nächsten. Schon bei der kleinsten Umschaltpause springt nämlich unser Gehirn ein und verwischt unsere "Empfindung". So geht es also nicht. Auch die in etwa gleiche "Lautheit" kann heute gut ausgesteuert werden.

Mit unserem kleinen digitalen DR-40X Recorder lassen sich von allen analogen Quellen Stereo-Wave- Dateien mit 96kHz/24bit aufzeichnen, die immer noch einen Tick besser sind als die besten analogen Bandaufnahmen. Und mit einem Sound-Editor kann man dann von zwei Vergleichsaufnahmen jeweils 5 sek "Schnipsel" ohne Pause direkt aneinander reihen ("kleben") und so den Unterschied hautnah "erleben", wenn es denn einen Unterschied gibt. Und das ist die Crux - zum Beispiel bei den angeblich besonders edlen SACD-Aufnahmen und den CD-Aufnahmen aus der gleichen Quelle. "Angeblich" hatten sogar studierte Tonmeister (Anmerkung : in 2001 bis 2003 !) keinen Unterschied gehört. Und dazu fehlt mir einfach der Glaube.

Feb. 2024 - Insgesamt 5 historische Kopfhörer im Vergleich

In der heutigen Zeit des "High-End" taugen offensichtlich Kopfhörer unter 2.000 Euro nichts mehr. Da stellt sich immer mehr die Fage, erstens, mit welchen Quellen an Tönen wird da verglichen - oder angepriesen (und verkauft) - und was hört der interessierte Musik-Hörer davon wirklich. - Wir hier haben natürlich die alten Modelle im Blick und machen da ein paar Vergleiche für den normalen gesunden Hifi-Fan. Bei den Musik-Quellen hatte sich ab der Zeit unserer Probanden (etwa ab 1980) einiges Positives getan. So sind zum Beispiel hochauflösende Digitalaufnahmen in hoher technischer Qualität verfügbar.
Die vier alten dynamischen Kopfhörer mit einer Impedanz von 250 Ohm können alle am Grundig SXV 6000 Vorverstärker angeschlossen werden. Alleine der Koss Elektrostat ESP-9 sowie der Jecklin Float brauchen dazu noch ein Netzteil und eine kleinere oder größere Leistungsendstufe von etwa 2x30 Watt (und neue Ohrpolster) - und das ist ein Problem.

Feb. 2024 - Ein zweiter Beyer Kopfhörer ist eingetroffen

Der SXV 6000 hat 2 Klinkenbuchsen
Vergleich DT 990 und DT 931

Für Sound- Vergleichstests benutzen wir nach wie vor den über 25 Jahre alten Beyer DT 931 Kopfhörer. Um damit wir dabei nicht in eine (Gedanken-) Falle laufen, haben wir den Beyer DT 990 Pro (sehr preiswert) bekommen. Der erste Vergleich der beiden Kopfhörer ist enttäuschend.
Der DT 990 Pro ist erheblich leiser als der DT 931 und das an unserem Grundig SXV  6000, der zwei wirklich elektrisch gleichartige Kopfhörerausgänge hat. Beide Kopfhörer sind mit 250 Ohm Scheinwiderstand angegeben und die beiden Klinken- ausgänge hängen an einem direkt gekoppelten hochwertigen Class-A Verstärker dran und beide Ausgänge haben auf ihren Leitungen jeweils 2 mal 120 Ohm Vorwiderstände, zusammen je Kopfhörer also 240 Ohm. Damit sind die beiden Kopfhörer- Klinken- Buchsen mehr als ausreichend von der Endstufe entkoppelt.
Warum der DT 990 Pro so viel leiser geht, ist schon merkwürdig. Also zu einem professionellen Vergleich ist der DT 990 Pro nicht geeignet. Es ist leider ein Flop. Die PRO Bezeichnung ist schon irreführend.

Febr. 2024 - Die Kolumnen aus Japan sind fertig, über 160 Seiten

Endlich fertig sind die Übersetzungen der biografischen Kolumnen des Japaners Kosei Wada. In seiner Biografie lesen wir viel über ihn, seinen Werdeang, die unterschiedlichen Landschaften und "Präfekturen" in Japan, über die Menschen, deren Nöte nach den beiden großen Katastrophen, über die sehr wechselhafte Politik und die politischen Parteien und natürlich auch über die uns bekannte Audio- (Hifi-) und Video- (A/V-) Industrie ..... und über den kleinen Medien-Verlag, den er leitete.
Dabei kommen auch die japanischen (Audio-) Giganten wie PIONEER, SONY und MATSUSHITA (Panasonic) und deren Führungsetagen nicht zu kurz. Herr Wada hatte als Chefredakteur und späterer Chef und Verlagsleiter mehrerer in Japan dominierender A/V-Magazine die besten Kontakte bis in die höchsten Kreise und das war in Japan nicht normal. Insbesondere die "ehemalige" Firma PIONEER (das war einmal quasi der japanische Marktführer bei Audio) hatte es ihm angetan und er beäugte deren Auf und Ab sehr genau.
Sowohl die Ölkrise 1978, die Lehman Brothers Pleite in 2008 als auch der Tsunami in 2011 haben Japan kräftigst durchgeschüttelt. Die Wirtschaft und auch die Menschen hatten heftige Einbrüche zu verkraften. Herr Wada beschreibt das hautnah mit vielen Beispielen. Ein Großteil dieser Hintergründe in Japan war uns Normalo-Deutschen damals nicht bekannt, sollte es vermutlich auch nicht, um die damalige "Kauf-" Depression / Zurückhaltung (auch in Europa) nicht noch weiter zu verstärken. - Auf jeden Fall absolut lesenswert.

Jan. 2024 - Die Vorbereitung der CD / SACD Vergleiche

Laut diverser relativ alter Quellen (aus 2000 bis 2003) sei der Qualitätssprung von CD zur SACD nicht hörbar bzw. "fast" nicht hörbar.
Jetzt gibt es aber Menschen, die den "Qualitätsunterschied" von 3m langen und 6mm² starken Lautsprecherleitungen "erlauschen" können. Mir ist soetwas (bislang) noch nicht gelungen.
Also : was hat es auf sich mit der "Super Audio CD" aus 1999. Stimmt die Glorie, der künstlich hochgehaltene Mythos oder ist das alles nur Produkt-Marketing ? Der Unterschied von CD und SACD (auf der gleichen Scheibe) sollte auch für "normale" Menschen deutlich hörbar sein. Und das geht nur bei verzögerungsfreiem Umschalten von 2 gleichen Datenträgern und absolut gleichen Pegeln. Und da wird es schwierig. - Schon die beiden unterschiedlichen optischen Layer gleichzeitig an den Cinch-Buchsen auszugeben, ist ein dickes Problem.

Weiterhin haben die meisten Edel-Vorverstärker, speziell die digital gesteuerten, ein Kurzzeit-Muting eingebaut. Das brauchen sie, weil sowohl die Analog- wie auch die Digital- Eingangs- Umschaltung oft mit einem Knack-Geräusch verbunden ist.
Und so haben wir unseren edlen Grundig SXV 6000 warm laufen lassen. Die Umschaltkontaktbänke gehen bei Kälte noch etwas schleppend. Der Kopfhörer hängt an einem aufwendigen Class-A Verstärker und er klingt hervorragend. Zu den diversen Accuphase Verstärkern konnte ich keinen Unterschied heraushören. Somit könn(t)en die beiden analogen Stereo-Cinch-Ausgänge auf den SXV6000 geleitet werden und dann mal sehen - besser - mal hören. Nachtrag: Das war leider eine Idee, die aber so doch nicht funktioniert.

Jan. 2024 - Ein Blick zurück nach Japan in die Jahre 2001-2018

Bei der Suche nach Bildern zu zwei ganz speziellen historischen Artikeln zweier japanischer Autoren über die Entwicklung der Schallplatte und die Entwicklung der Magnetband-Technik - und zwar aus japanischer Sicht - bin ich über einen kleinen japanischen Verlag gestolpert, auf dessen Webseite der (ehemalige) Chefredakteur und President der Ongen Publishing Co., Ltd - Kosei Wada über 18 Jahre seine monatlichen Gedanken zur japanischen Hifi-Welt (auf Englisch) notiert hatte.
Leider hört dieser Blog in 2018 abrupt auf. Beim Lesen findet man fast alle unsere "Eindrücke" (und Probleme) über die großen japanischen Hifi-Firmen aus dieser Zeit wieder. Es sind für einen Japaner ganz erstaunlich offene Worte und Gedanken zum eigenen Land, die sehr an Akio Morita von SONY erinnern. Die Übersetzungen seiner biografischen Kolumnen finden Sie hier :

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