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Digital verstärken ohne Verlustleistung . . . .

. . . das schrieben sich so manche High-End Experten bereits 1975 auf die Fahnen. Viele haben es probiert und sind mit Pauken und Trompeten den (finanziellen) Bach runter gegangen.

Es hatte nämlich bislang nicht funktioniert, damals nicht
und heutzutage (wir haben 2010) immer noch nicht. Diese Dinger klangen nie richtig nach Edel-Hifi, jedenfalls nicht im Vergleich mit guten analogen Endstufen.

Das Konzept scheint eine prinzipielle Macke zu haben. Die Schaltfrequenzen und deren Mischprodukte und sonstige sogenannte "Schmutzeffekte" der Umwandlung von digitalen Leistungssignalen in analoge Leistung für die Lautsprecher kann ein sensibler Mensch hören, auch die Effekte, die weit über 100 Kilohertz lagen bzw. liegen.

Selbst heute (2010) tut man sich mit digitalen Leistungsverstärkern im Edel-Hifi- Bereich sehr schwer. Im unteren (Qualitäts-) Bereich und bei Autoradios (bis etwa 2 x 40 Watt Sinus) ist das (inzwischen) kein Problem mehr, beim "WummBumm" hört man sowieso fast nichts Gescheites, doch "da oben" oder ganz da oben in highfidelen Sphären, da muß es außer laut und gut auch noch edel klingen.
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Neue Ideen und Konzepte in 2014 und 2015

In den amrikanischen und japanischen Halbleiterschmieden brodelt es und es wird gekocht, was das Zeug hält. Bei Texas Instruments haben sie einen digitalen Chip entwickelt, der angeblich hervorragend sein soll. Er nennt sich TPA 3116 und im Januar 2015 gabs noch eine Revision zur Version D2.

Hier mal einen Blick in das Innenleben.

bitte drauf klicken zum vergrößern

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Die beiden Stereoeingänge sind natürlich noch analog. Alleine daß der Verstärker von Anfang an in Stereo ausgelegt war, setzt Zeichen. In dem Datenblatt steht nicht, wie viele Transistoren dort enthalten sind, aber es müssen mehrere hundert sein. Der Chip selbst ist erstaunlich klein und vor allem flach, benötig aber doch noch ein paar sperrige externe Bauteile wie Kondensatoren und Filterspulen.
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Einen solchen Verstärker haben wir im Januar 2015 bekommen und schon mal beäugt. Natürlich gab es bereits seit ein paar Jahren solche digitalen Verstärker-Chips für Kofferradios und KFZ Verstärker, doch so richtig Hifi machten nur ganz ganz teure Konstrukte.

Und dort in den edlen Sphären kostete eine 1.200 Watt Sinus Mono Endstufenplatine um die 600.- Euro. Das ist damit kein realer Vergleich. Und auch in dem Philips Internet-Radio ist ein digitaler Endverstärler mit 2 x 4 Watt drinnen, aber auch dort ist von edlem Hifi noch keine Spur.
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