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Jedem CROWN Gerät lag ein Meßwerte-"Report" bei

jui, war das beeindruckend, diese Frequenzgänge und die völlig irren niedrigen Klirrfaktoren, das mußte ja "sounden", und zwar viel besser als alles Andere - das wir aber gar nicht testen oder vergleichen konnten. Denn so viel Geld war gar nicht da.

Wir "lasen" diese Werte und von da an "hörten" wir diese Werte. Angezweifelt wurde da nichts, denn die vielen Tests in den amerikanischen und deutschen Magazinen schrieben ja genau das Gleiche.

Auch hatten wir immer nur "die kleinere" Anlage als Vergleich und jedesmal - bei einem Aufstieg in höhere Sphären - klang es "irgendwie" eine virtuelle Nummer besser.

Schaun sie mal diese Werte an, wie die uns damals um den Finger gewickelt hatten. Die Daten waren 1974 allesamt absolut beeindruckend.

"IM" war nur 0,002% nach SMPTE und 3,16 Volt -- ?? Keiner wußte so recht, was denn nun "IMs" wirklich waren, aber 0,002%, das stand in keinem anderen Prospekt drinnen, das mußte ja super toll sein. Heute heißt es : Sie sparen 1.200 Euro, wenn Sie ..... na ja, und dann kommt das dumme Geschwätz im Kleingedruckten, daß Sie eigentlich überhaupt nichts sparen, sondern nur Ihr Geld ausgeben.

Fazit mit 40 Jahren Abstand:
Heute mit einem etwas beklemmenden Gefühl im Bauch muß ich natürlich eingestehen, es gehören immer zwei dazu. Also der "Verkünder", der diese Werbesprüche macht, und der (dumme) Gläubige, der das alles glaubt.

Nach einigen eigenen Tests mit anderen Lautsprechern als den BOSE 901 (Serie 1) und der Infinity Servostatic 1 - die aber erst so ab 1978 oder noch später stattfanden, kamen wir dahinter, so gut klingt der DC-300A gar nicht. Der Crown IC-150 war ja schon lange weg vom Fenster. Der klang überhaupt nicht und hatte diverse andere Macken.
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In einem Magazin stand es dann geschrieben - das mit den Klirrfaktoren . . .

Ich müsste es recherchieren, ob es Karl Breh oder Herr Arndt Klingelberg oder jemand anderer war, der herausgefunden hatte, ab 0,1% Klirrfaktor abwärts hört sogar ein geschulter Tonmeister keinen Unterschied mehr. Diese speziellen Fachleute sind ja regelrecht gedrillt, die Flöhe husten zu hören. Und mit ihren großen und teuren Studio-Monitoren hört man wirklich sehr gut, wo es klirrt und wo nicht.

Mit unseren Mitteln wird es sehr schwierig, es sei denn, man will es hören, so wie wir anfänglich 1974. Da haben wir nämlich 0,002% IM bei 40Hz/7KHz gehört - glaubten wir jedenfalls. Und es gab damals noch niemanden, der uns die Augen mal so richtig geöffnet hätte. Die Musik-Quellen waren im Vergleich zu heute miserabel. Die 33er Schallplatten liefen ganz passabel bis etwa zur Hälfte des Weges und dann fing es an, immer komischer zu "sounden" und im letzten Drittel war es nur noch komisch bzw. deutlich verzerrt.

Doch das wollten wir damals so nicht hören, denn der Klirrfaktor war ja unter 0,02%. - Also es konnte gar nicht klirren und laut Testschallplatte des DHFI war auch die Abtastung absolut hervorragend bis zu 90µ (müh) horizontal oder so ähnlich.

Ja, so lustig war das damals um 1972 bis 1978 im Hifi-Traumland Deutschland.

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