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LP-3000 - Der mitdenkende Plattenspieler.

Seine Ausstattung und die Abspielmöglichkeiten sind geradezu einzigartig und faszinierend zugleich:

Ein Tangential-Tonarm für minimalsten Fehlspurwinkel mit exzellentem Abtastverhalten. Durch Mikroprozessor-Steuerung vollautomatischer Programmablauf der Schallplattentitel - in der Reihenfolge, die Sie wünschen. Und ein Direktantrieb quarzstabilisiert, so entstehen Gleichlaufeigenschaften mit hervorragenden Werten. Das I-Tüpfelchen ist aber die Synchronisations-Steuerung mit einem AIWA-Cassettenrecorder: Vollautomatisches Überspielen auf Cassette in jeder beliebigen Reihenfolge, ohne daß der Recorder zusätzlich bedient werden muß. Auch Pausen zwischen den Titeln werden automatisch berücksichtigt. Und die Steuerung dieser außergewöhnlichen Raffinessen kann mit nur einem leichten Fingerdruck vorgenommen werden. Bedienungskomfort wird eben bei AIWA immer groß geschrieben.

Der Tangential-Tonarm.

Bei der Schallplattenherstellung wird der Schneidestichel tangential, also im rechten Winkel zur Mittelachse der Masterfolie geführt.

Das ist einer der Punkte, die den LP-3000 auszeichnen: Mit seinem geraden Tonarm verfolgt die Nadel den gleichen Weg wie der Schneidekopf beim Erstellen der Masterplatte. Somit besteht an allen Punkten beim Abspielen eine Übereinstimmung mit dem Aufnahmevorgang und darum optimale Abtastung. Die Reduzierung des Fehlspurwinkels auf nahezu Null führt zu einer entsprechenden Verbesserung des Klirrfaktors und der Kanaltrennung. Aufgrund der Tatsache, daß beim Tangential-Tonarm keine Skatingkräfte wie bei Schwenktonarmen auftreten, erübrigt sich eine Antiskating-Einrichtung. Selbst aufwendigste Einstellhilfen dieser Art können nicht eine so perfekte Kompensation erreichen und damit durch dieses Phänomen auftretende Verzerrungen verhindern, wie dies durch die tangentiale Abtastung möglich ist. Als weiterer Vorteil ist die Reduzierung der effektiven Armlänge zu nennen, dadurch weniger anfällig gegen Torsion und Resonanzen.

Die Tonarmsteuerung erfolgt über zwei Motore. In horizontaler Richtung wird der Antrieb durch einen Präzisions-Servomotor über eine hochgenaue Gewindespindel übertragen. Eine optoelektronische Schaltung innerhalb der Tonarmaufhängung erkennt bereits winzigste Abweichungen zur exakten Armstellung und gibt ein Korrektursignal über eine Nachsteuer-Einrichtung an den Lateralmotor. Dieser korrigiert die Tonarmposition so lange, bis der Arm wieder einen 90°-Winkel zur Mittelachse bildet.

Um ein konstantes Anheben und Absenken des Tonarms ohne Geschwindigkeitsänderungen zu sichern, hat AIWA den herkömmlichen Tonarmlift bei dem LP-3000 abgeschafft und durch einen unabhängigen weiteren Motor ersetzt.

Vollautomatischer Programmablauf.

Als ganz wesentliche Besonderheit verfügt der LP-3000 über eine Mikroprozessor-Steuerung, die durch Vorwählen von bis zu 15 Musiktiteln diese in beliebiger Reihenfolge abspielt. Über die „Repeaf'-Einrichtung kann das eingegebene Programm bis zu 24mal wiederholt werden. Über die Tasten „F-Skip" und „B-Skip" kann innerhalb des vorgewählten Programmes ein Titel übersprungen bzw. der laufende Titel nochmals begonnen werden.

Hochempfindlicher Sensorkopf.

Das Geheimnis des automatischen Programmablaufes liegt in dem im Abtastkopf eingebauten LED-Infrarotsensor. Er besteht aus einer Infrarot-Lichtgeber-Diode und einem daneben angeordneten Fototransistor. Bewegt sich nun der Tonarm während des Suchens über die Schallplatte hinweg, wird durch die Plattenrillen das auftreffende Infrarot-Signal stark gebrochen und dadurch ist der Anteil des reflektierenden Lichtes sehr gering. Der Fototransistor als Empfänger des reflektierenden Lichtes erhält nur eine schwache Information. Befindet sich der Sensorkopf dagegen über einem Leerteil zwischen zwei Musikpassagen, so ist die reflektierte Information am Transistor größer. Das entspricht einem Spannungsimpuls, der als Steuer-Information dem Mikroprozessor zugeführt wird. Aufgrund dieser Erkennungsmöglichkeit hat der Plattensensor auch die Fähigkeit festzustellen, ob eine Platte aufliegt, die Größe der Platte zu erfassen, die Position der Leerrillen „abzutasten" und festzustellen, wo der Tonarm aufsetzen muß.

Für Schallplatten, die eine nicht so reflektionstüchtige Oberfläche haben, wie z.B. farbige oder halbtransparente, besitzt der LP-3000 eine zusätzliche Tastenfunktion, den „High Sensor". Hierdurch erfolgt eine zusätzliche Spezialaufbereitung, die in Folge der schwächeren Reflektion notwendig ist. Über die vollautomatischen Programmabläufe hinaus kann der LP-3000 selbstverständlich auch wie ein manueller Plattenspieler bedient werden. Zur Bedienung stehen neben Start/Stop auch Funktionen wie schneller Tonarmtransport in Vor- und auch Rückwärtsrichtung zu Verfügung. Diese Funktion ist vor allem nützlich, wenn von LP's mit Life-Konzertaufnahmen nur bestimmte Passagen abgespielt werden sollen. Als Zubehör steht eine an der Frontseite einsteckbare Kabelfernbedienung zur Verfügung, über die alle Laufwerkfunktionen steuerbar sind.

Quarzverriegelter Antrieb.

Obwohl immer mehr Plattenspieler von sich behaupten, daß sie über quarzverriegelte Antriebe verfügen, trifft dies in aller Regel nur für die Normgeschwindigkeiten 33 1/3 und 45 U/min. zu. Der LP-3000 geht noch einen Schritt weiter und bietet quarzverriegelte Stabilität für praktisch jeden Wert der gewünschten Abweichung zur Sollgeschwindigkeit bis maximal ±6,7%. Sowohl die Umdrehungszahl als auch die Abweichung zur Sollgeschwindigkeit werden digital angezeigt, wobei die gewollten Abweichungen in 0,1%-Schritten wählbar sind. Den quarzverriegelten Zustand zeigt eine grüne LED an.

Dies bedeutet höchste Gleichlaufgenauigkeit und drückt sich meßtechnisch in sehr guten 0,038% nach DIN aus.

Synchronisations-Einrichtung.

Die Programmiermöglichkeit des Gerätes und im besonderen das Abspielen von Musiktiteln in einer beliebigen Reihenfolge schafft zusammen mit der Synchronisations-Einrichtung die Möglichkeit Überspielungen auf einen AIWA-Cassettenrecorder vorzunehmen, wie es leichter und einfacher nicht mehr machbar ist. Denn beim Absenken des Tonarmes auf die Schallplatte wird ein elektrischer Steuer-Impuls über die Synchronisations-Verkabelung an den Cassettenrecorder abgegeben. Hierdurch erfolgt eine Entriegelung der Pause-Taste und die Aufnahme beginnt. Bei Cassettenrecordem mit elektronischer Laufwerksteuerung bewirkt das Abheben des Tonabnehmersystems von der Platte auch die Wiederverriegelung der Pause-Taste. Nur während der effektiven Spielzeit der Schallplatte läuft auch die Cas-sette. Eine Stummschaltung unterbindet während des Aufsetzens und Abhebens eventuelle Knackgeräusche. Eine

  • Anmerkung : Das hatte meines Wissens nie jemand auch nur angedacht, denn die Platten auf Kassetten zu überspielen war in 1980 schon out.


Besonderheit: Die Anschlußbuchsen und Kabelkontakte sind zur Vermeidung von Korrosion und zur Erhöhung der Kontaktsicherheit oberflächenvergoldet.

Des weiteren: Durch die Frontanordnung aller Einstelltasten ist der Betrieb bei geschlossener Haube möglich. Die Haube arretiert selbst bei geringen Öffnungswinkeln. Resonanzabsorbierende, in der Höhe verstellbare Füße.

Der LP-3000 wird ohne Tonabnehmersystem geliefert. Somit besteht die Möglichkeit, wahlweise ein eigenes System oder ein vom Fachhändler empfohlenes zu verwenden. Der zum Lieferumfang gehörende Spezial-Montagekopf läßt die Befestigung aller 1 /2-Zoll- Systeme ohne Bürstenvorsatz - zu.

AP-2400 Vollautomat mit viel Komfort.

Einfachste Bedienung und überschaubare Bedienfunktionen zeichnen den AP-2400 aus. Er paßt zu den AIWA-Componenten in Design, Technik und Abmessungen. Und er bietet vieles.

Vollautomatische Start/Stop-Bedienung und Wiederholung.
Einfacher geht es nicht: Plattendurchmesser und Geschwindigkeit einstellen - alles andere läuft automatisch ab. Die Bedienung aller Funktionen an der Frontseite kann selbst bei geschlossener Haube vorgenommen werden. Als zusätzliches Ausstattungsmerkmal verfügt der AP-2400 über eine Wiederholungs-Einrichtung (Repeat).

Direktgetriebener Motor.
Da die Antriebsachse eine Fortsetzung des Motors ist, benötigt der Direktantrieb weder Riemen noch Reibrad. Er zeichnet sich daher durch höchste Gleichlaufkonstanz aus. Durch den 24pol, 30 Slot DC-Servomotor im AP-2400 wird bewirkt, daß die Gleichlaufgenauigkeit bei besser als 0,028% WRMS liegt. Der 1,6 kg schwere Aluminium-Druckgußteller begünstigt diesen Gleichlauf und das hohe Trägheitsmoment. Der Rumpel-geräuschspannungsabstand liegt bei hervorragenden 70 dB (DIN B-Kurve).

Geschwindigkeitskontrolle über Stroboskop.
Die Stroboskop-Anzeige in einem Sichtfenster an der Frontseite gibt die exakte Geschwindigkeits-Einstellung für 33 bzw. 45 U/min. an. Für musikalische Begleitung, Singen zur Schallplatte oder andere spezielle Anwendungsgebiete kann durch den Schieberegler „Pitch" eine stufenlose Geschwindigkeits-Regelung bis zu ±3% vorgenommen werden.

Der Tonarm: Extrem leicht bei einer Länge von 222 mm.
Der Tonarm des AP-2400 aus speziellem Karbon-Fiber-Material ist für ausgezeichnetes Spurverhalten und Abtastung mit geringer Masse ausgelegt. Der sehr leichte Tonkopfhalter und zugleich das ganze System können schnell und einfach ausgewechselt werden. Der Tonarm verfügt über einen hydraulisch gedämpften Lift und Antiskating-Einstellung.

Weitere technische Ausstattungen: Vollautomatische Aufsetz- und Rückführungsmechanik. Synchronisations-Überspielungen zu einem AIWA-Cassettenrecorder (s. S. 4). Gedämpft gelagertes Subchassis des Tonarms, somit gegen Erschütterungen weitestgehend unempfindlich. Dicke, resonanzabsorbierende Plattentellerauflage. Transparente Plexi-Abdeckhaube, die auch bei geringem Öffnungswinkel arretiert. Hydraulisch gedämpfter Tonarmlift. Muting-Schaltung zur Vermeidung von Aufsetzgeräuschen. Und vieles andere mehr. Der AP-2400 wird mit dem hochwertigen Magnetsystem AIWA AN-8745 geliefert. Jedes System mit 1/2-Zoll-Befestigung läßt sich im Tonkopfhalter montieren.

AP-2300 - Halbautomat für wenig Platz.

Ein direktgetriebener Halbautomatik-Plattenspieler mit hohem Bedienungskomfort -nicht zuletzt, weil auch dieses Gerät bei einem sehr günstigen Preis/Leistungs-Verhältnis Frontbedienung hat. Die Einstellung aller Funktionen kann auch hier bei geschlossener Hautpe erfolgen.

Das Gehäuse.
Der AP-2300 mit einem resonanzarmen Gehäuse hat einen rückseitig bündigen Gehäuseanschluß, das bedeutet, daß weder Stecker noch die aufgeklappte Haube nach hinten hinausragen. So kann dieser Plattenspieler ohne Platzverlust direkt an die Wand gestellt werden. Seine Füße sind nach innen hin verstellbar. So kann man die Standfläche auch kleinen Ebenen anpassen.

Der Direktantrieb.
Der 2phasen 8pol Halleffekt-Motor gewährleistet höchste Einhaltung der Solldrehzahl, die Gleichlaufgenauigkeit liegt bei unter 0,035% WRMS. Hierzu trägt außerdem die relativ große Masse des Aluminium-Druckgußplattentellers bei.
Für den Tornarm bestehen präzise Einstellmöglichkeiten für Auflagedruck und Antiskating.

Dieser Plattenspieler ist mit zwei getrennten Reglern für die Feineinstellung der Geschwindigkeiten 33 bzw. 45 U/min. ausgestattet. Ein beleuchtetes Stroboskop im Plattentellerrand hilft dabei, die exakte Geschwindigkeit einzustellen. Auch dieses Gerät verfügt - wie alle AI WA-Plattenspieler - über die Synchronisation zu einem AIWA-Cassettenrecorder (s. S. 4). Muting-Schaltung zur Vermeidung von Aufsetzgerau sehen. Automatische Rückführmechanik.

Dieses Gerät wird mit dem hochwertigen Magnetsystem AIWA AN-8745 geliefert. Darüberhinaus läßt der Tonkopfhalter die Montage aller Systeme mit 1/2-Zoll-Befestigung zu.

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