Für uns wichtig : Die Intelligenz unserer Soundkarten ......
Eigentlich soll der Sound-Chip auf den "neueren" PC-Mainboards seit über 25 Jahren (also mindestens seit 2000) die digitale Musik umwandeln und zum analogen Verstärker bzw. zum Lautsprecher weiterleiten. Da inzwischen "alle" Hersteller diese Eigenschaft bewerben, ist auf jedem Mainbord solch ein Chip drauf, möglichst klein und möglichst billig. Diese Sound-Chips sind inzwischen recht gut geworden und können die digitalen Musiken in durchaus sauberer CD-Qualität in analoge Musik wandeln. Doch wir wollen mehr, wir wollen die Spitzenqualität der SACDs im Vergleich zu der gängigen CD-Qualität vergleichen und beurteilen.
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Das bedeutet, unsere Wandler-Technik muß mehr können.
Die sogenannte HD-Audio- Qualität ist seit 2020 in einem hochauflösenden PCM-Format mit einer SR (= Sampling Rate) von 96 kHz und 24 Bit Detailtiefe allgemein verfügbar. Um aber der SACD mit ihrem "DSD- Digital Stream" auf den Grund zu gehen, müssen wir deren technische Spezifikationen beachten und das sind - umgewandelt in ein PCM-Signal - nun mal nur 88,2 kHz, das Doppelte der CD Sampling-Rate. Selbstverständlich könnte man diese 88,2 kHz auf 96 kHz hochrechnen oder hoch "interpolieren". Doch bei deser Rechnerei wird das eigentliche Audio-Signal deutlich verschlimmbessert, aber nur, weil die allermeisten Wandler-Chips diese 88,2 kHz nicht verarbeiten können.
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Hochwertige Soundkarten mit teuren Chips können das.
Von dem PC-Peripherie-Hersteller Terratec gab es zwischen 2005 und 2012 eine aufwendige 7.1 Soundkarte mit dem damals ganz neuen PCIe- Interface. Von unseren Kontakten zu den Spezialisten der HDM (Hochschule der Medien in Stuttgart) haben wir mitbekommen, daß ab Windows Vista und damit auch mit Windows 7 und folgenden Versionen die Anbindung der Sound-Hardware erheblich verbessert wurde (im Vergleich zum älteren Windows XP). Auch der neue PCIe-Bus in den PCs ist jetzt deutlich leistungsfähiger als der ältere PCI-Bus und liegt mit den Apple Geräten gleichauf.
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Natürlich ist das kein Vergleich zu einem "RME Multiface 1"
Nachdem alle unsere 12 vorhandenen PC-Soundkarten entweder defekt oder untauglich waren, haben wir mit dem sehr aufwendigen "RME Multiface 1" die SACDs auf den Server überspielen können.
Der intelligente DSP Chip (ein Digitaler Sound Prozessor) am Eingang hinter der SPDIF-Buchse erkennt die aktuell eingespeiste Sampling Rate der Quelle - des SACD-Players - und übernimmt damit das angelieferte 88,2 kHz / 24 bit Signal ohne Veränderung. Es hatte geklappt.
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Die später bestellte (gebrauchte) AUREON 7.1 Karte ist inzwischen eingetroffen
Und damit war der Blick in das deutsche Benutzer-Handbuch gegeben. Und dort steht es ausführlich und explizit, daß die hochintegrierten Chips (rote Kreise) für die Digital- Aus- und Eingänge alle gängigen Sampling Raten selbsttätig erkennen und sich dann darauf einloggen.
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Auf dem Umkarton war es bereits aufgeführt
Hardware-Features
• Optical and coaxial IN & OUT
• One 3.5mm phone jack Line-IN
• Four 3.5mm phone jack Line-OUT
• HDA connector (??)
Digital Audio-Features
• Samplingrate: 44.1 up to 192 kHz / 24bit
• Signal-Noise-Reduction (SNR): 1OOdB
• THD: -85dB (playback) / -90dB (recording)
Software-Features
TERRATEC Audio Center
• Supports 7.1 Surround sound
• Extended Full Duplex playback and recording
• ASIO driver support
System requirements
• 1.0 GHz Intel/AMD CPU
• 1 GB RAM
• 1 free PCle slot for the sound card
• 1 free slot for the Digital Extension
• Windows XP (32 Bit)/Windows Vista / Winddows 7 / Windows 8
Der "ASIO driver support" ist lizenzpflichtig
ASIO ist die Abkürzung von “Audio Stream Input Output” - Das Konzept von ASIO ist ein von der Firma Steinberg entwickeltes und spezifiziertes Soundkarten- Computer- Protokoll für digitale Audio-Übertragung. Der Hardware-Treiber für das "RME Multiface 1" kann es auch und einige Audio- Software-Programme haben diesen ASIO-Treiber auch integriert. Während wir nur mit 4 Kanälen "experimentieren", haben die Audio-Profis in den Tonstudios bis zu 64 digitale Kanäle in ihrer Workstation und dort ist dann an den Schnittstellen ein deutlich höherer Daten-Durchsatz gefragt.
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Im Handbuch stand es dann nochmal an mehreren Stellen
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Bei der Beschreibung des Chips und dessn Intelligenz steht es dann an anderer Stelle auch nochmal, welche Kombinationen von Sampling Frequenz und Bitraten unterstützt werden.
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Zusatzinfos zu den beiden Chips auf einer ähnlichen Karte
Die INFORMATIQUE HD 7.1 Soundkarte ist eine "PCIe"-Erweiterungskarte zur Verbesserung der Audiofähigkeiten von Desktop-PCs. Sie verfügt über eine hochauflösende 24-Bit-Audiobearbeitung mit einer Abtastrate von bis zu 192 kHz und liefert eine 7.1-Kanal-Surround-Sound-Ausgabe.
Die Karte nutzt die Cmedia Oxygen CM8828- und CM9882A-Chipsatz- Kombination, die ein Signal-Rausch-Verhältnis von 100 dB für klare Audiowiedergabe bietet. Die harmonischen Verzerrungen betragen unter -85 dB während der Wiedergabe und unter -90 dB während der Aufnahme.
Diese Soundkarte unterstützt mehrere Audiomodi einschliesslich Xear Living 1.1, Xear VoClear, Xear Sonic, Xear Surround, Xear Pro 1.0, Xear SingFX, Xear Voice und Xear Audio Brilliant. Sie bietet Vollduplex-Betrieb für gleichzeitige Wiedergabe und Aufnahme.
Die Eingangsschnittstellen umfassen analoge Line-In- und analoge Mikrofonanschlüsse, während die analogen Ausgangsschnittstellen Buchsen für Front-, Rear-, Center/Subwoofer- und Seitenkanalverbindungen bereitstellen.
Die Sound-Karte ist kompatibel mit "PCIe" 1x, 2x, 4x, 8x und 16x Steckplätzen und funktioniert mit Windows XP bis Windows 11 Betriebssystemen in 32-Bit- und 64-Bit-Versionen. Der integrierte 8051-basierte MCU bietet zusätzliche Verarbeitungsfähigkeiten für Audioverbesserungsfunktionen.
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