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Die OHM G war ein Nachkömmling

JBL hatte es vorgemacht, BOSE, SCOTT, The Fisher, AR und Klipsch, KLH und all die anderen zogen das "Nachschiebe-Konzept" natürlich auch durch. Ist mit dem erfolgreichen Spitzenmodell eine gewisse Marktpräsenz erreicht - erkauft oder erarbeitet - , muß es irgendwie weitergehen. Bei BOSE waren es die 501 und die 301, beides deutlich billigere und auch deutlich schlechtere "Abklatsche" (Kopien) der BOSE 901.

Bei OHM gab es zuerst die OHM A, die war aber viel zu groß und sie klang nicht. Die nachfolgende OHM F war eine technischund akustisch gesunde Lösung für diese Walsh-Technologie, aber man brauchte einen 2 x 500 Watt Verstärker, um einigermaßen Konzertlautstärke erzeugen zu können. Sie war trotz des fulminanten Tiefbasses nicht besonders effizient.

Da bot es sich an, für kleinere Räume eine kleinere "Säule" zu konstruieren
, die der großen OHM F nur wenig nachstehen "sollte". Oben war der kleinere Konustreiber und unten eine passive Bass-Membrane im Korpus. Doch das reichte nicht, die OHM G war nicht so berauschend wie die OHM F. Sie war bassschwach und klang Solo ohne Nachhilfe auch nicht.

Als der deutsche Vertrieb (Michael Giessen) hier in Wiesbaden dann einen kleinen aktiven Equalizer konstruieren ließ und den (ähnlich wie bei der BOSE 901) mit den Boxen mit lieferte, war der Markt-Run auf solche Nachzügler bereits verlaufen. Die OHM G wurde am Ende ein Flop.
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Die OHM F - hier im Vergleich
zu der kleineren OHM G
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