Dieser "Digital Output Bausatz" wird schon lange nicht mehr gebraucht

In den Jahren 2004 bis 2006 gingen die Uhren noch anders. Die Kunden konnten und wollten nicht akzeptieren, daß der oder die Hersteller sie so sehr reglementieren, wie sie diese "Super Audio Qualität" zu hören hätten.

Damals hatte der Gesetzgeber für die Pauschalabgeltug der Urheberrechte (für Medien aller Art) die Grundsätze neu definiert und festgelegt. Kernpunkt war, daß ein vorhandener Kopierschutz nicht geknackt bzw. entschlüsselt werden dürfe. Das sei und ist illegal.

Und nur diese Tätigkeit des "Kopierschutz Knackens" steht unter Strafe, weiter nichts. Ist die Musik demnach direkt im Gerät hörbar dekodiert, also entschlüsselt, muß sie für den Berechtigten (den Käufer der SACD) ohne weitere Restriktionen verfügbar sein. Daß SONY seinen Linzenznehmern die Ausgabe des digitalen Signals nicht erlaubt hatte, hat mit unserem Urheberrecht nichts zu tun. Das war und ist eine lizenzrechtliche private vertragliche Einschränkung zwischen Firma 1 (SONY) und Firma 2 (OEM).

Das "Knacken" des Kopierschutzes mit Hilfe der SONY Playstation 3 über den Umweg der ISO Datei der SACD war und ist demnach also illegal, das Abnehmen des digitalen PCM Datenstroms innerhalb der SACD-Player ist aber legal.
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Hier folgt der Inhalt der ehemaligen Webseite von 2006

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Pioneer DV 575-A und 578-A, DV 585-A und 588-A und DV 600-AV und 696-AV
Hires SACD und DVD-A digital output Bausatz (= Kit)

Der Digitalausgang (S/PDIF - sowohl optisch über TOSLINK als auch mit Coaxialkabel) von SACD und DVD-A Playern ist aus Gründen des Kopierschutzes in seiner Abtastrate und damit seiner Qualität folgendermaßen beschränkt

  1. CD : nur mit 44,1 kHz
  2. SACD : liefert kein Signal
  3. DVD-A 96 : nur mit 48 kHz
  4. DVD-A 192 : nur mit 48 kHz


Für alle die externe (und damit in der Regel bessere) D/A Umsetzer verwenden möchten, ist diese Beschränkung der Abtastrate ein sehr großes "Ärgernis".

Das Ziel

Nach Einbau eines der hier angebotenen "Hires SACD und DVD-A digital output Bausätze" in ihrem Pioneer Player ist der Digitalausgang nicht mehr beschränkt.
 
Die Kits arbeiten mit den Playern Pioneer (3) DV-600-AV, (1) DV-575-A, und 578-A, (2) DV-585-A, und 588-A. - Sie sollten auch mit Pioneer DV-696AV funktionieren (in 2008 noch nicht getestet).

Die Eigenschaften des Kit's

Alles andere funktioniert in ihrem Player genauso wie vor dem Einbau, also z.B. Dolby-Digital oder alle anderen digitalen Ausgaben. Nach Installation des Kits bekommen Sie am S/PDIF Ausgang Stereo PCM Signale heraus, die in Abtastrate und Qualität dem abgespielten Medium entsprechen:

Standard Kit


  1. CD : 44.1 kHz
  2. SACD : 88.2 kHz
  3. DVD-A 96 : 96 kHz
  4. DVD-A 192 : 192 kHz


Die oben angegebenen Abtastraten beziehen sich auf das Standard Kit. Neben dem Standard Kit wird noch ein Extended Kit angeboten, dass etliche erweiterte Betriebsarten anbietet: 

  • Begrenzung der Ausgaberate von 192kHz DVA-As auf 96kHz
  • Konstante Abtastrate von 96kHz egal welches Medium abgespielt wird
  • Niedriger Jitter bei Verwendung von Tentlabs XO DIY (24.5760MHz) bei konstanter Abtastrate von 96kHz
  • Eingang zur Synchronisation auf ein externes Superclock signal (256 x fs) z.B. von Apogee Big Ben
  • Nahtlose Integration von Tentlabs XO-3 für bestes Jitterverhalten bei konstanter Abtastrate von 96kHz

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Extended Kit
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  Normal Limit to 96kHz Constant External superclock XO-3
CD : 44.1 kHz - 44.1 kHz 96 kHz superclock / 256 XO-3 clock / 256
SACD : 88.2 kHz - 88.2 kHz 96 kHz superclock / 256 XO-3 clock / 256
DVD-A 96 : 96 kHz - 96 kHz 96 kHz superclock / 256 XO-3 clock / 256
DVD-A 192 : 192 kHz - 96 kHz 96 kHz superclock / 256 XO-3 clock / 256

Eigenschaften:

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  • Das Kit ist nur als Bausatz verfügbar. Neben den mitgelieferten SMD Bauteilen (CS8606 und AD1896) werden etliche zusätzliche Standardbauteile benötigt.

  • Am Gehäuse des Players werden keine Änderungen vorgenommen. Für die hochauflösenden Digitalsignale wird der vorhandene normale S/PDIF Ausgang benutzt.

  • Bei Verwendung der Betriebsart 'External Superclock' muss ein BNC-Verbinder zum Einspeisen des Superclock Signals in das Gehäuse des Players eingebaut werden.

  • Das Kit gibt SACD 88,2kHz und DVD-A mit 96kHz bzw. 192kHz wieder. 

  • Zur Ausgabe von 5.1 in PCM können drei Kits kaskadiert werden bzw. werden drei Kits benötigt. 

  • Neben dem Standardausgang über de vorhandenen Ausgänge verfügt die Platine über einen (zusätzlichen) direkten Ausgang (direct out 0,7V S/PDIF-Coax) der die Signale vom CS8406 direkt zur Verfügung stellt (für 5.1 Betrieb) (Nicht bei den Betriebsarten 'Constant', 'External superclock' und 'XO-3')

  • Optional ist ein Extended Kit verfügbar, das über einen zusätzlichen "Samplerate Converter" verfügt. Damit können 192 kHz Medien auf 96 kHz heruntergerechnet werden. Dies ist wichtig, wenn man einen Receiver oder D/A Umsetzer anschließen möchte, der keine 192 kHz Signale verarbeiten kann.

  • Das Extended Kit bietet verschiedene Betriebsarten bezüglich der Abtastrate an (siehe Tabelle oben). Die jeweilige Betriebsart wird durch Jumper eingestellt (siehe Powerpoint Päsentation)

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RECHTLICHES (aus dem Jahr 2004 - da hatte sich mit dem neuen bundesdeutschen Urheberrecht einiges geändert.)

ACHTUNG:
Der Aufbau der Kits, ihr Einbau in ihren Player und ihr Betrieb kann im Land, in dem Sie leben, eine Copyrightverletzung darstellen. Es ist weltweit verboten copyrightgeschütztes Material zu kopieren - egal für welchen Zweck. Ich empfehle Ihnen dringend, sich mit den für Sie gültigen Copyrightgesetzen auseinander zu setzen bevor Sie eines der Kits in ihren Player einbauen, denn bereits das kann verboten sein. Ich übernehme für Copyrightverstöße, die Sie durch den Aufbau, Einbau oder Betrieb eines dieser Kits begehen, keinerlei Verantwortung.
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Arbeitsweise

Beim Abspielen von SACDs und DVD-As liefert der Pioneer Player hochauflösende digitale Signale im I2S-Format an seine D/A Umsetzer (Wandler). Diese Signale werden abgegriffen, verstärkt (74HCT244) und an einen CS8406 S/PDIF "Übertrager " weitergeleitet. Der Takt für den Übertrager wird mit Hilfe eines programmierbaren Logikbausteins (CLOCK-GAL22V10) erzeugt. Einer der Ausgänge des CS8406 wird an den S/PDIF Ausgang auf der Platine des Kits weitergeleitet (direct out). Der andere Ausgang wird einem Multiplexer zugeführt (MUX-GAL16V8). Der Multiplexer arbeitet als Umschalter der im Normalfall (CD, DSD usw.) das originale Digitalsignal des Players an seinen Ausgang weiterleitet.

Beim Abspielen von SACD oder DVD-A wird der Multiplexer umgeschaltet und leitet nun das hochauflösende digitale Audiosignal am Ausgang des CS8406 zum Digitalausgang des Players weiter.
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An dem direkt auf der Platine vorhandenen S/PDIF Ausgang liegt immer das Signal des CS8406 an. Allein beim Abspielen von CDs, die mit emphasis aufgenommen wurde,n (es gibt nur sehr wenige am Markt) erscheint an diesem Ausgang ein Signal, bei dem die Höhen überbetont sind. Bei allen anderen Formaten liefert der "direct out" Ausgang korrekte S/PDIF Signale.

Zum Anschluss von externen D/A Umsetzern, die mit 192kHz Eingangssignalen nicht umgehen können, wird das Extended Kit angeboten (siehe unten). Es enthält einen "Samplerate Converter", der über Jumper an- oder ausgeschaltet werden kann. Dieser rechnet das Signal bei 192kHz Material auf 96kHz herunter.

Die Betriebsart der Kits lässt sich an den Leuchtdioden ablesen. Leuchtet die Blaue dann werden entweder 88,2kHz Signale (SACD) oder 96Khz Signale (DVD-A 96) ausgegeben.

Leuchtet die weiße LED, dann wird 192kHz Material abgespielt. Der Jumper J1 bestimmt, ob dies 1:1 am S/PDIF Ausgang erscheint (Output as is) oder ob es über den Samplerate Converter heruntergerechnet wird (Limit to 96kHz).

Wird die Ausgabe von 5.1 PCM gewünscht können drei der Kits kaskadiert werden.
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Lieferumfang

Die folgenden drei Kits sind verfügbar:

Hires standard Kit - besteht aus: 

  • Professionelle doublelayer Platine

  • MUX-GAL (GAL16V8 Multiplexer-Generic Array Logic programmiert und getestet)

  • CLOCK-GAL (GAL22V10 programmiert und getestet)

  • CS8606 S/PDIF transmitter

  • Kühlblech für den 7805 Spannungsregler

 

Hires extended Kit - besteht aus:

  • Professionelle doublelayer Platine

  • MUX-GAL (GAL16V8 programmiert und getestet)

  • CLOCK-GAL (GAL22V10 programmiert und getestet)

  • CS8606 S/PDIF transmitter

  • Kühlblech für den 7805 Spannungsregler

  • AD1896 Samplerate Converter 

  • LM2936-3.3V low noise Spannungsregler

 

Tentlabs XO DIY low jitter Oszillator:

  • Für besseres Jitterverhalten sollte in der Betriebsart 'Constant' der XO DIY von Tentlabs benutzt werden. Er ist nicht notwendig, wenn keine konstanten 96kHz benötigt werden. (siehePowerpoint Päsentation).

 

 

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Stückliste und zusätzliche Bauteile

Die Bausätze enthalten nicht alle Bauteile die zum Aufbau der notwendig sind.  

  • Alle mit * gekennzeichneten Bauteile sind Teil des Bausatzes. 

  • Alle mit *E gekennzeichneten Bauteile werden nur beim Extended Kit geliefert.

  • Alle mit *E und E gekennzeichneten Bauteile werden beim Aufbau des Standard Kits nicht bestückt.

Die anderen Bauteile müssen Sie sich bei Ihrem lokalen Elektronikhändler besorgen. Veranschlagen Sie dafür ca. 20 Euro.

Bestückung der Platine:

  • Lötzinn auf die SMD Pads auftragen
    Dies ist der erste von zwei sehr komplizierten Schritten. Zum Training beginnen Sie mit den Pads für den CS8406. Anschießend tragen Sie Zinn auf die Pads des AD1896 auf (wenn Sie ein Standard Kit bauen können Sie diesen Schritt weglassen). Vergewissern Sie sich dass es zwischen den Pads keinen Kurzschluss gibt. Ein Kurzschluss würde das Kit zerstören! Benutzen Sie ein Vergrößerungsglas und inspizieren Sie Ihre Arbeit genau.

    Einlöten der SMD Bauteile
    Beginnen Sie mit dem CS8406. Verwenden sie eine extrem spitze Lötspitze. Achten Sie auf den Punkt oben auf dem CS8406. Drehen Sie den CS8406 bis der Punkt in der linken oberen Ecke des ICs ist. Der Punkt an der falschen Stelle zerstört den CS8406. Drücken Sie den CS8406 mit einem Finger auf die Pads. Justieren Sie den CS8406 solange bis die Beine des ICs genau über den Pads stehen. Erhitzen Sie einen Pin an der Ecke des Chips. Erhitzen Sie dann den Pin an der gegenüberliegenden Ecke. Überprüfen Sie erneut die Position des Chips und verschieben Sie ihn falls er nicht genau passt. Wenn die optimale Position erreicht ist erhitzen sie nacheinander die anderen Pins. Verwenden Sie keine weiteres Lötzinn. Wenn Sie ein Extended Kit aufbauen machen Sie dasselbe für den AD1896. Der Punkt des AD1896 muss in der oberen rechten Ecke sein! Nehmen Sie sich zum Einlöten des AD1896 Zeit. Es ist sehr viel schwieriger als das Einlöten des CS8406!! Überprüfen Sie das Ergebnis unbedingt mit einer Lupe.
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  • Als nächstes löten Sie die Verbinder für die Jumper 

    Anschließend werden alle Kondensatoren und der 3,3V Spannungsregler eingebaut
    Achten Sie beim Einbau der Elektrolytkondensatoren auf die kleinen + auf der Platine. Hier müssen die langen Anschlussdrähte der Kondensatoren eingesteckt werden. Falls sie Kondensatoren mit gleich langen Anschlussdrähten verwenden achten Sie auf die + Markierung auf den Kondensatoren. Das Foto zeigt wie der 3,3V Spannungsregler einzubauen ist (nur für Extended Kit). 

    Als nächstes werden die LEDs und der 5V Spannungsregler eingebaut
    Die LEDs haben eine langen und einen kurzen Anschlussdraht. Bauen Sie die LEDs so ein, daß der kurze Draht auf der Aussenseite der Platine eingesteckt wird (rechts auf dem Foto). Der Spannungsregler wird zusammen mit seinem Kühlblech eingebaut und mit einer der 10mm langen 3mm Schrauben fixiert. 

  • Zum Schluss werden die ICs eingesetzt
    Der obere 20 Pin Sockel ist für den HCT244, der darunter für den MUX-GAL16V8. In den unteren Sockel (24 Pin) wird der CLOCK-GAL 22V10 gesteckt. Achten Sie auf die Punkte auf den ICs. Sie zeigen die Position des Pin 1. Die Punkte müssen bei allen drei ICs in der unteren linken Ecke sein! Wenn Sie die ICs falsch einbauen werden sie zerstört!!
  • Endkontrolle
    Sehen Sie sich Ihre Arbeit gründlich an. Suchen Sie nach Kurzschlüssen zwischen den Pins. Überprüfen Sie ob die ICs richtig herum eingebaut sind. Wenn Sie mit Ihrer Arbeit zufrieden sind und ihre Platine so aussieht wie auf den obigen Fotos sollte sie funktionieren.
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Einstellen der Jumper

Jetzt muss die Entscheidung fallen in welcher Betriebsart das Kit betrieben werden soll. Das Setzen der Jumper entsprechend der gewünschten Betriebsart ist folgender Powerpoint Präsentation zu entmehmen.

Jumper-Einstellung für die unterschiedlichen Betriebsarten

Nur für die Betriebsart 'Constant' iser der Oszillator IC9 notwendig. Wird diese betriebsart nicht verwendet kann er entfallen. Allerdings ist sein verbleiben in der Schaltung auch nicht störend.
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Achtung!

Bei den Betriebsarten  'Constant', 'External superclock' und 'XO-3'
Darf der Jumper J1 NICHT gesteckt sein.
Ansonsten besteht das Risiko, dass das MUX-GAL zerstört wird!

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Konfektionieren des Flachbandkabels

Zum Konfektionieren des Flachbandkabels benötigen Sie einen kleinen Schraubstock, eine Schere und ein scharfes Messer. Fädeln Sie das Kabel zunächst in den Stecker ein. Überprüfen Sie ob die rote Markierung des Kabels über der Markierung vom PIN 1 des Steckers liegt. Legen Sie den Stecker mit dem Kabel in den Schraubstock und drehen Sie zu. Kürzen Sie jetzt mit der Schere die Leitungen auf die im Foto gezeigten Längen. Zum Schluss isolieren Sie die Enden der Leitungen vorsichtig mit dem Messer ab.

Öffnen des Players

Jetzt müssen Sie den Player öffnen. Anbei eine letzte Warnung.


ACHTUNG:
Das Installieren des Kits im Player ist gefährlich! Im Player sind ungeschützte stromführende Teile (220V). Entfernen Sie den Player vom Strom. Das Öffnen des Players erfolgt auf Ihr eigenes Risiko. Sie verlieren beim Öffnen des Players alle Garantieansprüche auf den Player! Der Einbau des Kis in den Player kann den Player zerstören. Ich übernehme keinerlei Garantie für Player die beim Einbau zerstört werden oder die nach Einbau des Kits nicht mehr funktionieren. Alles was Sie jetzt tun geschieht auf eigene Verantwortung!

Vor dem Öffnen des Players entfernen Sie alle Anschlüsse vom Player. Die Bilder unten zeigen welche Schrauben zum Öffnen des Player herausgedreht werden müssen (roter Kreis).

Nach dem Entfernen der Schrauben heben Sie den Deckel von hinten um 45 Grad an und ziehen Sie ihn dann nach hinten ab.

Einbau des Flachbandkabels beim Pioneer DV 575-A und DV 578-A

Die untenstehenden Fotos zeigen wo das Flachbandkabel auf der Platine angeschlossen werden muss. Das erste Foto gibt Ihnen einen Überblick, die anderen Fotos zeigen die Details. Zum Einlöten stecken Sie die abisolierten Drähte des Flachbandkabels in die zugehörigen Löcher der Platine. Erhitzen Sie den Pin und das Kabel mit einer sehr spitzen Lötspitze. Geben Sie dann Lötzinn dazu um das Kabel einzulöten.

In der Nähe des Lochs in das Pin 2 eingesteckt wird muss eine Leiterbahn durchtrennt werden. Die Trennungsstelle ist mit zwei roten Strichen markiert (siehe mittleres Bild). Am Besten benutzen Sie dazu einen scharfes Teppichmesser. Vorsicht ist geboten damit aus Versehen keine weiteren Leitungen durchtrennt werden.

(1) Einbau des Flachbandkabels beim Pioneer DV 585-A und DV 588-A

Die untenstehenden Fotos zeigen wo das Flachbandkabel auf der Platine angeschlossen werden muss. Das erste Foto gibt Ihnen einen Überblick, das andere Foto zeigt die Details. 

Da die Löcher auf der Platine, an denen das Flachbandkabel angelötet werden muss sehr klein sind, empfehle ich das Kabel vor dem Löten mit Heißkleber am großen Prozessorchip anzukleben. Sie benötigen zum Löten eine extrem feine Lötspitze!

Wie Sie auf dem ersten Foto sehen, muss die abgeschirmte Leitung, die von der Platine des Pioneer 585A/588A auf die Netzteilplatine geht, aufgetrennt und wie auf dem Foto mit Pin 2 und Pin 3 des Flachbandkabels verbunden werden.

(2) Einbau des Flachbandkabels beim Pioneer DV 696-AV

Der Einbau gestaltet sich genauso wie oben beschrieben. Den Fotos unten kann man die Anschlusspunkte für das Flachbandkabel entnehmen.

(3) Einbau des Flachbandkabels beim Pioneer DV 600-AV

Der Einbau gestaltet sich genauso wie oben beschrieben. Den Fotos unten kann man die Anschlusspunkte für das Flachbandkabel entnehmen.

Erster Test

Nach der Installation des Flachbandkabels erfolgt der erste Test. Schließen Sie dazu den Deckel des Players und schließen die Stromversorgung und den Digitalausgang an. Legen Sie eine CD ein und drücken Sie auf PLAY. Am Digitalausgang darf kein Signal anliegen. Sollte ein Digitalsignal ausgegeben werden, dann ist die Unterbrechung der Leiterbahn nicht geglückt. Sie müssen dann erneut alle Kabel vom Player abziehen und sich die Unterbrechungsstelle noch einmal ansehen.

Zweiter Test

Schließen Sie jetzt den Deckel des Playern und schließen Sie die Stromversorgung und den Digitalausgang wieder an. Legen Sie eine CD ein und drücken Sie auf PLAY. Nun sollte am Ausgang ein Digitalsignal ausgegeben werden. Wenn Sie dieses Signal hören funktioniert das Kit! Wenn eine normale CD spielt darf keine der beiden LEDs leuchten.

Legen Sie jetzt eine SACD ein und drücken Sie auf PLAY. Auch jetzt sollte der Player an seinem S/PDIF Ausgang ein Digitalsignal ausgeben, ein 88,2kHz Signal und die blaue LED sollte leuchten. Versuchen Sie das Ganze mit einer DVD-A mit 96Khz. Auch hier sollte die blaue LED leuchten. Wenn Sie eine 192kHz DVD-A abspielen sollte die weiße LED leuchten.

Achtung!
In der Betriebsart  'External superclock' muss das superclock Signal anliegen bevor der player angeschaltet wird. Ansonsten synchronisiert der Player nicht und der Ausgang bleibt stumm.
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PCM 5.1 Wiedergabe

Beim Standard und beim Extended Kit werden hires Stereo PCM signale am S/PDIF Ausgang des Players ausgegeben. Alle diejenigen, die digitale 5.1 Signale ausgeben möchten, benötigen deshalb 3 Kits. Das Verdrahtungsschema sieht man dann im folgenden Bild.

Wie man sieht werden bis auf Pin 3 und Pin 9 alle Signale an die drei Platinen durchgereicht. Pin 9 ist der jeweilige Eingang der zweiten und dritten Platine. Deshalb muss von ihnen je eine Leitung zur Platine des Players verlegt werden, die an die im unteren Foto ersichtlichen Pins angeschlossen werden.

Die Ausgangssignale für PCM 5.1 werden am "direct out" Ausgang der Platinen abgegriffen (links im Verdrahtungsschema).  Es werden drei Coaxleitungen (75 Ohm) angeschlossen. Diese münden in Cynch-Steckern, die zusätzlich in das Gehäuse des Players einzubauen sind.
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