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Wenn nur eines von 18 Chassis undicht ist ......

Die Gummisicke ist jetzt neu -
aber der Dichtring ist alt und damit unbrauchbar

Nach dem Ausbau aller 18 Chassis und dem sogenannten Refoaming (bei der Soundclinic in Ingelheim) kommt die nächste Hürde bei der erneuten Montage der reparierten BOSE 901 Chassis. Die alten 3mm Schaumstoff-Dichtungen des Chassis-Korbes zum Gehäuse sind alle nicht mehr brauchbar. Der Schaumstoff ist nach 30 Jahren fest zusammengepreßt und expandiert bzw. quillt auch nicht mehr auseinander.

Ob das für die Serien 1 und 2 auch gilt, habe ich nicht ermittelt. Dort sind es Metallkörbe mit 4 Schrauben. Ab der Serie 3 sind es Kunststoff-Spritzteile mit nur noch 3 selbstschneidenden Schrauben im Kunststof-Gehäuse der Boxen.

Wie dem auch sei, alle 18 Chassis müssen bei der Montage unbedingt wieder abgedichtet werden, so wie vorher.
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Die alten Dichtringe bestehen aus 3 bis 3,5mm Schaumstoff

etwa 130mm aussen und etwa 90mm innnen, das wäre gut

Auf dem Bild rechts nebenan sehen Sie die Abmessungen der alten Dichtringe. Das sind außen ca. 12,5 cm und innen ca. 10,0 cm. Auf dem Detailfoto sehen Sie aber auch, daß diese Dichtungen sehr knapp bemessen sind und durchaus etwas größer sein dürften.

Also der Außendurchmesser darf ruhig 130 mm sein und das Loch bzw. die Ausstanzung innen darf etwas weniger werden, also etwa 90mm bis 95mm.

Irgendwo gibt es diese Dichtringe fertig, denn die vielen 13cm Mitteltöner oder Mitteltieftöner der Lautsprecherhersteller wollen alle abgedichtet werden  und nicht jeder Hersteller benutzt diese schwarze Teerpaste wie bei BRAUN.
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Eine sehr mäßige Kontrolle - damals im Werk in Mexico

innen 10cm, aussen 12,5cm

Wenn sie die alten 18 alten Schaumstoff-Dichtringe alle nebeneinander legen, fällt sofort auf, es war reiner Zufall, daß diese Boxen (an den Montagelöchern der Chassis) jemals dicht waren. Die "Dinger" sind von den Monteuren (es waren angelernte Hilfswillige in Mexico) so dillettantisch oder hektisch zusammen-"gehustet" oder zusammen "geschustert" worden, daß man da nur staunen kann.
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Die Idee mit dem 3D Drucker

Nachdem ich wochenlang das Internet nach solchen Dichtungen durchforstet habe (vielleicht mit nicht ganz zutreffenden Suchwörtern), sehe ich zur Zeit eine gute Möglichkeit, große 3,5mm Schaumstoff-Matten zu kaufen, dann die Matten mit der Papierschlagschere etwa auf die Größe 130 x 130mm zu schneiden und mit dem 3D-Drucker die zwei Ringe und die 3 Löcher "aufzudrucken" und damit sauber zu markieren.

Das 3D-Drucksystem spritzt ja die heiße Kunststoffmasse (das Filament) auf den Schaumstoff, der dadurch sicher etwas dünner wird und vielleicht könnte man dann die Dichtringe vorsichtig ausbrechen.

Besser wäre es natürlich, einen der Lautsprecherhersteller zu fragen, ob er solche Schaumstoff-Dichtringe verbaut und uns welche abgibt bzw. verkauft.
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