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Grundlagen der HiFi-Technik 1984-1987
Vorwort von Karl Breh - Chefedakteur

Dipl. Phys. Karl Breh aus Karlsruhe war 1962 der Initiator der Hifi-Sterophonie und deren langjähriger Chefredakteur bis Dez. 1983. Danach war er von Ende 1984 bis Ende 1995 in gleicher leitender Funktion bei stereoplay in Stuttgart tätig.

Mit dieser aus den Einzelheften konsolidierten Technikbeilage verfolgte stereoplay das Ziel, seine an den technischen und psychoakustischen Grundlagen der hochwertigen Musikwiedergabe besonders interessierten Leser noch über die ausführlichen Gerätetests hinaus zu informieren.

Deshalb wurden hochrangige Spezialisten mit der Behandlung der verschiedenen Themen betraut. Die starke Resonanz aus der Leserschaft bestätigte die Richtigkeit dieser Konzeption. Sie gab auch den Ausschlag für den Entschluß der Redaktion, dieses umfangreiche Kompendium fundierten HiFi-Wissens in Form einer Broschüre zu veröffentlichen.

Über den mit ihrer Entstehung verbundenen Nachteil mangelnder Systematik des Aufbaus soll das sehr ausführliche Stichwortverzeichnis hinweghelfen. Es erlaubt das mühelose Auffinden der Erklärungen auf eine Fülle von Fragen zur HiFi-Technik und über Phänomene des Hörens.

Dem Leser von stereoplay mag der Griff zu dieser Broschüre gelegentlich auch hilfreich für das bessere Verständnis mancher Tests von komplizierten Geräten sein.

Aus Kostengründen konnten nur echte Fehler korrigiert werden. Eine erneute redaktionelle Bearbeitung hat nicht stattgefunden, war aber auch nicht erforderlich ??? So so.
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  • (Anmerkung : Das ist der Stand von 1987. Korrekturen und Kommentare waren und sind schon erforderlich. Aber das holen wir hier im Internet nach.)

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4-kanal-Kassettentonkopf

Zum Thema Cassetten sei nur soviel nachgetragen: Die Azimutproblematik, insbesondere bei MusiCassetten, verlagert sich, nachdem namhafte Cassettenhersteller sich zu einem „Quality Committee" zusammengeschlossen haben, immer mehr in den Verantwortungsbereich der Recorderhersteller.

Einen Fehler gilt es zu korrigieren: der Mono-Test kann bei vorbespielten Cassetten nicht als Azimuttest herangezogen werden. Den festgestellten Hochtonabfall verursacht eine geringfügige Zeitverschiebung zwischen den beiden Stereokanälen.

Daß Arndt Klingelnberg in seinem Beitrag Vorurteile gegenüber IEC-I-Bändern beseitigte, ist nach wie vor gerechtfertigt. Ein richtig genutztes Dolby-HX-pro verbessert die Ergebnisse noch wesentlich. Aber ein Nachteil blieb damals unbemerkt: Viele Geräte löschen die alleroberste Schicht und damit die Höhen der niederkoerzitiven IEC-I-Bänder an. Daher sind sie in der Praxis für HiFi weniger geeignet.

Karl Breh - Stuttgart 1988
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