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SETTON - auch ein Name, der auf- und wieder abgetaucht ist

Der "Hersteller" mit dem Namen SETTON kling französisch. Die Setton Hifi-Geräte erschienen vermutlich so ab 1977 und verschwanden wieder so um 1979. Im fonoforum 9/1977 wurde das Receiver Model RS-440 beschrieben und "getestet".
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Die Buschtrommel bzw. Gerüchteküche sagt, ein Franzose Namens Jacky Setton - wohnhaft aber in New York City - hätte sich diese Geräte in Paris (oder doch in New York) designen lassen und dann von Pioneer in Japan für Europa (und auch USA ??) bauen lassen. Das klingt durchaus plausibel, weil da immer noch eine DIN-Buchse auf der Rückseite der Receiver plaziert ist.

Weiterhin sind auch nur ganz wenige Modelle bzw. Typen aus einem engen Zeitfenster mit sehr sehr ähnlicher Optik aufzufinden, vornehmlich in Europa und da in Frankreich.
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Wir haben hier einen der großen Monster-Receiver (eigentlich den größten) von SETTON, den RS-660 mit einem "Rauch-"schaden. Und den dürfen wir hier aufmachen und reinschaun.
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Der SETTON RS-660 Monster-Receiver


Das ist ein typisches Teil aus der Prozzo Prozzo Zeit der späten 1970er Jahre. Nichts konnte groß genug und silbrig- oder auch gold-glänzend genug sein (Marantz läßt grüßen), um aufzufallen. Und das hatte bei den SETTON Geräten hervorragend geklappt.

Doch für diese optisch edle Bauweise waren sie zu teuer oder die Serien zu klein und der europäische Markt war an sich sowieso zu klein. Wie es Akio Morita - Mit-Gründer von SONY - so treffend benannt hatte, der Erfolg wird auf dem US-Markt ausgefochten, nicht in Europa und schon gar nicht in Asien, jedenfalls damals nicht.
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Auch die Rückseite ist beeindruckend.

Und es gibt - abweichend von den Pioneer Geräten - richtige europäische Kaltgerätebuchsen, keine 110 Volt US Buchsen.
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Die Stückzahlen pro Type lagen vermutlich unter 1000

Betrachten wir die beiden Aufkleber, Europa und USA, so waren die Stückzahlen "überschaubar", so sagt man das durch die Blume, um niemanden zu verärgern.
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Warum SETTON eine spezielle 120V US-Version hat bauen lassen und nicht auch dort die internationale Variante ausgeliefert hatte, ist ist nicht bekannt. Jedenfalls war das besonders unglücklich bzw. kostenträchtig, so kommt man nie auf vernünftige profitable Stückzahlen. Und warum die "100+100 Watt Sinus" hinten überklebt sind, muß ja auch einen Grund haben. Konnte das die 400 Watt US-Version im Gegensatz zu unserer 450 Watt version nicht ?
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Es gab nicht viele Produkte oder Geräte :

Bei den Receivern gab es in 1977 den

RS 220
RS 440
RS 660

dann den

RCS-X1000 Vorverstärker (sehr aufwendiger EdelVorverstärker mit Digital-Tuner?)

AS-1100 Vollverstärker
TUS-660 Tuner

sowie 2 Endstufen.
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