Goodmanns Lautsprecher und Verstärker 1969
Als ich damals 1969 zum ersten Male alleine durch Frankkfurt gelaufen war, war gerade der Umbruch von Röhren auf Transistoren in vollem Gange. Nicht alle Firmen waren so progressiv und agressiv wie Grundig mit seinem SV50. Quad hatte noch seine Röhrengeräte im Angebot und Goodmanns natürlichauch, das Gleiche galt für Fisher, Scott und die vielen anderen Amerikaner.
Während Quad mit seinen dicken glühenden Endröhren Ambiente vermittelte, Hifi sehen und eventuell auch noch hören, wollte Goodmanns diese Technik möglichst unsichtbar versteckeln. Die Elektronik war besonders klein.
Aufgefallen war mir aber vor allem einLautsprecher, die Goodmanns Magnum K. Es war damals ein außergewöhnlicher Lautsprecher. Fats zum ersten Male hörte ich eine richtige natürliche Stimme singend aus einem Holzkasten. Diese Stimme von der Schallplatte war so natürlich, daß erwachsene Besucher und Zuhörer fasziniert für längere Zeit stehen blieben. Es war damals ein richtiger Knüller, Opern und Operetten mit diesem Lautsprecher vorzuführen.
Nachteilig war leider, daß ein volles großes Symphonie-Orchester nicht besonders gut abschnit, auch die James Last Tanzparty-Platten klangen nur gedrückt. Diese Box konnte keinen richtig tiefen Bass. Dafür konnten fast alle anderen Boxen nicht diese Stimmen wiedergeben, und zwar nach meiner Erinnerung mit deutlichem Abstand. Selbst die Quad Elektrostaten konnten der Magnum K nicht das Wasser reichen.

