Der DUAL 1229 ist jetzt nahezu perfekt.
Jetzt hatte er alles, vor allem einen exzellenten Tonarm für modernste MM und MC Systeme mit geringsten Auflegekräften. Die Bedienung war wirklich gelungen, das Stoboskop war auch bei aufgelegter Platte zu sehen und es gab fast nichts mehr zu bemängeln außer . . . . .
Der Reibradantrieb war nicht mehr zeitgemäß
Die Motoraufhängung und auch die Chassisaufhängng waren so weit wie möglich optimiert, doch das leise Rumpeln nahm mit zunehmender Alterung des Reibrades zu. Und man konnte es hören.
Die späten 33er Platten wurden immer weiter an die Grenzen des Materials ausgekitzelt und einige Platten hatten dann mehr als die normierten 55db Dynamik, es waren über 60 db. Bei den lauten Passagen, also dem Trommelwirbel oder der Trompete, war das kein Problem, aber bei einer leisen Violine hörte man außer dem Plattenrauschen auch das Rumpeln des Laufwerkes.
Und damit war die Zeit der Reibradantriebe in der technologischen Sackgasse. Ein neues Konzept musste her. Der Dirketantrieb wurde (in Japan) entwickelt. DUAL hinkte da etwas hinterher.
DUAL entwickelte den 701.
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